The Japan Times - Grönland-Streit entschärft: Trump verzichtet auf Strafzölle

EUR -
AED 4.233923
AFN 75.511939
ALL 92.895059
AMD 421.789926
ANG 2.063391
AOA 1057.183632
ARS 1719.790065
AUD 1.633912
AWG 2.07661
AZN 1.955852
BAM 1.956117
BBD 2.323877
BDT 141.622958
BGN 1.955693
BHD 0.434719
BIF 3456.309917
BMD 1.152872
BND 1.476752
BOB 13.528193
BRL 6.004737
BSD 1.153787
BTN 110.062842
BWP 15.531652
BYN 3.470063
BYR 22596.288984
BZD 2.320476
CAD 1.60685
CDF 2620.478107
CHF 0.937976
CLF 0.026782
CLP 1054.082104
CNY 7.774045
CNH 7.776363
COP 3603.23191
CRC 518.092974
CUC 1.152872
CUP 30.551105
CVE 110.785372
CZK 24.226916
DJF 205.463307
DKK 7.476057
DOP 67.438429
DZD 153.253185
EGP 57.847537
ERN 17.293078
ETB 186.638874
FJD 2.552977
FKP 0.853357
GBP 0.855102
GEL 3.008812
GGP 0.853357
GHS 12.768095
GIP 0.853357
GMD 84.735928
GNF 10116.451155
GTQ 8.794797
GYD 241.393319
HKD 9.046505
HNL 30.932283
HRK 7.534481
HTG 150.915773
HUF 363.45904
IDR 20593.404655
ILS 3.415919
IMP 0.853357
INR 110.022081
IQD 1511.445014
IRR 1584723.283387
ISK 142.206962
JEP 0.853357
JMD 182.541174
JOD 0.817403
JPY 183.91477
KES 149.290173
KGS 100.818784
KHR 4666.250593
KMF 492.276675
KPW 1037.585037
KRW 1635.53902
KWD 0.356042
KYD 0.961556
KZT 536.93704
LAK 26032.107048
LBP 103321.649013
LKR 384.612348
LRD 209.413947
LSL 18.612937
LTL 3.404131
LVL 0.697361
LYD 7.349191
MAD 10.687132
MDL 20.02916
MGA 4969.934982
MKD 61.534975
MMK 2420.853442
MNT 4147.997617
MOP 9.325512
MRU 46.236495
MUR 54.357605
MVR 17.823333
MWK 2000.776401
MXN 19.652327
MYR 4.7111
MZN 73.667344
NAD 18.613017
NGN 1568.885967
NIO 42.456882
NOK 10.9678
NPR 176.103602
NZD 1.971619
OMR 0.443294
PAB 1.153787
PEN 3.893431
PGK 5.105828
PHP 70.756937
PKR 320.262416
PLN 4.310646
PYG 6886.116278
QAR 4.190708
RON 5.242689
RSD 117.308199
RUB 95.773657
RWF 1699.590255
SAR 4.31533
SBD 9.297844
SCR 16.16734
SDG 692.302189
SEK 11.032771
SGD 1.476563
SHP 0.854124
SLE 28.302367
SLL 24175.146142
SOS 659.412614
SRD 43.489212
STD 23862.12042
STN 24.503972
SVC 10.095637
SYP 14989.640166
SZL 18.618018
THB 38.26846
TJS 10.661028
TMT 4.035052
TND 3.383185
TOP 2.775839
TRY 55.076955
TTD 7.824268
TWD 37.02978
TZS 3049.926071
UAH 51.576803
UGX 4283.768737
USD 1.152872
UYU 46.187424
UZS 13782.234177
VES 882.402769
VND 30061.134452
VUV 136.724412
WST 3.148238
XAF 656.069043
XAG 0.017834
XAU 0.000265
XCD 3.115694
XCG 2.079437
XDR 0.815954
XOF 656.063352
XPF 119.331742
YER 273.403529
ZAR 18.690336
ZMK 10377.230082
ZMW 21.691516
ZWL 371.224277
  • SDAX

    50.4300

    18553.07

    +0.27%

  • Euro STOXX 50

    11.4800

    6545.47

    +0.18%

  • DAX

    -31.3300

    26299.74

    -0.12%

  • Goldpreis

    -62.4000

    4405.1

    -1.42%

  • MDAX

    -70.3100

    32264.86

    -0.22%

  • TecDAX

    -4.5000

    4063.12

    -0.11%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1534

    +0.06%

Grönland-Streit entschärft: Trump verzichtet auf Strafzölle

Grönland-Streit entschärft: Trump verzichtet auf Strafzölle

Kehrtwende im wochenlangen Streit um Grönland: US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben mit der Nato eine vorläufige Einigung über die Arktis erzielt. Er verzichtet deshalb nach Angaben vom Mittwoch auf die für den 1. Februar angekündigten Strafzölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder. Dänemark und andere Staaten zeigten sich erleichtert, die US-Börse reagierte mit Kursgewinnen.

Textgröße:

Die Klärung brachte ein Gespräch Trumps mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Der US-Präsident schrieb danach in seinem Onlinedienst Truth Social, er habe mit Rutte einen "Rahmen für ein zukünftiges Abkommen" zu Grönland und der gesamten Arktis vereinbart. "Diese Lösung wird, wenn sie zustande kommt, großartig sein für die Vereinigten Staaten von Amerika und alle Nato-Nationen", betonte Trump. Auf dieser Grundlage werde er die "Zölle, die am 1. Februar in Kraft treten sollten, nicht verhängen", schrieb der US-Präsident weiter.

Dänemark und weitere EU-Länder reagierten erleichtert. Der dänische Außenminister Lars Lökke Rasmussen lobte die "positiven Botschaften" des US-Präsidenten. Der niederländische Regierungschef Dick Schoof nannte es im Onlinedienst X "positiv, dass wir nun auf dem Weg zu einer Deeskalation" seien und zusätzliche Zölle vom Tisch seien. Ähnlich äußerte sich Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die Trump nahe steht.

Unklar blieb vorerst, was die Vereinbarung zu Grönland genau umfasst. Trump sagte bei einem kurzen Auftritt vor Journalisten in Davos, sie bringe den USA "alles, was wir wollten". Sie werde "unbegrenzt" Wirkung haben und umfasse Bereiche wie militärische Sicherheit sowie Rohstoffe.

Nach Angaben einer Nato-Sprecherin stehen die eigentlichen Gespräche allerdings noch aus. Demnach wollen die USA, Dänemark und Grönland nun darüber verhandeln, wie sich verhindern lässt, dass Russland und China auf der Arktisinsel "Fuß fassen". Trump hatte in dem Konflikt argumentiert: "Wenn wir Grönland nicht nehmen, werden es Russland oder China tun, und das werde ich nicht zulassen."

Trump zufolge soll es zudem weitere Gespräche über den geplanten US-Raketenschirm Golden Dome geben, soweit dieser Grönland betrifft. Damit habe er federführend Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio und seinen Sonderbeauftragten Steve Witkoff betraut, schrieb er auf Truth Social.

Trump hatte wiederholt vollständige Kontrolle über Grönland gefordert und dies in seiner Rede in Davos erneut mit der "nationalen und internationalen Sicherheit" begründet. In seiner Ansprache stellte Trump jedoch erstmals klar, dass er die Arktisinsel nicht mit militärischen Mitteln einnehmen will. Stattdessen wolle er über einen "Kauf" Grönlands sprechen, sagte Trump.

Die Grundsatzvereinbarung mit Rutte sieht jedoch "kein Geld" vor, wie der US-Präsident in Davos klarstellte. Dänemark hatte einer Abtretung des autonomen Gebiets an die USA entschieden widersprochen. Rutte hat als Nato-Generalsekretär ohnehin keine Möglichkeit, über territoriale Fragen der Mitgliedsländer zu verhandeln.

Die Händler an der New Yorker Wall Street reagierten erleichtert auf den entschärften Streit, die US-Börse macht deutliche Kursverluste vom Dienstag wieder mehr als wett. Der Dow Jones legte zeitweise um 1,21 Prozent zu, auch der Nasdaq und der S&P 500 drehten ins Plus. Trump hatte bereits bei früheren Zollstreitigkeiten mit den Europäern einen Rückzieher gemacht, nachdem es an der US-Börse deutliche Abschläge gegeben hatte.

M.Sugiyama--JT