The Japan Times - Oberverwaltungsgericht weist Klage gegen Bauarbeiten an Fehmarnbelttunnel ab

EUR -
AED 4.32667
AFN 75.992182
ALL 95.6303
AMD 439.428681
ANG 2.108711
AOA 1080.342488
ARS 1597.835314
AUD 1.64496
AWG 2.120628
AZN 2.011242
BAM 1.955928
BBD 2.372856
BDT 144.839454
BGN 1.965236
BHD 0.444367
BIF 3503.02598
BMD 1.178127
BND 1.498625
BOB 8.140531
BRL 5.881919
BSD 1.178127
BTN 109.92484
BWP 15.806703
BYN 3.353919
BYR 23091.287163
BZD 2.369455
CAD 1.614652
CDF 2716.761142
CHF 0.923183
CLF 0.02654
CLP 1044.539322
CNY 8.036652
CNH 8.038584
COP 4254.357597
CRC 539.481003
CUC 1.178127
CUP 31.220363
CVE 110.272197
CZK 24.324818
DJF 209.792597
DKK 7.473333
DOP 70.540592
DZD 155.801394
EGP 60.979902
ERN 17.671903
ETB 183.960822
FJD 2.613435
FKP 0.868253
GBP 0.871009
GEL 3.175072
GGP 0.868253
GHS 12.987848
GIP 0.868253
GMD 86.003601
GNF 10336.552036
GTQ 9.009588
GYD 246.486088
HKD 9.219491
HNL 31.2987
HRK 7.530465
HTG 154.213155
HUF 364.901366
IDR 20177.779349
ILS 3.531
IMP 0.868253
INR 109.600851
IQD 1543.300731
IRR 1556305.629886
ISK 144.013605
JEP 0.868253
JMD 186.040038
JOD 0.835279
JPY 187.529587
KES 152.261056
KGS 103.026928
KHR 4723.709266
KMF 493.635102
KPW 1060.325719
KRW 1742.590696
KWD 0.363346
KYD 0.981764
KZT 555.666268
LAK 25991.696472
LBP 105495.685677
LKR 372.094287
LRD 216.764148
LSL 19.320461
LTL 3.478703
LVL 0.712637
LYD 7.451803
MAD 10.886311
MDL 20.133314
MGA 4891.526866
MKD 61.649024
MMK 2474.498242
MNT 4230.936345
MOP 9.49662
MRU 46.914044
MUR 54.441077
MVR 18.20184
MWK 2042.820032
MXN 20.327637
MYR 4.658304
MZN 75.347082
NAD 19.320461
NGN 1581.176051
NIO 43.35651
NOK 11.111957
NPR 175.88741
NZD 1.999537
OMR 0.453089
PAB 1.178077
PEN 4.053165
PGK 5.105767
PHP 70.67525
PKR 328.546688
PLN 4.24002
PYG 7509.808882
QAR 4.29488
RON 5.097164
RSD 117.384959
RUB 89.975873
RWF 1725.385841
SAR 4.419576
SBD 9.466927
SCR 16.517097
SDG 708.054486
SEK 10.835033
SGD 1.499284
SHP 0.879591
SLE 29.040652
SLL 24704.72743
SOS 673.272518
SRD 44.182145
STD 24384.848119
STN 24.503679
SVC 10.307673
SYP 130.215028
SZL 19.317081
THB 37.711633
TJS 11.173929
TMT 4.129335
TND 3.421023
TOP 2.836647
TRY 52.839339
TTD 8.002522
TWD 37.196995
TZS 3076.348257
UAH 51.475744
UGX 4353.284138
USD 1.178127
UYU 47.023069
UZS 14330.935377
VES 563.124475
VND 31024.204617
VUV 139.570708
WST 3.199734
XAF 656.027661
XAG 0.015021
XAU 0.000246
XCD 3.183947
XCG 2.123139
XDR 0.815888
XOF 656.027661
XPF 119.331742
YER 281.096693
ZAR 19.409405
ZMK 10604.554963
ZMW 22.531427
ZWL 379.35638
  • EUR/USD

    0.0004

    1.1788

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    -7.0600

    5933.28

    -0.12%

  • MDAX

    51.2700

    30938.35

    +0.17%

  • TecDAX

    50.4000

    3653.06

    +1.38%

  • SDAX

    154.6500

    17978.27

    +0.86%

  • DAX

    87.7700

    24154.47

    +0.36%

  • Goldpreis

    7.0000

    4815.3

    +0.15%

Oberverwaltungsgericht weist Klage gegen Bauarbeiten an Fehmarnbelttunnel ab
Oberverwaltungsgericht weist Klage gegen Bauarbeiten an Fehmarnbelttunnel ab

Oberverwaltungsgericht weist Klage gegen Bauarbeiten an Fehmarnbelttunnel ab

Die Stadt Fehmarn ist endgültig mit dem Versuch gescheitert, die Bauarbeiten an dem geplanten Fehmarnbelttunnel vorläufig zu stoppen. Das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht (OVG) wies nach eigenen Angaben vom Donnerstag in einem Eilverfahren eine entsprechende Klage per unanfechtbarem Beschluss ab. In dem Streit ging es um das Brandschutzkonzept. Die Gemeinde, deren freiwillige Feuerwehr die Aufgabe auch für den Tunnel und dessen Baustelle übernimmt, hält das Konzept für unzureichend.

Textgröße:

Zuvor hatte bereits das Verwaltungsgericht Schleswig in der Sache ebenso entschieden, woraufhin die Stadt Fehmarn Beschwerde vor dem OVG einlegte. Nach den Angaben des OVG liegt ein von den Behörden geprüftes und genehmigtes Notfallkonzept seit 2021 vor. Die Gemeinde wollte aber juristisch erreichen, dass die Bauarbeiten an dem Tunnel so lange gestoppt werden, bis ihre Vorstellungen unter anderem auch mit Blick auf die finanzielle Ausstattung berücksichtigt worden seien.

Die Richter lehnte das mit der Begründung ab, dass der Gemeinde die Aufgabe des abwehrenden Brandschutzes in ihrem Gebiet nicht erst durch das fragliche Notfallkonzept übertragen worden sei, sondern allgemein "aufgrund zuvor getroffener gesetzlicher Regelungen". Das Konzept diene dem Schutz von "Allgemeininteressen". Es begründe aber keinen "Anspruch" der Gemeinde, der die Planfeststellungsbehörden zu der gewünschten Anordnung gegenüber dem Tunnelbauträger zwingen würde.

Zugleich betonte das oberste Verwaltungsgericht des Landes, dass die Frage der finanziellen Auswirkungen auf die Kommune schon ausreichend geklärt worden seien. Bereits 2020 habe das Landesverfassungsgerichts entschieden, dass die Gemeinde deshalb einen Anspruch auf einen Ausgleich habe. Das Land habe dies mittlerweile bereits geregelt.

Der Fehmarnbelttunnel ist ein milliardenschweres Bauvorhaben unter der Ostsee. Der rund 18,5 Kilometer lange Straßen- und Schienentunnel zwischen Fehmarn und der benachbarten dänischen Insel Lolland ist eines der größten Infrastrukturprojekte in der EU und soll 2029 in Betrieb gehen. Dänemark und Deutschland hatten es per Staatsvertrag vereinbart, der Tunnel wird von Dänemark errichtet und betrieben.

Das Großprojekt auf der sogenannten Vogelfluglinie, das insbesondere die nordeuropäischen Ballungszentren Kopenhagen/Malmö und Hamburg enger verbinden soll, ist auf deutscher Seite aber umstritten. Erst im November 2020 hatte das Bundesverwaltungsgericht den Weg frei gemacht, indem es Klagen von Fährunternehmen und Umweltschützern abwies. Die Bauarbeiten auf deutscher Seite begannen im November 2021.

Erst vor etwa zwei Wochen hatte das Bundesverwaltungsgericht in einem weiteren laufenden Verfahren gebeten, bei den Baggerarbeiten für den Tunnel zunächst bestimmte Flächen mit Unterwasserriffen auszusparen. Hintergrund ist ein von einem Aktionsbündnis von Gegnern des Projekt kurzfristig angestrengtes Eilverfahren, das zunächst aber noch nicht entschieden wurde. Das schleswig-holsteinische Verkehrsministerium hatte dem Tunnelbauträger die Zerstörung der Riffe unter der Auflage erlaubt, an anderer Stelle als Kompensation neue Riffe anzulegen.

Y.Ishikawa--JT