The Japan Times - Türkische Erdbebenopfer können bis August bei Verwandten in Deutschland bleiben

EUR -
AED 4.120833
AFN 72.374653
ALL 90.68597
AMD 405.213892
ANG 2.008278
AOA 1028.945251
ARS 1713.128375
AUD 1.597286
AWG 2.021143
AZN 1.906221
BAM 1.95442
BBD 2.261004
BDT 138.851961
BGN 1.961202
BHD 0.423701
BIF 3367.352434
BMD 1.122078
BND 1.434081
BOB 13.162823
BRL 5.641241
BSD 1.122607
BTN 106.103084
BWP 15.379141
BYN 3.334231
BYR 21992.723667
BZD 2.257726
CAD 1.577877
CDF 2598.73214
CHF 0.926595
CLF 0.027838
CLP 1095.630483
CNY 7.493291
CNH 7.490541
COP 3580.190997
CRC 511.139102
CUC 1.122078
CUP 26.941977
CVE 110.187691
CZK 24.274862
DJF 199.898858
DKK 7.474749
DOP 68.941323
DZD 151.101229
EGP 61.024421
ERN 16.831166
ETB 183.87581
FJD 2.52894
FKP 0.838851
GBP 0.83859
GEL 2.90609
GGP 0.838851
GHS 13.083762
GIP 0.838851
GMD 82.471988
GNF 9935.984531
GTQ 8.578943
GYD 234.86417
HKD 8.805101
HNL 30.135722
HRK 7.533407
HTG 147.087457
HUF 365.420883
IDR 20238.130708
ILS 3.465427
IMP 0.838851
INR 105.958979
IQD 1701.798417
IRR 2056067.194777
ISK 136.051813
JEP 0.838851
JMD 178.164204
JOD 0.795528
JPY 177.460525
KES 145.679109
KGS 98.126099
KHR 4564.776962
KMF 493.15641
KPW 1009.869921
KRW 1490.130267
KWD 0.348091
KYD 0.935535
KZT 501.445946
LAK 25267.384721
LBP 100528.116341
LKR 372.695192
LRD 191.404855
LSL 18.415597
LTL 3.313204
LVL 0.678734
LYD 7.202946
MAD 11.018371
MDL 20.195651
MGA 5073.463011
MKD 61.606502
MMK 2355.482879
MNT 4036.712338
MOP 9.073044
MRU 45.027208
MUR 53.063078
MVR 17.347799
MWK 1946.525623
MXN 20.926682
MYR 4.579423
MZN 71.703844
NAD 18.415597
NGN 1494.775718
NIO 41.310832
NOK 10.522281
NPR 169.765134
NZD 1.972383
OMR 0.431441
PAB 1.122617
PEN 3.858176
PGK 5.026518
PHP 71.260352
PKR 310.70134
PLN 4.357926
PYG 6459.439204
QAR 4.09251
RON 5.340639
RSD 117.418663
RUB 91.815241
RWF 1659.121156
SAR 4.206631
SBD 9.060306
SCR 15.520557
SDG 674.931784
SEK 11.108811
SGD 1.434072
SHP 0.838529
SLE 26.840145
SLL 23529.414064
SOS 641.547025
SRD 42.259131
STD 23224.743713
STN 24.482714
SVC 9.823108
SYP 14589.254397
SZL 18.423156
THB 37.711945
TJS 10.339
TMT 3.938493
TND 3.351134
TOP 2.701694
TRY 55.657864
TTD 7.621619
TWD 36.380565
TZS 2967.89529
UAH 50.546611
UGX 4720.666894
USD 1.122078
UYU 45.068179
UZS 13437.512218
VES 987.191539
VND 29013.003036
VUV 133.67989
WST 3.113405
XAF 655.957
XAG 0.019521
XAU 0.000271826755
XCD 3.032471
XCG 2.023172
XDR 0.793367
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.929387
ZAR 18.399657
ZMK 10100.046811
ZMW 22.519301
ZWL 361.308574
SSP 6494.085876
MXV 2.362129
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Türkische Erdbebenopfer können bis August bei Verwandten in Deutschland bleiben
Türkische Erdbebenopfer können bis August bei Verwandten in Deutschland bleiben / Foto: BULENT KILIC - AFP/Archiv

Türkische Erdbebenopfer können bis August bei Verwandten in Deutschland bleiben

Türkische Erdbebenopfer können bis zum 6. August bei engen Verwandten in Deutschland bleiben. Die Bundesregierung verlängerte die Möglichkeit für den Aufenthalt um drei Monate, wie das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium am Samstag mitteilten. Erdbebenopfer, die zwischen Februar und Mai mit einem gültigen Visum eingereist und bei Verwandten untergekommen sind, werden "bis zum 6. August 2023 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit".

Textgröße:

Die entsprechende Verordnung tritt am Sonntag in Kraft. Die vorübergehende Befreiung betrifft türkische Staatsangehörige, die ein Visum im vereinfachten Verfahren erhalten haben und sich rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten. Eine Vorsprache bei einer Ausländerbehörde ist demnach nicht notwendig.

"Das Erdbeben im Februar in der Türkei und in Syrien hat unfassbare Verwüstung und unendliches Leid ausgelöst", erklärte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Deutschland habe massive Hilfe vor Ort organisiert. Zudem sei es Erdbebenopfern ermöglicht worden, "bei engen Verwandten in Deutschland unterzukommen, hier zur Ruhe zu kommen und von der eigenen Familie versorgt zu werden".

Mit der Verlängerung des vorübergehenden Aufenthalts "haben die Betroffenen eine sichere Perspektive und wir entlasten die Ausländerbehörden von weiteren Verfahren", so Faeser.

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erklärte, Deutschland habe Hilfen von 238 Millionen Euro für die betroffenen Menschen in der Türkei und Syrien zugesagt. "Mit Geld kann man zerstörte Häuser wiederaufbauen, den Verlust von mehr als 52.000 Menschenleben aber kann nichts wieder gut machen", fügte sie hinzu.

"Vielen Betroffenen konnten wir immerhin durch ein erleichtertes Visumverfahren ermöglichen, dass sie diese schwere Zeit nicht alleine durchstehen mussten und müssen." Seit Mitte Februar hätten rund 9500 Türkinnen und Türken bei ihren Angehörigen in Deutschland "nicht nur Obdach, sondern auch Halt und Trost finden können", so Baerbock.

Das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium hatten sich kurz nach dem Erdbeben auf ein vereinfachtes Visumverfahren für Betroffene verständigt. Es handelte sich um Visa für einen Aufenthalt von zunächst 90 Tagen in Deutschland.

Neben den rund 9500 Visa für einen vorübergehenden Aufenthalt erhielten den Angaben zufolge rund 900 türkische Staatsangehörige aus den Erdbebengebieten Visa zum Familiennachzug nach Deutschland. Auch die Visaanträge für Syrerinnen und Syrer aus den betroffenen Gebieten wurden priorisiert, wie die beiden Ministerien weiter mitteilten. Über 1200 syrische Staatsangehörige aus den betroffenen Gebieten hätten Visa – vor allem zum Familiennachzug nach Deutschland – erhalten.

Bei den Beben am 6. Februar mit einer Stärke von bis zu 7,8 waren nach Behördenangaben mehr als 50.000 Menschen in der Türkei und fast 6000 Menschen in Syrien ums Leben gekommen, Hunderttausende wurden obdachlos. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sprach von der "schlimmsten Naturkatastrophe" in Europa seit einem Jahrhundert.

T.Sato--JT