The Japan Times - Trumps zögern im Iran

EUR -
AED 4.306431
AFN 75.047853
ALL 95.509472
AMD 434.781696
ANG 2.098846
AOA 1076.460889
ARS 1633.493713
AUD 1.626689
AWG 2.110707
AZN 1.988156
BAM 1.957912
BBD 2.36228
BDT 143.909369
BGN 1.956042
BHD 0.442838
BIF 3489.702447
BMD 1.172615
BND 1.496135
BOB 8.104331
BRL 5.814063
BSD 1.17288
BTN 111.259841
BWP 15.939351
BYN 3.309739
BYR 22983.255361
BZD 2.358866
CAD 1.593784
CDF 2720.466564
CHF 0.915976
CLF 0.026807
CLP 1055.060534
CNY 8.006909
CNH 7.998882
COP 4288.546463
CRC 533.22984
CUC 1.172615
CUP 31.074299
CVE 110.753193
CZK 24.361957
DJF 208.396761
DKK 7.471833
DOP 69.741242
DZD 155.376121
EGP 62.903883
ERN 17.589226
ETB 184.100102
FJD 2.57049
FKP 0.86377
GBP 0.863156
GEL 3.142666
GGP 0.86377
GHS 13.137564
GIP 0.86377
GMD 85.601211
GNF 10289.697303
GTQ 8.960546
GYD 245.372505
HKD 9.185522
HNL 31.214689
HRK 7.533699
HTG 153.641478
HUF 362.158603
IDR 20356.18719
ILS 3.45198
IMP 0.86377
INR 111.249548
IQD 1536.125741
IRR 1540816.20108
ISK 143.785835
JEP 0.86377
JMD 183.778268
JOD 0.831419
JPY 184.308708
KES 151.443853
KGS 102.510594
KHR 4705.115487
KMF 492.498261
KPW 1055.353534
KRW 1726.651843
KWD 0.360333
KYD 0.977425
KZT 543.258636
LAK 25774.078905
LBP 105007.679148
LKR 374.851168
LRD 215.61456
LSL 19.535844
LTL 3.462427
LVL 0.709303
LYD 7.446376
MAD 10.848155
MDL 20.208266
MGA 4866.352468
MKD 61.637907
MMK 2461.893765
MNT 4195.441454
MOP 9.463996
MRU 46.869025
MUR 55.148176
MVR 18.122737
MWK 2042.108163
MXN 20.449463
MYR 4.638877
MZN 74.924153
NAD 19.535593
NGN 1613.107468
NIO 43.047128
NOK 10.873541
NPR 178.007186
NZD 1.982968
OMR 0.451158
PAB 1.17285
PEN 4.112948
PGK 5.087683
PHP 72.028464
PKR 326.895761
PLN 4.245512
PYG 7213.489671
QAR 4.272421
RON 5.186827
RSD 117.386493
RUB 87.920356
RWF 1713.776924
SAR 4.397283
SBD 9.430299
SCR 16.119145
SDG 704.156003
SEK 10.809054
SGD 1.493155
SHP 0.875476
SLE 28.843884
SLL 24589.147203
SOS 669.563404
SRD 43.923745
STD 24270.764437
STN 24.871166
SVC 10.263079
SYP 129.603259
SZL 19.535596
THB 38.097677
TJS 11.001266
TMT 4.110016
TND 3.379183
TOP 2.823376
TRY 52.990239
TTD 7.961336
TWD 37.054051
TZS 3054.662749
UAH 51.535653
UGX 4410.190424
USD 1.172615
UYU 46.77505
UZS 14012.74951
VES 573.341643
VND 30883.163084
VUV 137.959791
WST 3.183872
XAF 656.713095
XAG 0.015485
XAU 0.000255
XCD 3.169051
XCG 2.113815
XDR 0.815706
XOF 656.664578
XPF 119.331742
YER 279.78503
ZAR 19.464251
ZMK 10554.968416
ZMW 21.903218
ZWL 377.581574
  • Goldpreis

    -37.9000

    4606.6

    -0.82%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1736

    +0.11%

  • TecDAX

    72.2100

    3697.16

    +1.95%

  • MDAX

    579.1500

    30589.95

    +1.89%

  • Euro STOXX 50

    65.0300

    5881.51

    +1.11%

  • SDAX

    269.4600

    17911.06

    +1.5%

  • DAX

    337.7800

    24292.38

    +1.39%


Trumps zögern im Iran




Die anhaltenden Massenproteste in Iran seit Ende Dezember 2025 haben das Land in eine der schwersten Krisen seit der Revolution von 1979 gestürzt. Millionen Menschen gingen trotz eines rigiden Internet‑ und Telefonblackouts auf die Straßen, um gegen Inflation, Korruption und die Willkür der geistlichen Herrscher zu demonstrieren. Sicherheitskräfte schlugen brutal zu: Berichten von Menschenrechtsorganisationen zufolge wurden Tausende Demonstrierende getötet, Hunderte von Leichen stapelten sich in improvisierten Leichenhallen, und Ärzte meldeten überfüllte Notaufnahmen. Zudem wurden mehr als zehntausend Menschen verhaftet, während der Staat das Land weitgehend vom Internet trennte, um die Ungeheuerlichkeit seines Vorgehens zu verbergen. Die Wut der Bevölkerung richtete sich nicht mehr gegen einzelne Reformen, sondern gegen das gesamte System der islamischen Republik.

Der amerikanische Präsident Donald Trump, der im Juni 2025 bereits iranische Atomanlagen bombardieren ließ und sich im Wahlkampf als „Friedensstifter“ inszeniert hatte, reagierte auf die Gewalt mit scharfen Drohungen. Über soziale Netzwerke versprach er den Demonstrierenden Hilfe und drohte der Teheraner Führung mit Konsequenzen, falls sie weiter ihr eigenes Volk töte. Seine Worte erzeugten große Erwartungen im In‑ und Ausland, denn viele Iranerinnen und Iraner hofften auf internationale Unterstützung. Gleichzeitig weckte er Befürchtungen vor einer erneuten Eskalation im Nahen Osten.

Hintergründe des Zögerns
Trotz seines martialischen Tons scheut Trump bislang einen weiteren militärischen Schlag gegen Iran. Mehrere Faktoren erklären dieses Zögern:

- Gefahr eines ausufernden Krieges:
Die iranische Führung drohte offen, bei einem Angriff amerikanische Stützpunkte und Verbündete im Nahen Osten anzugreifen. Würden Raketen auf US‑Basen in Katar, Saudi‑Arabien oder Kuweit niedergehen, müsste Washington mit massiver Gegenwehr rechnen. Ein begrenzter Luftschlag könnte rasch in einen regionalen Flächenbrand oder eine langwierige Bodenoperation münden – Szenarien, die Trump wegen des Risikos für amerikanische Soldaten und der Gefahr von Cyber‑ und Terrorangriffen auf die Heimat scheut.

- Wirtschaftliche Risiken:
Ein Krieg könnte den Persischen Golf und die Strasse von Hormus blockieren, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird. Experten warnen vor explodierenden Energiepreisen und einer globalen Inflation, die die US‑Wirtschaft empfindlich treffen würden. Trump beobachtet die Ölpreise genau und hat den Zustand der Wirtschaft stets als Maßstab für seine Popularität gesehen.

- Regionale Diplomatie:
Arabische Nachbarstaaten wie Saudi‑Arabien, Katar, Oman und Ägypten baten den US‑Präsidenten laut Diplomaten dringend, keinen Schlag zu führen. Sie fürchten Flüchtlingsströme, Vergeltungsangriffe und Instabilität. Diese Länder, die amerikanische Basen beherbergen, erinnerten daran, dass ein Krieg gegen Iran auch ihre Sicherheit gefährden würde und die ohnehin labile Region weiter destabilisierte. Trump signalisierte daraufhin, er wolle Iran eine Chance geben, nachdem ihm wichtige Kanäle mitgeteilt hätten, dass die Tötungen eingestellt wurden und keine Hinrichtungen geplant seien.

- Innenpolitischer Druck:
Umfragen in den USA zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung neue Auslandseinsätze ablehnt. Viele seiner Anhänger wählten ihn, weil er versprach, „ewige Kriege“ zu beenden. Ein Krieg gegen Iran könnte seine Wiederwahl gefährden und sein Bild als vermeintlicher Friedensstifter zerstören.

- Fehlende Strategie:
Fachleute weisen darauf hin, dass es keine klare Planung für das „Danach“ gibt. Ein gezielter Schlag würde das Regime kaum stürzen, sondern eher nationalistische Reflexe stärken und die Sicherheitsapparate noch brutaler machen. Ein umfassender Krieg wäre extrem kostspielig und politisch riskant. Deshalb verlegt sich die US‑Regierung derzeit vor allem auf Sanktionen, Zölle und diplomatische Kanäle.

- Beratung aus dem eigenen Lager:
Innerhalb der Administration mahnen manche Spitzenpolitiker zu Zurückhaltung. Sie betonen, dass die USA zugleich in anderen Konflikten engagiert sind und eine weitere Front Ressourcen binden würde. So treiben Berater Gespräche mit Teheran voran, um noch einmal eine diplomatische Lösung für das Atomprogramm und die Zukunft des Landes auszuloten.

Der Sieg der Gewalt?
Die Frage, ob die islamische Führung durch das blutige Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung gewonnen hat, lässt sich nur vorläufig beantworten. Die Proteste wurden mit extremer Brutalität niedergeschlagen. Tausende Tote, Tausende Verletzte und mehr als zehntausend Verhaftungen haben die Bewegung vorerst zum Erliegen gebracht. Durch das totale Kommunikationsverbot blieb der Welt die ganze Tragödie weitgehend verborgen, während im Land Angst und Schock herrschen. Zugleich haben diese Massaker die tiefe Kluft zwischen Regierung und Gesellschaft weiter vergrößert. Dass die Führung ihre eigene Bevölkerung als größten Feind betrachtet und bereit ist, jeden Widerstand zu zerschlagen, offenbart ihre Schwäche und die Erosion ihrer Legitimität.

In dieser Lage sind die Ursachen für die Aufstände – wirtschaftliche Not, Unterdrückung, fehlende Freiheit – nicht verschwunden. Die kombinierte Gewalt von Regime und Repressalien hat nur einen kurzfristigen Sieg ermöglicht. Viele Analysten sehen im rückhaltenden Verhalten des US‑Präsidenten keine Angst, sondern politisches Kalkül: Er will einerseits nicht als Schwächling gelten, andererseits keinen Krieg mit ungewissem Ausgang riskieren. Die iranische Führung interpretiert seine Drohungen als Bluff, nutzt sie aber propagandistisch, um von den eigenen Verbrechen abzulenken.

Wie geht es weiter?
Ob Trump einen Militärschlag gegen Iran befiehlt, hängt von vielen Variablen ab: dem weiteren Verlauf der Proteste, dem Verhalten der iranischen Sicherheitsbehörden, der Position regionaler Akteure und der Stimmung im eigenen Land. Gegenwärtig deutet vieles darauf hin, dass Washington auf Wirtschaftsdruck, Cyberoperationen und gezielte Sanktionen setzt. Ein offener Krieg bleibt das Horrorszenario, das alle Beteiligten – trotz martialischer Worte – vermeiden wollen. Die Mullah-Führung mag mit ihrer beispiellosen Gewalt einen temporären Sieg errungen haben; doch der Preis ist eine Gesellschaft, die noch entschlossener nach Freiheit verlangt. Das letzte Kapitel dieser Krise ist daher noch nicht geschrieben.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...