The Japan Times - Geht KI der Strom aus?

EUR -
AED 4.35335
AFN 77.050797
ALL 96.614026
AMD 452.873985
ANG 2.121943
AOA 1087.00321
ARS 1723.800654
AUD 1.702936
AWG 2.136666
AZN 2.019869
BAM 1.955248
BBD 2.406031
BDT 145.978765
BGN 1.990709
BHD 0.449191
BIF 3539.115218
BMD 1.18539
BND 1.512879
BOB 8.254703
BRL 6.231008
BSD 1.194568
BTN 109.699013
BWP 15.630651
BYN 3.402439
BYR 23233.647084
BZD 2.402531
CAD 1.615035
CDF 2684.909135
CHF 0.915881
CLF 0.026011
CLP 1027.058063
CNY 8.240537
CNH 8.248946
COP 4354.94563
CRC 591.535401
CUC 1.18539
CUP 31.412839
CVE 110.234327
CZK 24.334287
DJF 212.720809
DKK 7.470097
DOP 74.383698
DZD 153.702477
EGP 55.903178
ERN 17.780852
ETB 185.572763
FJD 2.613371
FKP 0.863571
GBP 0.865754
GEL 3.194674
GGP 0.863571
GHS 12.974143
GIP 0.863571
GMD 86.533903
GNF 10372.164298
GTQ 9.16245
GYD 249.920458
HKD 9.257838
HNL 31.365884
HRK 7.536597
HTG 156.336498
HUF 381.328619
IDR 19883.141804
ILS 3.663335
IMP 0.863571
INR 108.679593
IQD 1553.453801
IRR 49934.560565
ISK 144.985527
JEP 0.863571
JMD 187.197911
JOD 0.840489
JPY 183.433247
KES 152.915746
KGS 103.662825
KHR 4768.236408
KMF 491.93733
KPW 1066.928941
KRW 1719.752641
KWD 0.36382
KYD 0.995519
KZT 600.800289
LAK 25485.888797
LBP 101410.128375
LKR 369.427204
LRD 219.593979
LSL 19.132649
LTL 3.500149
LVL 0.717031
LYD 7.495914
MAD 10.835985
MDL 20.092409
MGA 5260.173275
MKD 61.631889
MMK 2489.287708
MNT 4228.659246
MOP 9.606327
MRU 47.30937
MUR 53.852723
MVR 18.32658
MWK 2059.023112
MXN 20.70407
MYR 4.672854
MZN 75.580924
NAD 18.967522
NGN 1643.520192
NIO 43.508231
NOK 11.437875
NPR 175.519161
NZD 1.96876
OMR 0.458133
PAB 1.194573
PEN 3.994177
PGK 5.066955
PHP 69.837307
PKR 331.998194
PLN 4.215189
PYG 8001.773454
QAR 4.316051
RON 5.097064
RSD 117.111851
RUB 90.544129
RWF 1742.915022
SAR 4.446506
SBD 9.544303
SCR 17.200951
SDG 713.016537
SEK 10.580086
SGD 1.505332
SHP 0.88935
SLE 28.834661
SLL 24857.038036
SOS 677.454816
SRD 45.104693
STD 24535.182964
STN 24.493185
SVC 10.452048
SYP 13109.911225
SZL 19.132635
THB 37.411351
TJS 11.151397
TMT 4.148866
TND 3.37248
TOP 2.854135
TRY 51.47818
TTD 8.110743
TWD 37.456003
TZS 3052.380052
UAH 51.199753
UGX 4270.811618
USD 1.18539
UYU 46.357101
UZS 14603.874776
VES 410.075543
VND 30749.020682
VUV 141.680176
WST 3.213481
XAF 655.774526
XAG 0.014004
XAU 0.000244
XCD 3.203577
XCG 2.153028
XDR 0.815573
XOF 655.774526
XPF 119.331742
YER 282.508153
ZAR 19.136335
ZMK 10669.938133
ZMW 23.443477
ZWL 381.695147
  • DAX

    229.3500

    24538.81

    +0.93%

  • MDAX

    -69.2400

    31164.44

    -0.22%

  • Euro STOXX 50

    55.8600

    5947.81

    +0.94%

  • SDAX

    52.3900

    18040.35

    +0.29%

  • Goldpreis

    -609.7000

    4745.1

    -12.85%

  • TecDAX

    36.3200

    3613.41

    +1.01%

  • EUR/USD

    -0.0118

    1.1854

    -1%


Geht KI der Strom aus?




Künstliche Intelligenz (KI) hat sich zur treibenden Kraft für wirtschaftliche Innovationen und digitale Dienste entwickelt. Gleichzeitig steigt der Energieverbrauch von Rechenzentren exponentiell. Eine Analyse der Internationalen Energieagentur beziffert den weltweiten Strombedarf von Rechenzentren für 2024 auf rund 415 Terawattstunden; bis 2030 soll er auf 945 Terawattstunden steigen – mehr als das heutige Stromaufkommen ganz Japans. In den Vereinigten Staaten wird die Hälfte des erwarteten Strombedarfswachstums auf Rechenzentren entfallen. Große KI‑Modelle benötigen für das Training und den Betrieb ein Vielfaches der Rechenleistung klassischer Anwendungen; einzelne Server verbrauchen bis zu dreißigmal mehr Energie.

Energiestandort Deutschland im Wettlauf
Die Frage, ob Deutschland ein führender KI‑Standort bleibt, entscheidet sich zunehmend an der Steckdose. Politische Verantwortungsträger warnen davor, dass der Strompreis zum strategischen Standortfaktor wird: Bereits ein Preisunterschied von fünf bis zehn Cent pro Kilowattstunde kann Investitionen verhindern. Gleichzeitig kommt der Ausbau von Stromnetzen und erneuerbaren Kapazitäten nicht hinterher. In Frankfurt, einem Zentrum der deutschen Rechenzentrumsbranche, drohen bis 2030 keine neuen KI‑Rechenzentren mehr ans Netz zu gehen, weil es an Netzanschlüssen fehlt. Investitionen im Milliarden‑Umfang liegen auf Eis, weil die Wartezeit für einen Anschluss bis zu 13 Jahre beträgt. Konzerne wie Google, Oracle und Microsoft verlagern deshalb Projekte in Länder mit günstigerer und verlässlicherer Energieversorgung.

Die Netze in vielen Industrieländern sind bereits stark belastet. In den Niederlanden warten zehntausende Unternehmen auf einen Netzanschluss, weil der Strombedarf schneller wächst als erwartet. Selbst im Silicon Valley gibt es Rechenzentren, die trotz vorhandener Kapazitäten nicht ans Netz gehen können, weil der lokale Versorger die Versorgung nicht sicherstellen kann.

Öffentliche Sorge und Proteste
Der rapide Ausbau der Rechenzentren hat zu Protesten und Forderungen nach Regulierung geführt. Eine europaweite Umfrage der Organisation AlgorithmWatch aus dem Herbst 2025 ergab, dass sich eine Mehrheit der Befragten für strengere Regeln und mehr Transparenz ausspricht. Besonders in Spanien und Irland, wo Rechenzentren längst die Energiepreise und die Wasserverfügbarkeit beeinflussen, ist die Zustimmung hoch. Nahezu drei Viertel der Befragten befürchten, dass der Wasserverbrauch die Ökosysteme beeinträchtigt, und fast ebenso viele sehen Auswirkungen auf ihre eigene Wasserversorgung. In Irland entfallen bereits 22 Prozent des gesamten Stromverbrauchs auf Rechenzentren; in Deutschland sind es über vier Prozent, in Frankfurt am Main sogar etwa vierzig Prozent. Diese Zahlen verstärken die Sorge, dass der Ausbau der Rechenzentren die Energiewende verlangsamt.

Auch der Wasserbedarf der Anlagen sorgt für Kritik. In Spanien werden neue KI‑Fabriken ausgerechnet in den trockensten Regionen geplant, während in Deutschland Studien vor möglichen Engpässen im Rhein‑Main‑Gebiet und in Brandenburg warnen. Viele Bürgerinnen und Bürger fordern daher, dass neue Rechenzentren nur gebaut werden dürfen, wenn gleichzeitig zusätzliche erneuerbare Energiequellen errichtet werden.

Politische Maßnahmen und technologische Antworten
Um den wachsenden Energiehunger zu zähmen, setzt die deutsche Bundesregierung auf eine Stabilisierung des Strompreises. Ab 2026 sollen milliardenschwere Zuschüsse zu den Netzentgelten die Energiekosten senken. Darüber hinaus haben Bund und Länder vereinbart, dass größere Rechenzentren ab 2027 vollständig mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben werden müssen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass diese Vorgabe nur dann wirksam ist, wenn der Ausbau erneuerbarer Energien Schritt hält; sonst fehlt die Energie an anderer Stelle.

Parallel dazu suchen Wissenschaft und Industrie nach technologischen Lösungen. Forscherinnen und Forscher am Hasso‑Plattner‑Institut entwickeln Low‑Precision‑Algorithmen, die den Energieverbrauch beim Training von KI‑Modellen um bis zu 89 Prozent senken sollen. Neuromorphe und optische Chips versprechen langfristig eine Entkoppelung von Rechenleistung und Energiebedarf. Gleichzeitig arbeiten Energieversorger und Netzbetreiber daran, mithilfe von KI die Kapazität bestehender Übertragungsleitungen zu erhöhen und Fehler in Netzen frühzeitig zu erkennen. Laut dem „Energy and AI“-Bericht kann der Ausbau von Wind‑, Solar‑ und Wasserkraftwerken, der bis 2030 jährlich um rund 22 Prozent wachsen soll, fast die Hälfte des zusätzlichen Strombedarfs decken.

Ausblick in die nahe Zukunft
Die Stromkrise der künstlichen Intelligenz ist kein Science-Fiction-Szenario, sondern eine gegenwärtige Herausforderung. Weltweit übersteigt die Nachfrage nach Rechenleistung die Kapazität der Stromnetze. Ohne einen massiven Ausbau von Netzen und erneuerbaren Energien sowie erhebliche Effizienzfortschritte bei Chips und Algorithmen droht der KI‑Boom an seinen eigenen Grundlagen zu scheitern. Die Politik muss entscheiden, wie die begrenzte Energie zwischen gesellschaftlichen Bedarfen verteilt wird. Und die Unternehmen stehen in der Pflicht, ihre Rechenzentren nachhaltiger zu gestalten. Andernfalls könnten Standortvorteile schmelzen wie Eis in der Sonne – und die Vision einer digitalen, klimafreundlichen Zukunft bleibt ein leeres Versprechen.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...