The Japan Times - Erleichterung bei deutschen Autobauern: US-Zölle werden ab 1. August gesenkt

EUR -
AED 4.261823
AFN 72.528622
ALL 95.935053
AMD 436.604425
ANG 2.077337
AOA 1064.150424
ARS 1621.684021
AUD 1.663207
AWG 2.091456
AZN 1.972013
BAM 1.954452
BBD 2.332621
BDT 142.111955
BGN 1.983601
BHD 0.438117
BIF 3439.697273
BMD 1.160469
BND 1.481865
BOB 8.020501
BRL 6.074711
BSD 1.158116
BTN 108.517535
BWP 15.868983
BYN 3.428635
BYR 22745.199827
BZD 2.329323
CAD 1.598094
CDF 2642.961246
CHF 0.915871
CLF 0.026976
CLP 1065.148777
CNY 7.998767
CNH 7.998895
COP 4299.910399
CRC 539.611441
CUC 1.160469
CUP 30.752439
CVE 110.190403
CZK 24.433652
DJF 206.240378
DKK 7.472013
DOP 69.380041
DZD 153.640876
EGP 61.01957
ERN 17.407041
ETB 179.036181
FJD 2.578854
FKP 0.867133
GBP 0.866
GEL 3.139098
GGP 0.867133
GHS 12.653325
GIP 0.867133
GMD 85.292098
GNF 10150.909299
GTQ 8.868996
GYD 242.379647
HKD 9.082976
HNL 30.666918
HRK 7.534805
HTG 151.853926
HUF 389.479638
IDR 19618.89532
ILS 3.626872
IMP 0.867133
INR 108.973471
IQD 1517.153299
IRR 1523725.306455
ISK 143.805664
JEP 0.867133
JMD 182.758401
JOD 0.822797
JPY 184.274992
KES 150.094719
KGS 101.48131
KHR 4647.753411
KMF 494.360206
KPW 1044.43909
KRW 1738.07561
KWD 0.355684
KYD 0.965134
KZT 559.094274
LAK 24934.797199
LBP 103717.344221
LKR 364.038845
LRD 212.526123
LSL 19.743978
LTL 3.426564
LVL 0.701956
LYD 7.384001
MAD 10.796712
MDL 20.256025
MGA 4835.55972
MKD 61.640187
MMK 2437.180177
MNT 4142.258418
MOP 9.333261
MRU 46.18974
MUR 54.019143
MVR 17.940903
MWK 2008.171278
MXN 20.59192
MYR 4.588517
MZN 74.165781
NAD 19.743978
NGN 1596.35309
NIO 42.620229
NOK 11.270577
NPR 173.62098
NZD 1.991586
OMR 0.446197
PAB 1.158106
PEN 4.005936
PGK 5.001506
PHP 69.543442
PKR 323.562653
PLN 4.270452
PYG 7556.884098
QAR 4.223341
RON 5.09539
RSD 117.49978
RUB 93.417
RWF 1694.279997
SAR 4.356053
SBD 9.332465
SCR 16.6447
SDG 697.44196
SEK 10.82353
SGD 1.483712
SHP 0.870653
SLE 28.554417
SLL 24334.475204
SOS 661.82344
SRD 43.331609
STD 24019.373166
STN 24.482898
SVC 10.134008
SYP 128.752055
SZL 19.742295
THB 37.923957
TJS 11.112577
TMT 4.073248
TND 3.397
TOP 2.794131
TRY 51.462205
TTD 7.868571
TWD 37.054951
TZS 2979.57356
UAH 50.862514
UGX 4336.951829
USD 1.160469
UYU 47.198048
UZS 14129.252068
VES 532.514054
VND 30571.405319
VUV 138.685458
WST 3.177599
XAF 655.490648
XAG 0.015768
XAU 0.000253
XCD 3.136226
XCG 2.08726
XDR 0.81522
XOF 655.513227
XPF 119.331742
YER 276.891239
ZAR 19.661367
ZMK 10445.613833
ZMW 21.918162
ZWL 373.670667
  • Goldpreis

    167.6000

    4569.6

    +3.67%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.16

    -0.1%

  • TecDAX

    -19.0500

    3416.31

    -0.56%

  • DAX

    -16.9900

    22636.91

    -0.08%

  • Euro STOXX 50

    6.9700

    5581.29

    +0.12%

  • MDAX

    -104.2900

    28125.11

    -0.37%

  • SDAX

    54.2900

    16517.29

    +0.33%

Erleichterung bei deutschen Autobauern: US-Zölle werden ab 1. August gesenkt
Erleichterung bei deutschen Autobauern: US-Zölle werden ab 1. August gesenkt / Foto: FOCKE STRANGMANN - AFP/Archiv

Erleichterung bei deutschen Autobauern: US-Zölle werden ab 1. August gesenkt

Erleichterung bei deutschen Autobauern: Die US-Zölle auf Autos aus der EU sollen rückwirkend zum 1. August von 27,5 Prozent auf 15 Prozent gesenkt werden. Das sagte Handelskommissar Maros Sefcovic am Donnerstag in Brüssel bei der Vorstellung einer gemeinsamen Erklärung zur Zollvereinbarung zwischen Washington und Brüssel. Während Wirtschaftsverbände sich vorsichtig positiv über die Vereinbarung zeigten, übten deutsche Europaabgeordnete scharfe Kritik an dem Papier.

Textgröße:

US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatten Ende Juli eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU verkündet. Diese sah einen 15-prozentigen Zoll auf die meisten EU-Produkte für den Import in die USA vor. Dieser Zollsatz trat am 7. August in Kraft. Für Autos vereinbarten die EU und die USA ebenfalls eine grundsätzliche Zoll-Senkung von 27,5 auf 15 Prozent, die aber zunächst von den USA nicht in Kraft gesetzt wurde.

In den vergangenen Wochen verhandelten Vertreter beider Seiten die nun veröffentlichte gemeinsamen Erklärung aus, in denen die Details der Einigung festgelegt werden. Darin heißt es nun, die Zölle für Autos aus der EU würden gesenkt, sobald Brüssel den Gesetzgebungsprozess für die Abschaffung der Zölle auf Industrieprodukte sowie für den bevorzugten Marktzugang für bestimmte landwirtschaftliche Produkte aus den USA starte. Dazu gehören unter anderem Nüsse, Milchprodukte, sowie Schweine- und Bisonfleisch.

Sefcovic sagte dazu, die Kommission arbeite "sehr hart" daran, diesen Prozess noch im August zu starten. Für diesen Fall habe ihm US-Handelsminister Howard Lutnik zugesichert, dass der Zollsatz von 15 Prozent für Autos aus der EU ab dem 1. August gelten werde. Dies werde "unserer Automobilindustrie helfen, weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben", betonte Sefcovic.

Der nun veröffentlichte Text klärt allerdings nicht alle Streitfragen. So enthält das Dokument keinen Hinweis auf Zölle auf Wein- und Bierexporte aus der EU in die USA, für die die Kommission eine Null-Prozent-Vereinbarung durchsetzen wollte. Hier seien die europäischen Unterhändler "leider" nicht erfolgreich gewesen, sagte Sefcovic.

Die Vereinigung französischer Weinexporteure sprach von einer "riesigen Enttäuschung". Der französische Außenhandelsminister Laurent Saint-Martin kündigte an, weiter an Ausnahmeregelungen arbeiten zu wollen.

Keine oder nahezu keine Zölle werden der Erklärung zufolge ab 1. September auf Produkte wie in den USA "nicht verfügbare natürliche Ressourcen", alle Flugzeuge und Flugzeugteile, Generika und deren Inhaltsstoffe sowie chemische Ausgangsstoffe erhoben.

Von der Leyen betonte, die gemeinsame Erklärung sei "nicht das Ende des Prozesses". Die EU werde "weiterhin mit den USA zusammenarbeiten, um weitere Zollsenkungen zu vereinbaren".

Das Papier bestätigt zudem, dass die Europäer bis Ende 2028 US-Energie für 750 Milliarden Dollar (rund 644 Milliarden Euro) kaufen sollen. Weitere 40 Milliarden Dollar sollen für Halbleiter ausgegeben werden. Zudem wird von europäischen Unternehmen erwartet, dass sie Investitionen von 600 Milliarden Dollar in den USA tätigen.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßte die Einigung, "nachdem die Belastungen in die Milliarden Euro" gegangen seien. Langfristig müsse das Ziel jedoch sein, "wieder zu einem geringeren Zollsatz zu kommen", forderte VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) kritisierte, auch nach der gemeinsamen Erklärung seien "die Unwägbarkeiten für die deutsche Wirtschaft im US-Geschäft hoch". Die verabredeten Zollsenkungen im Autosektor müssten nun "rasch umgesetzt werden".

Die handelspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Anna Cavazzini, kritisierte die Zusage der EU, keine Netzwerknutzungsgebühren von Anbietern wie Netflix oder Amazon zu verlangen sowie Änderungen beim EU-Lieferkettengesetz zu erwägen. Die sei "eine endgültige Kapitulation vor Trump".

Bernd Lange (SPD), Vorsitzender des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, sprach von einem "Ungleichgewicht der Vereinbarung, die eindeutig zugunsten der USA ausfällt". Zudem schaffe die Erklärung "keine nachhaltige Sicherheit für Investitionen oder stabile Wirtschaftsbeziehungen", weil "jede klare Aussage zum Verzicht auf zusätzliche US-Maßnahmen" fehle. Der EU-Abgeordnete Markus Ferber (CSU) sprach von einer "bitteren Pille für die EU".

H.Hayashi--JT