The Japan Times - Medien wie AFP und "New York Times" treten Bündnis für Ansprüche gegen KI-Dienste bei

EUR -
AED 4.108538
AFN 72.717277
ALL 91.396389
AMD 404.289449
ANG 2.002263
AOA 1026.995309
ARS 1696.579888
AUD 1.603237
AWG 2.013715
AZN 1.903861
BAM 1.955749
BBD 2.252741
BDT 137.746405
BGN 1.955573
BHD 0.422389
BIF 3353.912475
BMD 1.118731
BND 1.431843
BOB 13.158715
BRL 5.605626
BSD 1.118471
BTN 106.51322
BWP 15.365393
BYN 3.368267
BYR 21927.123778
BZD 2.249491
CAD 1.593403
CDF 2584.267796
CHF 0.931187
CLF 0.027789
CLP 1093.668113
CNY 7.486715
CNH 7.486295
COP 3558.447757
CRC 509.179885
CUC 1.118731
CUP 26.844299
CVE 110.262123
CZK 24.361761
DJF 199.174802
DKK 7.475365
DOP 68.57821
DZD 150.489514
EGP 59.061826
ERN 16.780962
ETB 182.69395
FJD 2.519161
FKP 0.847214
GBP 0.844666
GEL 2.89754
GGP 0.847214
GHS 13.058659
GIP 0.847214
GMD 82.228859
GNF 9839.743217
GTQ 8.550777
GYD 234.003893
HKD 8.77962
HNL 30.023216
HRK 7.533305
HTG 146.30422
HUF 364.339859
IDR 20035.349987
ILS 3.43993
IMP 0.847214
INR 106.504124
IQD 1694.555778
IRR 1990747.90557
ISK 136.194688
JEP 0.847214
JMD 177.625365
JOD 0.793177
JPY 176.923902
KES 145.132646
KGS 97.832687
KHR 4551.881212
KMF 492.241965
KPW 1006.857442
KRW 1500.552054
KWD 0.348753
KYD 0.932063
KZT 501.666908
LAK 25154.78142
LBP 100161.733785
LKR 370.050343
LRD 190.705023
LSL 18.443619
LTL 3.303321
LVL 0.67671
LYD 7.194812
MAD 10.936315
MDL 20.099206
MGA 5049.755373
MKD 61.568393
MMK 2349.508005
MNT 4023.134846
MOP 9.041664
MRU 44.862829
MUR 53.397048
MVR 17.283931
MWK 1939.549385
MXN 20.507125
MYR 4.572368
MZN 71.497841
NAD 18.443619
NGN 1489.4334
NIO 41.158926
NOK 10.66994
NPR 170.421553
NZD 1.992985
OMR 0.43015
PAB 1.118446
PEN 3.858399
PGK 5.073868
PHP 70.238956
PKR 309.683518
PLN 4.377191
PYG 6394.833117
QAR 4.077094
RON 5.335903
RSD 117.390609
RUB 93.8323
RWF 1652.556874
SAR 4.20315
SBD 9.037187
SCR 15.495964
SDG 672.912519
SEK 11.169677
SGD 1.431841
SHP 0.845282
SLE 27.599223
SLL 23459.220201
SOS 639.17475
SRD 42.139215
STD 23155.468955
STN 24.499361
SVC 9.786745
SYP 14545.737922
SZL 18.446519
THB 37.581541
TJS 10.323731
TMT 3.926745
TND 3.348713
TOP 2.693636
TRY 55.229056
TTD 7.6067
TWD 35.990734
TZS 2942.349311
UAH 50.456783
UGX 4630.87915
USD 1.118731
UYU 44.958827
UZS 13308.65269
VES 979.674351
VND 28990.790081
VUV 133.187122
WST 3.106755
XAF 655.957
XAG 0.018534
XAU 0.0002671395
XCD 3.023426
XCG 2.015847
XDR 0.791001
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.206749
ZAR 18.453644
ZMK 10069.916947
ZMW 22.267518
ZWL 360.230863
SSP 6441.950022
MXV 2.315869
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Medien wie AFP und "New York Times" treten Bündnis für Ansprüche gegen KI-Dienste bei
Medien wie AFP und "New York Times" treten Bündnis für Ansprüche gegen KI-Dienste bei / Foto: John MACDOUGALL, - - AFP

Medien wie AFP und "New York Times" treten Bündnis für Ansprüche gegen KI-Dienste bei

Die Nachrichtenagentur AFP, die "New York Times" und zahlreiche andere Medien schließen sich einem internationalen Bündnis für eine faire Abgeltung der massenhaften Nutzung ihrer Angebote durch Künstliche Intelligenz (KI) an. Zu den rund 40 Neuzugängen, durch die die Mitgliederzahl der Initiative auf mehr als 80 wächst, gehören auch die britischen Zeitungen "The Economist" und "The Observer", das US-Magazin "The Atlantic" sowie Zeitungsverlage aus Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Japan.

Textgröße:

Das im Februar gegründete Bündnis trägt den Namen Spur. Das ist die Abkürzung von Standards for Publisher Usage Rights - zu Deutsch: Standards für die Nutzungsrechte von Medienunternehmen. Gegründet wurde die Initiative unter anderem von den britischen Medien BBC, Sky News und "The Guardian". Spur geht es nach eigenen Angaben darum, "einen gerechten Markt für die Nutzung von Inhalten durch KI-Systeme" zu schaffen.

"Jeden Tag beantworten KI-Assistenten die Fragen von Millionen von Menschen mit Informationen, die oft zuvor von Journalisten der Agentur zusammengetragen und überprüft wurden", begründete AFP-Chef Fabrice Fries die Beteiligung seiner Agentur an dem Bündnis. Beim Zurückverfolgen der Quellen von KI-Suchergebnisse gehe es nicht nur um eine gerechte Vergütung der Urheber, diese Transparenz sei auch "essenziell für das Vertrauen der Öffentlichkeit".

Spur-Mitbegründer und -Sprecher David Buttle erklärte, Medien könnten sich nicht "damit begnügen zu hoffen", dass zwischen KI-Unternehmen und Medienunternehmen "alles gut läuft". "Medienorganisationen aus der ganzen Welt müssen sich zusammentun, um sich selbst, sich gegenseitig und die Zukunft des Journalismus zu schützen." Dazu müssten sie "für ihre Arbeit gerecht entlohnt" werden.

Den Beitritt von AFP lobte Buttle als "wichtigen Schritt bei unserem Wachstum". "AFP ist eine der weltweit führenden Nachrichtenagenturen und ihr Journalismus ist von enormem Wert für diejenigen, die KI-Systeme entwickeln", erklärte der Spur-Sprecher. "Zu oft wird dieser Wert ohne Erlaubnis oder Vergütung genutzt."

Das Bündnis verfolgt das schwierige Vorhaben, eine technische Infrastruktur zu schaffen, mit der Medien genau messen können, wie KI-Systeme ihre Angebote nutzen. Den Umfang der Mediennutzung durch KI genau zu erfassen, sei die "Voraussetzung für alle Verhandlungen" über eine gerechte Vergütung, erklärte AFP.

Diese Vergütung wird als lebenswichtig für Medien in aller Welt erachtet, die nicht nur unter der Konkurrenz großer KI-Chatbots wie ChatGPT von OpenAI oder AI Overview von Google, sondern auch von Online-Netzwerken leiden. "Die Tech-Riesen plündern Informationsseiten ohne Genehmigung oder Vergütung", hatte Anfang Juni "New York Times"-Chef Arthur Gregg Sulzberger in einer Rede beim Kongress des Weltverbands der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-Ifra) beklagt.

Die "New York Times" hat ein langwieriges und kostspieliges Klageverfahren vor der US-Justiz gegen OpenAI und Microsoft wegen Verstößen gegen das Recht auf geistiges Eigentum eingeleitet. Zugleich unterzeichnete sie einen Vertrag mit dem US-Konzern Amazon zur KI-Nutzung.

Andere Medien wie der Springer-Verlag, der "Wall Street Journal"-Herausgeber News Corp und die französische Zeitung "Le Monde" sind eine Partnerschaft mit OpenAI eingegangen. AFP kooperiert mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral.

T.Kobayashi--JT