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Papst Franziskus hat bei seinem ersten Besuch in der Mongolei am Samstag die reiche Kultur des Landes gewürdigt und gleichzeitig die junge Demokratie vor den Gefahren der Korruption und Umweltzerstörung gewarnt. Franziskus bezeichnete in Ulan Bator vor mongolischen Würdenträgern Korruption als Frucht einer "skrupellosen Mentalität, die ganze Länder hat verarmen lassen" und betonte, Religion könne "ein Schutz gegen die heimtückische Bedrohung der Korruption sein".
Der mit Sorge in Hongkong und Südchina erwartete Taifun "Saola" ist im Süden Chinas auf Land getroffen, nachdem er zuvor Hongkong gestreift und dort Verwüstungen angerichtet hatte. "Saola" sei am Samstag gegen 3:30 Uhr (Ortszeit; 22.30 MESZ am Freitag) südlich der chinesischen Stadt Zhuhai in der Provinz Guangdong auf Land getroffen, erklärte die chinesische Wetterbehörde. Vor dem Erreichen Hongkongs hatte sich "Saola" bereits abgeschwächt.
Der Sieger der Präsidentschaftswahl in Guatemala, Bernardo Arévalo, hat mutmaßliche Pläne zu einem Staatsstreich angeprangert, um ihn an der Amtsübernahme zu hindern. Es gebe "eine Gruppe korrupter Politiker und Beamter", die sich weigerten, das Wahlergebnis "zu akzeptieren und die einen Plan entwickelt haben, um die verfassungsmäßige Ordnung zu brechen und die Demokratie zu gefährden", sagte er am Freitag vor Journalisten.
Der tschechische Milliardär und populistische Ex-Regierungschef Andrej Babis zieht sich Angaben seiner Holding Agrofert aus der Medienbranche zurück. Der vor allem in der Lebensmittel- und Chemiebranche tätige Mischkonzern teilte am Freitag auf seiner Internetseite mit, die Mafra-Gruppe verkauft zu haben. Diese gibt mehrere Publikationen heraus, darunter die zweitgrößte tschechische Tageszeitung "DNES". Zudem trennte sich der Konzern von Anteilen im Bereich Chemie und Kosmetik.
Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat in einem aktuellen Bericht die Auswirkungen des Klimawandels auf afrikanische Kinder als besonders stark eingeschätzt. "Es ist klar, dass die jüngsten Mitglieder der afrikanischen Gesellschaft die Hauptlast der heftigen Auswirkungen des Klimawandels tragen", erklärte die Unicef-Vizedirektorin für Ost- und Südafrika, Lieke van de Wiel, am Freitag.
Das Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle hat eine IS-Rückkehrerin zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Die 34-Jährige aus dem Raum Salzgitter wurde wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation in zwei Fällen und Kriegsverbrechen gegen das Eigentum schuldig gesprochen, wie das Gericht am Freitag mitteilte.
Durch einen Sturz aus großer Höhe ist ein 55-Jähriger bei einem Arbeitsunfall in Baden-Württemberg gestorben. Der Mann fiel von einem Baum mindestens 15 Meter in die Tiefe, wie die Polizei in Ludwigsburg am Freitag mitteilte. Er sollte am Morgen auf einem Spielplatz in Sindelfingen Raupen von Eichenprozessionsspinnern aus den Baumkronen entfernen.
Hartnäckige Ermittlungen nach dem tödlichen Sturz eines 77-Jährigen haben in Düsseldorf zu einem Mordverdächtigen geführt. Die Ermittler nahmen am Donnerstag einen 33-Jährigen fest, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am Freitag bekanntgaben. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.
Die Polizei hat bei einem Mann im Landkreis Schweinfurt in Bayern mutmaßlich explosive Stoffe gefunden. Bei einer Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten bei dem 40-Jährigen am Freitag "ein verdächtiges Gemisch chemischer Stoffe", das nun untersucht wird, wie das bayerische Landeskriminalamt in München mitteilte. Zudem wurden bei dem Mann mehrere Waffen entdeckt, obwohl ihm ein Waffenbesitz verboten ist.
Drei Tage nach einem Messerangriff auf einen 48-Jährigen beim Verlassen eines Supermarkts in Dortmund ist das Opfer seinen Verletzungen erlegen. Der Mann starb nach Angaben der Dortmunder Staatsanwaltschaft am Freitag. Ein bereits festgenommener 16 Jahre alter dringend Tatverdächtiger sitzt weiterhin in Untersuchungshaft.
Nach einem mutmaßlich durch Polizisten begangenen Raub in Berlin ist ein weiterer Tatverdächtiger ermittelt worden. Der 48-jährige Beamte soll Mitte Juli zusammen mit einem anderen Polizisten einen Autofahrer auf der Stadtautobahn ausgeraubt haben, wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft am Freitag in Berlin mitteilten. Bei Durchsuchungen seiner Wohn- und Diensträume beschlagnahmten die Ermittler am Freitagmorgen ein Mobiltelefon und verschiedene Unterlagen.
Ein Auszubildender ist auf einer Baustelle in Bayern bei einem Arbeitsunfall von einem Betonschalungselement erschlagen worden. Der 24-Jährige starb noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei in Würzburg am Freitag mitteilte. Den Ermittlungen zufolge war der Mann am Mittwochmorgen in Albertshofen im Landkreis Kitzingen mit Kollegen dabei, die Schalungselemente eines frisch betonierten Kellers zu entfernen.
Ein Elfjähriger hat in Bayern ein Auto gestohlen und eine Spritztour unternommen. Das Fahrzeug stand in Vöhringen mitten auf der Fahrbahn und behinderte den Verkehr, wie die Polizei in Kempten am Freitag mitteilte. Zunächst gingen die Beamten am Donnerstagvormittag davon aus, dass das Auto aus einer Parklücke gerollt war. Allerdings sagte ein Zeuge aus, dass er einen Jungen habe aussteigen sehen.
Papst Franziskus hat am Freitag seinen mehrtägigen Besuch in der Mongolei begonnen. Sein Flugzeug landete am Vormittag (Ortszeit) in der Hauptstadt Ulan Bator, wo er von der mongolischen Außenministerin Batmunkh Battsetseg und Ehrenwachen in traditioneller Kleidung begrüßt wurde, wie eine Live-Übertragung von AFP TV zeigte. Als sich sein Flugzeug auf dem Weg in die Mongolei über China befand, schickte Franziskus auch eine Grußbotschaft an den chinesischen Präsidenten Xi Jinping.
Nach Berichten über tödliche Schüsse der algerischen Küstenwache auf französische Jetski-Fahrer im Grenzgebiet zu Marokko hat Paris den Tod eines Franzosen bestätigt. Ein weiterer Franzose befinde sich in Algerien in Haft, teilte das Außenministerium am Freitag in Paris mit. "Wir sind im Kontakt mit den algerischen und marokkanischen Behörden. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet", sagte eine Sprecherin, ohne Details zu dem Vorfall zu nennen.
Das Land Hessen will queerfeindliche Straftaten bundesweit konsequenter verfolgen. Das Land reichte dafür eine entsprechende Initiative für die Justizministerkonferenz im November ein, wie das Justizministerium am Freitag in Wiesbaden mitteilte. "Hessen regt in der kommenden Justizministerkonferenz am 10. November an, die vorhandenen Strukturen zu bündeln und zu vernetzen", erklärte Justizminister Roman Poseck (CDU).
Mehr als 16 Jahre nach dem Mord an der damals 47-jährigen Claudia K. im nordrhein-westfälischen Velbert haben Ermittler einen dringend tatverdächtigen Mann festgenommen. Der Beschuldigte befinde sich in Haft, teilte die Polizei in Mettmann am Freitag mit.
Ermittlern in Nordrhein-Westfalen ist ein Schlag gegen den organisierten Drogenhandel gelungen. Drei verdächtige Niederländer im Alter zwischen 28 und 51 Jahren wurden festgenommen, wie die Polizei in Kleve am Freitag mitteilte. Sie sollen über ein legales Ladengeschäft für landwirtschaftliche Anbauutensilien in Kleve verbotene Hilfe zum Aufbau zahlreicher Großplantagen für Cannabis geleistet haben. Ihnen wird Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Drogen vorgeworfen.
Wer mit Hilfe einer Agentur nach der großen Liebe sucht, aber ohne Erfolg bleibt, hat keinen Anspruch auf eine Rückzahlung der Vermittlungssumme. Einer beklagten Vermittlungsagentur könne keine arglistige Täuschung vorgeworfen werden, entschied das Landgericht München I im Fall einer Kundin laut Mitteilung vom Freitag. Es wies die Klage einer Frau gegen eine Agentur auf Rückzahlung von 7400 Euro ab. (29 O 11980/22)
Eine 67-Jährige ist in Schleswig-Holstein an den Folgen eines Kutschunfalls gestorben. Die Frau, die die Kutsche gelenkt hatte, erlag am Donnerstag ihren Verletzungen, wie die Polizei in Itzehoe am Freitag mitteilte.
Papst Franziskus ist am Freitag in der Mongolei eingetroffen. Sein Flugzeug landete am Vormittag (Ortszeit)in der Hauptstadt Ulan Bator, wo er von der mongolischen Außenministerin Batmunkh Battsetseg und Ehrenwachen in traditioneller Kleidung begrüßt wurde, wie eine Live-Übertragung von AFP TV zeigte. Als sich sein Flugzeug über China befand, schickte Franziskus eine Botschaft an Präsident Xi Jinping.
Papst Franziskus ist am Freitag in der Mongolei eingetroffen. Sein Flugzeug landete gegen 10.00 Uhr (Ortszeit; 04.00 MESZ) in der Hauptstadt Ulan Bator, wo er von mongolischen Ehrenwachen in traditioneller Kleidung begrüßt wurde, wie eine Live-Übertragung von AFP TV zeigte. Es ist der erste Besuch eines Oberhaupts der katholischen Kirche in dem mehrheitlich buddhistischen Land.
Bei einem verheerenden Feuer in einem fünfstöckigen Gebäude in der südafrikanischen Metropole Johannesburg sind mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien zwölf Kinder, sagte der Leiter der Gerichtsmedizin der Provinz Gauteng, Thembalethu Mpahlaza, am Donnerstag. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.
Ein Anführer der rechtsradikalen Miliz Proud Boys ist am Donnerstag wegen des Sturms auf das US-Kapitol im Januar 2021 zu 17 Jahren Haft verurteilt worden. Die Staatsanwälte erklärten, Joe Biggs sei eine der zentralen Figuren in einer "aufrührerischen Verschwörung" gewesen. Es handelt sich um die zweithöchste Haftstrafe im Zusammenhang mit dem Sturm auf das Kapitol. Die Staatsanwaltschaft hatte 33 Jahre Haft für den ehemaligen Soldaten gefordert.
Bei einem verheerenden Feuer in einem fünfstöckigen Gebäude in der südafrikanischen Metropole Johannesburg sind mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien zwölf Kinder, sagte der Leiter der Gerichtsmedizin der Provinz Gauteng, Thembalethu Mpahlaza, am Donnerstag. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.
Wer sich beim Einstellen eines Verkaufsangebots im Internet vertan hat, kann als Verkäuferin oder Verkäufer nicht einfach nachträglich den Kaufvertrag missachten. Das Landgericht Köln entschied laut Mitteilung vom Donnerstag, dass dem Käufer möglicherweise Schadenersatz zusteht, "wenn der Verkäufer ohne einen berechtigten Grund rechtzeitig geltend zu machen, die verkaufte Ware nicht liefert". Das Urteil wurde am vergangenen Freitag verkündet, ist aber noch nicht rechtskräftig. (Az. 37 O 220/22)
Das Oberlandesgericht in Düsseldorf hat einen 36 Jahre alten Marokkaner wegen Spionageaktivitäten in Deutschland zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Der Mann erhielt ein Jahr und neun Monate auf Bewährung, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Zudem wurde die Einziehung von rund 4300 Euro angeordnet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
In Sachsen hat es erneut Durchsuchungen wegen des Verdachts der Kinderpornografie gegeben. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft in Dresden durchsuchten Beamte am Donnerstag elf Wohnungen in der sächsischen Landeshauptstadt. Die Ermittlungen richten sich demnach gegen insgesamt zwölf Beschuldigte.
Der frühere US-Präsident Donald Trump soll seine Vermögenswerte jedes Jahr von 2011 bis 2021 routinemäßig um Milliarden von Dollar aufgeblasen haben, um an bessere Konditionen etwa für Kredite zu gelangen. Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James beschuldigt Trump und einige seiner Geschäftspartner, Banken und Versicherern "stark überhöhte" Zahlen vorgelegt zu haben, um "Kredite und Versicherungen zu vorteilhafteren Konditionen zu sichern und beizubehalten", wie aus am Mittwoch (Ortszeit) bei Gericht eingereichten Dokumenten hervorgeht.
Bei einer Geschwindigkeit von rund 150 Stundenkilometern hat ein Bahnreisender in Schleswig-Holstein die Notbremse gezogen. Als Grund gab der 61-Jährige an, dass er eine Zigarette rauchen wollte, wie die Bundespolizei in Flensburg am Donnerstag mitteilte. Die rund 150 Reisenden blieben unverletzt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Fast drei Jahre nach tödlichen Schüssen auf einen flüchtenden Einbrecher ist das Urteil gegen den Täter rechtskräftig geworden. Der Bundesgerichtshof (BGH) teilte am Donnerstag in Karlsruhe mit, dass er die Revision gegen das Urteil des Lübecker Landgerichts von März verworfen habe. Das Landgericht hatte festgestellt, dass der Hausbesitzer im Dezember 2020 nachts zwei Einbrecher überrascht und einem von ihnen in den Rücken geschossen hatte, obwohl dieser bereits davonlief.
Bei einem verheerenden Brand in einem fünfstöckigen Gebäude in der südafrikanischen Metropole Johannesburg sind mindestens 73 Menschen in den Flammen ums Leben gekommen. "Wir haben jetzt 73 Todesfälle und 52 Verletzte", sagte der Sprecher des Rettungsdienstes, Robert Mulaudzi, am Donnerstag. Unter den Opfern seien mindestens sieben Kinder. Zahlreiche Menschen waren nach Behördenangaben hinter einem Sicherheitstor in dem Haus eingesperrt, als das Feuer sich ausbreitete.