The Japan Times - Neuer Ärger in der Koalition: Junge Unionsabgeordnete stellen Rentenpaket in Frage

EUR -
AED 4.337117
AFN 76.762656
ALL 96.690162
AMD 446.927248
ANG 2.114034
AOA 1082.951157
ARS 1706.497244
AUD 1.68244
AWG 2.128702
AZN 2.010433
BAM 1.958639
BBD 2.377497
BDT 144.259118
BGN 1.983289
BHD 0.445186
BIF 3498.629352
BMD 1.180972
BND 1.500475
BOB 8.15679
BRL 6.187232
BSD 1.180436
BTN 106.6506
BWP 16.304635
BYN 3.382103
BYR 23147.04989
BZD 2.374031
CAD 1.611371
CDF 2598.138587
CHF 0.916718
CLF 0.025738
CLP 1016.273935
CNY 8.193815
CNH 8.190282
COP 4306.921972
CRC 586.244855
CUC 1.180972
CUP 31.295756
CVE 110.71603
CZK 24.335932
DJF 209.882176
DKK 7.468644
DOP 74.400996
DZD 153.380222
EGP 55.520676
ERN 17.714579
ETB 183.101047
FJD 2.596718
FKP 0.865051
GBP 0.862514
GEL 3.182672
GGP 0.865051
GHS 12.925722
GIP 0.865051
GMD 86.210869
GNF 10338.228629
GTQ 9.054125
GYD 246.965319
HKD 9.227347
HNL 31.187209
HRK 7.530706
HTG 154.834448
HUF 380.84815
IDR 19800.175432
ILS 3.639773
IMP 0.865051
INR 106.787321
IQD 1546.341572
IRR 49748.442871
ISK 144.999641
JEP 0.865051
JMD 184.988158
JOD 0.83734
JPY 184.110568
KES 152.345521
KGS 103.276207
KHR 4820.140141
KMF 493.646051
KPW 1062.85968
KRW 1713.425195
KWD 0.3627
KYD 0.983726
KZT 591.807883
LAK 25390.698778
LBP 105706.484245
LKR 365.369639
LRD 219.556409
LSL 18.906807
LTL 3.487103
LVL 0.714358
LYD 7.462818
MAD 10.827996
MDL 19.989977
MGA 5231.561506
MKD 61.615362
MMK 2480.182693
MNT 4214.214591
MOP 9.49923
MRU 47.122308
MUR 54.194754
MVR 18.246332
MWK 2046.927884
MXN 20.367101
MYR 4.644173
MZN 75.286955
NAD 18.906807
NGN 1643.747318
NIO 43.442975
NOK 11.372518
NPR 170.641361
NZD 1.956085
OMR 0.454082
PAB 1.180406
PEN 3.97386
PGK 5.057331
PHP 69.713433
PKR 330.134963
PLN 4.224514
PYG 7831.352304
QAR 4.292322
RON 5.094947
RSD 117.380385
RUB 90.936379
RWF 1722.782753
SAR 4.428776
SBD 9.516392
SCR 16.236946
SDG 710.353715
SEK 10.523724
SGD 1.500295
SHP 0.886035
SLE 28.904271
SLL 24764.390087
SOS 673.476269
SRD 45.012156
STD 24443.734644
STN 24.535567
SVC 10.328973
SYP 13061.047544
SZL 18.913657
THB 37.40111
TJS 11.031184
TMT 4.145211
TND 3.413448
TOP 2.843497
TRY 51.367794
TTD 7.995556
TWD 37.305839
TZS 3051.678915
UAH 51.084452
UGX 4208.100049
USD 1.180972
UYU 45.465907
UZS 14450.948049
VES 438.897076
VND 30707.632207
VUV 141.17053
WST 3.219703
XAF 656.909254
XAG 0.013897
XAU 0.000238
XCD 3.191635
XCG 2.127384
XDR 0.816137
XOF 656.909254
XPF 119.331742
YER 281.514175
ZAR 18.859625
ZMK 10630.156708
ZMW 23.165483
ZWL 380.272481
  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1818

    -0.07%

  • DAX

    -16.7300

    24780.79

    -0.07%

  • MDAX

    25.2400

    31537.33

    +0.08%

  • Euro STOXX 50

    -12.1600

    5995.35

    -0.2%

  • Goldpreis

    90.7000

    5025.7

    +1.8%

  • TecDAX

    -35.7900

    3605.72

    -0.99%

  • SDAX

    -124.0500

    18004.12

    -0.69%

Neuer Ärger in der Koalition: Junge Unionsabgeordnete stellen Rentenpaket in Frage
Neuer Ärger in der Koalition: Junge Unionsabgeordnete stellen Rentenpaket in Frage / Foto: VALERY HACHE - AFP/Archiv

Neuer Ärger in der Koalition: Junge Unionsabgeordnete stellen Rentenpaket in Frage

Neue Baustelle für die schwarz-rote Koalition: Ein Teil der Unionsabgeordneten stellte am Dienstag den Kabinettsbeschluss zum milliardenschweren Rentenpaket wieder in Frage. Das Vorhaben sei im Bundestag "in seiner jetzigen Ausgestaltung nicht zustimmungsfähig", heißt es in einem Beschluss der Jungen Gruppe der Union. Kanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte für die Kritik Verständnis, die SPD pochte jedoch auf der Einhaltung des Kabinettsbeschlusses.

Textgröße:

Die Junge Gruppe hat 18 Mitglieder und könnte das Rentenpaket im Bundestag blockieren. Dort hat die schwarz-rote Koalition nur eine Mehrheit von einem Dutzend Stimmen.

Auch die jüngeren Unions-Abgeordneten stünden zu der Vereinbarung im Koalitionsvertrag, das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent zu stabilisieren, heißt es in dem Beschluss der Jungen Gruppe. Eine Niveaustabilisierung über 2031 hinaus sei aber nicht vereinbart worden und widerspreche dem Koalitionsvertrag. Sie würde den Angaben zufolge bis 2040 über 115 Milliarden Euro zusätzlich kosten. Dies sei "gegenüber der jungen Generation nicht zu rechtfertigen".

Auch andere Unionsvertreter räumen ein, dass der Anfang August vom Kabinett mit Zustimmung von Kanzler Merz und der CDU/CSU-Minister verabschiedete Gesetzentwurf weitergehende Entscheidungen trifft als im Koalitionsvertrag vorgesehen. Denn demnach würde das Rentenniveau dauerhaft um ein Prozent höher liegen, als es sich nach geltendem Recht ergeben würde.

"Ich gehe davon aus, dass die CDU/CSU-Fraktion zu dem steht, was auch im Kabinett beschlossen worden ist", sagte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch. Natürlich könne im parlamentarischen Verfahren noch beraten werden, "aber der Kern, glaube ich, ist gesetzt". Und hier erwarte er, "dass alle dem entsprechend dem Koalitionsvertrag und dem Kabinettsbeschluss folgen".

Merz betonte allerdings am Dienstag, aus seiner Sicht könne die erste Stufe der Reform nur das Rentenniveau bis 2031 festschreiben. "Ab dem Jahr 2032 ist es offen", sagte er bei einem Besuch in Potsdam. Die Frage der längerfristigen Rentenentwicklung werde erst in der "eigentlichen Rentenreform" geklärt, die im kommenden Jahr von der Koalition debattiert und verabschiedet werden soll.

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt widersprach hier jedoch. "Wir bestehen darauf, dass dieser Gesetzentwurf an dem Punkt so bleibt, wie er ist", sagte sie zur Geltung der Rentenstabilisierung nach 2031. "Das, was die Junge Union vorgeschlagen hat, ist eine schleichende Entwertung der Rente." Deshalb halte die SPD "an dem fest, was Herr Merz ja auch im Kabinett mitbeschlossen hat".

Auch die grüne Fraktionschefin Katarina Dröge kritisierte die Forderungen der jungen Unions-Abgeordneten. Diese wollten nicht, "dass das Rentenniveau hoch bleibt", sagte sie. Dies sei "eine sehr ungerechte Botschaft". Dröge nahm auch Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) ins Visier, der es nicht schaffe, dass Beschlüsse der Regierungskoalition im Parlament von seiner Fraktion auch unterstützt würden.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) forderte die Koalition hingegen auf, das Rentenpaket im Bundestag zu stoppen. Dieses sei "das teuerste Sozialgesetz dieses Jahrhunderts" und sei "ein milliardenschwerer Irrweg", sagte BDA-Präsident Reiner Dulger der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe). "Es treibt die Kosten weiter nach oben, benachteiligt die junge Generation und widerspricht sogar dem eigenen Koalitionsvertrag. Generationengerechtigkeit sieht anders aus."

K.Inoue--JT