The Japan Times - Bund gewährt Sozialversicherungen Milliardendarlehen - Dennoch bleibt Finanzlücke

EUR -
AED 4.241003
AFN 73.32143
ALL 96.264457
AMD 435.49084
ANG 2.066822
AOA 1058.764604
ARS 1597.949484
AUD 1.676973
AWG 2.078272
AZN 1.967396
BAM 1.962489
BBD 2.325728
BDT 141.683564
BGN 1.973561
BHD 0.435685
BIF 3427.417086
BMD 1.154596
BND 1.486969
BOB 8.008298
BRL 6.067751
BSD 1.154731
BTN 109.448969
BWP 15.919471
BYN 3.437216
BYR 22630.074075
BZD 2.322286
CAD 1.604831
CDF 2635.36902
CHF 0.921971
CLF 0.027055
CLP 1068.301597
CNY 7.980392
CNH 7.989998
COP 4249.2467
CRC 536.225485
CUC 1.154596
CUP 30.596784
CVE 110.98555
CZK 24.603629
DJF 205.195187
DKK 7.496448
DOP 68.95827
DZD 153.879614
EGP 60.780401
ERN 17.318934
ETB 180.838585
FJD 2.609838
FKP 0.868614
GBP 0.870276
GEL 3.094767
GGP 0.868614
GHS 12.666364
GIP 0.868614
GMD 84.867224
GNF 10137.349919
GTQ 8.837161
GYD 241.720221
HKD 9.035924
HNL 30.608778
HRK 7.557064
HTG 151.366612
HUF 390.276858
IDR 19617.503194
ILS 3.622683
IMP 0.868614
INR 109.529794
IQD 1512.520257
IRR 1516272.693223
ISK 144.047794
JEP 0.868614
JMD 181.759555
JOD 0.818654
JPY 185.080568
KES 149.986359
KGS 100.96983
KHR 4632.238016
KMF 494.167328
KPW 1039.005581
KRW 1741.130593
KWD 0.355512
KYD 0.962293
KZT 558.235579
LAK 25285.644395
LBP 103394.037822
LKR 363.741444
LRD 212.012665
LSL 19.813301
LTL 3.409221
LVL 0.698404
LYD 7.360592
MAD 10.789123
MDL 20.282399
MGA 4820.437097
MKD 61.637435
MMK 2427.526343
MNT 4123.646826
MOP 9.31702
MRU 46.322813
MUR 54.000874
MVR 17.838939
MWK 2005.532983
MXN 20.922547
MYR 4.530678
MZN 73.836825
NAD 19.813296
NGN 1597.337286
NIO 42.397186
NOK 11.20288
NPR 175.114145
NZD 2.009741
OMR 0.444613
PAB 1.154721
PEN 3.994328
PGK 4.975197
PHP 69.911197
PKR 322.367369
PLN 4.298271
PYG 7549.734427
QAR 4.218027
RON 5.111746
RSD 117.558661
RUB 94.006614
RWF 1686.864195
SAR 4.332448
SBD 9.285301
SCR 16.659944
SDG 693.912357
SEK 10.938258
SGD 1.492666
SHP 0.866246
SLE 28.345751
SLL 24211.30527
SOS 659.855623
SRD 43.413994
STD 23897.798134
STN 24.650616
SVC 10.103439
SYP 129.111885
SZL 19.813287
THB 37.940438
TJS 11.033396
TMT 4.041085
TND 3.37839
TOP 2.779989
TRY 51.302613
TTD 7.845709
TWD 36.998328
TZS 2974.800639
UAH 50.614226
UGX 4301.662877
USD 1.154596
UYU 46.739318
UZS 14091.83988
VES 540.268027
VND 30409.162038
VUV 138.27014
WST 3.204592
XAF 658.200578
XAG 0.0165
XAU 0.000256
XCD 3.120353
XCG 2.081103
XDR 0.816058
XOF 655.810693
XPF 119.331742
YER 275.490657
ZAR 19.766671
ZMK 10392.750198
ZMW 21.737094
ZWL 371.779317
  • DAX

    -312.2200

    22300.75

    -1.4%

  • MDAX

    -609.3300

    27655.45

    -2.2%

  • SDAX

    -288.4000

    16338.41

    -1.77%

  • Euro STOXX 50

    -60.1300

    5505.8

    -1.09%

  • TecDAX

    -73.5400

    3349.65

    -2.2%

  • EUR/USD

    -0.0029

    1.151

    -0.25%

  • Goldpreis

    115.3000

    4524.3

    +2.55%

Bund gewährt Sozialversicherungen Milliardendarlehen - Dennoch bleibt Finanzlücke
Bund gewährt Sozialversicherungen Milliardendarlehen - Dennoch bleibt Finanzlücke / Foto: LENNART PREISS - AFP/Archiv

Bund gewährt Sozialversicherungen Milliardendarlehen - Dennoch bleibt Finanzlücke

Die Bundesregierung will die Sozialversicherungen mit Milliardendarlehen stabilisieren. Wie aus dem am Dienstag vom Kabinett beschlossenen Haushaltsentwurf für 2025 hervorgeht, sollen die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) 2025 und 2026 ein Darlehen von jeweils 2,3 Milliarden Euro erhalten. Die Pflegeversicherung bekommt 2025 ein Darlehen von 0,5 Milliarden Euro und im kommenden Jahr eines von 1,5 Milliarden Euro.

Textgröße:

Bereits im Mai hatte der Bund eine Finanzspritze von 800 Millionen Euro für die GKV vorgezogen. Hintergrund sind Defizite in Milliardenhöhe.

Durch die Darlehen könne die Finanzierungslücke der GKV "in 2026 erheblich reduziert, aber nicht geschlossen werden", erklärte das Bundesgesundheitsministerium nun zum Kabinettsbeschluss. Nach derzeitiger Einschätzung dürfte eine Lücke von rund vier Milliarden Euro bleiben. "Die zugesagten Darlehen werden somit nicht ausreichen, um im kommenden Jahr Beitragssatzsteigerungen zu verhindern."

Bei der Pflegeversicherung (SPV) würde laut Ministerium trotz Darlehen 2026 ebenfalls eine Finanzierungslücke bleiben - von mindestens zwei Milliarden Euro. Es seien deshalb "zusätzliche Finanzierungselemente" notwendig.

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) begrüßte daher zwar die Einigung auf den Haushaltsentwurf. Dieser könne aber "nicht das letzte Wort sein" - sie setze hier auf das parlamentarische Verfahren. Beitragserhöhungen müssten verhindert werden, um den Wirtschaftsaufschwung nicht zu gefährden. Mit den zugesagten Darlehen für die GKV und die Pflegeversicherung "wird das kaum gelingen".

Außerdem würden mit Darlehen die Probleme nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. "Deshalb begleiten wir die aktuellen Nothilfen mit Strukturreformen", betonte Warken.

Scharfe Kritik am Haushaltsentwurf kam vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen. Die Entscheidung, die Kranken- und die Pflegeversicherung über Darlehen zu finanzieren, sei "nicht nur kraftlos, sondern auch wenig zielführend", kritisierten die Verwaltungsratsvorsitzenden des Verbands, Uwe Klemens und Susanne Wagenmann. "Denn eine Darlehenslösung ist nicht nachhaltig und verschiebt die Finanzierungslast letztlich nur in die Zukunft."

Klemens und Wagenmann betonen: "Wir wünschen uns hier von der neuen Bundesregierung mehr Tatkraft." Es fehle unter anderem die vollständige Gegenfinanzierung der gesundheitlichen Versorgung von Bürgergeldbeziehenden.

Kritik äußerte auch der AOK-Bundesverband. Die geplanten Maßnahmen seien "bei weitem zu wenig und ordnungspolitisch fragwürdig", erklärte Verbandschefin Carola Reimann. Es sehe "eher danach aus, als wolle man GKV und SPV in die Schulden treiben, statt die Beitragssätze nachhaltig zu stabilisieren".

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, kritisierte ebenfalls die Regierungspläne zur Finanzierung von Gesundheit und Pflege als unzureichend. "Viele Menschen befürchten jetzt steigende Beiträge, und das kann nicht das Mittel der Wahl sein", warnte sie in Berlin. Die Darlehen erweckten den Eindruck einer "bloßen Notlösung".

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) verteidigte in Berlin seine Planungen, räumte aber auch ein, dass langfristige Lösungen damit nicht erreicht würden. Klingbeil verwies auf die von der Regierung geplanten Kommissionen für Reformen der Sozialversicherungen. Bis deren Ergebnisse vorlägen, sollten die Darlehen "eine Brücke" bilden. Dabei seien jedoch Leistungskürzungen bei Gesundheit oder Pflege "nicht das, was mir einfällt", fügte er hinzu.

H.Hayashi--JT