The Japan Times - Ataman: Gut 13 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diskriminierungserfahrung

EUR -
AED 4.302619
AFN 72.638318
ALL 95.603094
AMD 431.878807
ANG 2.097662
AOA 1075.507446
ARS 1630.8359
AUD 1.615579
AWG 2.110304
AZN 1.99945
BAM 1.956238
BBD 2.359669
BDT 143.812209
BGN 1.95644
BHD 0.441978
BIF 3486.028541
BMD 1.171577
BND 1.490921
BOB 8.096055
BRL 5.888817
BSD 1.171582
BTN 112.066143
BWP 15.783006
BYN 3.264603
BYR 22962.916957
BZD 2.356308
CAD 1.60594
CDF 2625.505158
CHF 0.91581
CLF 0.026408
CLP 1039.329512
CNY 7.956124
CNH 7.950219
COP 4445.398123
CRC 533.328553
CUC 1.171577
CUP 31.046801
CVE 110.655135
CZK 24.327919
DJF 208.212632
DKK 7.472548
DOP 69.416143
DZD 155.118147
EGP 61.994247
ERN 17.573661
ETB 184.376952
FJD 2.560893
FKP 0.866041
GBP 0.866089
GEL 3.139424
GGP 0.866041
GHS 13.242448
GIP 0.866041
GMD 85.525666
GNF 10283.522856
GTQ 8.938002
GYD 245.111173
HKD 9.172924
HNL 31.1758
HRK 7.533714
HTG 153.009493
HUF 358.229119
IDR 20516.663355
ILS 3.410104
IMP 0.866041
INR 112.115446
IQD 1534.766388
IRR 1538281.120455
ISK 143.612268
JEP 0.866041
JMD 185.285963
JOD 0.830666
JPY 184.939933
KES 151.344328
KGS 102.454005
KHR 4699.197143
KMF 493.234395
KPW 1054.43934
KRW 1745.468735
KWD 0.361116
KYD 0.976348
KZT 549.878462
LAK 25716.123453
LBP 105150.026727
LKR 380.231651
LRD 214.57466
LSL 19.226057
LTL 3.459363
LVL 0.708675
LYD 7.410193
MAD 10.747758
MDL 20.0931
MGA 4891.33573
MKD 61.635919
MMK 2459.473576
MNT 4193.865493
MOP 9.450699
MRU 46.863218
MUR 54.84144
MVR 18.053649
MWK 2040.295627
MXN 20.113167
MYR 4.599628
MZN 74.860808
NAD 19.225688
NGN 1605.623002
NIO 43.002772
NOK 10.739627
NPR 179.312517
NZD 1.975525
OMR 0.450414
PAB 1.171602
PEN 4.016757
PGK 5.108019
PHP 71.952469
PKR 326.382702
PLN 4.2477
PYG 7164.604642
QAR 4.268647
RON 5.208363
RSD 117.382677
RUB 86.904361
RWF 1710.502998
SAR 4.402872
SBD 9.410412
SCR 16.330594
SDG 703.542135
SEK 10.926465
SGD 1.490557
SHP 0.874701
SLE 28.823398
SLL 24567.394667
SOS 669.559557
SRD 43.575646
STD 24249.286687
STN 24.89602
SVC 10.251296
SYP 129.551813
SZL 19.313411
THB 37.889169
TJS 10.971838
TMT 4.112237
TND 3.374732
TOP 2.820877
TRY 53.230856
TTD 7.948916
TWD 36.980249
TZS 3043.348516
UAH 51.5192
UGX 4393.058898
USD 1.171577
UYU 46.541218
UZS 14150.311878
VES 595.237083
VND 30868.721224
VUV 138.221382
WST 3.166467
XAF 656.120751
XAG 0.013399
XAU 0.00025
XCD 3.166246
XCG 2.111455
XDR 0.81421
XOF 654.332389
XPF 119.331742
YER 279.567675
ZAR 19.234782
ZMK 10545.588979
ZMW 22.113613
ZWL 377.247443
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1716

    -0.02%

  • DAX

    181.8800

    24136.81

    +0.75%

  • TecDAX

    52.8900

    3762.34

    +1.41%

  • MDAX

    390.0300

    31400.41

    +1.24%

  • SDAX

    123.8300

    18221.16

    +0.68%

  • Goldpreis

    -3.3000

    4703.4

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

Ataman: Gut 13 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diskriminierungserfahrung
Ataman: Gut 13 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diskriminierungserfahrung / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Ataman: Gut 13 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diskriminierungserfahrung

Mehr als 13 Prozent oder neun Millionen Menschen in Deutschland haben Erfahrung mit Diskriminierung im Alltag und im Arbeitsleben. Das ergab eine Sonderauswertung von Daten aus dem Sozio-Ökonomischen Panel (SOEP), welche die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, vorstellte. Besonders betroffen seien Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte, Menschen mit Behinderungen und Frauen, erklärte sie. Ataman warnte, dieses Ausmaß an Diskriminierung gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Textgröße:

Das SOEP ist eine Langzeitstudie, für die jährlich rund 30.000 Menschen befragt werden. Im Jahr 2023 wurden auch Daten zu Diskriminierung erhoben und Fragen zu subjektiven Erfahrungen aufgenommen, die sich auf den Zeitraum der vergangenen zwölf Monate beziehen. Ausgewertet wurden sie nun im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Diese gibt zu bedenken, dass der berichtete Erfahrungszeitraum auch die Corona-Zeit mit all ihren Einschränkungen umfasst.

Wie Ataman ausführte, berichteten 13,1 Prozent der Befragten, dass sie in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal in einem der abgefragten Lebensbereiche Diskriminierung erlebten. Umgerechnet auf die erwachsene Bevölkerung entspreche das rund neun Millionen Menschen.

Entsprechende subjektive Erfahrungen machten die Betroffenen vor allem beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen (40,7 Prozent) sowie in den Bereichen Arbeitsleben (39,2 Prozent), Gesundheit und Pflege (20,3 Prozent) und auf dem Wohnungsmarkt (11,4 Prozent). Bei den in ihren Augen verantwortlichen Akteuren berichteten 19,5 Prozent der betroffenen Befragten von Diskriminierungserfahrungen durch Ämter, Behörden und Polizei, 11,3 Prozent benannten die Schule als Bereich.

Danach befragt, welche Diskriminierungsmerkmale eine Rolle spielten, gaben 41,9 Prozent die ethnische Herkunft beziehungsweise rassistische Gründe an, 23,8 Prozent das Geschlecht oder die Geschlechtsidentität und 18 Prozent ihre Religion. Auch das Alter und eine Behinderung spielten eine größere Rolle. Befragt wurden 5404 Menschen, dabei handelt es sich um die Betroffenen mit entsprechenden Diskriminierungserfahrungen.

"Diskriminierung ist keine Randerscheinung, sondern ein Kernproblem", mahnte Ataman. "Das Ausmaß an Diskriminierung ist eine Belastungsprobe für unser Land." Die hohen Werte für Diskriminierung am Arbeitsmarkt und beim Zugang zu Dienstleistungen und Gütern hätten auch erhebliche wirtschaftliche Folgen, "dafür brauchen wir Lösungen".

Ataman forderte, die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zügig umzusetzen. Außerdem bräuchten Betroffene mehr Unterstützung: Viele Menschen machten Diskriminierung mit sich allein aus, auch weil es zu wenig Beratung gebe und die Rechtslage oft nicht bekannt sei.

S.Yamamoto--JT