The Japan Times - Klimaaktivistin Neubauer geht auf Distanz zu Aktionsformen der Letzten Generation

EUR -
AED 4.196425
AFN 73.130115
ALL 94.208885
AMD 420.373504
ANG 2.045824
AOA 1048.393538
ARS 1695.416971
AUD 1.651077
AWG 2.05679
AZN 1.948554
BAM 1.960486
BBD 2.302073
BDT 140.818428
BGN 1.932103
BHD 0.430936
BIF 3401.299907
BMD 1.142661
BND 1.479556
BOB 7.91523
BRL 5.924129
BSD 1.142932
BTN 108.157177
BWP 15.490635
BYN 3.350653
BYR 22396.15855
BZD 2.298624
CAD 1.622642
CDF 2599.553764
CHF 0.922945
CLF 0.026753
CLP 1052.916354
CNY 7.763183
CNH 7.763257
COP 3929.554564
CRC 521.138767
CUC 1.142661
CUP 30.28052
CVE 110.534516
CZK 24.278004
DJF 203.074318
DKK 7.474421
DOP 68.133745
DZD 152.176492
EGP 56.140657
ERN 17.139917
ETB 182.948582
FJD 2.562132
FKP 0.862298
GBP 0.861625
GEL 3.016598
GGP 0.862298
GHS 12.940762
GIP 0.862298
GMD 83.986497
GNF 10019.210632
GTQ 8.719804
GYD 239.080859
HKD 8.961771
HNL 30.583501
HRK 7.535395
HTG 149.439146
HUF 355.90011
IDR 20482.315389
ILS 3.405187
IMP 0.862298
INR 108.017247
IQD 1497.298448
IRR 1572301.743136
ISK 143.804042
JEP 0.862298
JMD 180.080422
JOD 0.810141
JPY 185.768108
KES 147.951739
KGS 99.92586
KHR 4600.176351
KMF 493.630069
KPW 1028.395435
KRW 1768.381148
KWD 0.35394
KYD 0.952514
KZT 547.696275
LAK 25634.607494
LBP 102352.470275
LKR 384.042968
LRD 207.487681
LSL 18.704015
LTL 3.373981
LVL 0.691184
LYD 7.342775
MAD 10.742793
MDL 20.196067
MGA 4848.652737
MKD 61.644253
MMK 2399.002754
MNT 4093.079871
MOP 9.232793
MRU 45.66996
MUR 53.921744
MVR 17.664881
MWK 1981.915159
MXN 19.974299
MYR 4.666511
MZN 72.959186
NAD 18.704753
NGN 1577.420835
NIO 42.061085
NOK 11.312305
NPR 173.018843
NZD 2.012028
OMR 0.439355
PAB 1.142967
PEN 3.906288
PGK 5.020153
PHP 70.294803
PKR 317.821418
PLN 4.298573
PYG 6950.826539
QAR 4.177914
RON 5.239557
RSD 117.359254
RUB 89.930165
RWF 1675.370393
SAR 4.294421
SBD 9.215609
SCR 15.493371
SDG 686.171693
SEK 11.075803
SGD 1.47841
SHP 0.853112
SLE 28.341524
SLL 23961.037183
SOS 653.181219
SRD 42.854937
STD 23650.778792
STN 24.558699
SVC 10.001167
SYP 126.300734
SZL 18.701536
THB 37.971788
TJS 10.561051
TMT 4.010741
TND 3.387296
TOP 2.751254
TRY 53.30434
TTD 7.757644
TWD 36.343441
TZS 2999.483208
UAH 51.221998
UGX 4189.141059
USD 1.142661
UYU 45.881874
UZS 13720.4339
VES 711.013496
VND 30069.128176
VUV 137.06569
WST 3.177672
XAF 657.554561
XAG 0.019913
XAU 0.000287
XCD 3.0881
XCG 2.059805
XDR 0.818415
XOF 657.548792
XPF 119.331742
YER 272.632766
ZAR 18.717972
ZMK 10285.326573
ZMW 20.602054
ZWL 367.936424
  • SDAX

    118.5500

    18045.58

    +0.66%

  • TecDAX

    4.1600

    3853.08

    +0.11%

  • Goldpreis

    -1.3000

    4037.6

    -0.03%

  • MDAX

    325.4600

    31809.1

    +1.02%

  • Euro STOXX 50

    96.4600

    6328.09

    +1.52%

  • DAX

    368.9200

    24995.81

    +1.48%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1421

    -0.08%

Klimaaktivistin Neubauer geht auf Distanz zu Aktionsformen der Letzten Generation
Klimaaktivistin Neubauer geht auf Distanz zu Aktionsformen der Letzten Generation / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Klimaaktivistin Neubauer geht auf Distanz zu Aktionsformen der Letzten Generation

Die Aktivistin Luisa Neubauer von der Initiative Fridays for Future hat sich skeptisch zu manchen Aktionsformen der Klimaschutzgruppe Letzte Generation geäußert. "Politischer Wandel kommt nicht kategorisch schneller, indem man zu radikaleren Maßnahmen greift", sagte Neubauer dem Nachrichtenportal watson.de. Rund fünf Jahre nach dem ersten Schulstreik der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zog sie eine positive Bilanz der Arbeit von Fridays for Future.

Textgröße:

Zur Letzten Generation sagte Neubauer, manchmal könne es sinnvoller sein, Andersdenkende zu überzeugen als "noch eine Straßenblockade". Zwar verstehe sie, "dass die Leute wütend sind angesichts der Klima-Ignoranz von weiten Teilen der Regierung", sagte Neubauer weiter. Es müsse aber auch mitbedacht werden, "dass gewisse Aktionen Menschen und politische Entscheidungsträger im schlimmsten Fall auch abschrecken können". Zwar könne "disruptiver Ungehorsam" auch berechtigt sein, doch sei es "nicht immer wirksamer, wenn man doller draufhaut".

Zu den zurückliegenden fünf Jahren seit der Gründung von Fridays for Future sagte Neubauer: "Ein ganz großes Ziel, das wir erreicht haben, ist, dass auch ohne, dass wir täglich auf der Straße stehen, übers Klima gesprochen wird." Wichtig seien jetzt aber auch "die Einhaltung jährlicher Emissionsziele oder die konkrete Umsetzung von Energie- und Verkehrswenden". Es gehe darum, dass sich auch tatsächlich etwas verändere.

Scharf kritisierte Neubauer die Streitigkeiten in der Ampel-Koalition über den Klimaschutz. "Anstatt sich in den Aufholmodus zu begeben, hat man das Kindertheater eingeleitet", kritisierte die Klimaschützerin gegenüber watson.de. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) warf sie dabei Untätigkeit vor. Zudem bestehe die Gefahr, dass Vertrauen von Menschen verspielt werde.

Für den 15. September plant Fridays for Future im Rahmen eines weltweiten Aktionstages erneut Klimastreiks in zahlreichen deutschen Städten. Dabei will sich die Initiative vor allem gegen verbreitetes Greenwashing wenden. "Grüne Märchen und Klimareden anstatt echter Emissionsminderungen sind die beliebten Methoden. Ganz vorne mit dabei ist der selbsternannte Klimakanzler Olaf Scholz", heißt es in dem Aufruf der Initiative. Angesichts immer weiter steigender Temperaturen müsse "Schluss sein damit, grün zu sprechen und fossil zu handeln".

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Parteien lobten die Verdienste von Fridays for Future in den vergangenen Jahren. "Wir brauchen den Druck, die Forderungen, auch die Kritik von Fridays for Future, und diese sind sehr wichtig für uns und für die ganze Gesellschaft", sagte die Grünen-Klimaexpertin Lisa Badum der "Rheinischen Post". Fridays for Future habe den Klimaschutz als wahlentscheidendes Thema gestärkt, betonte sie.

Auch der klimapolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Olaf in der Beek, sagte der Zeitung, die Aktivistinnen und Aktivisten hätten es geschafft, eine breite Debatte in der Gesellschaft anzustoßen, die auch in der Politik wahrgenommen werde. "Das Thema Klimaschutz ist viel mehr in den Fokus gerückt. Das ist gut und wichtig", sagte der FDP-Politiker. Nina Scheer, klimaschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, sagte, Klimaschutzpolitik habe sich stärker als zuvor "in das öffentliche Bewusstsein eingebrannt – auch verkörpert über die junge Generation und den Verweis auf ihre Zukunft".

Auch der Klimaforscher Mojib Latif lobte, die Bewegung habe es geschafft, den Klimaschutz in der öffentlichen Debatte stärker zu verankern. So habe Fridays for Future "einen großen Anteil" daran gehabt, dass grüne Parteien bei der Europawahl erhebliche Zugewinne erreicht hätten. Seitdem spiele das Thema bei allen Parteien - außer bei der AfD - eine sehr wichtige Rolle.

K.Yoshida--JT