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Rund sieben Monate nach dem Diebstahl eines Bartaffen aus dem Leipziger Zoo ist Anklage gegen zwei Jugendliche erhoben worden. Die 17 und 18 Jahre alten Beschuldigten sollen das Affenweibchen namens Ruma Ende März aus ihrem Gehege gestohlen haben, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Chemnitz am Mittwoch sagte.
Im Fall einer durch einen vor der Polizei fliehenden Raser getöteten Fußgängerin hat das Landgericht im baden-württembergischen Baden-Baden von einer von der Staatsanwaltschaft geforderten Verurteilung wegen Mordes abgesehen. Das Gericht verurteilte den zur Tatzeit 20-jährigen Fahrer am Mittwoch wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis und anderen Delikten zu einer Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren. Außerdem darf der Mann vor Ablauf von drei Jahren keinen Führerschein machen.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf einer Bundesstraße in Bayern sind zwei Menschen ums Leben gekommen und mehrere weitere verletzt worden, darunter ein wenige Monate altes Baby. Ein 79-jähriger Autofahrer geriet am Mittwochvormittag aus bislang unbekannter Ursache im Landkreis Eichstätt auf die Gegenfahrbahn, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Dort kollidierte sein Auto frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Nach dem Freispruch des deutschen Verdächtigen im Fall des 2007 in Portugal verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann in einem Vergewaltigungsprozess haben die Staatsanwaltschaft in Braunschweig und die Nebenklage Revision eingelegt. Das teilte eine Sprecherin des Landgerichts in Braunschweig am Mittwoch mit. Die Staatsanwaltschaft in der niedersächsischen Stadt hatte den Schritt bereits nach dem Urteil in der vergangenen Woche angekündigt.
Auf der Kegelbahn einer ehemaligen Gaststätte in Mönchengladbach haben Polizeibeamte mehr als 200 Cannabispflanzen entdeckt. Zuvor meldete am Montag die Hausverwaltung eines Mehrfamilienhauses verdächtige Beobachtungen, wie die Polizei in Mönchengladbach am Mittwoch berichtete.
Ein Ukrainer soll im rheinland-pfälzischen Urmitz einen russischen Staatsbürger im Streit getötet haben. Wie die Staatsanwaltschaft in Koblenz am Mittwoch mitteilte, ereignete sich die Tat in der Nacht zum Sonntag auf einem Garagengelände. Auslöser dürften nach bisher vorliegenden Erkenntnissen "bereits länger andauernde finanzielle Streitigkeiten zwischen dem Beschuldigten und dem Tatopfer gewesen sein", teilte die Behörde weiter mit.
Die Staatsanwaltschaft München I hat gegen den bereits im Gefängnis sitzenden Fernsehkoch Alfons Schuhbeck eine weitere Anklage erhoben. Dem 75-Jährigen werden Insolvenzverschleppung, Betrug und Subventionsbetrug in zahlreichen Fällen vorgeworfen, wie die Ermittlungsbehörde am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte. Schuhbeck ist bereits wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig zu drei Jahren und zwei Monaten verurteilt.
Fünf Tage nach einem Feuer in einem Pflegeheim in Paderborn ist ein 71-jähriger Bewohner an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Senior den Brand in seinem Zimmer durch den unsachgemäßen Umgang mit einem Feuerzeug auslöste, wie die Polizei in Paderborn am Mittwoch mitteilte. Fremdeinwirkung sei nicht erkennbar.
Mit Durchsuchungen in drei Bundesländern sind Zollbeamte gegen Vergehen in der Bau- und Glasfaserbranche vorgegangen. Im Zentrum der Ermittlungen stand eine dreiköpfige Bande, die Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten und ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland eingeschleust haben soll, wie das Hauptzollamt Singen in Baden-Württemberg am Mittwoch mitteilte.
Ermittler sind am Mittwoch in sieben Bundesländern zu Razzien bei mutmaßlichen sogenannten Finanzagenten von organisierten Telefontrickbetrügern ausgerückt. Die Einsatzkräfte hätten 13 Objekte durchsucht sowie Beweismittel wie Mobiltelefone und Speichermedien beschlagnahmt, teilte das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) in Stuttgart mit. Sogenannte Finanzagenten helfen den Betrügerbanden bei der Verschiebung der Beute.
Vor dem Landgericht im bayerischen Regensburg hat am Mittwoch ein Mordprozess gegen eine Krankenschwester begonnen. Die Frau soll ihren Patientinnen zur Betäubung ein Beruhigungsmittel gegeben haben, um deren Schmuck stehlen zu können. Eine 65 Jahre alte Frau starb wenige Tage nach der Medikamentengabe, ohne noch einmal das Bewusstsein zu erlangen.
In Bochum hat die Polizei eine illegale Cannabisplantage entdeckt. Bei der Durchsuchung eines Gebäudes am Dienstag wurden 300 Cannabispflanzen, bereits geerntetes Material und Zubehör gefunden, wie die Beamten am Mittwoch in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilten.
Die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe hat einen 45 Jahre alten Mann angeklagt, der per Livestream über das Internet mehrere Mädchen in Asien missbraucht haben soll. Er soll ab August 2018 durch Geldzahlungen unbekannte Täterinnen auf den Philippinen zu sexuellen Handlungen an überwiegend fünf bis 13 Jahre alten Mädchen veranlasst haben, wie das bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe angesiedelte Cybercrimezentrum Baden-Württemberg am Mittwoch mitteilte.
Vor dem Berliner Landgericht hat ein Prozess gegen den Journalisten und Aktivisten Arne Semsrott begonnen. Ihm wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr Originaldokumente des Amtsgerichts München auf der Webseite FragDenStaat veröffentlicht zu haben, wie es in der am Mittwoch verlesenen Anklage hieß. Damit habe er die Unbefangenheit möglicher Zeugen eingeschränkt und die Unschuldsvermutung gefährdet.
Ermittler der Polizei haben in einem Einfamilienhaus in Weyhe in Niedersachsen eine illegale Cannabisplantage mit rund 500 Pflanzen entdeckt. Wie die Polizei in Diepholz am Mittwoch mitteilte, nahmen sie bei der Durchsuchung des Gebäudes am Montag außerdem vier Verdächtige im Alter zwischen 21 und 33 Jahren fest. Die Razzia wurde demnach durch Hinweise auf mutmaßlichen Drogenanbau ausgelöst.
In Bremen ermittelt die Polizei nach dem Fund eines Toten in einem Müllwagen. Arbeiter der Stadtreinigung hätten beim Leeren einer großen Papiermülltonne am Mittwoch "ungewöhnliche Geräusche" gehört und die Feuerwehr alarmiert, teilte die Polizei in der Hansestadt mit. Deren Einsatzkräfte hätten dann die Heckklappe des Fahrzeugs geöffnet und den leblosen Mann entdeckt.
Ein Großbrand hat ein neues Gerätehaus der Feuerwehr im hessischen Stadtallendorf zerstört und einen Millionenschaden angerichtet. Nach Angaben des hessischen Innenministeriums entstand bei dem Feuer am Mittwochmorgen ein Schaden von rund 20 Millionen Euro. Die Brandursache war nach Polizeiangaben unklar. Der Komplex mit Fahrzeughalle war erst im Januar eingeweiht worden.
Eine vom Landgericht Darmstadt verhängte lebenslange Haftstrafe für die Ermordung einer 15-Jährigen vor mehr als 38 Jahren ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf die von dem inzwischen 63-jährigen Beschuldigten gegen das Urteil eingereichte Revision nach eigenen Angaben vom Mittwoch als unbegründet. Eine Prüfung habe keinerlei Rechtsfehler zu seinen Ungunsten ergeben.
In Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sind am Mittwoch Polizeikräfte gegen mutmaßliche Sprenger von Geldautomaten vorgegangen. Dabei gab es drei Festnahmen, wie das in Deutschland federführende Landeskriminalamt (LKA) von Rheinland-Pfalz in Mainz mitteilte. Die Bande soll in Millionenhöhe Geld erbeutet und Schäden verursacht haben.
In Bremerhaven ist in der Nacht zu Mittwoch ein Kirchturm ausgebrannt. Die Feuerwehr konnte nach eigenen Angaben ein Übergreifen des Feuers auf das Kirchenschiff verhindern und außerdem noch historische Gegenstände retten. Die Brandursache war zunächst unklar.
Im Saarland ist am Dienstagabend ein Regionalzug mit fast 200 Fahrgästen an Bord entgleist. Der Regionalexpress sei auf freier Strecke bei Namborn gegen mehrere Felsbrocken geprallt, die sich von einem Hang gelöst hatten, wie die Bundespolizei in Saarbrücken mitteilte. Der Lokführer habe sich Schürfwunden zugezogen. Die Passagiere blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
In einem Prozess um die freiwillige Kastration und Verstümmelung von Männern hat das Landgericht Erfurt den Angeklagten zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Das Thüringer Gericht sprach den 75-Jährigen am Dienstag der schweren Körperverletzung in sieben Fällen sowie der gefährlichen Körperverletzung in einem weiteren Fall schuldig, wie eine Sprecherin mitteilte. Die Verhandlung hatte weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden.
In seiner Tasche wurde eine Kastanie aus Stahl gefunden - nun wird gegen den 82-jährigen Gewinner der Kastanien-Weltmeisterschaft in Großbritannien wegen Betrugsverdachts ermittelt. St John Burkett vom Organisationskomitee der "World Conker Championships" im mittelenglischen Southwick sagte am Dienstag, die Vorwürfe gegen David Jakins würden noch untersucht. Das Komitee werte "verschiedene Beweise" wie etwa Videoaufnahmen aus, gehe jedoch nicht von einem Betrugsfall aus.
Ein Jahr nach einem ersten Schlag gegen eine internationale Rauschgiftbande ist der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und dem Bundeskriminalamt ein neuer Erfolg gegen die Gruppe gelungen. Es seien in Hessen, Rheinland-Pfalz und Kroatien insgesamt sechs mutmaßliche Bandenmitglieder festgenommen worden, teilten die Ermittler am Dienstag mit. Von den 33 identifizierten Verdächtigen seien damit inzwischen 17 in dieser Sache inhaftiert, sieben weitere seien wegen anderer Delikte im Ausland im Gefängnis.
Das Berliner Landgericht hat einen pädophilen Wiederholungstäter zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Die Kammer sprach den mehrfach vorbestraften 65-Jährigen am Dienstag unter anderem des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und des Herstellens kinderpornografischer Schriften schuldig.
Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des syrischen Bürgerkriegs muss sich seit Dienstag ein mutmaßliches Hisbollah-Mitglied vor dem Oberlandesgericht Stuttgart verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Syrer Ammar A. unter anderem Kriegsverbrechen, Folter und Freiheitsberaubung vor. Er soll sich als Anführer einer bewaffneten schiitischen Miliz der Hisbollah angeschlossen haben, die im syrischen Bürgerkrieg auf der Seite der Staatsführung von Machthaber Baschar al-Assad kämpfte.
Im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt hat ein inzwischen 67 Jahre alter Mann über Jahre hinweg seiner vermeintlichen Geliebten mehrere hunderttausend Euro Bargeld übergeben. Die bayerische Polizei konnte nun zwei tatverdächtige Betrüger festnehmen, wie die Beamten am Dienstag in Würzburg mitteilten. Es handle sich um eine 42 Jahre alte Frau und einen 41 Jahre alten Begleiter.
Nach dem Fund einer offenbar getöteten Frau am Mannheimer Stadtrand ermittelt eine Sonderkommission der Polizei unter Hochdruck. Derzeit könnten aber noch keine weiteren Auskünfte gegeben werden, sagte ein Polizeisprecher in der baden-württembergischen Stadt am Dienstag. Die Leiche der 51-Jährigen war am Montag in der Nähe einer Pferderennbahn gefunden worden, die in einem Wald- und Feldgebiet im Stadtteil Friedrichsfeld am Mannheimer Stadtrand liegt.
Im baden-württembergischen Neckarsulm ist ein Mann von einem herabfahrenden Aufzug getötet worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Heilbronn am Dienstag mitteilten, begab sich der 75-Jährige offenbar am Freitag durch eine Tür in den Schacht des Außenfahrstuhls. Als er sich darin befand, senkte sich die Plattform des Lifts nach unten und klemmte ihn unter sich ein.
Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Brandstifters in einem Kino im nordrhein-westfälischen Krefeld ist Haftbefehl gegen den Mann erlassen worden. Der 38-Jährige steht in dringendem Tatverdacht der versuchten schweren Brandstiftung, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld am späten Montagabend mitteilten. Der Tatverdächtige befinde sich noch in ärztlicher Behandlung. Sein Zustand sei stabil und nicht lebensbedrohlich, hieß es.
Ein Radfahrer ist in Bayern von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich, als der Radfahrer einen Bahnübergang in Neu-Ulm überquerte, wie die Polizei in Kempten am späten Montagabend mitteilte. Es sei davon auszugehen, dass die Bahnschranken währenddessen geschlossen waren. Weshalb der Radfahrer die Bahnschranken am Montagnachmittag dennoch umfuhr, war zunächst unklar.
Im Streit um die Ermordung eines Sikh-Separatisten im vergangenen Jahr in Kanada weisen Neu-Delhi und Ottawa gegenseitig Diplomaten aus. Indien kündigte am Montag die Ausweisung von sechs hochrangigen kanadischen Diplomaten an. Geschäftsträger Stewart Wheeler und sein Stellvertreter sowie vier weitere Diplomaten müssten spätestens am Samstag das Land verlassen, teilte das indische Außenministerium mit.