The Japan Times - Wut über Trumps Iran-Deal

EUR -
AED 4.207188
AFN 72.747127
ALL 94.522947
AMD 420.891414
ANG 2.051074
AOA 1051.654532
ARS 1676.580608
AUD 1.635534
AWG 2.064932
AZN 1.941136
BAM 1.952976
BBD 2.307307
BDT 140.496849
BGN 1.937062
BHD 0.432043
BIF 3416.05302
BMD 1.145594
BND 1.479014
BOB 7.909563
BRL 5.902669
BSD 1.145609
BTN 107.994816
BWP 15.568603
BYN 3.183079
BYR 22453.63325
BZD 2.303909
CAD 1.625282
CDF 2611.953355
CHF 0.925674
CLF 0.026247
CLP 1032.993657
CNY 7.755207
CNH 7.765681
COP 3949.78884
CRC 519.690857
CUC 1.145594
CUP 30.358229
CVE 110.105793
CZK 24.186002
DJF 203.99687
DKK 7.474568
DOP 66.960168
DZD 152.91815
EGP 57.161796
ERN 17.183903
ETB 181.324038
FJD 2.575008
FKP 0.865737
GBP 0.866957
GEL 3.036137
GGP 0.865737
GHS 12.819464
GIP 0.865737
GMD 84.204043
GNF 10036.029975
GTQ 8.731375
GYD 239.433792
HKD 8.980611
HNL 30.644771
HRK 7.532618
HTG 149.64229
HUF 351.691461
IDR 20424.500704
ILS 3.39594
IMP 0.865737
INR 108.218146
IQD 1499.431902
IRR 1575191.108326
ISK 144.063115
JEP 0.865737
JMD 181.012323
JOD 0.812188
JPY 185.201811
KES 148.251191
KGS 100.181797
KHR 4594.247018
KMF 492.00917
KPW 1031.034581
KRW 1758.377232
KWD 0.352866
KYD 0.954615
KZT 559.062556
LAK 25299.72938
LBP 102584.781028
LKR 382.329231
LRD 208.494155
LSL 18.890698
LTL 3.38264
LVL 0.692958
LYD 7.30659
MAD 10.66428
MDL 20.230789
MGA 4823.08884
MKD 61.604269
MMK 2405.150558
MNT 4101.708672
MOP 9.240938
MRU 45.719803
MUR 54.770554
MVR 17.699977
MWK 1986.418361
MXN 19.868097
MYR 4.757077
MZN 73.215224
NAD 18.890698
NGN 1561.913565
NIO 42.154924
NOK 11.107274
NPR 172.793212
NZD 1.999279
OMR 0.440465
PAB 1.144645
PEN 3.873499
PGK 5.021013
PHP 70.015239
PKR 318.665757
PLN 4.257627
PYG 7034.753905
QAR 4.172567
RON 5.238
RSD 117.355676
RUB 83.629808
RWF 1678.201706
SAR 4.300204
SBD 9.235115
SCR 16.954866
SDG 687.92911
SEK 10.989107
SGD 1.480634
SHP 0.855301
SLE 28.353755
SLL 24022.527792
SOS 654.710539
SRD 42.848065
STD 23711.473192
STN 24.485435
SVC 10.023906
SYP 126.624856
SZL 18.885601
THB 37.696321
TJS 10.61615
TMT 4.009577
TND 3.382309
TOP 2.758315
TRY 53.226229
TTD 7.768311
TWD 36.26834
TZS 3008.880825
UAH 51.463337
UGX 4165.976222
USD 1.145594
UYU 45.763828
UZS 13792.057424
VES 694.954452
VND 30152.021793
VUV 135.332323
WST 3.152438
XAF 655.56703
XAG 0.017228
XAU 0.000273
XCD 3.096023
XCG 2.064572
XDR 0.815308
XOF 655.561311
XPF 119.331742
YER 273.342751
ZAR 18.821412
ZMK 10311.709535
ZMW 20.534606
ZWL 368.88065
  • Euro STOXX 50

    1.0400

    6294.17

    +0.02%

  • TecDAX

    6.7600

    3960.9

    +0.17%

  • DAX

    -27.7000

    24958.12

    -0.11%

  • SDAX

    -217.0300

    18294.22

    -1.19%

  • Goldpreis

    -22.4000

    4223.5

    -0.53%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1463

    -0.05%

  • MDAX

    -139.4800

    32498.94

    -0.43%


Wut über Trumps Iran-Deal




Nach drei Monaten eines verheerenden Kriegs zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran verhandeln Washington und Teheran über ein Abkommen, das die Kämpfe beenden und die Blockade der Straße von Hormus aufheben soll. US‑Präsident Donald Trump spricht von einem Memorandum of Understanding, das eine 60‑tägige Waffenruhe und weitere Verhandlungen vorsieht. Die israelische Regierung verfolgt die Gespräche mit wachsender Sorge. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betont öffentlich, dass jedes Abkommen den „nuklearen Gefahr“ beseitigen müsse und Israel das Recht behalte, sich gegen Bedrohungen aus allen Richtungen zu verteidigen. Doch viele Details des Entwurfs lassen Zweifel am Nutzen für Israel aufkommen.

Die Konturen des Entwurfs
Laut Berichten aus Washington und Teheran sieht die vorläufige Vereinbarung einen 60‑tägigen Waffenstillstand vor, der die Kämpfe auf allen Fronten – einschließlich Libanon – beenden soll. Während dieser Phase würden US‑ und iranische Unterhändler über eine dauerhafte Lösung verhandeln. Der Entwurf soll die Blockade der Straße von Hormus beenden, indem Iran die Wasserstraße binnen 30 Tagen von Minen räumt und im Gegenzug Handelsschiffe wieder passieren lässt. Parallel dazu plant Washington, eingefrorene iranische Guthaben freizugeben; im Gespräch sind 12 bis 25 Milliarden US‑Dollar. Die Einigung enthält jedoch bisher keine konkreten Verpflichtungen zur Reduzierung des iranischen Raketenprogramms oder zur Demontage des Netzes bewaffneter Stellvertreter.

Vor allem die nukleare Frage bleibt ungeklärt. Das Abkommen würde das Thema in die anschließenden Verhandlungen verlagern. Iranische Vertreter betonten, es sei richtig, dass man sich über viele Punkte geeinigt habe, aber niemand könne behaupten, ein Abkommen stehe unmittelbar bevor. Sie verlangen, dass der Waffenstillstand auch für Libanon gilt und die Verwaltung der Straße von Hormus gemeinsam mit dem Oman festgelegt wird. Vertreter des Trump‑Teams dagegen wollen, dass Teheran seine Bestände an hoch angereichertem Uran entsorgt und die Straße ohne Gebühren („keine Zölle“) öffnet.

Israels Sicherheitsbedenken
Für Israel ist der vorgelegte Rahmen problematisch, weil er zentrale Forderungen ausblendet. Hochrangige israelische Offizielle bezeichneten die entstehende Vereinbarung als „schlechten Deal“; selbst wenn Iran sein angereichertes Uran komplett abgeben sollte, bliebe das Raketenprogramm unangetastet und das Netzwerk iranischer Milizen in der Region unbeschränkt. Jerusalem fürchtet darüber hinaus, dass der vorgeschlagene Waffenstillstand seine militärische Handlungsfreiheit in Libanon einschränken und zukünftige Einsätze gegen Hezbollah erschweren könnte.

Mitglieder der israelischen Sicherheitsdienste beklagten in internen Papieren, dass israelische Interessen während der Verhandlungen kaum berücksichtigt worden seien. Die Regierung in Jerusalem war nach Angaben von Offiziellen größtenteils von den Gesprächen ausgeschlossen und müsste ein Abkommen akzeptieren, das sie nicht selbst mitgestaltet hat. Diese Ausschlussgefühle verstärken den Eindruck, Washington werde seine regionalen Partner opfern, um schnell eine Friedenslösung und die Öffnung der Energieadern zu erreichen.

Politische Kritik in Israel
Die israelische Öffentlichkeit reagiert zunehmend nervös. Kommentatoren und ehemalige Militärs werfen der Regierung vor, die ursprünglichen Kriegsziele verfehlt zu haben. Zu Beginn des Kriegs im Februar hatte Netanjahu angekündigt, Irans Nuklear‑ und Raketenprogramm zerschlagen und sogar Voraussetzungen für einen Regimewechsel schaffen zu wollen. Nun zeichnet sich ab, dass das entstehende Abkommen kaum etwas davon erreicht. Der Sicherheitsexperte Amos Harel bezeichnete das Memorandum als amerikanische Kapitulation und Zeichen schwindenden israelischen Einflusses. Andere Analysten wiesen darauf hin, dass die Militärkampagne zwar taktische Erfolge brachte, Iran aber strategisch gestärkt aus dem Konflikt hervorging.

Oppositionspolitiker wie Yair Lapid sprachen von einem „politischen Desaster“ und warfen Netanjahu vor, weder politisch noch strategisch eines seiner Ziele erreicht zu haben. Selbst innerhalb der Regierungspartei gibt es Bedenken: Ein Mitglied des Likud räumte ein, dass die Erwartungen zu Beginn des Kriegs unrealistisch hoch waren und man nun vor der Herausforderung stehe, der iranischen Raketenbedrohung immer wieder zu begegnen.

Internationale Dimension und iranische Position
Während Israel Alarm schlägt, versucht Teheran, die Erwartungen zu dämpfen. Der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghaei bezeichnete Behauptungen, ein Abkommen stehe kurz bevor, als übertrieben und verwies auf „widersprüchliche Stellungnahmen“ aus Washington. Baghaei stellte klar, dass die Verwaltung der Straße von Hormus Sache Irans und Omans sei und es sich nicht um „Zölle“, sondern um Gebühren für Navigationsdienste handele. Er beharrte darauf, dass eine Waffenruhe auch das Kampfgebiet Libanon umfassen müsse. Währenddessen betonte der US‑Außenminister Marco Rubio, es liege ein „ziemlich solides“ Paket auf dem Tisch, das die Öffnung der Straße und eine zeitlich begrenzte Verhandlung über das Nuklearprogramm vorsieht.

Trump selbst schwankte in seinen öffentlichen Äußerungen, wie stets in seinem Verhalten: Einerseits versprach er, das Abkommen werde entweder „großartig und bedeutungsvoll“ sein oder gar nicht zustande kommen; andererseits forderte er, dass Iran nie eine Atombombe besitzen dürfe und die Straße von Hormus sofort und ohne Gebühren geöffnet werde. Kritiker werfen ihm vor, vor den Zwischenwahlen dringend einen Erfolg zu benötigen und deshalb bereit zu sein, israelische Bedenken hintanzustellen. Iran wiederum erhebt Forderungen nach Aufhebung der Sanktionen, dem Abzug US‑amerikanischer Truppen aus der Region und einem Ende der israelischen Offensive im Libanon.

Fazit und Ausblick in die nahe Zukunft
Israels Zorn über Trumps Iran‑Deal speist sich aus einer Mischung aus strategischen und politischen Faktoren. Der vorliegende Entwurf bietet Iran wirtschaftliche Erleichterungen und Zeit, sein Raketenarsenal wieder aufzubauen, während zentrale israelische Forderungen – die Beseitigung des nuklearen und militärischen Bedrohungspotenzials sowie die Einschränkung der iranischen Stellvertreter – vorerst ausgeklammert bleiben. Hinzu kommt das Gefühl, von den Gesprächen ausgeschlossen zu sein und die eigene Handlungsfreiheit im Libanon und darüber hinaus zu verlieren. Ob Trump seine Bedingungen durchsetzt oder ob Teheran die Oberhand behält, bleibt ungewiss. Klar ist jedoch, dass das entstehende Abkommen die Beziehungen zwischen Washington und Jerusalem belastet und in Israel das Gefühl verstärkt, von einem wichtigen Verbündeten im Stich gelassen zu werden.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...