The Japan Times - Kubas Wirtschaft unter Druck

EUR -
AED 4.241201
AFN 76.219915
ALL 93.210974
AMD 421.7986
AOA 1060.156793
ARS 1727.958172
AUD 1.63908
AWG 2.081626
AZN 1.959559
BAM 1.954403
BBD 2.32254
BDT 142.738005
BHD 0.43488
BIF 3440.896583
BMD 1.154855
BND 1.478624
BOB 14.004993
BRL 5.916207
BSD 1.153151
BTN 109.628664
BWP 15.63742
BYN 3.410563
BYR 22635.15384
BZD 2.319233
CAD 1.618125
CDF 2611.126427
CHF 0.932311
CLF 0.026733
CLP 1055.559908
CNY 7.795147
CNH 7.793913
COP 3675.544784
CRC 522.915026
CUC 1.154855
CUP 30.603652
CVE 110.186265
CZK 24.201154
DJF 205.338828
DKK 7.47541
DOP 67.250199
DZD 153.530983
EGP 57.54318
ERN 17.322822
ETB 186.117873
FJD 2.553963
FKP 0.857848
GBP 0.857774
GEL 3.019946
GGP 0.857848
GHS 13.520339
GIP 0.857848
GMD 84.878181
GNF 10128.411837
GTQ 8.795715
GYD 241.227629
HKD 9.058306
HNL 30.907112
HRK 7.534038
HTG 150.767698
HUF 362.223087
IDR 20682.294394
ILS 3.477385
IMP 0.857848
INR 109.932764
IQD 1510.627108
IRR 1587694.361999
ISK 141.792902
JEP 0.857848
JMD 183.243508
JOD 0.818791
JPY 182.181232
KES 149.439303
KGS 100.991685
KHR 4673.518854
KMF 493.12343
KRW 1638.640772
KWD 0.357023
KYD 0.961017
KZT 541.135669
LAK 26067.486096
LBP 103263.512096
LKR 386.906578
LRD 208.141271
LSL 18.917964
LTL 3.409986
LVL 0.69856
LYD 7.339597
MAD 10.74762
MDL 20.03577
MGA 4908.365176
MKD 61.481068
MMK 2424.552772
MNT 4152.673297
MOP 9.316283
MRU 46.240358
MUR 54.209096
MVR 17.842347
MWK 1999.510632
MXN 19.917775
MYR 4.721853
MZN 73.807157
NAD 18.917964
NGN 1572.381111
NIO 42.438205
NOK 11.00856
NPR 175.401109
NZD 1.964222
OMR 0.444037
PAB 1.153176
PEN 3.903611
PGK 5.170149
PHP 70.148769
PKR 320.189388
PLN 4.30117
PYG 6876.93715
QAR 4.215887
RON 5.244777
RSD 117.358631
RUB 93.515578
RWF 1693.938243
SAR 4.333626
SBD 9.317771
SCR 16.99798
SDG 693.483603
SEK 10.953417
SGD 1.479663
SLE 28.408276
SOS 659.009126
SRD 43.501064
STD 23903.162464
STN 24.481764
SVC 10.089834
SZL 18.902002
THB 38.159872
TJS 10.643495
TMT 4.041992
TND 3.383582
TRY 54.964638
TTD 7.82126
TWD 37.289687
TZS 3055.166026
UAH 51.602087
UGX 4300.926733
USD 1.154855
UYU 46.366868
UZS 13708.204675
VES 871.004473
VND 30288.376519
VUV 137.825311
WST 3.151849
XAF 655.468764
XAG 0.018606
XAU 0.000271
XCD 3.121053
XCG 2.078224
XDR 0.815196
XOF 655.474435
XPF 119.331742
YER 273.556256
ZAR 18.867557
ZMK 10395.078432
ZMW 22.01327
ZWL 371.86277
  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • Goldpreis

    8.2000

    4313.4

    +0.19%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1549

    -0.05%


Kubas Wirtschaft unter Druck




Havanna steht mitten in einer der schwersten Wirtschaftskrisen ihrer modernen Geschichte. Eine Kombination aus drastisch verschärften US-Sanktionen, dem vollständigen Wegfall von Ölimporten und einem historischen Einbruch des Tourismussektors hat die kubanische Wirtschaft an den Rand des Kollapses gebracht.

Die Regierung in Washington hat im Verlauf des Jahres 2025 und Anfang 2026 ihre Drohkulisse gegenüber Kuba massiv ausgeweitet. Eine Reihe neuer Maßnahmen zielt darauf ab, Kubas Zugang zu lebenswichtigen Importen, insbesondere Öl, zu blockieren. Dazu gehören Exekutivverfügungen, die es erlauben, Strafzölle auf Länder zu verhängen, die Öl nach Kuba liefern, und diplomatischer Druck auf Mexiko und andere potenzielle Lieferanten, ihre Exporte einzustellen. In der Folge haben kurzfristig letzte verbliebene Lieferungen aus Venezuela und Mexiko aufgehört, Cuba erhält kaum noch Treibstoff. Analysten schätzen, dass die Ölreserven der Insel im Januar 2026 nur noch für wenige Wochen reichten, was zu wiederholten und langanhaltenden Stromausfällen geführt hat. Die stundenlangen Blackouts beeinträchtigen nicht nur den privaten Alltag, sondern gefährden Grundversorgung, Gesundheit und Transportwesen.

Die Energiekrise trifft Kuba zu einer Zeit, in der der ohnehin schon schwächelnde Tourismussektor weiter einbricht. Während in den Jahren vor der Corona-Pandemie noch mehrere Millionen Besucher jährlich auf der Insel ankamen, sind die Besucherzahlen in den letzten Jahren um fast 70 % eingebrochen. Die Pandemie selbst hatte den Sektor bereits stark getroffen, jetzt aber verschärfen politische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und die Blockade amerikanischer Kreuzfahrtschiffe die Lage zusätzlich. Hotels stehen leer, Reiseveranstalter kämpfen ums Überleben, und historische Attraktionen wirken verlassen. Die Einnahmen aus dem Tourismus, einst eine der tragenden Säulen der kubanischen Devisenwirtschaft, sind dramatisch gesunken.

Diese Verwerfungen haben direkte Auswirkungen auf die kubanische Bevölkerung. Inflation und hohe Preise für Grundbedürfnisse belasten Haushalte, während Versorgungsengpässe zu langen Warteschlangen bei Treibstoff und Nahrungsmitteln führen. Viele Unternehmen im Privatsektor, die auf Touristen angewiesen waren – von klassischen Oldtimer-Taxifahrern bis zu kleinen Restaurants und Gastbetrieben – kämpfen ums Überleben und sehen sich gezwungen, ihre Aktivitäten drastisch einzuschränken oder ganz einzustellen.

Die kubanische Regierung bestätigt, dass die Kombination aus Ölknappheit, Sanktionen und sinkenden Einnahmen aus dem Ausland das Wirtschaftswachstum stark hemmt und in Teilen zum Rückgang der Wirtschaftsleistung führt. Trotz wiederholter diplomatischer Angebote an Washington zu Gesprächen über eine Normalisierung der Beziehungen bestehen derzeit keine formellen Verhandlungen. Die Regierung betont, dass grundlegende politische und wirtschaftliche Prinzipien nicht zur Disposition stehen.

International hat die Verschärfung der Sanktionen Besorgnis ausgelöst, da einige Nachbarstaaten vor einer humanitären Krise warnen. Mexikos Regierung hat darauf hingewiesen, dass die Zölle und Lieferstopps schwerwiegende Auswirkungen auf den Transport, die Energieversorgung und die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern haben könnten und sucht diplomatische Wege, um die Situation zu entschärfen.

Auf der Insel selbst sind die Reaktionen gemischt: Viele Kubaner zeigen angesichts der Not eine bemerkenswerte Resilienz, setzen auf Selbsthilfe, lokale Produktion und improvisierte Lösungen angesichts der Versorgungsengpässe. Zugleich wächst die Unsicherheit über die Zukunft eines Landes, das historisch schon mehrfach schwere Krisen durchlebt hat, aber selten in einem so stark international beeinflussenden Umfeld.

Die aktuelle Lage in Kuba wird zunehmend als Belastungsprobe für die politischen Beziehungen zwischen Washington und Havanna gesehen. Die Verbindung von Wirtschaftssanktionen, Energieblockaden und dem massiven Rückgang der Tourismus-Einnahmen macht deutlich, wie stark externe Faktoren die Wirtschaft eines kleinen Staates beeinflussen können. Ob die kubanische Wirtschaft diese multiplen Schocks überstehen kann oder ob sie strukturelle Anpassungen erfordert, bleibt eine der drängendsten Fragen für die kommenden Monate.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...