The Japan Times - Stadt München lässt Konzert von Roger Waters trotz Antisemitismusvorwürfen zu

EUR -
AED 4.343991
AFN 76.884874
ALL 96.520125
AMD 445.950658
ANG 2.117385
AOA 1084.667521
ARS 1709.12993
AUD 1.680785
AWG 2.132076
AZN 2.012595
BAM 1.955187
BBD 2.373265
BDT 144.004819
BGN 1.986433
BHD 0.445981
BIF 3491.5193
BMD 1.182844
BND 1.497836
BOB 8.142273
BRL 6.200345
BSD 1.178335
BTN 106.463047
BWP 16.275962
BYN 3.376155
BYR 23183.740137
BZD 2.369866
CAD 1.612831
CDF 2602.256407
CHF 0.917325
CLF 0.025762
CLP 1017.24551
CNY 8.206809
CNH 8.202673
COP 4293.226506
CRC 585.218862
CUC 1.182844
CUP 31.345363
CVE 110.228086
CZK 24.357154
DJF 209.835052
DKK 7.469174
DOP 74.197034
DZD 153.567459
EGP 55.523759
ERN 17.742658
ETB 182.779826
FJD 2.598594
FKP 0.866422
GBP 0.861844
GEL 3.187793
GGP 0.866422
GHS 12.908677
GIP 0.866422
GMD 86.347446
GNF 10337.80023
GTQ 9.037973
GYD 246.517445
HKD 9.242553
HNL 31.132364
HRK 7.534245
HTG 154.56216
HUF 380.742072
IDR 19852.851758
ILS 3.653385
IMP 0.866422
INR 106.767153
IQD 1543.622216
IRR 49827.298822
ISK 145.004923
JEP 0.866422
JMD 184.662843
JOD 0.838611
JPY 185.045242
KES 152.587238
KGS 103.439688
KHR 4754.528372
KMF 494.42924
KPW 1064.544412
KRW 1720.481772
KWD 0.363535
KYD 0.981996
KZT 590.767145
LAK 25346.154823
LBP 105521.038983
LKR 364.727109
LRD 219.172162
LSL 18.873558
LTL 3.49263
LVL 0.71549
LYD 7.449694
MAD 10.80868
MDL 19.954824
MGA 5222.383561
MKD 61.623582
MMK 2484.114015
MNT 4220.894517
MOP 9.482485
MRU 47.03944
MUR 54.26887
MVR 18.275306
MWK 2043.267565
MXN 20.377378
MYR 4.647984
MZN 75.406562
NAD 18.873558
NGN 1633.933387
NIO 43.366577
NOK 11.394334
NPR 170.341276
NZD 1.957045
OMR 0.454812
PAB 1.178305
PEN 3.966855
PGK 5.048437
PHP 69.781905
PKR 329.554396
PLN 4.222942
PYG 7817.580292
QAR 4.284665
RON 5.094866
RSD 117.420919
RUB 91.128863
RWF 1719.767695
SAR 4.435752
SBD 9.531476
SCR 16.575558
SDG 711.484598
SEK 10.543905
SGD 1.502436
SHP 0.887439
SLE 28.950113
SLL 24803.64397
SOS 672.291911
SRD 45.083502
STD 24482.480257
STN 24.492419
SVC 10.310809
SYP 13081.75053
SZL 18.880156
THB 37.392043
TJS 11.011599
TMT 4.151782
TND 3.407359
TOP 2.848004
TRY 51.457238
TTD 7.98153
TWD 37.324585
TZS 3059.473155
UAH 50.994616
UGX 4200.593289
USD 1.182844
UYU 45.384801
UZS 14425.474029
VES 439.59277
VND 30734.424074
VUV 141.394299
WST 3.224807
XAF 655.75403
XAG 0.013169
XAU 0.000233
XCD 3.196695
XCG 2.123643
XDR 0.815548
XOF 655.75403
XPF 119.331742
YER 281.96038
ZAR 18.886587
ZMK 10646.999568
ZMW 23.124842
ZWL 380.875248
  • Euro STOXX 50

    10.3600

    6005.71

    +0.17%

  • TecDAX

    -17.6400

    3588.08

    -0.49%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1811

    -0.13%

  • DAX

    -61.3900

    24719.4

    -0.25%

  • MDAX

    77.0300

    31614.36

    +0.24%

  • Goldpreis

    130.6000

    5065.6

    +2.58%

  • SDAX

    -44.9400

    17959.18

    -0.25%

Stadt München lässt Konzert von Roger Waters trotz Antisemitismusvorwürfen zu
Stadt München lässt Konzert von Roger Waters trotz Antisemitismusvorwürfen zu / Foto: Tolga Akmen - AFP/Archiv

Stadt München lässt Konzert von Roger Waters trotz Antisemitismusvorwürfen zu

Die Stadt München lässt das umstrittene Konzert des Pink-Floyd-Mitbegründers Roger Waters am 21. Mai in der Münchner Olympiahalle trotz Antisemitismusvorwürfen gegen den Musiker stattfinden. In einer Sitzung des Stadtrats sagte der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Mittwoch, dass Rogers in München als früherer Hauptstadt der NS-Bewegung und in Nachbarschaft des Tatorts des Olympia-Attentats von 1972 auftreten dürfe, sei "unsäglich und unerträglich". Dennoch gebe es nach einer von ihm beauftragten rechtlichen Prüfung durch die Regierung von Oberbayern keine andere Möglichkeit.

Textgröße:

"Es ist absolut zwingendes Recht, und kein Jurist sieht das irgendwo anders", dass ein geplantes Verbot des Roger-Waters-Konzert nicht möglich sei, sagte Reiter. Selbst falls ihn der Stadtrat einstimmig dazu auffordern würde, hätte er als Oberbürgermeister keine Handhabe und könne das Konzert nicht verbieten. Dabei bezog sich der Oberbürgermeister auf eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts.

Anders als München will Frankfurt am Main das ebenfalls im Mai dort geplante Konzert von Waters absagen. Der Sänger will sich dagegen wehren. Darüber hinaus soll dieser in Hamburg und Köln auftreten.

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, reagierte mit Enttäuschung auf die Entscheidung. "Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht für die jüdische Gemeinschaft und für alle, die sich für ein respektvolles und tolerantes Zusammenleben einsetzen - indem sie den BDS-Unterstützer Roger Waters im Mai in München auftreten lassen, haben die staatlichen Stellen eine Chance vertan, den vielen Absichtserklärungen gegen Antisemitismus konkrete Taten folgen zu lassen", erklärte sie.

Knobloch begrüßte in der Stadtratsdebatte geäußerte Überlegungen, die rechtlichen Grundlagen so zu verändern, dass Akteuren wie Waters keine Bühne mehr geboten werden könne. "Hier muss sich schnell etwas tun, sonst steht uns das Problem bald erneut ins Haus - ganz grundsätzlich gilt: Dieses Konzert hätte niemals zugesagt werden dürfen", erklärte sie.

Zuletzt war Waters wegen Äußerungen zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine in die Kritik geraten. Er nahm im Februar auf Einladung Russlands an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Ukraine-Krieg teil und sagte in einer Videoansprache, dass der russische Angriff auf die Ukraine "nicht unprovoziert" erfolgt sei.

Waters wird darüber hinaus seit langem offener Antisemitismus vorgeworfen. Ihm wird auch Nähe zur sogenannten BDS-Kampagne vorgeworfen, einer antiisraelische Boykottinitiative. Die Stadt München hatte 2017 beschlossen, dass städtische Einrichtungen nicht für Veranstaltungen zum Thema BDS zur Verfügung gestellt werden dürfen, weil die Kampagne antisemitisch sei. Diesen Beschluss erklärte aber das Bundesverwaltungsgericht für unwirksam, worauf sich nun auch die Entscheidung für das Waters-Konzert stützt

K.Yamaguchi--JT