The Japan Times - Drama um Buckelwal vor Poel: Rettungskonzept muss womöglich verändert werden

EUR -
AED 4.302171
AFN 74.368533
ALL 95.550528
AMD 436.150018
ANG 2.096399
AOA 1075.206396
ARS 1614.545411
AUD 1.635548
AWG 2.108247
AZN 1.985047
BAM 1.950261
BBD 2.360207
BDT 143.782251
BGN 1.953762
BHD 0.441726
BIF 3484.588368
BMD 1.171248
BND 1.491557
BOB 8.096969
BRL 5.834454
BSD 1.171777
BTN 109.852533
BWP 15.755186
BYN 3.297022
BYR 22956.470161
BZD 2.356796
CAD 1.600423
CDF 2706.755218
CHF 0.918282
CLF 0.026486
CLP 1042.422729
CNY 7.993535
CNH 8.002134
COP 4182.8914
CRC 533.881417
CUC 1.171248
CUP 31.038085
CVE 110.567691
CZK 24.363901
DJF 208.154493
DKK 7.472969
DOP 69.865216
DZD 155.165798
EGP 60.915224
ERN 17.568727
ETB 184.178544
FJD 2.601636
FKP 0.86691
GBP 0.866917
GEL 3.150466
GGP 0.86691
GHS 12.977138
GIP 0.86691
GMD 85.501549
GNF 10280.633292
GTQ 8.956524
GYD 245.182598
HKD 9.174331
HNL 31.190211
HRK 7.534519
HTG 153.393684
HUF 364.746094
IDR 20169.425846
ILS 3.513101
IMP 0.86691
INR 109.856841
IQD 1534.335506
IRR 1545462.365998
ISK 143.806461
JEP 0.86691
JMD 185.633565
JOD 0.830431
JPY 186.747953
KES 151.21976
KGS 102.399209
KHR 4699.631029
KMF 493.095243
KPW 1054.112214
KRW 1732.100229
KWD 0.361072
KYD 0.976522
KZT 542.985521
LAK 25679.622554
LBP 104885.301517
LKR 372.360849
LRD 215.802657
LSL 19.290126
LTL 3.458392
LVL 0.708477
LYD 7.425693
MAD 10.820115
MDL 20.072904
MGA 4845.455586
MKD 61.629134
MMK 2459.233159
MNT 4191.332877
MOP 9.452912
MRU 46.873555
MUR 54.521879
MVR 18.096405
MWK 2033.286958
MXN 20.311785
MYR 4.629361
MZN 74.85468
NAD 19.289936
NGN 1579.135959
NIO 43.020318
NOK 10.882333
NPR 175.764053
NZD 1.982697
OMR 0.450356
PAB 1.171867
PEN 4.027631
PGK 5.09786
PHP 70.511463
PKR 326.690491
PLN 4.245249
PYG 7371.096441
QAR 4.269174
RON 5.090361
RSD 117.356777
RUB 87.962614
RWF 1710.022777
SAR 4.392725
SBD 9.426671
SCR 17.387196
SDG 703.339239
SEK 10.779878
SGD 1.493822
SHP 0.874455
SLE 28.871592
SLL 24560.49046
SOS 669.39743
SRD 43.872615
STD 24242.478745
STN 24.771905
SVC 10.253921
SYP 129.576974
SZL 19.290415
THB 37.782142
TJS 11.032619
TMT 4.105226
TND 3.366751
TOP 2.820085
TRY 52.617048
TTD 7.944403
TWD 36.894564
TZS 3051.10274
UAH 51.414295
UGX 4341.687487
USD 1.171248
UYU 46.587882
UZS 14136.968717
VES 564.723485
VND 30830.188051
VUV 138.14522
WST 3.175819
XAF 654.096475
XAG 0.015036
XAU 0.000247
XCD 3.165357
XCG 2.111893
XDR 0.813036
XOF 651.80374
XPF 119.331742
YER 279.518456
ZAR 19.292105
ZMK 10542.640325
ZMW 22.293588
ZWL 377.141532
  • Euro STOXX 50

    -24.0300

    5906.22

    -0.41%

  • MDAX

    -171.2900

    31176.64

    -0.55%

  • TecDAX

    -29.4600

    3670.77

    -0.8%

  • SDAX

    -89.2900

    18041.73

    -0.49%

  • Goldpreis

    35.2000

    4754.8

    +0.74%

  • DAX

    -75.9700

    24194.9

    -0.31%

  • EUR/USD

    -0.0033

    1.171

    -0.28%

Drama um Buckelwal vor Poel: Rettungskonzept muss womöglich verändert werden

Drama um Buckelwal vor Poel: Rettungskonzept muss womöglich verändert werden

Im Drama um den Buckelwal vor der Ostseeinsel Poel hält die private Hilfsinitiative trotz Kritik und Rückschlägen an der geplanten Rettung des Tiers fest. Es gebe die "reale Chance", es zu befreien, sagte der federführend an der Rettung beteiligte Walschutzaktivist Sergio Bambaren am Mittwoch auf Poel. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) zufolge wird das Rettungskonzept derzeit überarbeitet.

Textgröße:

"Diese Rettung ist so schwierig, dass wir jeden Tag so nehmen müssen, wie er kommt", sagte Bambaren. Seiner Auffassung nach habe der Wal eine Überlebenschance von "50 zu 50". Zur Rettung benötigte Pontons stünden weiterhin ebenso bereit wie Schiffe für den Schleppverband. Experten, Tierärzte und Ingenieure würden immer wieder alles beraten.

Nach der neuen Strandung des zwischenzeitlich frei schwimmenden Tiers am Montag sei dieses inzwischen wieder stabilisiert worden, sagte der Vertreter der von den Behörden geduldeten Rettungsinitiative. Laut deren ursprünglichem Konzept sollte der seit etwa drei Wochen in einer flachen Bucht bei Poel festliegende Wal mit einem System aus Luftkissen und Pontons angehoben und in die Nordsee geschleppt werden.

Backhaus zufolge ist dieses Konzept nach der erneuten Freischwimmen und Stranden des Meeressäugers jedoch "nicht mehr aktuell". Das Tier habe gezeigt, dass er schwimmen wolle und könne. "Wir brauchen jetzt einen neuen Plan. Daran wird gearbeitet", betonte der Minister am Mittwoch auf Poel. Die Zusammenarbeit mit der Initiative laufe gut, diese habe weiterhin Rückendeckung. "Wir dulden alles, was möglich ist." Tierschutz und Sicherheit der Helfer müssten beachtet werden.

Die Kritik an der Aktion reißt unterdessen nicht ab. Der Wal scheine "zu geschwächt und krank", erklärte die Umweltschutzorganisation Nabu am Mittwoch in Berlin. Der "Drang des Menschen", ihm zu helfen, sei nachvollziehbar. Dabei drohe "das Wohl des Tieres" aber aus dem Blick zu geraten. Auch andere Experten lehnen die geplante Befreiung ab, da er ihrer Meinung nur stresst, ohne dessen Tod verhindern zu können.

Der laut Fachleuten in besorgniserregendem Zustand schwebende Wal war wochenlang vor der Ostseeküste umher geirrt und hatte sich mehrfach in Fischernetzen verfangen. Er strandete wiederholt, kam aber selbst frei oder wurde befreit. Seit Ende März liegt er in einer seichten Nebenbucht bei Poel vor Wismar in Mecklenburg-Vorpommern auf Grund.

Behörden und unterschiedliche von diesen hinzugezogene Experten gaben die Hoffnungen für das Tier bereits auf. Mehrfachstrandungen gelten demnach als sicheres Anzeichen für gravierende Gesundheitsprobleme. Hinzu kommen potenzielle Folgeschäden an Organen durch das Liegen im Flachwasser und Hautprobleme durch den geringen Salzgehalt der Ostsee.

Trotzdem dulden die Behörden einen von einer privaten Initiative vor einer Woche gestarteten weiteren Rettungsversuch. Der Ursprungsplan eines Transports mit Luftkissen und Pontons wurde bisher aber nicht umgesetzt, es blieb bei vorbereitenden Arbeiten. Am Montag schwamm sich das Tier dann überraschend nochmals frei, kam jedoch am Ausgang der Bucht wieder an einer flachen Stelle fest. Seither wird es dort betreut. Die Rettungsinitiative wird von zwei Unternehmern finanziert.

Bambaren bezeichnete die Strandung vom Montag als eine Panikreaktion des rund 15 Tonnen schweren Tiers nach einer fahrlässigen Annäherung durch ein Begleitboot. Die Situation sei zunächst "sehr gefährlich" gewesen, weil das Tier schräg auf der Sandbank gelegen und sich bei sinkenden Pegelstand größtenteils über dem Wasser befand, was unter anderem zu Atemproblemem geführt habe. Als Notfallreaktion sei eine Kuhle freigespült worden. Mittlerweile liege das Tier darin sicher.

Die Behörden begleiten und überwachen die private Rettungsaktion mit eigenen Fachleuten, unterstützt werden die Arbeiten unter anderem von Einheiten der Rettungsorganisation DLRG. Die Privatinitiative machte derweil auch durch mutmaßliche internen Streit von sich reden, einige Beteiligte warfen sich gegenseitig Fehler und Unprofessionalität vor.

Große Wale sind in der flachen Ostsee nicht heimisch und können dort nicht dauerhaft leben. Warum der Buckelwal in das Binnenmeer schwamm und im buchtenreichen Küstenbereich immer wieder festkam, ist unklar.

"Die Situation ändert sich ja fast täglich", sagte Backhaus mit Blick auf den Stand der Rettungsbemühungen. Er sei der Initiative und den übrigen Helfern "sehr dankbar für alles, was versucht wird". Zugleich befinde sich der Wal aus Sicht der Wissenschaft weiter in einem sehr kritischen Zustand. "Er zeigt Aktivität, trotzdem ist es ein kranker Patient." Es gehe darum, für das Tier "gemeinsam" alles zu versuchen.

Y.Watanabe--JT