The Japan Times - Mietpreisbremse stärken und Mietwucher schärfer bekämpfen: Kommission eingesetzt

EUR -
AED 4.256604
AFN 72.432879
ALL 96.074129
AMD 437.254458
ANG 2.074425
AOA 1062.659363
ARS 1619.517095
AUD 1.663881
AWG 2.085917
AZN 1.973326
BAM 1.9561
BBD 2.334559
BDT 142.231841
BGN 1.980821
BHD 0.437678
BIF 3435.969361
BMD 1.158843
BND 1.483141
BOB 8.027267
BRL 6.110111
BSD 1.159078
BTN 108.61049
BWP 15.882919
BYN 3.431557
BYR 22713.321918
BZD 2.331258
CAD 1.593809
CDF 2634.050312
CHF 0.916436
CLF 0.026796
CLP 1058.324828
CNY 7.973415
CNH 7.990292
COP 4306.075006
CRC 540.087598
CUC 1.158843
CUP 30.709338
CVE 110.380095
CZK 24.446661
DJF 206.417042
DKK 7.471443
DOP 69.385728
DZD 153.71935
EGP 61.076838
ERN 17.382644
ETB 182.372874
FJD 2.574714
FKP 0.865714
GBP 0.865036
GEL 3.146206
GGP 0.865714
GHS 12.637209
GIP 0.865714
GMD 84.595281
GNF 10174.640968
GTQ 8.876363
GYD 242.593534
HKD 9.070159
HNL 30.73225
HRK 7.530188
HTG 151.984651
HUF 389.902558
IDR 19591.398997
ILS 3.618253
IMP 0.865714
INR 108.774793
IQD 1518.084271
IRR 1523936.427911
ISK 143.800676
JEP 0.865714
JMD 182.918089
JOD 0.821571
JPY 183.930975
KES 150.1631
KGS 101.339078
KHR 4652.754866
KMF 492.508173
KPW 1042.925224
KRW 1733.675267
KWD 0.355
KYD 0.965978
KZT 559.565928
LAK 24973.065545
LBP 103774.386694
LKR 364.349094
LRD 212.753766
LSL 19.526088
LTL 3.421762
LVL 0.700973
LYD 7.410824
MAD 10.849142
MDL 20.273726
MGA 4826.580671
MKD 61.580327
MMK 2433.140213
MNT 4135.877336
MOP 9.341578
MRU 46.481413
MUR 57.02801
MVR 17.90359
MWK 2012.910493
MXN 20.657755
MYR 4.584964
MZN 74.050274
NAD 19.491496
NGN 1599.180087
NIO 42.55284
NOK 11.214853
NPR 173.772685
NZD 1.989549
OMR 0.445526
PAB 1.159078
PEN 4.024644
PGK 4.989396
PHP 69.455258
PKR 323.607137
PLN 4.270288
PYG 7563.161419
QAR 4.222809
RON 5.094736
RSD 117.460436
RUB 93.28723
RWF 1691.910714
SAR 4.349934
SBD 9.330676
SCR 17.323955
SDG 696.46457
SEK 10.800884
SGD 1.48194
SHP 0.869432
SLE 28.449614
SLL 24300.369889
SOS 662.273966
SRD 43.271278
STD 23985.709473
STN 25.065773
SVC 10.142558
SYP 128.605547
SZL 19.527019
THB 37.835064
TJS 11.122096
TMT 4.05595
TND 3.366401
TOP 2.790215
TRY 51.391504
TTD 7.875277
TWD 37.015757
TZS 2978.226198
UAH 50.906737
UGX 4340.666564
USD 1.158843
UYU 47.237254
UZS 14143.678327
VES 529.016856
VND 30543.623764
VUV 138.433325
WST 3.185514
XAF 656.060577
XAG 0.016612
XAU 0.000263
XCD 3.131831
XCG 2.089039
XDR 0.81601
XOF 658.797973
XPF 119.331742
YER 276.55816
ZAR 19.711049
ZMK 10430.973939
ZMW 21.936369
ZWL 373.146959
  • Goldpreis

    7.4000

    4414.7

    +0.17%

  • DAX

    -76.3600

    22577.5

    -0.34%

  • Euro STOXX 50

    -0.0900

    5574.23

    -0%

  • TecDAX

    -21.2800

    3414.08

    -0.62%

  • SDAX

    21.6500

    16484.66

    +0.13%

  • EUR/USD

    -0.0027

    1.159

    -0.23%

  • MDAX

    -124.0800

    28105.28

    -0.44%

Mietpreisbremse stärken und Mietwucher schärfer bekämpfen: Kommission eingesetzt
Mietpreisbremse stärken und Mietwucher schärfer bekämpfen: Kommission eingesetzt / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Mietpreisbremse stärken und Mietwucher schärfer bekämpfen: Kommission eingesetzt

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will härtere Strafen für Vermieter durchsetzen, die gegen die Regeln der Mietpreisbremse verstoßen oder Wucherpreise verlangen. Vorschläge, wie das umzusetzen ist, soll eine Expertenkommission liefern, die am Dienstag ihre Arbeit aufnahm. Sie hat dafür Zeit bis Ende 2026. In Deutschland wohnen rund 44 Millionen Menschen zur Miete - mehr als die Hälfte der Einwohner.

Textgröße:

"Wer die Mietpreisbremse ignoriert, dem müssen spürbare Konsequenzen drohen. Wer Wuchermieten verlangt, darf damit nicht durchkommen", erklärte Hubig. Aus ihrer Sicht sei ein faires und effektives soziales Mietrecht im Interesse von Mietern wie Vermietern.

Beide Gruppen sind in der Mietrechtskommission vertreten, dazu kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Justiz, Wissenschaft und Praxis - etwa den Kommunen. Insgesamt gehören 20 Experten dem Gremium an. Die Kommission soll sich regelmäßig alle acht Wochen treffen und konkrete Vorschläge in einem Abschlussbericht machen. Diese Vorschläge sollen dann in ein Gesetz einfließen.

Die Ministerin erwartet Vorschläge dazu, wie Bußgelder wegen Mietwucher öfter verhängt werden können. Die bisherige Vorschrift komme "aufgrund ihrer hohen Anforderungen kaum zur Anwendung", erläuterte Hubigs Ministerium. Für eine Sanktionierung reicht es demnach nicht aus, dass die vereinbarte Miete mehr als 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt und das Angebot an günstigem Wohnraum gering ist. Betroffene Mieter müssen zusätzlich auf die Anmietung der überteuerten Wohnung angewiesen gewesen sein, der Vermieter diese Zwangslage ausgenutzt haben. "Ein entsprechender Nachweis ist in der Praxis sehr schwierig", so das Ministerium.

Auch bei Verstößen gegen die Mietpreisbremse sind die Sanktionen nach Ansicht der Ministerin zu gering. Aktuell müssen bei Verstößen die überzahlten Beträge gegebenenfalls zurückgezahlt werden - darüber hinaus sind gesetzlich keine Sanktionen vorgesehen.

Die Mietpreisbremse ist Grundlage für Regelungen zur Begrenzung der Mieten in den Ländern. Per Rechtsverordnung können damit Landesregierungen Gebiete mit "angespanntem Wohnungsmarkt" festlegen, in denen die Begrenzung von Mieterhöhungen bei Wiedervermietungen gilt. Das Gesetz gilt bis Ende 2029.

Die Expertenkommission soll auch an einer Harmonisierung mietrechtlicher Vorschriften arbeiten. Das Mietrecht umfasse zahlreiche Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches, so das Ministerium. Die Kommission werde sich "ganz grundsätzlich" mit einer Fortentwicklung des Mietrechts befassen.

Hubig wiederholte am Dienstag, sie werde zudem noch in diesem Jahr andere wichtige Verbesserungen für Mieter auf den Weg bringen: neue Regeln für Indexmietverträge, möblierte Wohnungen, Kurzzeitvermietungen und Schonfristzahlungen.

Der Deutsche Mieterbund erklärte zum Start der Kommission, die Reform des Mietwucherparagrafen im Wirtschaftsstrafgesetz sei "überfällig". In der Mietpreisbremse müssten "zahlreiche Ausnahmen gestrichen werden". Die derzeitige Ausgestaltung "lädt quasi zu ihrer Umgehung ein", erklärte Mieterbund-Präsidentin Melanie Weber-Moritz.

Der Präsident des Eigentümerverbands Haus & Grund, Kai Warnecke, nannte die Auswirkungen von zehn Jahren Mietpreisbremse "verheerend". Er sprach sich gegen eine weitere Verschärfung aus. Das werde die Lage auf dem Wohnungsmarkt "dramatisch verschlechtern". Er erwarte von der Expertenkommission, über Probleme und taugliche Lösungsansätze "ergebnisoffen" zu diskutieren.

"Beim Mietrecht muss es endlich zur Wende komme, gerade im Sinne eines gesunden Mietmarkts", forderte Warnecke. "Ansonsten möchte doch erst recht niemand mehr in Deutschland neu bauen oder Vermieter sein."

T.Kobayashi--JT