The Japan Times - Abstimmungsirrtum rettet Arbeitsmarktreform in Spanien

EUR -
AED 4.107896
AFN 71.587702
ALL 91.097585
AMD 404.196974
ANG 2.001974
AOA 1026.833925
ARS 1712.926379
AUD 1.593066
AWG 2.016196
AZN 1.897798
BAM 1.959638
BBD 2.259304
BDT 139.262723
BGN 1.955046
BHD 0.423526
BIF 3366.362377
BMD 1.118556
BND 1.433094
BOB 13.601819
BRL 6.082371
BSD 1.121787
BTN 106.454522
BWP 15.498212
BYN 3.304415
BYR 21923.687972
BZD 2.255998
CAD 1.563695
CDF 2589.456204
CHF 0.920745
CLF 0.028242
CLP 1111.520419
CNY 7.450808
CNH 7.431219
COP 3600.261059
CRC 510.094376
CUC 1.118556
CUP 26.921963
CVE 110.482844
CZK 24.356324
DJF 199.749391
DKK 7.473768
DOP 67.992544
DZD 151.845006
EGP 62.443812
ERN 16.778333
ETB 181.096529
FJD 2.509702
FKP 0.835298
GBP 0.834705
GEL 2.880999
GGP 0.835298
GHS 13.068768
GIP 0.835298
GMD 82.772501
GNF 9928.354304
GTQ 8.57591
GYD 235.133624
HKD 8.776019
HNL 30.150776
HRK 7.571513
HTG 146.968471
HUF 365.736289
IDR 20290.82064
ILS 3.508853
IMP 0.835298
INR 106.060818
IQD 1700.553061
IRR 2089925.890907
ISK 136.005311
JEP 0.835298
JMD 178.257495
JOD 0.793103
JPY 176.468348
KES 145.345006
KGS 97.81623
KHR 4576.983736
KMF 493.282704
KPW 1006.699915
KRW 1499.658298
KWD 0.348061
KYD 0.934843
KZT 508.632896
LAK 25256.686904
LBP 100453.769445
LKR 373.124038
LRD 190.691734
LSL 18.694561
LTL 3.302804
LVL 0.676603
LYD 7.211057
MAD 11.029948
MDL 20.079592
MGA 5073.891028
MKD 61.69665
MMK 2348.624154
MNT 4026.045943
MOP 9.064673
MRU 45.486672
MUR 52.896891
MVR 17.281381
MWK 1944.690975
MXN 20.99197
MYR 4.549611
MZN 71.486837
NAD 18.694477
NGN 1503.919985
NIO 41.280472
NOK 10.303406
NPR 170.327035
NZD 1.991198
OMR 0.429828
PAB 1.121912
PEN 3.882603
PGK 5.104952
PHP 71.145691
PKR 310.328453
PLN 4.4141
PYG 6571.811069
QAR 4.089263
RON 5.338753
RSD 117.752178
RUB 90.176816
RWF 1655.928061
SAR 4.210846
SBD 9.013551
SCR 16.456781
SDG 672.811738
SEK 10.960407
SGD 1.430039
SHP 0.837054
SLE 25.612444
SLL 23455.55466
SOS 641.04966
SRD 42.079499
STD 23151.840677
STN 24.547854
SVC 9.815353
SYP 14543.458372
SZL 18.688431
THB 37.77865
TJS 10.32586
TMT 3.914944
TND 3.354614
TOP 2.693213
TRY 55.891646
TTD 7.605963
TWD 36.447798
TZS 2958.577071
UAH 50.878182
UGX 4767.400108
USD 1.118556
UYU 45.098924
UZS 13454.348149
VES 992.695425
VND 28848.665126
VUV 133.013235
WST 3.105353
XAF 655.957
XAG 0.022242
XAU 0.00028562559
XCD 3.022952
XCG 2.021686
XDR 0.790877
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.204535
ZAR 18.657909
ZMK 10068.341013
ZMW 22.620096
ZWL 360.174417
SSP 6426.344836
MXV 2.364096
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Abstimmungsirrtum rettet Arbeitsmarktreform in Spanien
Abstimmungsirrtum rettet Arbeitsmarktreform in Spanien

Abstimmungsirrtum rettet Arbeitsmarktreform in Spanien

Ein Abstimmungsirrtum eines Abgeordneten aus der Opposition hat die Arbeitsmarktreform von Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez durchs Parlament gerettet. Die linke Regierung erhielt am Donnerstag eine knappe Mehrheit von 175 Ja- zu 174 Nein-Stimmen für ihren Gesetzesentwurf. Nach Angaben der oppositionellen Partido Popular (PP) war es einer ihrer Abgeordneten, der die entscheidende Ja-Stimme abgab. Es handle sich allerdings um einen "Computerfehler".

Textgröße:

Die Sprecherin der konservativen Partei, Cuca Gamarra, forderte, "dass diese Abstimmung korrigiert wird". Nichtsdestotrotz begrüßte Pedro Sánchez die Verabschiedung seiner Reform auf Twitter: "Spanien hat einen neuen Rahmen für Arbeitsbeziehungen, der die Würde der Arbeit in den Mittelpunkt stellt."

Die Reform war bereits Anfang des Jahres per Dekret in Kraft getreten, nachdem Regierung, Arbeitgeber und Gewerkschaften sich Ende vergangenen Jahres nach intensiven Verhandlungen darauf geeinigt hatten. Allerdings benötigte das Paket noch die Zustimmung des Parlaments, um dauerhaften Gesetzesstatus zu erhalten.

Fast wäre die Reform gescheitert: Die von Sánchez geführten Sozialisten, die in einer Minderheitsregierung mit der linksradikalen Podemos regieren, konnten mehrere ihrer traditionellen Verbündeten nicht für sich gewinnen. Die baskischen Nationalisten und Unabhängigkeitsbefürworter der Parteien PNV und EH Bildu sowie die katalanischen Separatisten von ERC stimmten dagegen, ebenso wie die konservative PP und die rechtsextreme Vox.

Die Liberalen von Ciudadanos und kleine regionale Gruppierungen wie die katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter PDeCAT, die normalerweise in der Opposition sind, stimmten hingegen dafür. Entscheidend war jedoch am Ende die Stimme eines PP-Abgeordneten.

Die Verabschiedung der Arbeitsmarktreform war eine der Bedingungen, die Brüssel für die Auszahlung der Mittel aus dem EU-Konjunkturprogramm gestellt hat, von dem Spanien mit 140 Milliarden Euro einer der Hauptnutznießer sein wird.

Die Regierung von Sánchez stand dabei stark unter Druck, hatte sie doch versprochen, eine umstrittene Arbeitsmarktreform der Konservativen aus dem Jahr 2012 rückgängig zu machen. Diese war zwar mit ursächlich dafür, dass die Arbeitslosenquote sich von fast 27 Prozent im Jahr 2013 auf heute 13,3 Prozent halbierte - allerdings sorgte sie für große Unsicherheit: Spanien hält den europäischen Rekord bei befristeten Verträgen.

Das nun verabschiedete Gesetzespaket begrenzt die Verkettung von Zeitverträgen und macht unbefristete Verträge zur Regel statt zur Ausnahme. Er verbietet auch die Entlassung von Beamten aus wirtschaftlichen Gründen, stärkt die Ausbildung der Arbeitnehmer und ermöglicht es den Unternehmen, die geltenden Vorschriften in Krisenzeiten vorübergehend auszusetzen, um Entlassungen zu vermeiden.

Y.Hara--JT