The Japan Times - Deutsche Kirchenvertreter würdigen verstorbenen Papst als "Menschenfreund"

EUR -
AED 4.240283
AFN 75.643139
ALL 93.094256
AMD 422.352587
AOA 1058.771704
ARS 1730.023285
AUD 1.63661
AWG 2.078287
AZN 1.963678
BAM 1.954647
BBD 2.326027
BDT 142.695791
BHD 0.435539
BIF 3446.491854
BMD 1.154604
BND 1.477828
BOB 13.742949
BRL 5.89818
BSD 1.154819
BTN 110.002085
BWP 15.557684
BYN 3.433374
BYR 22630.23127
BZD 2.322629
CAD 1.608715
CDF 2621.520005
CHF 0.935021
CLF 0.026857
CLP 1057.028242
CNY 7.790803
CNH 7.788944
COP 3626.829396
CRC 524.286063
CUC 1.154604
CUP 30.596996
CVE 110.200445
CZK 24.256603
DJF 205.19644
DKK 7.475383
DOP 67.329684
DZD 153.292172
EGP 57.593019
ERN 17.319055
ETB 186.736684
FJD 2.552799
FKP 0.856429
GBP 0.854539
GEL 3.013044
GGP 0.856429
GHS 13.558116
GIP 0.856429
GMD 84.79306
GNF 10142.014915
GTQ 8.811876
GYD 241.859367
HKD 9.058183
HNL 30.955464
HRK 7.534892
HTG 151.00089
HUF 364.360007
IDR 20548.480914
ILS 3.461675
IMP 0.856429
INR 110.149244
IQD 1512.900644
IRR 1587262.48399
ISK 142.200999
JEP 0.856429
JMD 183.400182
JOD 0.818601
JPY 183.765575
KES 149.371215
KGS 100.970056
KHR 4682.236882
KMF 491.861472
KRW 1638.093882
KWD 0.356784
KYD 0.962428
KZT 538.409938
LAK 26081.495637
LBP 103417.370529
LKR 387.049915
LRD 208.44699
LSL 18.686173
LTL 3.409244
LVL 0.698408
LYD 7.359657
MAD 10.769391
MDL 20.071155
MGA 4946.038367
MKD 61.538518
MMK 2424.147592
MNT 4149.938168
MOP 9.332452
MRU 46.320264
MUR 54.266267
MVR 17.838475
MWK 2002.500925
MXN 19.78762
MYR 4.72698
MZN 73.784969
NAD 18.686092
NGN 1572.200735
NIO 42.494923
NOK 10.960081
NPR 176.001612
NZD 1.961423
OMR 0.443936
PAB 1.154824
PEN 3.900932
PGK 5.105943
PHP 70.21377
PKR 320.61412
PLN 4.302747
PYG 6873.943494
QAR 4.209934
RON 5.243863
RSD 117.377574
RUB 95.258975
RWF 1696.484164
SAR 4.323825
SBD 9.312682
SCR 16.005496
SDG 693.337446
SEK 10.954516
SGD 1.478545
SLE 28.403026
SOS 660.004796
SRD 43.586867
STD 23897.964135
STN 24.485338
SVC 10.104993
SZL 18.682813
THB 38.090399
TJS 10.66506
TMT 4.052659
TND 3.385317
TRY 55.117197
TTD 7.833343
TWD 37.226959
TZS 3059.685731
UAH 51.803481
UGX 4301.498821
USD 1.154604
UYU 46.522948
UZS 13779.808478
VES 872.606011
VND 30198.658106
VUV 137.820893
WST 3.156359
XAF 655.564455
XAG 0.017498
XAU 0.000262
XCD 3.120374
XCG 2.081363
XDR 0.815312
XOF 655.57013
XPF 119.331742
YER 275.249226
ZAR 18.696635
ZMK 10392.81161
ZMW 21.601252
ZWL 371.7819
  • EUR/USD

    0.0004

    1.155

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    11.7600

    6535.62

    +0.18%

  • TecDAX

    -1.3600

    4067.42

    -0.03%

  • MDAX

    -156.0600

    32251.14

    -0.48%

  • SDAX

    -119.0900

    18540.54

    -0.64%

  • DAX

    4.4300

    26323.88

    +0.02%

  • Goldpreis

    45.0000

    4464.7

    +1.01%

Deutsche Kirchenvertreter würdigen verstorbenen Papst als "Menschenfreund"
Deutsche Kirchenvertreter würdigen verstorbenen Papst als "Menschenfreund" / Foto: Gabriel BOUYS - AFP

Deutsche Kirchenvertreter würdigen verstorbenen Papst als "Menschenfreund"

Führende deutsche Kirchenvertreter haben den verstorbenen Papst Franziskus als eine Stimme der Menschlichkeit und Hoffnung gewürdigt. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing", bezeichnete den Verstorbenen am Montag als einen "Menschenfreund und Menschenfischer". Durch den Tod des 88-Jährigen verliere die Kirche "einen großen Papst, einen umsichtigen Hirten und einen mutigen Erneuerer des kirchlichen Auftrags", erklärte er weiter.

Textgröße:

Die Vorsitzende des Rats der evangelischen Kirche in Deutschland, Bischöfin Kirsten Fehrs, bezeichnete Franziskus in einer ersten Reaktion auf dessen Tod als einen "geistlich von Hoffnung tief durchdrungenen Papst, der sich zugleich auf berührende Gesten verstand, um auf das Elend in der Welt aufmerksam zu machen". Franziskus sei "stets auf alle Menschen" zugegangen.

Die reformorientierte katholische Laienbewegung Wir sind Kirche verwies auf "ein Vermächtnis, das unsere Dankbarkeit verdient". Franziskus habe die römisch-katholische Kirche "grundlegender verändert, als viele erwartet haben". Mit der Beteiligung der Kirchenbasis an Synoden habe der Papst eine "kirchengeschichtliche Wende" eingeleitet, die "hoffentlich unumkehrbar" sei.

Papst Franziskus habe in der Kirche "starke Akzente gesetzt und neue Wege des Miteinanders eröffnet", teilte Bätzing weiter mit. "In tiefer Trauer verbeugen wir uns vor einem Papst, dem es ein Anliegen war, unter den Menschen zu sein und an die Ränder der Gesellschaft zu gehen." Auch er verwies zugleich innerkirchliche Reformansätze von Franziskus. Der von ihm angestoßene Weg einer synodalen Kirche sei "unumkehrbar", erklärte Bätzing.

"In der Stunde der Trauer und des Abschieds sind wir dankbar für einen Papst, der uns einen lebendigen Glauben vorgelebt und ein neues Bewusstsein für Barmherzigkeit – auch in der Kirche – vermittelt hat", führte der Bischof von Limburg und Vorsitzende der Bischofskonferenz am Montag in Bonn weiter aus. "Papst Franziskus hat als Brückenbauer Menschen zusammengeführt."

Nach Angaben des Vatikans starb Papst Franziskus am Ostermontag im Alter von 88 Jahren. Er war im Februar wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert worden, am Sonntag hatte er noch an der Ostermesse im Vatikan teilgenommen.

In einem am Montag veröffentlichten Nachruf auf den Verstorbenen verwies die Bischofskonferenz ebenfalls an dessen lebenslangen Einsatz für "Menschen am Rand der Gesellschaft", den er schon als Erzbischof von Buenos Aires "mutig" begonnen habe. "Er hinterlässt uns auch nach seinem Tod den Auftrag, es ihm gleich zu tun, denn eine Kirche, die sich 'aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit' hinter dicken Mauern verstecke, werde ihrer Sendung nicht gerecht", hieß es in dem Nachruf der Bischofskonferenz.

"Tief beeindruckend war seine menschliche Nahbarkeit und aufrichtige Bescheidenheit. Er ging stets auf alle Menschen zu. Das ließ ihn zum Segen werden", erklärte Fehrs im Namen der deutschen evangelischen Kirche. Er habe außerdem "die Staatengemeinschaft aus seiner christlichen Grundüberzeugung heraus immer wieder dazu aufgefordert, ihrer Verantwortung für die Welt gerecht zu werden". Auch habe er als "im Herzen konservativer Katholik" mit dem synodalen Prozess einen "entscheidenden ökumenischen Schritt initiiert".

"Der Heilige Vater war ein unermüdlicher Anwalt der Schwachen und der an den Rand Gedrängten", erklärte Kölns Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki am Montag. Sein "ständiges waches Mahnen zu sozialer Gerechtigkeit und für die Bewahrung der Schöpfung" werden ebenso fehlen wie "seine Impulse zu einem synodalen Miteinander in der Kirche", füge der Kölner Erzbischof hinzu.

T.Sasaki--JT