The Japan Times - Suu Kyi in Myanmar wegen Korruptionsvorwürfen zu fünf Jahren Haft verurteilt

EUR -
AED 4.089369
AFN 72.378405
ALL 90.644358
AMD 401.89957
ANG 1.992947
AOA 1022.203491
ARS 1712.47407
AUD 1.584619
AWG 2.004321
AZN 1.894225
BAM 1.95311
BBD 2.241413
BDT 138.0574
BGN 1.94623
BHD 0.420016
BIF 3338.817065
BMD 1.113512
BND 1.425811
BOB 13.238887
BRL 5.94871
BSD 1.112917
BTN 105.7829
BWP 15.395729
BYN 3.274132
BYR 21824.826752
BZD 2.238287
CAD 1.564539
CDF 2577.779558
CHF 0.922672
CLF 0.027802
CLP 1097.766377
CNY 7.425285
CNH 7.420686
COP 3513.808242
CRC 506.080346
CUC 1.113512
CUP 26.710217
CVE 110.113361
CZK 24.335234
DJF 197.892899
DKK 7.474302
DOP 68.25478
DZD 150.64883
EGP 62.465658
ERN 16.702674
ETB 181.037352
FJD 2.508524
FKP 0.834268
GBP 0.836553
GEL 2.887301
GGP 0.834268
GHS 12.971254
GIP 0.834268
GMD 82.399716
GNF 9849.436215
GTQ 8.505211
GYD 233.219877
HKD 8.73507
HNL 29.879316
HRK 7.53369
HTG 145.790539
HUF 366.769541
IDR 20196.705811
ILS 3.36727
IMP 0.834268
INR 105.782541
IQD 1687.146306
IRR 2023258.874966
ISK 136.371861
JEP 0.834268
JMD 177.076146
JOD 0.789512
JPY 175.846863
KES 144.678423
KGS 97.375692
KHR 4543.661256
KMF 491.058927
KPW 1002.160369
KRW 1477.139649
KWD 0.346503
KYD 0.927427
KZT 508.670367
LAK 25048.168425
LBP 99661.512326
LKR 369.990481
LRD 189.200299
LSL 18.561372
LTL 3.28791
LVL 0.673552
LYD 7.148839
MAD 10.962404
MDL 20.099141
MGA 5065.955365
MKD 61.495314
MMK 2338.120113
MNT 4007.981648
MOP 8.992856
MRU 44.710625
MUR 52.691435
MVR 17.204069
MWK 1929.851043
MXN 20.807439
MYR 4.552004
MZN 71.164748
NAD 18.561206
NGN 1494.5107
NIO 40.952868
NOK 10.392183
NPR 169.253399
NZD 1.959235
OMR 0.428146
PAB 1.112952
PEN 3.834151
PGK 4.989129
PHP 71.231386
PKR 307.975483
PLN 4.399037
PYG 6475.08308
QAR 4.057013
RON 5.350086
RSD 117.5334
RUB 89.690132
RWF 1647.1391
SAR 4.176074
SBD 8.980078
SCR 15.389327
SDG 669.774798
SEK 11.07576
SGD 1.426523
SHP 0.834404
SLE 25.555157
SLL 23349.785743
SOS 636.018419
SRD 41.92427
STD 23047.441307
STN 24.46521
SVC 9.738589
SYP 14477.877069
SZL 18.553283
THB 37.608861
TJS 10.238449
TMT 3.89729
TND 3.332611
TOP 2.681068
TRY 55.438849
TTD 7.554427
TWD 36.093254
TZS 2944.787109
UAH 50.805835
UGX 4880.191771
USD 1.113512
UYU 44.618555
UZS 13282.469972
VES 957.547538
VND 28766.457873
VUV 132.221957
WST 3.078558
XAF 655.957
XAG 0.0205
XAU 0.000274392005
XCD 3.009321
XCG 2.00572
XDR 0.78731
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 262.955891
ZAR 18.516694
ZMK 10022.93476
ZMW 22.44379
ZWL 358.550271
SSP 6397.905573
MXV 2.346911
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Suu Kyi in Myanmar wegen Korruptionsvorwürfen zu fünf Jahren Haft verurteilt
Suu Kyi in Myanmar wegen Korruptionsvorwürfen zu fünf Jahren Haft verurteilt / Foto: STR - AFP/Archiv

Suu Kyi in Myanmar wegen Korruptionsvorwürfen zu fünf Jahren Haft verurteilt

Nach Urteilen wegen anderer Vorwürfe ist Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi erstmals wegen Korruptionsvorwürfen zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt Naypyidaw verhängte am Mittwoch weitere fünf Jahre Haft gegen die 76-Jährige, wie eine mit dem Fall vertraute Quelle sagte. "Sie bleibt unter Hausarrest", sagte Junta-Sprecher Zaw Min Tun der Nachrichtenagentur AFP. Ob ihre Anwälte Berufung eingelegt haben, wisse er nicht.

Textgröße:

Suu Kyi wurde beschuldigt, Bestechungsgelder in Höhe von 600.000 Dollar (565.000 Euro) in bar und mehr als elf Kilogramm Gold vom ehemaligen Regierungschef von Yangon, Phyo Min Thein, angenommen zu haben. Phyo Min Thein sagte vor Gericht aus, er habe Suu Kyi das Geld und das Gold im Gegenzug für ihre Unterstützung bezahlt. Die 76-Jährige bestritt die Vorwürfe. Journalisten sind von dem Verfahren ausgeschlossen, die Anwälte dürfen nicht mit der Presse sprechen.

Suu Kyis Regierung war im Februar vergangenen Jahres durch einen Militärputsch abgesetzt worden. Sie selbst steht seitdem unter Hausarrest. Wegen der angeblichen illegalen Einfuhr von Funkgeräten, Verstößen gegen die Corona-Regeln und Aufwiegelung gegen das Militär wurde sie bereits zu insgesamt sechs Jahren Haft verurteilt.

Nun stand sie erstmals wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht. Insgesamt sieht sich die frühere Regierungschefin mit einem dutzend Korruptionsklagen konfrontiert. Zusammen mit weiteren Anklagen wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses und Wahlbetrugs drohen ihr insgesamt mehr als 100 Jahre Haft.

"Die Tage, in denen Aung San Suu Kyi eine freie Frau war, sind praktisch vorbei", sagte Phil Robertson, stellvertretender Asien-Direktor von Human Rights Watch, der Nachrichtenagentur AFP. Die Zerstörung der Demokratie in Myanmar bedeute auch, Suu Kyi "loszuwerden", fügte er hinzu. "Und die Junta überlässt nichts dem Zufall."

Suu Kyi steht seit mehr als 30 Jahren für die Hoffnung der Myanmarer auf Demokratie. In dem südostasiatischen Land ist sie nach wie vor sehr beliebt, international hat ihr Image wegen ihres Umgangs mit der muslimischen Minderheit der Rohingya gelitten. Seit ihrer Festnahme ist sie völlig aus der Öffentlichkeit verschwunden und wird an einem unbekannten Ort in der Hauptstadt festgehalten.

Zur Wahl, die die Junta für nächstes Jahr angekündigt hat, wird sie wegen ihrer Haftstrafen voraussichtlich nicht antreten können. Die Militärjunta nutze die Prozesse, um Suu Kyi "politisch bedeutungslos" zu machen, sagte der unabhängige Myanmar-Experte David Mathieson. "Dies ist schlicht und ergreifend politisch motiviert."

Seit dem Staatsstreich wurden auch viele von Suu Kyis politischen Verbündeten festgenommen. Andere sind untergetaucht oder ins Exil geflohen. Nach Angaben von Beobachtern wurden seit dem Putsch in Myanmar mehr als 1700 Menschen getötet und mehr als 13.000 weitere festgenommen.

Einige abgesetzte Abgeordnete von Suu Kyis Partei NLD haben eine Schattenregierung, die Nationale Einheitsregierung (NUG), gebildet. Die NUG ist jedoch international nicht anerkannt.

Im ganzen Land haben sich zudem Milizen der bewaffneten Widerstandsorganisation Streitkräfte des Volkes (PDF) gegründet, um die Junta zu bekämpfen. Beobachtern zufolge wurde das schwer bewaffnete, gut ausgebildete Militär von der Schlagkraft der Milizen überrascht und hat in einigen Regionen Mühe, die Kontrolle zu behalten.

M.Fujitav--JT