The Japan Times - Neue Vorschläge Habecks zu Heizungen stoßen auch in Wirtschaft auf Unterstützung

EUR -
AED 4.191496
AFN 72.476882
ALL 93.923894
AMD 419.379666
ANG 2.04342
AOA 1047.153941
ARS 1693.609543
AUD 1.651225
AWG 2.057226
AZN 1.948735
BAM 1.954632
BBD 2.295129
BDT 140.396134
BGN 1.929833
BHD 0.430295
BIF 3389.838519
BMD 1.141318
BND 1.474538
BOB 7.891286
BRL 5.907803
BSD 1.139519
BTN 107.810599
BWP 15.443775
BYN 3.340604
BYR 22369.837299
BZD 2.291731
CAD 1.621642
CDF 2585.085695
CHF 0.923052
CLF 0.026739
CLP 1052.375138
CNY 7.754059
CNH 7.751811
COP 3916.102522
CRC 519.38496
CUC 1.141318
CUP 30.244933
CVE 110.180841
CZK 24.259803
DJF 202.918786
DKK 7.474527
DOP 67.902665
DZD 152.000126
EGP 56.069202
ERN 17.119773
ETB 182.323302
FJD 2.560777
FKP 0.861285
GBP 0.861324
GEL 3.013167
GGP 0.861285
GHS 12.899295
GIP 0.861285
GMD 83.937083
GNF 9985.098433
GTQ 8.692361
GYD 238.357616
HKD 8.950846
HNL 30.479775
HRK 7.533611
HTG 148.932314
HUF 355.823058
IDR 20508.347267
ILS 3.401186
IMP 0.861285
INR 108.331929
IQD 1492.808266
IRR 1570453.884101
ISK 143.806236
JEP 0.861285
JMD 179.472029
JOD 0.809209
JPY 185.638872
KES 147.777779
KGS 99.808541
KHR 4584.453898
KMF 493.049448
KPW 1027.186806
KRW 1771.474477
KWD 0.353523
KYD 0.949633
KZT 546.053813
LAK 25557.732998
LBP 102042.844348
LKR 382.891279
LRD 206.816457
LSL 18.64866
LTL 3.370016
LVL 0.690372
LYD 7.320627
MAD 10.709403
MDL 20.134972
MGA 4834.112326
MKD 61.616291
MMK 2396.183309
MNT 4088.269449
MOP 9.204702
MRU 45.516864
MUR 53.859371
MVR 17.645312
MWK 1975.919677
MXN 19.969533
MYR 4.661939
MZN 72.873706
NAD 18.64866
NGN 1574.848345
NIO 41.918432
NOK 11.311582
NPR 172.429013
NZD 2.01062
OMR 0.438838
PAB 1.139519
PEN 3.894574
PGK 5.003039
PHP 70.127731
PKR 316.868318
PLN 4.298912
PYG 6929.860424
QAR 4.164619
RON 5.241621
RSD 117.354945
RUB 89.809162
RWF 1669.644323
SAR 4.281542
SBD 9.204778
SCR 15.269501
SDG 685.363624
SEK 11.082817
SGD 1.477326
SHP 0.852109
SLE 28.301814
SLL 23932.876797
SOS 650.954491
SRD 42.804574
STD 23622.983039
STN 24.475729
SVC 9.971044
SYP 126.152298
SZL 18.645862
THB 37.994236
TJS 10.52901
TMT 4.006027
TND 3.376621
TOP 2.748021
TRY 53.254027
TTD 7.73438
TWD 36.348722
TZS 2995.963743
UAH 51.067495
UGX 4176.50515
USD 1.141318
UYU 45.735066
UZS 13679.828306
VES 710.177872
VND 30033.78921
VUV 136.904603
WST 3.173938
XAF 655.307175
XAG 0.019557
XAU 0.000285
XCD 3.084469
XCG 2.053673
XDR 0.815313
XOF 655.565396
XPF 119.331742
YER 272.320589
ZAR 18.702525
ZMK 10273.23091
ZMW 20.539731
ZWL 367.504004
  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1409

    -0.15%

  • SDAX

    118.5500

    18045.58

    +0.66%

  • DAX

    368.9200

    24995.81

    +1.48%

  • TecDAX

    4.1600

    3853.08

    +0.11%

  • MDAX

    325.4600

    31809.1

    +1.02%

  • Euro STOXX 50

    96.4600

    6328.09

    +1.52%

  • Goldpreis

    -41.9000

    3996.6

    -1.05%

Neue Vorschläge Habecks zu Heizungen stoßen auch in Wirtschaft auf Unterstützung
Neue Vorschläge Habecks zu Heizungen stoßen auch in Wirtschaft auf Unterstützung / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Neue Vorschläge Habecks zu Heizungen stoßen auch in Wirtschaft auf Unterstützung

Vor neuen Gesprächen in der Ampel-Koalition über das geplante Gesetz zum Einbau klimafreundlicher Heizungen haben sich auch Wirtschaftsverbände zustimmend zu von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) angekündigten Änderungen geäußert. Aus der FDP wurden diese ebenfalls positiv gewertet, es gab aber zudem Vorschläge für ein Vorziehen des Emissionshandels für den Gebäudebereich mit einem marktabhängigen CO2-Preis bereits ab 2024.

Textgröße:

"Wir begrüßen, dass Wirtschaftsminister Habeck angekündigt hat, beim GEG einzulenken und das Gesetz pragmatischer und sozialer zu gestalten", sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Axel Gedaschko, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er lobte etwa den Vorschlag, die neuen Vorgaben für Bestandsgebäude erst später gelten zu lassen. Dies "bewerten wir angesichts des gravierenden Handwerkermangels als positiv".

"Es ist ein gutes Zeichen, dass der Minister sieht: Das Gesetz kann so nicht funktionieren", sagte Haus-und-Grund-Präsident Kai Warnecke den Funke-Zeitungen. Es dürfe aber "nicht bei einigen wenigen kosmetischen Änderungen bleiben". Die Vorlage müsse grundlegend geändert werden.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima begrüßte dies grundsätzlich. Es müsse allerdings klar sein, dass es für eine Einführung des Gesetzes ab 2024 eigentlich schon zu spät sei, sagte Verbandschef Helmut Bramann den Funke-Zeitungen.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht laut Entwurf vor, dass ab 2024 im Regelfall nur noch neue Heizungen eingebaut werden sollen, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien laufen. Um den Entwurf wird in der Ampel-Koalition seit Monaten gestritten.

Kritisch zu einer Verschiebung des Starttermins für Bestandsgebäude äußerte sich die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer. "Eine Heizung läuft 30 oder 40 Jahre. Jetzt noch in alte Technologien zu investieren, ist nicht sinnvoll", sagte sie der Funke Mediengruppe.

Schnitzer plädierte stattdessen für großzügige Ausnahmen und Härtefallregelungen. "Wenn der Einbau einer klimafreundlichen Heizung nur mit enormen Investitionen möglich wäre, weil das Haus alt und schlecht gedämmt ist und vieles drumherum auch noch gemacht werden müsste, sollte man ihn nicht erzwingen." Zudem sollte der Staat auch bei der Dämmung von Häusern "armen Familien mit substantiellen Subventionen helfen".

Widerstand gegen den Entwurf von Habeck und Bauministerin Klara Geywitz (SPD) kommt vor allem von der FDP, die bislang parlamentarische Beratungen darüber blockiert. Habeck schlug daraufhin am Freitag unter anderem einen späteren Startzeitpunkt der Regeln für Bestandsgebäude und Änderungen beim Heizen mit Holzpellets vor. Am Dienstag will er darüber mit Vertreterinnen und Vertretern der Ampel-Fraktionen sprechen.

Mehrere FDP-Politiker werteten Habecks Änderungsvorschläge aber ebenfalls positiv. Der stellvertretende FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzende Lukas Köhler brachte darüber hinaus allerdings eine schnellere Einführung des nationalen Emissionshandels für den Gebäude- und den Verkehrssektor ins Spiel. Dann könne "im Heizungsgesetz grundsätzlich auf Verbote und Vorschriften" verzichtet werden, sagte er der "Rheinischen Post".

Für den Gebäude- und Verkehrsbereich gilt zwar derzeit bereits ein fester CO2-Preis, der schrittweise ansteigt. Der Handel mit einem limitierten Kontingent von Zertifikaten ist aber bisher erst ab 2026 vorgesehen und auch dann nur innerhalb einer Preiskorridors von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO2. Köhler sprach sich dafür aus, den Handel mit den Zertifikaten bereits 2024 zu beginnen. "Das wird dann zusätzliche Anreize für Bürger und Unternehmen bedeuten, sich klimafreundliche Heizungen und Autos anzuschaffen", sagte der FDP-Politiker.

Der Städte- und Gemeindebund sprach sich erneut dafür aus, auch den Einbau neuer Holzheizungen weiterhin zu ermöglichen. Holzenergie sei "klimafreundlich und nachhaltig", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Funke-Zeitungen.

T.Maeda--JT