The Japan Times - Bauern aus Pakistan reichen Klimaklage ein - RWE weist Forderung zurück

EUR -
AED 4.237681
AFN 75.575697
ALL 92.940333
AMD 421.656142
AOA 1058.122213
ARS 1728.956202
AUD 1.633787
AWG 2.077011
AZN 1.945226
BAM 1.955597
BBD 2.323358
BDT 142.405188
BHD 0.434964
BIF 3448.416033
BMD 1.153895
BND 1.477446
BOB 13.698575
BRL 5.892632
BSD 1.15348
BTN 110.034939
BWP 15.57038
BYN 3.419918
BYR 22616.341608
BZD 2.320009
CAD 1.608143
CDF 2619.917771
CHF 0.935353
CLF 0.026801
CLP 1054.82155
CNY 7.786026
CNH 7.783968
COP 3623.980269
CRC 523.056928
CUC 1.153895
CUP 30.578217
CVE 110.253532
CZK 24.246391
DJF 205.418634
DKK 7.475866
DOP 67.263004
DZD 153.32836
EGP 57.978842
ERN 17.308425
ETB 186.588492
FJD 2.551207
FKP 0.853163
GBP 0.854863
GEL 3.011187
GGP 0.853163
GHS 13.571588
GIP 0.853163
GMD 84.816206
GNF 10129.946354
GTQ 8.800085
GYD 241.584872
HKD 9.053789
HNL 30.918784
HRK 7.535739
HTG 150.824312
HUF 364.485455
IDR 20573.947493
ILS 3.461731
IMP 0.853163
INR 110.028559
IQD 1511.142822
IRR 1586288.276314
ISK 142.206313
JEP 0.853163
JMD 182.501018
JOD 0.818185
JPY 183.741653
KES 149.210113
KGS 100.907683
KHR 4673.513894
KMF 491.559225
KRW 1629.997786
KWD 0.356542
KYD 0.9613
KZT 537.975699
LAK 26026.292929
LBP 103298.655603
LKR 385.739878
LRD 208.208344
LSL 18.719353
LTL 3.407152
LVL 0.69798
LYD 7.356235
MAD 10.687188
MDL 20.036916
MGA 4963.483733
MKD 61.513602
MMK 2422.530647
MNT 4148.022534
MOP 9.32273
MRU 46.106204
MUR 54.27904
MVR 17.827624
MWK 2000.191954
MXN 19.759816
MYR 4.72185
MZN 73.739592
NAD 18.719353
NGN 1572.262254
NIO 42.445585
NOK 10.968631
NPR 176.051688
NZD 1.963162
OMR 0.443666
PAB 1.15348
PEN 3.899694
PGK 5.176462
PHP 70.583912
PKR 320.191096
PLN 4.297007
PYG 6868.285609
QAR 4.205063
RON 5.240181
RSD 117.359248
RUB 95.137449
RWF 1699.123269
SAR 4.322325
SBD 9.306967
SCR 15.797863
SDG 692.91888
SEK 10.965822
SGD 1.477245
SLE 28.388939
SOS 659.231431
SRD 43.560114
STD 23883.296381
STN 24.497452
SVC 10.09295
SZL 18.708459
THB 38.202042
TJS 10.629794
TMT 4.050171
TND 3.386948
TRY 55.08686
TTD 7.812357
TWD 37.209663
TZS 3052.632612
UAH 51.756417
UGX 4291.553623
USD 1.153895
UYU 46.445169
UZS 13715.573403
VES 872.07044
VND 30158.776144
VUV 137.137857
WST 3.15444
XAF 655.888779
XAG 0.017687
XAU 0.000263
XCD 3.118459
XCG 2.079029
XDR 0.815327
XOF 655.888779
XPF 119.331742
YER 275.086221
ZAR 18.677174
ZMK 10386.440091
ZMW 21.62875
ZWL 371.553713
  • MDAX

    19.4100

    32270.55

    +0.06%

  • DAX

    67.8600

    26391.74

    +0.26%

  • Euro STOXX 50

    23.9300

    6559.55

    +0.36%

  • SDAX

    -3.5700

    18536.97

    -0.02%

  • TecDAX

    28.4000

    4095.82

    +0.69%

  • Goldpreis

    35.8000

    4455.5

    +0.8%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1538

    -0.07%

Bauern aus Pakistan reichen Klimaklage ein - RWE weist Forderung zurück
Bauern aus Pakistan reichen Klimaklage ein - RWE weist Forderung zurück / Foto: Rizwan TABASSUM - AFP/Archiv

Bauern aus Pakistan reichen Klimaklage ein - RWE weist Forderung zurück

Mit einer Klimaklage gegen den Energiekonzern RWE und das Unternehmen Heidelberg Materials wollen Landwirte aus Pakistan vor dem Heidelberger Landgericht einen Anspruch auf Entschädigung geltend machen. Gefordert werde eine "anteilige Entschädigung für die massiven Schäden", die sie durch die verheerenden Überschwemmungen im Jahr 2022 erlitten hätten, teilte die Menschenrechtsorganisationen European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) am Dienstag in Berlin mit. Die Organisation unterstützt die Klage zusammen mit weiteren Gruppen.

Textgröße:

Die 39 Bäuerinnen und Bauern aus der pakistanischen Provinz Sindh reichten die Klage demnach bereits am 22. Dezember ein. Der Gesamtschaden durch überflutete Felder und zerstörte Ernten beläuft sich laut ECCHR auf rund eine Million Euro. "Für uns ist die Klimakrise keine ferne Zukunft, sondern eine bittere Realität", zitierte die Organisation einen der Kläger, den Kleinbauern Abdul Hafeez Khoso. "Mit dieser Klage fordern wir nicht nur Entschädigung, sondern Gerechtigkeit."

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler belegten, dass der Klimawandel - zu dem RWE und Heidelberg Materials durch ihre Emissionen erheblich beigetragen hätten - "sowohl die Wahrscheinlichkeit als auch die Intensität der extremen Regenfälle von 2022 deutlich erhöht hat", erklärte ECCHR weiter. "Ohne den menschengemachten Klimawandel hätte es dieses konkrete Ereignis so nicht gegeben."

RWE erklärte am Dienstag, das Unternehmen halte die Forderung nach Schadensersatz für unbegründet und habe seine Anlagen "jederzeit im Einklang mit dem geltenden Recht betrieben". Die Klage sei "der erneute Versuch, klimapolitische Forderungen in deutsche Gerichtssäle zu verlagern", teilte der Energiekonzern am Dienstag in Essen mit. RWE halte den Ansatz von Nichtregierungsorganisationen, "gegen deutsche Unternehmen für Klimafolgeschäden irgendwo auf der Welt Ansprüche geltend zu machen, für rechtlich unzulässig".

Eine zivilrechtliche Haftung deutscher Unternehmen für weltweite Klimafolgeschäden schade "dem Industriestandort Deutschland massiv" und stelle "die Rechtssicherheit grundsätzlich in Frage", erklärte RWE weiter. "Kein deutsches Unternehmen, das sich an Recht und Gesetz hält, könnte sich mehr sicher sein, nicht doch für Schadensersatzforderungen aus aller Welt herangezogen zu werden."

Zudem wies der Konzern darauf hin, dass vergleichbare Klimaklagen von deutschen Gerichten abgewiesen worden seien, "weil kein Unterlassungsanspruch gegen Einzel-Emittenten begründet werden kann, wenn sie geltende öffentlich-rechtliche Vorschriften einhalten". Auch die Klimaklage eines peruanischen Bauern gegen RWE sei im Mai 2025 vom Oberlandesgericht Hamm "als unbegründet" zurückgewiesen worden, hob RWE hervor. ECCHR betonte hingegen, damals habe ein deutsches Gericht erstmals festgestellt, "dass Großemittenten grundsätzlich für klimabedingte Schäden im Ausland haftbar gemacht werden können".

Y.Hara--JT