The Japan Times - Aufstand in Iran weckt Angst

EUR -
AED 4.250629
AFN 72.917365
ALL 96.067846
AMD 433.421907
ANG 2.07188
AOA 1061.354799
ARS 1614.593841
AUD 1.633691
AWG 2.086251
AZN 1.965005
BAM 1.958458
BBD 2.315422
BDT 141.051423
BGN 1.97839
BHD 0.437229
BIF 3413.898526
BMD 1.157421
BND 1.474916
BOB 7.944399
BRL 6.067184
BSD 1.14965
BTN 107.10522
BWP 15.68751
BYN 3.554801
BYR 22685.446834
BZD 2.312118
CAD 1.586048
CDF 2633.131686
CHF 0.909935
CLF 0.026794
CLP 1057.928633
CNY 7.986724
CNH 7.975561
COP 4275.269217
CRC 537.87178
CUC 1.157421
CUP 30.67165
CVE 110.423444
CZK 24.496582
DJF 204.723753
DKK 7.470885
DOP 69.509738
DZD 152.736687
EGP 60.462682
ERN 17.361311
ETB 179.495654
FJD 2.556773
FKP 0.866976
GBP 0.863702
GEL 3.142423
GGP 0.866976
GHS 12.549006
GIP 0.866976
GMD 85.648576
GNF 10075.457045
GTQ 8.794619
GYD 240.51511
HKD 9.069723
HNL 30.429663
HRK 7.536201
HTG 150.796374
HUF 392.361588
IDR 19595.133414
ILS 3.595522
IMP 0.866976
INR 108.245809
IQD 1505.843608
IRR 1522152.972957
ISK 143.809248
JEP 0.866976
JMD 180.619166
JOD 0.820617
JPY 183.536257
KES 149.09851
KGS 101.214014
KHR 4608.612794
KMF 495.376255
KPW 1041.621788
KRW 1732.190165
KWD 0.354587
KYD 0.958
KZT 552.863291
LAK 24664.390376
LBP 102953.725972
LKR 358.34418
LRD 210.380962
LSL 19.370795
LTL 3.417562
LVL 0.700112
LYD 7.362564
MAD 10.8022
MDL 20.146908
MGA 4783.864259
MKD 61.624924
MMK 2430.320913
MNT 4131.615726
MOP 9.274987
MRU 45.883838
MUR 53.77357
MVR 17.8825
MWK 1993.560515
MXN 20.588067
MYR 4.559124
MZN 73.957478
NAD 19.370795
NGN 1566.973619
NIO 42.310711
NOK 11.03919
NPR 171.368893
NZD 1.969658
OMR 0.445019
PAB 1.14956
PEN 3.959574
PGK 4.96212
PHP 69.268188
PKR 321.061384
PLN 4.276919
PYG 7470.719566
QAR 4.192516
RON 5.095774
RSD 117.505102
RUB 97.460729
RWF 1678.308166
SAR 4.346114
SBD 9.315597
SCR 15.880763
SDG 695.609849
SEK 10.780506
SGD 1.479809
SHP 0.868365
SLE 28.530385
SLL 24270.54709
SOS 655.841051
SRD 43.405559
STD 23956.272844
STN 24.535205
SVC 10.058651
SYP 128.202081
SZL 19.375802
THB 37.814108
TJS 11.006838
TMT 4.050973
TND 3.395472
TOP 2.786791
TRY 51.267455
TTD 7.792181
TWD 36.983072
TZS 2996.752116
UAH 50.555942
UGX 4345.234879
USD 1.157421
UYU 46.566818
UZS 14013.017322
VES 526.262586
VND 30454.054954
VUV 137.775127
WST 3.176154
XAF 656.89957
XAG 0.016013
XAU 0.000247
XCD 3.127988
XCG 2.071712
XDR 0.816972
XOF 656.89957
XPF 119.331742
YER 276.103021
ZAR 19.525283
ZMK 10418.175586
ZMW 22.504291
ZWL 372.689011
  • DAX

    59.4400

    22899

    +0.26%

  • SDAX

    84.4900

    16462.42

    +0.51%

  • TecDAX

    6.0700

    3477.56

    +0.17%

  • MDAX

    -10.8200

    28412.26

    -0.04%

  • Goldpreis

    81.0000

    4686.7

    +1.73%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1581

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    30.2500

    5644.08

    +0.54%


Aufstand in Iran weckt Angst




Seit Ende Dezember des vergangenen Jahres 2025 herrscht in Iran eine Stimmung wie selten zuvor. Eine dramatische Währungsabwertung auf mehr als 1,4 Millionen Rial pro US‑Dollar, Preissteigerungen von durchschnittlich 72 Prozent bei Lebensmitteln und eine Jahresinflation von rund 40 Prozent ließen die Menschen verzweifeln. Die Wirtschaft steckt durch den Krieg gegen Israel im Juni 2025 und erneute UN‑Sanktionen in der Krise. Als die Regierung im Dezember das Subventionssystem änderte und Benzinpreise drastisch anhob, protestierten Kaufleute im Teheraner Großbasar, schlossen ihre Geschäfte und gingen auf die Straße. Die Wut über steigende Preise verwandelte sich schnell in grundsätzliche Ablehnung der islamischen Republik.

Ausbreitung und neue Parolen
Von Teheran breiteten sich die Proteste binnen weniger Tage auf zahlreiche Provinzen aus. Videos zeigten Demonstrationen in Malard, Isfahan, Hamedan, Kerman, Ahvaz und auf der Insel Qeschm. Auch Streiks von Händlern und Arbeitnehmern legten wichtige Wirtschaftszweige lahm. Mit dem zunehmenden Druck verschoben sich die Rufe der Demonstrierenden: Statt Wirtschaftsforderungen dominierten Slogans für politische Freiheit, für ein Ende der Herrschaft des Klerus und für eine Rückkehr zur Monarchie, die von Anhängern des im Exil lebenden Reza Pahlavi angeregt wird. Die Forderung nach einem Referendum über die Staatsform stößt auf breite Zustimmung.

Brutale Reaktion des Staates
Die Sicherheitskräfte reagierten mit massiver Gewalt. Laut der US‑basierten Menschenrechtsorganisation HRANA wurden bis zum 11. Januar 2026 mindestens 490 Demonstrierende und 48 Sicherheitskräfte getötet, mehr als 10 600 Menschen verhaftet und unzählige verletzt. Andere Aktivistengruppen sprechen inzwischen von weit über 2 000 Todesopfern und zehntausenden Inhaftierten. Amnesty International und Human Rights Watch dokumentierten den Einsatz von Schusswaffen, Schrotkugeln, Wasserwerfern und schweren Prügeln gegen weitgehend friedliche Protestierende. In den ersten Tagen wurden mindestens 28 Menschen, darunter Kinder, getötet. Das Regime verhängte einen Internet Blackout, der mehr als 130 Stunden andauerte und unabhängige Berichte erschwerte. Berichte aus Teheran erzählen von Stromabschaltungen und gezielten Schüssen von Dächern oder Drohnen, um Demonstrierende in Panik zu versetzen.

Massengrabungen und Beisetzungen von Mitgliedern der Sicherheitskräfte, die laut Staatsmedien “von Terroristen getötet” worden seien, sollten Loyalität demonstrieren, näher betrachtet sind es nichts weiter als asoziale Lügen der Terror-Mullahs. Gleichzeitig berichten Augenzeugen von Leichenhallen, in denen Familien verzweifelt nach vermissten Angehörigen suchen. Menschenrechtsgruppen prangern erzwungene Geständnisse, Todesurteile und die Drohung von Exekutionen gegen junge Demonstrierende an.

Zeichen der Angst im Regime
Die ungeahnte Größe und Hartnäckigkeit der Aufstände lässt die Führung sichtbar nervös werden. Um den Eindruck von Kontrolle zu erwecken, organisierte das Regime am 12. Januar eine große Pro‑Regierungs‑Kundgebung in Teheran. Zehntausende wurden mobilisiert, um unter dem Motto “Iranischer Aufstand gegen amerikanisch‑zionistischen Terrorismus” durch die Hauptstadt zu marschieren. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sprach von einem Vierfrontenkrieg – einem wirtschaftlichen, psychologischen, militärischen und terroristischen Krieg – und drohte den USA und Israel mit massiver Vergeltung. Die Führung erklärte ausländische Mächte zu Drahtziehern und rief drei Trauertage für gefallene Sicherheitskräfte aus, während Innenminister und Revolutionsgarde unermüdlich von “Randalierern” und “Terroristen” sprachen.

Diese aggressive Rhetorik verdeckt jedoch die Sorge, dass die eigenen Sicherheitskräfte dem Druck nicht standhalten könnten. Der im Exil lebende Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, rief Polizisten und Staatsbedienstete dazu auf, sich den Demonstrierenden anzuschließen. Auf digitalen Plattformen melden sich nach seinen Angaben Tausende von Sicherheitskräften, die ihre Loyalität wechseln wollen. Die Regierenden wissen um die Gefahr innerer Spaltungen und reagieren mit Einschüchterung und harschen Strafen.

Internationale Reaktionen und Perspektiven
Der brutale Einsatz gegen Demonstrierende löste weltweit Entrüstung aus. Die Vereinten Nationen forderten das Ende der Gewalt und mahnten die Einhaltung von Meinungs‑ und Versammlungsfreiheit an. Deutschland, Kanada und andere Staaten verlangten Zurückhaltung und drohten dem iranischen Regime mit weiteren Sanktionen. US‑Präsident Donald Trump erklärte, er stehe an der Seite der Protestierenden und erwäge militärische Optionen. Zudem prüft Washington die Bereitstellung von Satelliteninternet, um die Informationsblockade zu durchbrechen. Oppositionsgruppen in der Diaspora organisierten in den USA, Europa und der Türkei große Solidaritaätskundgebungen.

Beobachterinnen wie die Iran‑Expertin Maryam Alemzadeh warnen, dass die derzeitige Brutalität gegenüber Demonstrierenden beispiellos sei und die Unzufriedenheit nicht zum Schweigen bringen werde. Ohne politische Reformen könnte sich der Aufstand verschärfen. Gleichzeitig ist unklar, ob die heterogene Oppositionsbewegung genug Kraft hat, die jahrzehntelange Herrschaft des Klerus zu brechen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Aufstand neue Dynamik gewinnt oder in einer erneuten Welle der Repression erstickt wird.

Fazit und Ausblick auf die nahe Zukunft
Die Ereignisse in Iran markieren den größten Aufruhr seit der "Frau, Leben, Freiheit"-Bewegung 2022 und für viele den Beginn eines historischen Wendepunkts. Wirtschaftliche Not und politischer Zorn haben eine Bewegung entfacht, die sich nicht mehr nur gegen einzelne Reformen richtet, sondern den Sturz eines Systems fordert. Die Führung in Teheran reagiert mit Gewalt und Propaganda – doch die Angst vor einem Kontrollverlust ist offensichtlich. Ob dieser Aufstand das Ende der "Terror‑Ayatollahs" einläutet oder zu noch schwereren Menschenrechtsverletzungen führt, hängt von der Entschlossenheit der Demonstrierenden, der Loyalität der Sicherheitskräfte und der internationalen Solidarität ab.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...