The Japan Times - RWE zieht Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vor

EUR -
AED 4.308577
AFN 73.899024
ALL 95.423026
AMD 432.388367
ANG 2.099521
AOA 1076.807351
ARS 1624.573896
AUD 1.623721
AWG 2.114319
AZN 1.996886
BAM 1.953897
BBD 2.362409
BDT 144.180176
BGN 1.956671
BHD 0.442629
BIF 3489.65253
BMD 1.172992
BND 1.493152
BOB 8.105105
BRL 5.764203
BSD 1.172962
BTN 112.108279
BWP 15.832646
BYN 3.27942
BYR 22990.651961
BZD 2.359002
CAD 1.608537
CDF 2609.908091
CHF 0.916899
CLF 0.027251
CLP 1072.537512
CNY 7.967079
CNH 7.969299
COP 4442.732353
CRC 535.280891
CUC 1.172992
CUP 31.0843
CVE 110.553998
CZK 24.343115
DJF 208.464412
DKK 7.471604
DOP 69.322749
DZD 155.140001
EGP 62.055638
ERN 17.594887
ETB 184.159552
FJD 2.566214
FKP 0.859307
GBP 0.867838
GEL 3.132343
GGP 0.859307
GHS 13.248227
GIP 0.859307
GMD 86.214416
GNF 10298.87399
GTQ 8.949321
GYD 245.390977
HKD 9.183364
HNL 31.22547
HRK 7.533194
HTG 153.241388
HUF 358.026037
IDR 20548.657635
ILS 3.418041
IMP 0.859307
INR 112.266227
IQD 1536.620106
IRR 1538966.089968
ISK 143.620957
JEP 0.859307
JMD 185.33947
JOD 0.831672
JPY 185.0032
KES 151.492258
KGS 102.578601
KHR 4703.699674
KMF 492.656472
KPW 1055.714604
KRW 1752.709142
KWD 0.361457
KYD 0.977435
KZT 544.042395
LAK 25753.048906
LBP 105470.888064
LKR 378.862584
LRD 214.80428
LSL 19.413213
LTL 3.463542
LVL 0.709531
LYD 7.41912
MAD 10.717047
MDL 20.07419
MGA 4897.243541
MKD 61.645129
MMK 2462.05689
MNT 4200.310344
MOP 9.458047
MRU 46.93151
MUR 54.790792
MVR 18.035513
MWK 2042.179871
MXN 20.242524
MYR 4.614569
MZN 74.965454
NAD 19.412952
NGN 1609.216324
NIO 43.052047
NOK 10.785267
NPR 179.373046
NZD 1.973759
OMR 0.451011
PAB 1.172957
PEN 4.026829
PGK 5.10281
PHP 72.154871
PKR 326.825028
PLN 4.252807
PYG 7160.056269
QAR 4.276145
RON 5.203626
RSD 117.389502
RUB 86.598394
RWF 1714.914957
SAR 4.403314
SBD 9.417967
SCR 16.301448
SDG 704.379728
SEK 10.912994
SGD 1.492973
SHP 0.875757
SLE 28.884915
SLL 24597.06062
SOS 670.369152
SRD 43.699245
STD 24278.57539
STN 24.896765
SVC 10.263003
SYP 129.650179
SZL 19.4253
THB 38.013421
TJS 10.966918
TMT 4.105474
TND 3.369128
TOP 2.824285
TRY 53.253152
TTD 7.96028
TWD 37.023741
TZS 3040.985921
UAH 51.552505
UGX 4408.705701
USD 1.172992
UYU 46.644566
UZS 14251.858209
VES 591.520807
VND 30895.448061
VUV 138.792513
WST 3.177983
XAF 655.318687
XAG 0.013806
XAU 0.000251
XCD 3.170071
XCG 2.11395
XDR 0.813306
XOF 652.769344
XPF 119.331742
YER 279.934391
ZAR 19.415312
ZMK 10558.34087
ZMW 22.080493
ZWL 377.703089
  • Euro STOXX 50

    -87.0000

    5808.45

    -1.5%

  • MDAX

    -438.3800

    31010.38

    -1.41%

  • DAX

    -395.3500

    23954.93

    -1.65%

  • SDAX

    -458.7400

    18097.33

    -2.53%

  • TecDAX

    -56.9100

    3709.45

    -1.53%

  • Goldpreis

    -10.2000

    4718.5

    -0.22%

  • EUR/USD

    -0.0044

    1.1743

    -0.37%

RWE zieht Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vor
RWE zieht Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vor / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

RWE zieht Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vor

Der Energiekonzern RWE zieht den Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vor. Das ist Teil einer Verständigung des Essener Konzerns mit dem Bundeswirtschaftsministerium und dem zuständigen Landesministerium in Nordrhein-Westfalen, wie alle Seiten am Dienstag mitteilten. Um kurzfristig die Energieversorgung sicherzustellen, sollen aber zwei RWE-Kraftwerke, die eigentlich Ende dieses Jahres hätten abgeschaltet werden sollen, bis Ende März 2024 am Netz bleiben.

Textgröße:

Versorgungssicherheit sei "das Gebot der Stunde", gleichzeitig bleibe der Klimaschutz "eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit", sagte RWE-Chef Markus Krebber. Der Konzern unterstütze nun beides.

Bis Ende März 2024 sollen die Braunkohlekraftwerke Neurath D und E mit einer Gesamtleistung von 1200 Megawatt weiterlaufen. Bis 2030 dann will RWE die Braunkohleverstromung beenden. Steinkohlekraftwerke betreibt RWE in Deutschland nicht mehr.

Durch den Schritt blieben 280 Millionen Tonnen Kohle in der Erde, also 280 Millionen Tonnen CO2, die nicht mehr ausgestoßen würden. Zusätzliche Kompensationen für das Unternehmen seien damit nicht verbunden, betonte der Konzern. Der Ausstieg solle zudem "sozialverträglich" gestaltet werden, sagte Krebber mit Verweis darauf, dass zwar kurzfristig mehr Personal nötig ist, sich der Abbau zum Ende des Jahrzehnts aber "deutlich beschleunigen" wird.

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sagte in Berlin, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine "zwingt uns, vorübergehend stärker Braunkohle zu nutzen, damit wir in der Stromerzeugung Gas sparen". Das sei "schmerzhaft, aber angesichts der Gasknappheit nötig". Gleichzeitig sei die Vereinbarung zum Ausstieg 2030 im rheinischen Revier ein "großer Schritt hin zu Klimaschutz". Habeck dankte der Klimaschutzbewegung der vergangenen Jahre. Das "Engagement der jungen Menschen" habe "Deutschland wachgemacht" und den Druck auf die Politik erhöht.

Geht der Plan auf, wären nach 2030 dann nur noch in ostdeutschen Ländern Braunkohlekraftwerke am Netz. Betrieben werden sie unter anderem von Leag und Uniper. Zwar erhofft sich die Politik von der Vereinbarung mit RWE eine Art Vorbildwirkung für andere Betreiber - Gespräche liefen bereits. Jedoch dürften die spezifischen Situationen in den jeweiligen Revieren nicht über einen Kamm geschoren werden. "Es gibt keine One-size-fits-all-Lösung", sagte Habeck.

RWE will nun neue wasserstofffähige Kraftwerke bauen und zudem bis 2030 weltweit mehr als 50 Milliarden Euro in den Ausbau der Erneuerbaren investieren. Davon sind 15 Milliarden Euro für Deutschland vorgesehen.

Deutschland will bis spätestens 2038 aus der Kohle aussteigen, laut Koalitionsvertrag soll der Ausstieg "idealerweise" bis 2030 gelingen. Bereits 2020 wurden erste Braunkohlekraftwerke stillgelegt.

Die Industriegewerkschaft IGBCE sprach angesichts des RWE-Zeitplans von einer "ebenso ambitionierten wie wichtigen Planung" in der derzeitigen Energiekrise. "Wir dürfen uns durch (Präsident Wladimir) Putins Aggression weder in einen Versorgungsnotstand treiben noch unsere Energieziele kaputtmachen lassen", erklärte der Vorsitzende Michael Vassiliadis.

Zugleich richtete er seinen Blick auf die Beschäftigten. Von den aktuell 7500 Arbeitsplätzen in der Braunkohle sollen demnach bis 2030 statt bislang 3500 nun bis zu 5500 abgebaut werden. "Wir haben schon im Kohlekompromiss 2020 ein engmaschiges Sicherheitsnetz für die Betroffenen durchgesetzt", erklärte Vassiliadis. "Wir werden dafür sorgen, dass Bund und Konzern von den Zusicherungen kein Jota abweichen." Das gelte für Vereinbarungen zum Vorruhestand ebenso wie zur Qualifizierung und Vermittlung von Jüngeren.

K.Okada--JT