The Japan Times - Report: Wirtschaft im Osten holt auf - Aber noch keine Augenhöhe mit dem Westen

EUR -
AED 4.243199
AFN 76.816385
ALL 93.186779
AMD 421.940448
AOA 1059.499986
ARS 1731.96426
AUD 1.634492
AWG 2.081161
AZN 1.961832
BAM 1.955111
BBD 2.320873
BDT 142.639766
BHD 0.434545
BIF 3449.985005
BMD 1.155398
BND 1.47658
BOB 13.695177
BRL 5.874733
BSD 1.152289
BTN 109.648538
BWP 15.553455
BYN 3.431177
BYR 22645.802735
BZD 2.317474
CAD 1.612324
CDF 2614.086957
CHF 0.934654
CLF 0.026803
CLP 1054.878725
CNY 7.796165
CNH 7.792791
COP 3648.389022
CRC 523.81326
CUC 1.155398
CUP 30.61805
CVE 110.22332
CZK 24.264051
DJF 205.196847
DKK 7.475264
DOP 67.26602
DZD 153.587771
EGP 57.609419
ERN 17.330971
ETB 185.985596
FJD 2.552261
FKP 0.857019
GBP 0.856098
GEL 3.015386
GGP 0.857019
GHS 13.519372
GIP 0.857019
GMD 84.920858
GNF 10120.260724
GTQ 8.791676
GYD 241.024009
HKD 9.064594
HNL 30.884989
HRK 7.534375
HTG 150.666939
HUF 363.033032
IDR 20546.50216
ILS 3.468101
IMP 0.857019
INR 110.072122
IQD 1509.468404
IRR 1589307.85432
ISK 142.587462
JEP 0.857019
JMD 182.994762
JOD 0.819159
JPY 182.969975
KES 149.450928
KGS 101.03906
KHR 4680.351701
KMF 492.199617
KRW 1636.950761
KWD 0.356741
KYD 0.960262
KZT 540.040464
LAK 26016.724996
LBP 103187.513486
LKR 386.502211
LRD 207.987652
LSL 18.720126
LTL 3.41159
LVL 0.698888
LYD 7.329387
MAD 10.739418
MDL 20.037856
MGA 4917.246994
MKD 61.540878
MMK 2425.815605
MNT 4152.793668
MOP 9.311421
MRU 46.322486
MUR 54.303818
MVR 17.850835
MWK 1998.087679
MXN 19.811612
MYR 4.723385
MZN 73.835683
NAD 18.719883
NGN 1573.640789
NIO 42.405066
NOK 10.986386
NPR 175.441455
NZD 1.961282
OMR 0.444252
PAB 1.152294
PEN 3.902292
PGK 5.092273
PHP 70.184643
PKR 319.904254
PLN 4.298497
PYG 6851.557409
QAR 4.212107
RON 5.248053
RSD 117.311005
RUB 95.047204
RWF 1694.395945
SAR 4.326684
SBD 9.31909
SCR 17.004942
SDG 693.751675
SEK 10.958327
SGD 1.477899
SLE 28.42391
SOS 658.56522
SRD 43.750885
STD 23914.407904
STN 24.491693
SVC 10.082449
SZL 18.716328
THB 38.099829
TJS 10.629864
TMT 4.055447
TND 3.38512
TRY 55.133169
TTD 7.810216
TWD 37.221116
TZS 3053.212273
UAH 51.608202
UGX 4291.578596
USD 1.155398
UYU 46.383264
UZS 13781.027404
VES 873.206446
VND 30204.417097
VUV 137.915725
WST 3.158531
XAF 655.723234
XAG 0.018032
XAU 0.000266
XCD 3.122521
XCG 2.076769
XDR 0.815509
XOF 655.723234
XPF 119.331742
YER 275.443085
ZAR 18.669755
ZMK 10399.966413
ZMW 21.749246
ZWL 372.037716
  • Goldpreis

    7.3000

    4407

    +0.17%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1558

    -0.03%

  • Euro STOXX 50

    21.3000

    6523.86

    +0.33%

  • SDAX

    94.8300

    18659.63

    +0.51%

  • MDAX

    -23.9000

    32407.2

    -0.07%

  • DAX

    179.3500

    26319.45

    +0.68%

  • TecDAX

    67.7900

    4068.78

    +1.67%

Report: Wirtschaft im Osten holt auf - Aber noch keine Augenhöhe mit dem Westen
Report: Wirtschaft im Osten holt auf - Aber noch keine Augenhöhe mit dem Westen / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Report: Wirtschaft im Osten holt auf - Aber noch keine Augenhöhe mit dem Westen

Ostdeutschland und seine Wirtschaftskraft holen auf - aber auf Augenhöhe mit dem Westen befindet sich die Konjunktur insgesamt noch immer nicht. Der Aufholprozess für die ostdeutschen Länder müsse daher "neu gedacht" und die strukturellen Defizite entschlossener angegangen werden, lautet das Fazit des am Donnerstag vorgestellten diesjährigen Wettbewerbsreports Ostdeutschland. Darin fordern die Experten, den Fokus vordergründig auf Investitionen und Fachkräfte zu lenken.

Textgröße:

Der Report wurde vom Saarower Kreis, einem Bündnis ostdeutscher Wirtschaftsverbände, initiiert und von einer Reihe von Experten herausgegeben, unter anderem vom Ifo Institut Dresden und dem Ostdeutschen Bankenverband. Grundlage des Berichts ist wiederum der Ifo-Faktenmonitor mit Strukturdaten zu Ostdeutschland, die einen gesamtdeutschen Vergleich erlauben.

Der Report mit dem Titel "Der Aufholprozess ist in Gefahr" zeigt einerseits, dass der Prozess vorankommt: So lag das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigem in den ostdeutschen Flächenländern 2025 bei rund 85 Prozent des westdeutschen Durchschnittswerts. Vor zehn Jahren waren es erst 78 Prozent und 1991 lag der Wert bei nur 34,5 Prozent.

Brandenburg steht mittlerweile laut Report sogar stärker da als die drei schwächsten westdeutschen Länder Saarland, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Auch in einigen Landkreisen ist die wirtschaftliche Leistungskraft nun höher als im gesamtdeutschen Durchschnitt, zum Beispiel in der Uckermark, in Jena und im Saalekreis. Das zeige, dass die Grenze nicht immer zwischen Ost und West, sondern zwischen strukturschwachen und dynamischen Regionen verlaufe.

Gleichwohl gebe es weiterhin zentrale strukturelle Defizite, die angegangen werden müssten. Es brauche "eine realistische und kritische Bewertung sowie konsequente Aktivitäten aus Politik und Wirtschaft, damit der Wachstumsprozess neuen Schwung erhält", forderte der Mitherausgeber Joachim Ragnitz von der Dresdner Ifo-Niederlassung. Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), nur mit der Stärkung des ostdeutschen Standorts "fördern wir den wirtschaftlichen Erfolg unseres gesamten Landes".

Große Defizite sieht der Bericht bei den Investitionen: Unternehmen in Ostdeutschland investierten "viel zu wenig, um stärkere Produktivitätssteigerungen realisieren zu können". Zwischen 2019 und 2023 lagen die Bruttoanlageinvestitionen je Einwohner nur bei gut drei Vierteln des westdeutschen Niveaus. Ein Grund sei die Überalterung der Bevölkerung - und damit auch der Unternehmer. Auch die geringe Größe der ostdeutschen Firmen spiele mit hinein, was sich darauf auswirkt, Kredite zu bekommen.

Außerdem warnt der Bericht vor einer spürbaren Absenkung des Potenzials an Fachkräften und Arbeitskräften bis 2035 - wiederum durch Überalterung, aber auch Abwanderung. Ein "Mangel an Arbeitsplätzen" wie noch kurz nach der Wiedervereinigung sei kein großes Problem mehr. Besonders Sachsen-Anhalt und Thüringen seien von der "demografischen Schrumpfung" betroffen. Eine höhere Zuwanderung von qualifizierten ausländischen Arbeitskräften wäre nötig, "wovon aktuell jedoch nicht auszugehen ist".

Nicht zuletzt fehle es an ausreichenden Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Auch der Anteil akademisch qualifizierter Beschäftigter sei "trotz vergleichsweise hoher Bildungsausgaben" gering, monierte der Bericht.

Die Experten forderten daher, sich auf die drei großen Themen Investitionen, Innovation und Bildung zu fokussieren. Denkbar seien etwa bessere Abschreibungsregeln und Steueranreize für Unternehmen, mehr private Kapitalgeber und neben der Zuwanderung eine stärkere Bindung von Hochschulabsolventen an regionale Firmen. Die Bereiche Forschung und Entwicklung müssten ebenso gestärkt werden wie der Standort Ost - etwa durch einen weiteren Ausbau der Infrastruktur und schnellere Planungsverfahren.

S.Fujimoto--JT