The Japan Times - Verbrenner-Verbot für Firmenflotten und Mietautos in EU: Widerstand aus Berlin

EUR -
AED 4.245422
AFN 73.401814
ALL 95.804757
AMD 435.965634
ANG 2.068976
AOA 1059.867575
ARS 1591.163342
AUD 1.662972
AWG 2.083038
AZN 1.966265
BAM 1.94891
BBD 2.329145
BDT 141.920077
BGN 1.975617
BHD 0.436399
BIF 3432.721897
BMD 1.155799
BND 1.478337
BOB 7.991127
BRL 6.053954
BSD 1.156401
BTN 108.778233
BWP 15.76003
BYN 3.427501
BYR 22653.652921
BZD 2.326027
CAD 1.596106
CDF 2635.220696
CHF 0.915164
CLF 0.026847
CLP 1060.08668
CNY 7.976748
CNH 7.978414
COP 4279.228805
CRC 537.719801
CUC 1.155799
CUP 30.628663
CVE 110.523215
CZK 23.997735
DJF 205.408705
DKK 7.471799
DOP 69.781379
DZD 153.347817
EGP 60.718954
ERN 17.336979
ETB 181.799172
FJD 2.574194
FKP 0.863643
GBP 0.864786
GEL 3.114871
GGP 0.863643
GHS 12.656569
GIP 0.863643
GMD 84.948126
GNF 10147.912253
GTQ 8.850937
GYD 241.963368
HKD 9.036323
HNL 30.65145
HRK 7.534532
HTG 151.649086
HUF 387.012298
IDR 19497.166894
ILS 3.601295
IMP 0.863643
INR 108.589009
IQD 1514.09619
IRR 1517736.956086
ISK 143.180131
JEP 0.863643
JMD 182.16069
JOD 0.81949
JPY 184.317547
KES 149.965029
KGS 101.073668
KHR 4638.219471
KMF 493.525975
KPW 1040.235338
KRW 1738.575448
KWD 0.354391
KYD 0.963739
KZT 557.988928
LAK 24947.91342
LBP 103501.765934
LKR 363.707242
LRD 212.261977
LSL 19.579412
LTL 3.412773
LVL 0.699131
LYD 7.368225
MAD 10.780717
MDL 20.221468
MGA 4819.680415
MKD 61.615606
MMK 2427.370797
MNT 4125.586287
MOP 9.313179
MRU 46.382229
MUR 53.71034
MVR 17.85711
MWK 2007.622765
MXN 20.545711
MYR 4.582161
MZN 73.857548
NAD 19.567341
NGN 1601.717471
NIO 42.440814
NOK 11.204655
NPR 174.048174
NZD 1.990012
OMR 0.444409
PAB 1.156466
PEN 3.999644
PGK 4.980913
PHP 69.343255
PKR 322.525259
PLN 4.275473
PYG 7524.462005
QAR 4.21169
RON 5.094294
RSD 117.419875
RUB 93.618683
RWF 1687.465983
SAR 4.336132
SBD 9.294975
SCR 16.325644
SDG 694.635484
SEK 10.810057
SGD 1.481156
SHP 0.867148
SLE 28.374686
SLL 24236.531641
SOS 659.961346
SRD 43.158092
STD 23922.697853
STN 24.73409
SVC 10.119354
SYP 128.233843
SZL 19.531726
THB 37.75127
TJS 11.07381
TMT 4.045295
TND 3.395158
TOP 2.782885
TRY 51.232737
TTD 7.863504
TWD 36.902912
TZS 2970.470673
UAH 50.773748
UGX 4278.982517
USD 1.155799
UYU 46.815494
UZS 14100.743605
VES 534.0834
VND 30455.293595
VUV 138.127264
WST 3.164809
XAF 653.674182
XAG 0.016216
XAU 0.000256
XCD 3.123604
XCG 2.084312
XDR 0.811939
XOF 651.301235
XPF 119.331742
YER 275.831064
ZAR 19.578083
ZMK 10403.583014
ZMW 21.655467
ZWL 372.166684
  • MDAX

    696.2100

    28821.32

    +2.42%

  • Euro STOXX 50

    68.0400

    5649.33

    +1.2%

  • TecDAX

    61.2100

    3477.52

    +1.76%

  • SDAX

    388.1100

    16905.4

    +2.3%

  • DAX

    320.1700

    22957.08

    +1.39%

  • EUR/USD

    -0.0049

    1.1563

    -0.42%

  • Goldpreis

    -46.4000

    4505.9

    -1.03%

Verbrenner-Verbot für Firmenflotten und Mietautos in EU: Widerstand aus Berlin
Verbrenner-Verbot für Firmenflotten und Mietautos in EU: Widerstand aus Berlin / Foto: Alex MARTIN - AFP

Verbrenner-Verbot für Firmenflotten und Mietautos in EU: Widerstand aus Berlin

Die EU-Kommission plant nach Informationen der "Bild am Sonntag" ab dem Jahr 2030 ein Verbrenner-Verbot für Mitwagenanbieter und Firmenflotten. Davon wären 60 Prozent des Neuwagengeschäfts betroffen, wie die Zeitung unter Berufung auf EU-Kreise berichtete. Das Bundesverkehrsministerium kündigte Widerstand gegen solche Pläne an.

Textgröße:

"Wir lehnen das strikt ab und haben unsere ablehnende Haltung auch Autoverleihern mitgeteilt", teilte ein Sprecher des Ressorts von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP mit. "Wir setzen uns dafür ein, dass das so nicht kommt."

Kritik an den EU-Plänen kam auch vom Verband der Automobilindustrie (VDA). "Wir lehnen diese neue Regulierungsoffensive entschieden ab", sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Sonntag. Nötig sei vielmehr, bei den Rahmenbedingungen nachzubessern.

Das gelte insbesondere mit Blick auf die Ladeinfrastruktur. "Fast 60 Prozent aller Ladepunkte in der EU fallen auf Deutschland, Frankreich und die Niederlande", sagte Müller. Hamburg habe beispielsweise mehr Ladepunkte als die Slowakei oder Bulgarien. Ziele zu setzen sei das eine, Zielerreichung zu ermöglichen das andere. "Und hier ist die EU jetzt in der Pflicht", forderte die VDA-Präsidentin.

Nach Informationen der "Bild am Sonntag" will die EU-Kommission ab 2030 Mietwagenanbietern und Unternehmen bei Firmenwagen nur noch die Anschaffung von emissionsfreien Fahrzeugen wie E-Autos erlauben. Die Kommission wolle entsprechende Pläne im Spätsommer vorstellen. EU-Rat und EU-Parlament müssten dann zustimmen. Die EU bestätigte, dass an einer Neuregelung gearbeitet werde. Zu Details äußerte sich eine Sprecherin nicht.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Tilman Kuban warf der EU-Kommission Realitätsferne vor. "Die Kommissionsbeamten sollten Brüssel mal verlassen und Urlaub in Kroatien, Bulgarien oder Griechenland machen - dort gibt es im ganzen Land so viele Lademöglichkeiten wie in einer deutschen Großstadt", sagte Kuban den Funke-Medien. "Wer ein europaweites Verbrenner-Aus für Mietwagen ab 2030 plant, hat den Kontakt zur Realität verloren."

Der EU-Abgeordnete Markus Ferber (CSU) appellierte an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, das Vorhaben zu kassieren. Komme die Regelung, dann würden nur E-Autos angeschafft, um Quoten zu erfüllen, wie Ferber in einem Brief an von der Leyen schrieb, der der "Bild am Sonntag" vorlag.

Der Vorstand des Mietwagenanbieters Sixt, Nico Gabriel, bezeichnete das geplante Verbrenner-Verbot als praxisfremd. "Urlauber werden kaum noch Mietwagen nutzen, Verbraucher werden praktisch keine Fahrzeuge mehr leasen können", berichtete "Bild am Sonntag". In der ganzen EU fehle es schlicht an Ladesäulen. Die Folge: Letztlich dürften Mietautos teurer werden, berichteten der Zeitung zufolge auch andere Anbieter.

M.Saito--JT