The Japan Times - Linnemann fordert schärfere EU-Regeln zu Freizügigkeit für Arbeitnehmern

EUR -
AED 4.255899
AFN 72.432944
ALL 95.975736
AMD 435.816867
ANG 2.074448
AOA 1062.670738
ARS 1619.00736
AUD 1.664418
AWG 2.08594
AZN 1.965411
BAM 1.956316
BBD 2.328224
BDT 141.837422
BGN 1.980843
BHD 0.437657
BIF 3428.619402
BMD 1.158856
BND 1.478997
BOB 7.988142
BRL 6.101215
BSD 1.15601
BTN 108.040972
BWP 15.796236
BYN 3.442123
BYR 22713.57276
BZD 2.324923
CAD 1.593809
CDF 2634.079447
CHF 0.912802
CLF 0.026896
CLP 1062.021594
CNY 7.973508
CNH 7.993474
COP 4302.147686
CRC 539.144574
CUC 1.158856
CUP 30.709677
CVE 110.294576
CZK 24.480538
DJF 205.855201
DKK 7.471357
DOP 68.598395
DZD 153.754179
EGP 61.083375
ERN 17.382836
ETB 180.492
FJD 2.575846
FKP 0.865723
GBP 0.865196
GEL 3.146334
GGP 0.865723
GHS 12.646391
GIP 0.865723
GMD 84.596598
GNF 10132.71714
GTQ 8.854374
GYD 241.844852
HKD 9.068017
HNL 30.597205
HRK 7.534884
HTG 151.410602
HUF 390.142677
IDR 19561.832769
ILS 3.618985
IMP 0.865723
INR 108.642205
IQD 1514.39956
IRR 1523953.258404
ISK 143.790433
JEP 0.865723
JMD 182.078825
JOD 0.821607
JPY 183.961977
KES 150.191349
KGS 101.3402
KHR 4632.242159
KMF 492.513609
KPW 1042.936742
KRW 1735.867428
KWD 0.35505
KYD 0.96335
KZT 557.168924
LAK 24847.663027
LBP 103523.360316
LKR 363.007342
LRD 211.546727
LSL 19.601456
LTL 3.4218
LVL 0.70098
LYD 7.399984
MAD 10.804997
MDL 20.218422
MGA 4811.290172
MKD 61.619088
MMK 2433.167084
MNT 4135.923012
MOP 9.326861
MRU 46.146374
MUR 53.891919
MVR 17.904411
MWK 2004.13742
MXN 20.722312
MYR 4.585017
MZN 74.062945
NAD 19.59968
NGN 1592.476153
NIO 42.541408
NOK 11.233374
NPR 172.865355
NZD 1.98862
OMR 0.445586
PAB 1.15601
PEN 4.021461
PGK 4.991338
PHP 69.408484
PKR 322.693232
PLN 4.27397
PYG 7554.02565
QAR 4.227234
RON 5.094316
RSD 117.444213
RUB 93.641229
RWF 1690.053196
SAR 4.350082
SBD 9.330779
SCR 16.087553
SDG 696.472444
SEK 10.811603
SGD 1.483057
SHP 0.869442
SLE 28.449668
SLL 24300.638259
SOS 660.677164
SRD 43.267618
STD 23985.974368
STN 24.506572
SVC 10.114625
SYP 128.606968
SZL 19.594254
THB 37.747988
TJS 11.045462
TMT 4.055995
TND 3.406714
TOP 2.790246
TRY 51.392106
TTD 7.847393
TWD 37.073181
TZS 2978.258958
UAH 50.757111
UGX 4364.170274
USD 1.158856
UYU 47.102631
UZS 14093.718494
VES 529.022698
VND 30543.961084
VUV 138.434854
WST 3.185549
XAF 656.132945
XAG 0.016646
XAU 0.000263
XCD 3.131866
XCG 2.083341
XDR 0.816019
XOF 656.132945
XPF 119.331742
YER 276.560932
ZAR 19.76266
ZMK 10431.128864
ZMW 22.397006
ZWL 373.15108
  • Euro STOXX 50

    -42.2600

    5532.06

    -0.76%

  • MDAX

    -286.9100

    27942.45

    -1.03%

  • TecDAX

    -47.9200

    3387.44

    -1.41%

  • SDAX

    -50.5200

    16412.49

    -0.31%

  • DAX

    -206.2200

    22447.64

    -0.92%

  • Goldpreis

    -34.7000

    4372.6

    -0.79%

  • EUR/USD

    -0.0039

    1.1578

    -0.34%

Linnemann fordert schärfere EU-Regeln zu Freizügigkeit für Arbeitnehmern
Linnemann fordert schärfere EU-Regeln zu Freizügigkeit für Arbeitnehmern / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

Linnemann fordert schärfere EU-Regeln zu Freizügigkeit für Arbeitnehmern

Angesichts der gestiegenen Zahl ausländischer Bürgergeldbezieher in Deutschland hat CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann eine Verschärfung der EU-Regeln zur Arbeitnehmerfreizügigkeit gefordert. Auf EU-Ebene müsse der Arbeitnehmerbegriff neu definiert werden, sagte Linnemann der "Bild" vom Montag. "Wenige Stunden zu arbeiten und den Rest aufzustocken, obwohl man Vollzeit arbeiten kann, darf nicht möglich sein."

Textgröße:

Ziel müsse es sein, "dass grundsätzlich eine Vollzeittätigkeit maßgeblich ist - insbesondere bei kinderlosen Singles", sagte der CDU-Politiker. Bisher sei hier die Schwelle für den Bürgergeld-Bezug zu niedrig. Es handle sich um eine "krasse Regelungslücke, die geradezu dazu einlädt, sie auszunutzen". Deutschland müsse das Sozialsystem "resilienter machen und vor dem Missbrauch durch kriminelle Banden schützen", betonte Linnemann.

Nach Angaben der Bundesregierung ist der Anteil von Bürgergeldbeziehenden mit ausländischem Pass in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Demnach wuchs der Anteil nicht-deutscher Bürgergeldempfänger von 19,6 Prozent 2010 auf 47,3 Prozent im Jahr 2023. Einer der Gründe ist der Zuzug hunderttausender Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.

Der CDU-Generalsekretär verlangt außerdem harte Strafen für Auftraggeber von Schwarzarbeit: "Schwarzarbeit ist zu einem der größten Einfallstore beim Missbrauch von Sozialleistungen geworden", sagte Linnemann. "De facto sprechen wir über organisierte Kriminalität, über Machenschaften, die unsere Sozialsysteme systematisch ausplündern."

Wer als Arbeitgeber Menschen schwarz beschäftige,, müsse "wie ein selbstschuldnerischer Bürge behandelt werden", sagte Linnemann. Das bedeute, der Arbeitgeber hafte "in vollem Umfang auch für Leistungen, die der illegal Beschäftigte zu Unrecht erhalten hat", erläuterte der CDU-Politiker. "Wer betrügt, muss zahlen."

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) kündigte derweil die baldige Vorlage eines Maßnahmenpakets zur Eindämmung von Sozialbetrug an. Im Herbst werde sie "konkrete Vorschläge" vorlegen, darüber sei sie mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Austausch, sagte Bas der "Bild"-Zeitung vom Montag. Die Bundesagentur für Arbeit wolle dafür ein eigenes "Kompetenzzentrum Leistungsmissbrauch" einrichten.

Ein zentraler Punkt beim Kampf gegen Sozialbetrug sei "ein besserer Datenaustausch zwischen Bund, Ländern und Kommunen - etwa zwischen Ausländerbehörden, Jobcentern und Sicherheitsbehörden, insbesondere dem Zoll", erläuterte Bas. Das sei nötig, "um vor allem bandenmäßigen Leistungsmissbrauch systematisch bekämpfen zu können".

Ein "hartes Vorgehen" gegen Sozialleistungsbetrug sei "wichtig, denn er bringt alle in Verruf, die wirklich bedürftig sind", betonte die SPD-Politikerin.

T.Sasaki--JT