The Japan Times - Proteste gegen Hyperinflation: Irans Präsident hält Forderungen für legitim

EUR -
AED 4.251062
AFN 72.925265
ALL 94.8254
AMD 427.157207
ANG 2.07246
AOA 1062.045358
ARS 1654.698773
AUD 1.642292
AWG 2.086462
AZN 1.967909
BAM 1.95287
BBD 2.334956
BDT 142.30647
BGN 1.957259
BHD 0.437251
BIF 3465.784636
BMD 1.157538
BND 1.486363
BOB 8.011014
BRL 5.853783
BSD 1.15934
BTN 109.742857
BWP 15.554258
BYN 3.209653
BYR 22687.747139
BZD 2.331561
CAD 1.622613
CDF 2686.646022
CHF 0.921227
CLF 0.026189
CLP 1030.729439
CNY 7.825594
CNH 7.828563
COP 4041.544344
CRC 527.417725
CUC 1.157538
CUP 30.67476
CVE 110.407208
CZK 24.153769
DJF 206.436676
DKK 7.474212
DOP 67.658232
DZD 154.134274
EGP 58.360897
ERN 17.363072
ETB 184.624981
FJD 2.566149
FKP 0.863695
GBP 0.864276
GEL 3.061668
GGP 0.863695
GHS 12.993385
GIP 0.863695
GMD 83.924124
GNF 10157.397109
GTQ 8.837701
GYD 242.547107
HKD 9.066683
HNL 30.92954
HRK 7.533486
HTG 151.523294
HUF 350.295918
IDR 20532.411161
ILS 3.377121
IMP 0.863695
INR 109.586622
IQD 1516.374936
IRR 1592485.963199
ISK 144.403384
JEP 0.863695
JMD 183.767433
JOD 0.820733
JPY 185.529064
KES 149.855057
KGS 101.226337
KHR 4641.727778
KMF 491.953924
KPW 1041.784713
KRW 1750.937854
KWD 0.356973
KYD 0.966167
KZT 567.498277
LAK 25494.776957
LBP 103657.538635
LKR 385.464952
LRD 210.874511
LSL 18.77495
LTL 3.417909
LVL 0.700183
LYD 7.384758
MAD 10.732983
MDL 20.166089
MGA 4867.447466
MKD 61.626914
MMK 2429.776871
MNT 4140.153881
MOP 9.355001
MRU 46.370593
MUR 54.681731
MVR 17.884094
MWK 2010.643333
MXN 19.946639
MYR 4.705276
MZN 73.978503
NAD 18.775389
NGN 1573.094844
NIO 36.601094
NOK 11.072836
NPR 175.592558
NZD 1.993813
OMR 0.445072
PAB 1.159261
PEN 3.943156
PGK 5.04568
PHP 69.901374
PKR 322.171817
PLN 4.250578
PYG 7098.2265
QAR 4.217491
RON 5.236586
RSD 117.380316
RUB 83.863288
RWF 1753.091482
SAR 4.343308
SBD 9.335592
SCR 14.49409
SDG 695.104711
SEK 10.900655
SGD 1.485706
SHP 0.864219
SLE 28.649668
SLL 24272.999836
SOS 661.530515
SRD 43.428575
STD 23958.702011
STN 24.742377
SVC 10.143823
SYP 127.945117
SZL 18.775036
THB 37.69581
TJS 10.746728
TMT 4.051383
TND 3.370754
TOP 2.787074
TRY 53.593356
TTD 7.869057
TWD 36.557949
TZS 3038.535259
UAH 51.973915
UGX 4306.556634
USD 1.157538
UYU 47.018839
UZS 13890.457831
VES 685.002873
VND 30439.779925
VUV 138.327009
WST 3.175698
XAF 654.985514
XAG 0.016695
XAU 0.000268
XCD 3.128304
XCG 2.089374
XDR 0.814557
XOF 653.445775
XPF 119.331742
YER 276.188155
ZAR 18.780883
ZMK 10419.269321
ZMW 20.379069
ZWL 372.726802
  • DAX

    32.5300

    24926.54

    +0.13%

  • Euro STOXX 50

    24.2700

    6253.7

    +0.39%

  • SDAX

    -57.2900

    18476.85

    -0.31%

  • TecDAX

    -10.7100

    3987.51

    -0.27%

  • MDAX

    100.8100

    32683.44

    +0.31%

  • Goldpreis

    -1.3000

    4350.3

    -0.03%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.1597

    +0.03%

Proteste gegen Hyperinflation: Irans Präsident hält Forderungen für legitim
Proteste gegen Hyperinflation: Irans Präsident hält Forderungen für legitim / Foto: HANDOUT - FARS NEWS AGENCY/AFP

Proteste gegen Hyperinflation: Irans Präsident hält Forderungen für legitim

Im Iran hat Präsident Massud Peseschkian angesichts von Protesten gegen die wirtschaftliche Lage und hohe Lebenshaltungskosten im Land von berechtigten Anliegen gesprochen. "Ich habe das Innenministerium aufgefordert, sich die legitimen Forderungen der Demonstranten anzuhören, indem es mit ihren Repräsentanten in den Dialog tritt", zitierte die iranische Nachrichtenagentur Irna am Dienstag den Präsidenten. Dies sei notwendig, "damit die Regierung mit all ihrer Kraft handeln kann, um die Probleme zu lösen und verantwortungsvoll zu handeln".

Textgröße:

Nach Angaben des Staatsfernsehens forderte auch Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf "notwendige Maßnahmen zur Steigerung der Kaufkraft der Bevölkerung". "Die Sorgen und Proteste der Menschen hinsichtlich ihrer Lebensgrundlagen müssen mit voller Verantwortung und im Dialog beantwortet werden", sagte er demnach.

Der Protest war am Sonntag von Teherans größtem Handy-Markt ausgegangen und hatte sich von dort auf andere Geschäfte ausgeweitet. Händler ließen ihre Läden geschlossen und demonstrierten im Zentrum der iranischen Hauptstadt. Auch am Montag protestierten Händler. Am Dienstag protestierten an mehreren Universitäten in der Hauptstadt Teheran, aber auch in der Stadt Isfahan im Zentrum des Landes Studenten gegen die wirtschaftliche Lage, wie die Nachrichtenagentur Ilna unter Berufung auf einen Korrespondenten meldete. Die Universitäten zählen zu den renommiertesten des Landes.

Der Wert der iranischen Landeswährung auf dem Schwarzmarkt war zuvor auf ein historisches Tief abgestürzt. Am Sonntag kostete ein Dollar nach Angaben auf Preisbeobachtungsportalen rund 1,42 Millionen Rial, ein Euro wurde für 1,7 Millionen Rial getauscht. Vor einem Jahr hatte ein Dollar noch 820.000 Rial gekostet. Bis Dienstag erholte sich der Rial nur leicht. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP stellten insbesondere Händler von Importgütern wie Elektronik ihre Verkäufe ein oder verkauften nur online, um die Preise einfacher anpassen zu können.

Der chronische Wertverlust der iranischen Währung führt zu Hyperinflation und starker Unsicherheit angesichts der stark schwankenden Preise. Dies hemmt insbesondere den Verkauf importierter Güter.

Die Zeitung "Etemad" zitierte einen nicht namentlich genannten Händler, der sich über mangelnde staatliche Unterstützung angesichts hoher Importkosten beschwerte. "Wir mussten uns entscheiden, unseren Protest zu zeigen", sagte er demnach.

Am Dienstag waren die meisten Geschäfte und Cafés entlang der Wali-asr-Straße, die auf 18 Kilometern vom Norden in den Süden durch Teheran führt, wie üblich geöffnet, wie die Nachrichtenagentur AFP beobachtete. An den wesentlichen Plätzen der Stadt stand Polizei bereit, um die Lage zu überwachen.

Wie Staatsmedien berichteten, bleiben Schulen, Banken und öffentliche Einrichtungen am Mittwoch in Teheran und einigen weiteren Gegenden auf Entscheidung der Behörden geschlossen, um angesichts der großen Kälte Heizkosten zu sparen. Einen Zusammenhang zu den Protesten stellten die Staatsmedien nicht her.

Die iranische Wirtschaft steht unter dem Druck einer hohen Inflation und westlicher Sanktionen im Zusammenhang mit dem Atomprogramm der Regierung. Präsident Peseschkian hatte unlängst versprochen, gegen die Inflation und die hohen Lebenshaltungskosten vorzugehen. Nach den Protesten kündigte die Regierung an, den bisherigen Chef der iranischen Zentralbank am Mittwoch durch Abdolnasser Hemmati zu ersetzen. Hemmati war im März als Wirtschafts- und Finanzminister vom Parlament abgesetzt worden, Grund war ebenfalls der starke Wertverlust des iranischen Rial.

S.Yamada--JT