The Japan Times - Vor Merz-Besuch bei Trump: Positive Signale wie Drohungen im Zollstreit

EUR -
AED 4.240257
AFN 73.32143
ALL 96.053795
AMD 433.817139
ANG 2.066822
AOA 1058.764604
ARS 1599.696819
AUD 1.675026
AWG 2.078272
AZN 1.967396
BAM 1.955877
BBD 2.317892
BDT 141.205579
BGN 1.973561
BHD 0.434817
BIF 3418.53506
BMD 1.154596
BND 1.481959
BOB 7.981315
BRL 6.067751
BSD 1.150845
BTN 109.078309
BWP 15.865627
BYN 3.425635
BYR 22630.074075
BZD 2.314491
CAD 1.604715
CDF 2635.36902
CHF 0.917923
CLF 0.027055
CLP 1068.301597
CNY 7.980392
CNH 7.989998
COP 4229.267091
CRC 534.421114
CUC 1.154596
CUP 30.596784
CVE 110.269357
CZK 24.603629
DJF 204.928096
DKK 7.496448
DOP 68.502706
DZD 153.573067
EGP 60.780401
ERN 17.318934
ETB 177.904429
FJD 2.606389
FKP 0.869078
GBP 0.866456
GEL 3.094767
GGP 0.869078
GHS 12.609498
GIP 0.869078
GMD 84.867224
GNF 10090.398654
GTQ 8.807348
GYD 240.899518
HKD 9.036039
HNL 30.555207
HRK 7.557064
HTG 150.85596
HUF 390.276858
IDR 19617.503194
ILS 3.622683
IMP 0.869078
INR 109.51363
IQD 1507.559561
IRR 1516272.693223
ISK 144.047794
JEP 0.869078
JMD 181.147157
JOD 0.818654
JPY 185.066713
KES 149.485906
KGS 100.96983
KHR 4609.182101
KMF 494.167328
KPW 1039.139472
KRW 1741.130593
KWD 0.355512
KYD 0.959038
KZT 556.361981
LAK 25029.988892
LBP 103054.87152
LKR 362.514322
LRD 211.168343
LSL 19.761581
LTL 3.409221
LVL 0.698404
LYD 7.34629
MAD 10.755925
MDL 20.213799
MGA 4796.189489
MKD 61.642435
MMK 2423.302931
MNT 4123.225669
MOP 9.285467
MRU 45.949815
MUR 54.000874
MVR 17.838939
MWK 1995.478838
MXN 20.923702
MYR 4.530678
MZN 73.836825
NAD 19.761581
NGN 1597.337286
NIO 42.351673
NOK 11.20288
NPR 174.524895
NZD 2.015881
OMR 0.443458
PAB 1.150845
PEN 4.008858
PGK 4.973196
PHP 69.911197
PKR 321.19049
PLN 4.298271
PYG 7524.297272
QAR 4.195866
RON 5.111746
RSD 117.404638
RUB 93.863708
RWF 1680.566396
SAR 4.33291
SBD 9.285301
SCR 17.363686
SDG 693.912357
SEK 10.938258
SGD 1.49255
SHP 0.866246
SLE 28.345751
SLL 24211.30527
SOS 657.725986
SRD 43.413994
STD 23897.798134
STN 24.500968
SVC 10.069398
SYP 127.614745
SZL 19.759781
THB 37.518628
TJS 10.995934
TMT 4.041085
TND 3.392934
TOP 2.779989
TRY 51.310654
TTD 7.819309
TWD 36.998328
TZS 2969.117305
UAH 50.443693
UGX 4287.169379
USD 1.154596
UYU 46.58184
UZS 14034.554481
VES 540.268027
VND 30409.162038
VUV 137.841886
WST 3.204561
XAF 655.982917
XAG 0.0165
XAU 0.000256
XCD 3.120353
XCG 2.074082
XDR 0.815832
XOF 655.982917
XPF 119.331742
YER 275.490657
ZAR 19.766689
ZMK 10392.750198
ZMW 21.663856
ZWL 371.779317
  • Goldpreis

    115.3000

    4524.3

    +2.55%

  • TecDAX

    -73.5400

    3349.65

    -2.2%

  • DAX

    -312.2200

    22300.75

    -1.4%

  • SDAX

    -288.4000

    16338.41

    -1.77%

  • MDAX

    -609.3300

    27655.45

    -2.2%

  • Euro STOXX 50

    -60.1300

    5505.8

    -1.09%

  • EUR/USD

    -0.0029

    1.151

    -0.25%

Vor Merz-Besuch bei Trump: Positive Signale wie Drohungen im Zollstreit
Vor Merz-Besuch bei Trump: Positive Signale wie Drohungen im Zollstreit / Foto: SAUL LOEB - AFP

Vor Merz-Besuch bei Trump: Positive Signale wie Drohungen im Zollstreit

Vor dem Antrittsbesuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Washington gibt es positive Signale im Zollstreit zwischen den USA und der EU, aber auch neue Drohungen aus Washington. Der Handelsbeauftragte von US-Präsident Donald Trump, Jamieson Greer, erklärte am Mittwoch nach Gesprächen in Paris, die Verhandlungen mit der EU schritten "schnell voran". Zuvor hatte Trump den Konflikt weiter angeheizt und die US-Importzölle für Stahl und Aluminium auf 50 Prozent verdoppelt. Zudem prüfen die USA Importzölle für Flugzeugteile.

Textgröße:

Der US-Handelsbeauftragte Greer kam in Paris mit EU-Handelskommissar Maros Sefcovic zusammen. Greer sprach danach von einer "sehr konstruktiven" Atmosphäre. Er freue sich auf "weitere konstruktive Gespräche in den kommenden Tagen und Wochen". Sefcovic sprach ebenfalls von "zügigen Fortschritten".

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte zuvor aufs Tempo gedrückt: "Wir müssen zu Verhandlungslösungen kommen - und das möglichst bald, weil hier die Zeit drängt", sagte sie am Rande eines Treffens der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris.

Trump hatte der EU vergangene Woche wegen angeblich schleppender Gespräche mit allgemeinen Warenzöllen in Höhe von 50 Prozent gedroht. Nach einem Gespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen setzte er jedoch eine Frist bis zum 9. Juli für Verhandlungen.

Zugleich zog Trump die Zollschrauben weiter an: In der Nacht zu Mittwoch verdoppelten sich auf sein Geheiß die US-Importzölle für Stahl und Aluminium von 25 auf 50 Prozent. Ausgenommen von der Erhöhung ist lediglich Großbritannien. Die EU-Kommission bezeichnete dies als "zutiefst" bedauerlich und warnte, dass dies "die laufenden Bemühungen um eine Verhandlungslösung" untergrabe.

Die deutsche Wirtschaftsvereinigung Stahl beklagte eine "neue Eskalationsstufe im transatlantischen Handelskonflikt" und forderte Unterstützung. Neben der Verteuerung von Exporten in die USA besteht auch die Gefahr, dass Hersteller aus anderen Ländern ihren für den US-Markt geplanten Stahl in den EU-Markt umleiten. Der Preisdruck auf die heimischen Hersteller würde dadurch noch steigen.

Besonders stark betroffen von der Verdopplung sind die US-Nachbarstaaten Kanada und Mexiko. Der kanadische Regierungschef Mark Carney nannte die Aufschläge "ungerechtfertigt und illegal". Kanada wie auch Mexiko kündigten Gegenmaßnahmen an, sollte Trump an den Zöllen festhalten. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte, es gehe nicht um das Prinzip "Auge um Auge", sondern um den Schutz der mexikanischen Industrie und der Arbeitsplätze.

Die USA bereiten darüber hinaus neue Importzölle auf Flugzeugteile vor. US-Handelsminister Howard Lutnick sagte in Washington, er erwarte voraussichtlich bis Ende Juni einen neuen "Standard für Zölle auf Flugzeugteile". Damit wolle Trump die heimische Industrie schützen und "sicherstellen, dass diejenigen, die mit uns Handel treiben, uns fair behandeln".

Damit könnte der Luftfahrtsektor in den Sog des Handelskonflikts geraten, den Trump mit seiner Zollpolitik ausgelöst hatte. Der Präsident hatte Anfang April massive Importaufschläge gegen Handelspartner weltweit verhängt, senkte sie kurze Zeit später dann aber auf einen Mindestzoll von zehn Prozent.

Anfang Mai wurde eine Liste möglicher EU-Gegenzölle bekannt, die ebenfalls Flugzeuge umfasst. Der Chef des europäischen Flugzeugbauers Airbus, Guillaume Faury, sprach sich ebenfalls für Vergeltungszölle auf Maschinen des US-Herstellers Boeing aus. Ein Abkommen der Welthandelsorganisation (WTO) von 1980 sieht eigentlich Zollfreiheit für den Handel mit Passagiermaschinen und mit Flugzeugteilen vor.

Die Zölle sind eines der Themen beim Antrittsbesuch von Kanzler Merz in Washington am Donnerstag. Merz wird von Trump im Weißen Haus empfangen.

M.Yamazaki--JT