The Japan Times - Wut über Trumps Iran-Deal

EUR -
AED 4.204304
AFN 72.689855
ALL 94.16846
AMD 421.368896
ANG 2.049665
AOA 1050.932648
ARS 1668.297766
AUD 1.632406
AWG 2.063514
AZN 1.9534
BAM 1.955145
BBD 2.306627
BDT 140.692878
BGN 1.935731
BHD 0.431855
BIF 3415.156163
BMD 1.144807
BND 1.481104
BOB 7.91335
BRL 5.891976
BSD 1.145216
BTN 108.362706
BWP 15.542794
BYN 3.204327
BYR 22438.208777
BZD 2.303329
CAD 1.619947
CDF 2610.15881
CHF 0.924437
CLF 0.026317
CLP 1035.752058
CNY 7.749882
CNH 7.756614
COP 3917.413603
CRC 519.525995
CUC 1.144807
CUP 30.337374
CVE 110.228081
CZK 24.204473
DJF 203.941694
DKK 7.474625
DOP 66.947577
DZD 152.776735
EGP 56.975075
ERN 17.172099
ETB 184.638959
FJD 2.573239
FKP 0.865124
GBP 0.863156
GEL 3.033258
GGP 0.865124
GHS 12.855694
GIP 0.865124
GMD 84.135795
GNF 10034.639101
GTQ 8.733075
GYD 239.579758
HKD 8.975404
HNL 30.637739
HRK 7.536604
HTG 149.599895
HUF 352.422404
IDR 20406.119875
ILS 3.401621
IMP 0.865124
INR 108.227713
IQD 1500.297506
IRR 1574109.03434
ISK 144.005294
JEP 0.865124
JMD 180.959391
JOD 0.811689
JPY 184.543976
KES 148.172003
KGS 100.113789
KHR 4598.459839
KMF 491.693168
KPW 1030.326314
KRW 1759.092615
KWD 0.353265
KYD 0.95438
KZT 558.193045
LAK 25292.528781
LBP 102557.450463
LKR 382.941741
LRD 208.440187
LSL 18.817098
LTL 3.380316
LVL 0.692482
LYD 7.342541
MAD 10.676324
MDL 20.139255
MGA 4830.382162
MKD 61.648854
MMK 2403.999893
MNT 4097.52793
MOP 9.247703
MRU 45.792663
MUR 54.733337
MVR 17.687075
MWK 1985.834885
MXN 19.821065
MYR 4.750605
MZN 73.164535
NAD 18.817098
NGN 1565.053077
NIO 42.145884
NOK 11.07799
NPR 173.37993
NZD 1.996371
OMR 0.440203
PAB 1.145216
PEN 3.875202
PGK 5.102291
PHP 69.895015
PKR 318.523717
PLN 4.275279
PYG 6981.661634
QAR 4.175002
RON 5.238518
RSD 117.352956
RUB 84.541347
RWF 1677.33821
SAR 4.297365
SBD 9.228771
SCR 15.65455
SDG 687.453458
SEK 10.991002
SGD 1.479674
SHP 0.854714
SLE 28.33415
SLL 24006.02557
SOS 654.480795
SRD 42.850679
STD 23695.184649
STN 24.491797
SVC 10.020644
SYP 126.537872
SZL 18.812699
THB 37.67158
TJS 10.622242
TMT 4.006823
TND 3.386266
TOP 2.75642
TRY 53.190289
TTD 7.766399
TWD 36.200496
TZS 3008.817265
UAH 51.506949
UGX 4180.599793
USD 1.144807
UYU 45.794662
UZS 13725.402955
VES 694.477055
VND 30131.30893
VUV 135.490495
WST 3.150274
XAF 655.737374
XAG 0.017333
XAU 0.000273
XCD 3.093897
XCG 2.064009
XDR 0.814748
XOF 655.737374
XPF 119.331742
YER 273.152139
ZAR 18.756682
ZMK 10304.633604
ZMW 20.299201
ZWL 368.627249
  • Goldpreis

    -51.8000

    4194.1

    -1.24%

  • Euro STOXX 50

    18.1900

    6311.32

    +0.29%

  • DAX

    153.8700

    25139.69

    +0.61%

  • SDAX

    -115.7800

    18395.47

    -0.63%

  • MDAX

    -63.9600

    32574.46

    -0.2%

  • TecDAX

    16.8100

    3970.95

    +0.42%

  • EUR/USD

    -0.0034

    1.1435

    -0.3%


Wut über Trumps Iran-Deal




Nach drei Monaten eines verheerenden Kriegs zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran verhandeln Washington und Teheran über ein Abkommen, das die Kämpfe beenden und die Blockade der Straße von Hormus aufheben soll. US‑Präsident Donald Trump spricht von einem Memorandum of Understanding, das eine 60‑tägige Waffenruhe und weitere Verhandlungen vorsieht. Die israelische Regierung verfolgt die Gespräche mit wachsender Sorge. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betont öffentlich, dass jedes Abkommen den „nuklearen Gefahr“ beseitigen müsse und Israel das Recht behalte, sich gegen Bedrohungen aus allen Richtungen zu verteidigen. Doch viele Details des Entwurfs lassen Zweifel am Nutzen für Israel aufkommen.

Die Konturen des Entwurfs
Laut Berichten aus Washington und Teheran sieht die vorläufige Vereinbarung einen 60‑tägigen Waffenstillstand vor, der die Kämpfe auf allen Fronten – einschließlich Libanon – beenden soll. Während dieser Phase würden US‑ und iranische Unterhändler über eine dauerhafte Lösung verhandeln. Der Entwurf soll die Blockade der Straße von Hormus beenden, indem Iran die Wasserstraße binnen 30 Tagen von Minen räumt und im Gegenzug Handelsschiffe wieder passieren lässt. Parallel dazu plant Washington, eingefrorene iranische Guthaben freizugeben; im Gespräch sind 12 bis 25 Milliarden US‑Dollar. Die Einigung enthält jedoch bisher keine konkreten Verpflichtungen zur Reduzierung des iranischen Raketenprogramms oder zur Demontage des Netzes bewaffneter Stellvertreter.

Vor allem die nukleare Frage bleibt ungeklärt. Das Abkommen würde das Thema in die anschließenden Verhandlungen verlagern. Iranische Vertreter betonten, es sei richtig, dass man sich über viele Punkte geeinigt habe, aber niemand könne behaupten, ein Abkommen stehe unmittelbar bevor. Sie verlangen, dass der Waffenstillstand auch für Libanon gilt und die Verwaltung der Straße von Hormus gemeinsam mit dem Oman festgelegt wird. Vertreter des Trump‑Teams dagegen wollen, dass Teheran seine Bestände an hoch angereichertem Uran entsorgt und die Straße ohne Gebühren („keine Zölle“) öffnet.

Israels Sicherheitsbedenken
Für Israel ist der vorgelegte Rahmen problematisch, weil er zentrale Forderungen ausblendet. Hochrangige israelische Offizielle bezeichneten die entstehende Vereinbarung als „schlechten Deal“; selbst wenn Iran sein angereichertes Uran komplett abgeben sollte, bliebe das Raketenprogramm unangetastet und das Netzwerk iranischer Milizen in der Region unbeschränkt. Jerusalem fürchtet darüber hinaus, dass der vorgeschlagene Waffenstillstand seine militärische Handlungsfreiheit in Libanon einschränken und zukünftige Einsätze gegen Hezbollah erschweren könnte.

Mitglieder der israelischen Sicherheitsdienste beklagten in internen Papieren, dass israelische Interessen während der Verhandlungen kaum berücksichtigt worden seien. Die Regierung in Jerusalem war nach Angaben von Offiziellen größtenteils von den Gesprächen ausgeschlossen und müsste ein Abkommen akzeptieren, das sie nicht selbst mitgestaltet hat. Diese Ausschlussgefühle verstärken den Eindruck, Washington werde seine regionalen Partner opfern, um schnell eine Friedenslösung und die Öffnung der Energieadern zu erreichen.

Politische Kritik in Israel
Die israelische Öffentlichkeit reagiert zunehmend nervös. Kommentatoren und ehemalige Militärs werfen der Regierung vor, die ursprünglichen Kriegsziele verfehlt zu haben. Zu Beginn des Kriegs im Februar hatte Netanjahu angekündigt, Irans Nuklear‑ und Raketenprogramm zerschlagen und sogar Voraussetzungen für einen Regimewechsel schaffen zu wollen. Nun zeichnet sich ab, dass das entstehende Abkommen kaum etwas davon erreicht. Der Sicherheitsexperte Amos Harel bezeichnete das Memorandum als amerikanische Kapitulation und Zeichen schwindenden israelischen Einflusses. Andere Analysten wiesen darauf hin, dass die Militärkampagne zwar taktische Erfolge brachte, Iran aber strategisch gestärkt aus dem Konflikt hervorging.

Oppositionspolitiker wie Yair Lapid sprachen von einem „politischen Desaster“ und warfen Netanjahu vor, weder politisch noch strategisch eines seiner Ziele erreicht zu haben. Selbst innerhalb der Regierungspartei gibt es Bedenken: Ein Mitglied des Likud räumte ein, dass die Erwartungen zu Beginn des Kriegs unrealistisch hoch waren und man nun vor der Herausforderung stehe, der iranischen Raketenbedrohung immer wieder zu begegnen.

Internationale Dimension und iranische Position
Während Israel Alarm schlägt, versucht Teheran, die Erwartungen zu dämpfen. Der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghaei bezeichnete Behauptungen, ein Abkommen stehe kurz bevor, als übertrieben und verwies auf „widersprüchliche Stellungnahmen“ aus Washington. Baghaei stellte klar, dass die Verwaltung der Straße von Hormus Sache Irans und Omans sei und es sich nicht um „Zölle“, sondern um Gebühren für Navigationsdienste handele. Er beharrte darauf, dass eine Waffenruhe auch das Kampfgebiet Libanon umfassen müsse. Währenddessen betonte der US‑Außenminister Marco Rubio, es liege ein „ziemlich solides“ Paket auf dem Tisch, das die Öffnung der Straße und eine zeitlich begrenzte Verhandlung über das Nuklearprogramm vorsieht.

Trump selbst schwankte in seinen öffentlichen Äußerungen, wie stets in seinem Verhalten: Einerseits versprach er, das Abkommen werde entweder „großartig und bedeutungsvoll“ sein oder gar nicht zustande kommen; andererseits forderte er, dass Iran nie eine Atombombe besitzen dürfe und die Straße von Hormus sofort und ohne Gebühren geöffnet werde. Kritiker werfen ihm vor, vor den Zwischenwahlen dringend einen Erfolg zu benötigen und deshalb bereit zu sein, israelische Bedenken hintanzustellen. Iran wiederum erhebt Forderungen nach Aufhebung der Sanktionen, dem Abzug US‑amerikanischer Truppen aus der Region und einem Ende der israelischen Offensive im Libanon.

Fazit und Ausblick in die nahe Zukunft
Israels Zorn über Trumps Iran‑Deal speist sich aus einer Mischung aus strategischen und politischen Faktoren. Der vorliegende Entwurf bietet Iran wirtschaftliche Erleichterungen und Zeit, sein Raketenarsenal wieder aufzubauen, während zentrale israelische Forderungen – die Beseitigung des nuklearen und militärischen Bedrohungspotenzials sowie die Einschränkung der iranischen Stellvertreter – vorerst ausgeklammert bleiben. Hinzu kommt das Gefühl, von den Gesprächen ausgeschlossen zu sein und die eigene Handlungsfreiheit im Libanon und darüber hinaus zu verlieren. Ob Trump seine Bedingungen durchsetzt oder ob Teheran die Oberhand behält, bleibt ungewiss. Klar ist jedoch, dass das entstehende Abkommen die Beziehungen zwischen Washington und Jerusalem belastet und in Israel das Gefühl verstärkt, von einem wichtigen Verbündeten im Stich gelassen zu werden.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...