The Japan Times - Iran-Krieg und Dubais Luxus?

EUR -
AED 4.235825
AFN 75.545802
ALL 93.537535
AMD 423.305618
AOA 1058.811708
ARS 1726.050045
AUD 1.636636
AWG 2.076101
AZN 1.961033
BAM 1.95855
BBD 2.32222
BDT 142.730393
BHD 0.434886
BIF 3452.671024
BMD 1.153389
BND 1.479477
BOB 14.003296
BRL 5.934074
BSD 1.152999
BTN 110.036059
BWP 15.679013
BYN 3.398271
BYR 22606.431288
BZD 2.318956
CAD 1.622248
CDF 2606.660577
CHF 0.933046
CLF 0.026726
CLP 1055.304781
CNY 7.789473
CNH 7.782898
COP 3701.468641
CRC 522.824977
CUC 1.153389
CUP 30.564818
CVE 110.898381
CZK 24.174001
DJF 204.980328
DKK 7.474932
DOP 67.343891
DZD 153.308454
EGP 57.874195
ERN 17.30084
ETB 184.37006
FJD 2.552393
FKP 0.858551
GBP 0.857378
GEL 3.016125
GGP 0.858551
GHS 13.511962
GIP 0.858551
GMD 85.350816
GNF 10132.525167
GTQ 8.794347
GYD 241.385765
HKD 9.045745
HNL 30.980157
HRK 7.535899
HTG 150.750346
HUF 360.8921
IDR 20725.88762
ILS 3.473801
IMP 0.858551
INR 109.684501
IQD 1510.94005
IRR 1586054.532116
ISK 141.797162
JEP 0.858551
JMD 182.305956
JOD 0.817769
JPY 181.856081
KES 149.249433
KGS 100.863577
KHR 4671.226492
KMF 493.651222
KRW 1647.050939
KWD 0.356917
KYD 0.960828
KZT 543.160821
LAK 26066.599277
LBP 103286.016357
LKR 387.123519
LRD 209.080658
LSL 19.065344
LTL 3.405659
LVL 0.697674
LYD 7.341378
MAD 10.751869
MDL 20.182899
MGA 4953.807106
MKD 61.54284
MMK 2421.733025
MNT 4134.092669
MOP 9.314976
MRU 46.262325
MUR 53.621184
MVR 17.831455
MWK 2003.437477
MXN 19.901041
MYR 4.723245
MZN 73.697531
NAD 19.065769
NGN 1572.5428
NIO 42.429571
NOK 11.006044
NPR 176.060187
NZD 1.961494
OMR 0.443477
PAB 1.153019
PEN 3.915185
PGK 5.098267
PHP 70.350996
PKR 320.440363
PLN 4.295418
PYG 6874.681812
QAR 4.204969
RON 5.24954
RSD 117.355054
RUB 92.995645
RWF 1693.175568
SAR 4.318554
SBD 9.309186
SCR 15.476883
SDG 692.597559
SEK 10.979563
SGD 1.478288
SLE 28.200099
SOS 658.925127
SRD 43.703089
STD 23872.830891
STN 24.91321
SVC 10.089165
SZL 19.065835
THB 38.33829
TJS 10.642103
TMT 4.036863
TND 3.39216
TRY 54.866503
TTD 7.82799
TWD 37.381464
TZS 3062.246425
UAH 51.556685
UGX 4317.987553
USD 1.153389
UYU 46.455425
UZS 13856.819878
VES 849.069652
VND 30292.041232
VUV 137.419199
WST 3.151308
XAF 656.879254
XAG 0.019387
XAU 0.000283
XCD 3.117093
XCG 2.078018
XDR 0.817877
XOF 654.547231
XPF 119.331742
YER 274.974351
ZAR 18.891917
ZMK 10381.891222
ZMW 21.817226
ZWL 371.390901
  • EUR/USD

    0.0008

    1.1542

    +0.07%

  • Euro STOXX 50

    60.2000

    6486.7

    +0.93%

  • DAX

    201.0400

    26202.35

    +0.77%

  • MDAX

    48.7000

    32559.91

    +0.15%

  • SDAX

    114.9600

    18639.43

    +0.62%

  • TecDAX

    29.9300

    3981.98

    +0.75%

  • Goldpreis

    40.7000

    4193.3

    +0.97%


Iran-Krieg und Dubais Luxus?




Das Bild Dubais als glamouröse Oase im Nahen Osten bekommt durch den Iran‑Krieg ernste Risse. Nach den US‑amerikanischen und israelischen Angriffen auf Iran wurde der Luftraum über Teilen des Nahen Ostens zeitweise geschlossen und wichtige Flughäfen wie Dubai, Doha und Abu Dhabi mussten den Betrieb einstellen. Dadurch strandeten weltweit zehntausende Reisende. Touristinnen und Touristen, die für rund 30 % der Luxusumsätze verantwortlich sind, bleiben aus. Viele Geschäfte in den Einkaufszentren Dubais öffneten nur mit Notbesetzung oder blieben ganz geschlossen.

Katastrophaler Einbruch im florierenden Markt
Noch im vergangenen Jahr gehörte der Nahe Osten zu den am stärksten wachsenden Luxusmärkten. Die Region stand für fünf bis sechs Prozent der weltweiten Umsätze und wuchs organisch um sechs bis acht Prozent pro Jahr. Luxusmarken bauten ihre Präsenz in riesigen Einkaufszentren und Flughäfen der Golfstaaten gezielt aus; Dior und Gucci erzielten dort jeweils rund ein Fünftel ihres Umsatzes außerhalb der Kosmetik und des Multi‑Brand‑Handels. Die aktuelle Krise legt jedoch die Abhängigkeit des Sektors vom Reiseverkehr offen. Analysten gehen davon aus, dass der Umsatz in diesem Monat um bis zu fünfzig Prozent einbrechen könnte.

Auswirkungen auf Handel, Tourismus und Immobilien
Die Schließung des Luftraums und die Unsicherheit im Nahen Osten haben dazu geführt, dass zahlreiche Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Dubai streichen oder stark einschränken. Viele Airlines haben ihre Flüge dorthin bis in den späten Frühling oder sogar Herbst ausgesetzt. Dadurch fehlen nicht nur zahlungskräftige Touristinnen und Touristen, sondern auch Geschäftsleute, die Einkäufe vor Ort tätigen.

Der Luxussektor leidet zudem unter steigenden Energiepreisen und Lieferkettenproblemen. Ölpreise über 110 Dollar pro Barrel verteuern den Transport; vor allem Luxusautos und Uhren kommen verspätet oder gar nicht an. Ein großer regionaler Vertriebsverbund hat bereits Notfallpläne aktiviert und seine Aktivitäten eingeschränkt.

Auch die Immobilienpreise könnten unter Druck geraten. Reisebeschränkungen und Unsicherheit veranlassen Ausländerinnen und Ausländer, geplante Reisen zu stornieren; einigen Beobachtern zufolge werden nun erstmals seit Jahren wieder sinkende Immobilienpreise erwartet, weil Vermögende abwandern und weniger neue Käufer nachrücken.

Reaktionen der Marken
Große Luxuskonzerne beobachten die Lage nervös, denn einige von ihnen erwirtschaften knapp zehn Prozent ihres Umsatzes im Nahen Osten. Unternehmen haben Veranstaltungen abgesagt, geplante Neueröffnungen verschoben und Lieferungen gestoppt. Marken wie Ferrari und Maserati stellten den Versand von Fahrzeugen in die Region vorübergehend ein.

Analysten weisen darauf hin, dass die Situation in der Golfregion auch auf globaler Ebene Risiken birgt. Steigende Energiepreise könnten eine weltweite Rezession auslösen und damit die Nachfrage nach Luxusgütern noch weiter dämpfen.

In sozialen Medien zeigen sich viele Nutzerinnen und Nutzer wenig überrascht von der Entwicklung. Einige verweisen auf ein altes Sprichwort aus der Region: „Was aus Sand besteht, wird schnell wieder zu Sand“. Andere erinnern an Zitate arabischer Herrscher, die die Vergänglichkeit von Reichtum betonen: Nach dem Luxusfahrzeug werde wieder das Kamel folgen. Auch Reisende berichten von stornierten Aufenthalten und erwarten fallende Immobilienpreise. Kritik richtet sich sowohl gegen „Influencer“, die das Steuerparadies verlassen, als auch gegen die Abhängigkeit Dubais vom Vertrauen westlicher Staaten.
Hier sind aber auch Dubai und damit die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gefordert, denn  Repressionen und Strafen gegen Touristen, für deren wie auch immer geartete Darstellung in den sozialen Medien, sind nachhaltig und schrecken für viele Jahre von einem Besuch der VAE ab, Weltoffenheit braucht keine Strafen, Weltoffenheit braucht Zuversicht und Demokratie!


Ausblick auf die nahe Zukunft in Dubai
Dubai bleibt trotz der aktuellen Krise eine bedeutende Metropole. Einige Expertinnen und Experten hoffen, dass lokale Kundschaft und neue Geschäftsmodelle einen Teil der Verluste abfangen können. Gleichzeitig wird im Luxussektor über einen Kurswechsel diskutiert. Statt auf grenzenloses Wachstum zu setzen, könnten Qualität, Nachhaltigkeit und persönliche Beziehungen stärker in den Vordergrund rücken. Ob der Iran‑Krieg nur eine Episode bleibt oder tatsächlich den Anfang vom Ende des luxuriösen Booms in Dubai markiert, hängt von der Dauer der Konflikte, der Entwicklung der Energiepreise und dem Vertrauen der Kundschaft ab.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...