The Japan Times - Philippinen erwarten Taifun "Fung-wong" - Mehr als eine Million Menschen evakuiert

EUR -
AED 4.135003
AFN 74.312152
ALL 91.998807
AMD 407.29472
ANG 2.015836
AOA 1032.483179
ARS 1713.371989
AUD 1.624961
AWG 2.029499
AZN 1.91856
BAM 1.955775
BBD 2.262771
BDT 138.128209
BGN 1.895446
BHD 0.423495
BIF 3389.456062
BMD 1.125935
BND 1.437881
BOB 13.498825
BRL 5.867029
BSD 1.123485
BTN 108.843589
BWP 15.531799
BYN 3.383956
BYR 22068.333923
BZD 2.259471
CAD 1.604402
CDF 2600.911191
CHF 0.932682
CLF 0.028256
CLP 1115.712356
CNY 7.548891
CNH 7.557396
COP 3725.451706
CRC 514.793327
CUC 1.125935
CUP 26.96265
CVE 110.263571
CZK 24.454533
DJF 200.057407
DKK 7.479143
DOP 67.07913
DZD 150.570048
EGP 58.776238
ERN 16.889031
ETB 183.500221
FJD 2.530259
FKP 0.851099
GBP 0.850212
GEL 2.933107
GGP 0.851099
GHS 13.194829
GIP 0.851099
GMD 82.760588
GNF 9882.871886
GTQ 8.585889
GYD 235.006954
HKD 8.83567
HNL 30.162609
HRK 7.540056
HTG 147.118093
HUF 368.676725
IDR 20141.295479
ILS 3.436727
IMP 0.851099
INR 108.456295
IQD 1471.780921
IRR 1966490.662268
ISK 137.285738
JEP 0.851099
JMD 177.857694
JOD 0.798333
JPY 177.718077
KES 145.82811
KGS 98.463484
KHR 4556.940927
KMF 493.160101
KPW 1013.342222
KRW 1512.345607
KWD 0.347723
KYD 0.936188
KZT 504.773457
LAK 25235.672864
LBP 100605.895823
LKR 371.535184
LRD 192.10751
LSL 18.784656
LTL 3.324595
LVL 0.681068
LYD 7.194907
MAD 11.161855
MDL 20.07674
MGA 4963.935651
MKD 61.574202
MMK 2363.962729
MNT 4050.351228
MOP 9.080782
MRU 44.894418
MUR 54.214216
MVR 17.407387
MWK 1948.074747
MXN 20.447892
MYR 4.599338
MZN 71.951471
NAD 18.784656
NGN 1498.384001
NIO 41.339464
NOK 10.829927
NPR 174.149742
NZD 2.004693
OMR 0.432034
PAB 1.123485
PEN 3.89325
PGK 5.087934
PHP 70.464983
PKR 311.170466
PLN 4.386363
PYG 6572.914794
QAR 4.095147
RON 5.339077
RSD 117.478477
RUB 94.165779
RWF 1663.878431
SAR 4.214702
SBD 9.095387
SCR 15.468899
SDG 677.254284
SEK 11.304508
SGD 1.439625
SHP 0.850115
SLE 27.702139
SLL 23610.293318
SOS 642.091676
SRD 42.573311
STD 23304.589613
STN 24.499682
SVC 9.829873
SYP 14639.412412
SZL 18.780757
THB 37.722942
TJS 10.341466
TMT 3.940774
TND 3.347757
TOP 2.710982
TRY 55.314396
TTD 7.617901
TWD 35.829296
TZS 2960.361624
UAH 50.551445
UGX 4482.941887
USD 1.125935
UYU 45.279413
UZS 13250.828227
VES 974.472491
VND 29257.994447
VUV 134.924899
WST 3.139874
XAF 655.957
XAG 0.018651
XAU 0.000271910232
XCD 3.042897
XCG 2.024774
XDR 0.796095
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 266.062577
ZAR 18.752511
ZMK 10134.773796
ZMW 22.075714
ZWL 362.550741
SSP 6432.009114
MXV 2.313642
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Philippinen erwarten Taifun "Fung-wong" - Mehr als eine Million Menschen evakuiert
Philippinen erwarten Taifun "Fung-wong" - Mehr als eine Million Menschen evakuiert / Foto: Handout - COURTESY OF FACEBOOK USER EDSON CASARINO/AFP

Philippinen erwarten Taifun "Fung-wong" - Mehr als eine Million Menschen evakuiert

Auf den Philippinen sind angesichts des herannahenden Taifuns "Fung-wong" mehr als eine Million Menschen in Sicherheit gebracht worden. Der Sturm werde am späten Sonntagabend zwischen 20.00 Uhr und 23.00 Uhr (Ortszeit, zwischen 13.00 und 16.00 Uhr MEZ) auf die Provinz Aurora auf der Hauptinsel Luzon treffen, teilte die Meteorologin Charmagne Varilla der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag mit. Die Behörden meldeten ein erstes Todesopfer. Vor wenigen Tagen hatte bereits der Taifun "Kalmaegi" Zerstörungen in dem Inselstaat und dort mehr als 220 Menschen getötet.

Textgröße:

Landesweit seien fast 1,2 Millionen Menschen evakuiert worden, erklärte zunächst der stellvertretende Leiter des philippinischen Zivilschutzes, Rafaelito Alejandro, vor Journalisten. In der Stadt Catbalogan sei die Leiche einer 64-jährigen Frau, die versucht habe vor dem Sturm zu fliehen, unter Trümmern und umgestürzten Bäumen gefunden worden, sagte der Rettungshelfer Juniel Tagarino AFP.

"Fung-wong" hat einen großen Radius, der fast das gesamte Land treffen dürfte. Der Taifun steuerte mit Windgeschwindigkeiten zwischen 185 und 230 Stundenkilometern auf die Philippinen zu, wie der staatliche Wetterdienst mitteilte. Die kleine Insel Catanduanes könnte demnach von dem Sturm direkt getroffen werden.

Landesweit wurden Vorkehrungen getroffen. Auf der Hauptinsel Luzon wurde für Montag die Schließung von Schulen und Regierungsgebäuden angeordnet. In der Hauptstadt Manila wurden bislang fast 300 Flüge abgesagt. "Fung-wong" soll den Meteorologen zufolge vielerorts 200 Millimeter Regen oder sogar mehr mitbringen.

Auf Catanduanes waren die Vorboten von "Fung-wong" am Sonntagmorgen bereits spürbar. Starke Winde und heftige Regenfälle überzogen die Insel, an der Küste fluteten hohe Wellen die Straßen. In einigen Gebieten kam es zu Überschwemmungen.

"Die Wellen begannen gegen 07.00 Uhr zu tosen. Als die Wellen auf die Ufermauer trafen, fühlte es sich an, als würde der Boden beben", sagte Edson Casarino, ein 33-jähriger Einwohner der Stadt Virac auf Catanduanes AFP. "Jetzt regnet es stark und ich kann den Wind pfeifen hören."

Auf Videoaufnahmen war eine Kirche in Virac zu sehen, die bis zur halben Höhe ihres Eingangs im Wasser stand. Am Samstag hatten Bewohner auf Catanduanes ihre Häuser mit Tauen am Boden befestigt und die Dächer beschwert um zu verhindern, dass sie vom Wind weggetragen werden.

Auch in der südlichen Region Bicol auf Luzon gab es Berichte über Hochwasser. In Guinobatan, einer Stadt mit etwa 80.000 Einwohnern in der Provinz Albay hatten sich Straßen in Ströme aus Flutwassermassen verwandelt, wie auf Videos zu sehen war.

Am Donnerstag hatte der Taifun "Kalmaegi" die Philippinen getroffen und dort zu mindestens 224 Todesopfern geführt - 109 Menschen wurden offiziellen Angaben zufolge noch vermisst. Damit ist "Kalmaegi" laut der internationalen Katastrophendatenbank EM-DAT in diesem Jahr der bislang weltweit verheerendste Taifun. In Städten auf den Inseln Cebu und Negros wurden Autos, Hütten und riesige Schiffscontainer von den Fluten mitgerissen.

Am Samstag stellten die Rettungskräfte auf der besonders stark betroffenen Insel Cebu die Bergungsarbeiten ein, um sich auf den heranrückenden Taifun "Fung-wong" vorzubereiten. "Wir können unsere Helfer nicht gefährden. Wir wollen nicht, dass sie die nächsten Opfer werden", sagte eine Vertreterin der Rettungsdienste im Zentrum des Landes, Myrra Daven, AFP.

Auf den Philippinen sind Starkregen und Unwetter in der Regenzeit zwischen Juni und November üblich. Durch den menschengemachten Klimawandel werden extreme Wetterereignisse nach Angaben von Experten aber häufiger und heftiger. Tropische Wirbelstürme bilden sich immer näher an den Küsten, nehmen schneller an Stärke zu und bleiben länger über Land.

M.Saito--JT