The Japan Times - Moskau wirft Berlin "russenfeindliche Hysterie" vor

EUR -
AED 4.184829
AFN 71.778596
ALL 94.713473
AMD 419.412877
ANG 2.039871
AOA 1044.771654
ARS 1684.037898
AUD 1.65217
AWG 2.052229
AZN 1.941395
BAM 1.954275
BBD 2.295209
BDT 140.170644
BGN 1.926481
BHD 0.429577
BIF 3389.525002
BMD 1.139336
BND 1.47455
BOB 7.875167
BRL 5.909969
BSD 1.139611
BTN 106.961675
BWP 15.487597
BYN 3.305121
BYR 22330.988246
BZD 2.291872
CAD 1.617003
CDF 2583.449152
CHF 0.922361
CLF 0.026741
CLP 1052.462206
CNY 7.745378
CNH 7.752824
COP 3933.97956
CRC 517.396348
CUC 1.139336
CUP 30.192408
CVE 110.914822
CZK 24.277777
DJF 202.483266
DKK 7.480088
DOP 67.648129
DZD 151.960142
EGP 56.43136
ERN 17.090042
ETB 180.756124
FJD 2.576894
FKP 0.862156
GBP 0.863068
GEL 3.01359
GGP 0.862156
GHS 12.817976
GIP 0.862156
GMD 83.171943
GNF 10003.37167
GTQ 8.694217
GYD 238.503349
HKD 8.935757
HNL 30.443504
HRK 7.540017
HTG 148.9438
HUF 354.163079
IDR 20319.889067
ILS 3.420345
IMP 0.862156
INR 107.373829
IQD 1492.530337
IRR 1566644.152835
ISK 144.115067
JEP 0.862156
JMD 179.479977
JOD 0.807834
JPY 184.272854
KES 147.487501
KGS 99.635383
KHR 4568.738301
KMF 494.472282
KPW 1025.40292
KRW 1749.154845
KWD 0.352773
KYD 0.949701
KZT 552.928627
LAK 25139.452216
LBP 102027.551287
LKR 383.077949
LRD 207.644445
LSL 18.902021
LTL 3.364164
LVL 0.689173
LYD 7.297492
MAD 10.727424
MDL 20.206123
MGA 4813.695565
MKD 61.682975
MMK 2391.979433
MNT 4079.099526
MOP 9.205882
MRU 45.65363
MUR 54.380945
MVR 17.603174
MWK 1979.027259
MXN 19.943058
MYR 4.65765
MZN 72.807828
NAD 18.902016
NGN 1567.875065
NIO 41.711525
NOK 11.31707
NPR 171.141482
NZD 2.017953
OMR 0.438641
PAB 1.139661
PEN 3.898852
PGK 4.993996
PHP 69.855021
PKR 316.792839
PLN 4.291823
PYG 6955.543036
QAR 4.152924
RON 5.244483
RSD 117.477374
RUB 89.906115
RWF 1670.266774
SAR 4.278251
SBD 9.173881
SCR 14.7775
SDG 683.602068
SEK 11.094411
SGD 1.474647
SHP 0.850629
SLE 28.259714
SLL 23891.313258
SOS 651.134774
SRD 42.70578
STD 23581.957684
STN 25.065395
SVC 9.971177
SYP 125.933213
SZL 18.902007
THB 37.947303
TJS 10.547288
TMT 3.987676
TND 3.346804
TOP 2.743248
TRY 53.103436
TTD 7.744822
TWD 36.299026
TZS 2996.451799
UAH 51.151345
UGX 4182.626747
USD 1.139336
UYU 45.746318
UZS 13689.124042
VES 707.246307
VND 29964.540351
VUV 136.6644
WST 3.173617
XAF 655.445647
XAG 0.019435
XAU 0.00028
XCD 3.079113
XCG 2.053798
XDR 0.816281
XOF 652.839983
XPF 119.331742
YER 271.874128
ZAR 19.434192
ZMK 10255.396502
ZMW 20.528345
ZWL 366.865771
  • SDAX

    -86.7100

    17767.77

    -0.49%

  • MDAX

    -383.9900

    31588.65

    -1.22%

  • DAX

    -323.6100

    24671.22

    -1.31%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • Goldpreis

    55.4000

    4103

    +1.35%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.139

    +0.11%

Moskau wirft Berlin "russenfeindliche Hysterie" vor
Moskau wirft Berlin "russenfeindliche Hysterie" vor / Foto: Anatolii Stepanov - AFP

Moskau wirft Berlin "russenfeindliche Hysterie" vor

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat sich der Ton zwischen Moskau und Berlin noch einmal verschärft. Die russische Regierung warf der Bundesregierung am Mittwoch das Schüren von "russenfeindlicher Hysterie" vor. Berlin gefährde "jahrzehntelange Bemühungen Russlands und Deutschlands, die Feindschaft nach dem Krieg zu überwinden". Im Streit um die Einschränkungen des Güterverkehrs in die russische Exklave Kaliningrad durch Litauen warnte Berlin seinerseits Moskau vor "völkerrechtswidrigen Maßnahmen".

Textgröße:

Das Außenministerium in Moskau erklärte anlässlich des Jahrestages des Angriffs Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion, deutsche Regierungsmitglieder würden mit fast "täglichen Attacken auf unser Land russenfeindliche Hysterie schüren". In Deutschland werde derzeit eine "antirussische Propagandakampagne" gefahren. Dies habe zu einer "grundlosen, an eine Massenpsychose grenzenden Aggression" gegen Russen und russischsprachige Menschen in Deutschland geführt.

Das Außenministerium warf dem Nato-Mitglied Deutschland zudem vor, seine Militärpräsenz an der westlichen Grenzen Russlands auszubauen. Dies "ruft Erinnerung an die bittersten Zeiten der russisch-deutschen Beziehungen für unser Volk wach, einschließlich der Ereignisse, die dem Mai 1945 vorangingen".

Wegen der russischen Invasion in der Ukraine haben sich die Spannungen zwischen Moskau und Berlin in den vergangenen Monaten massiv verstärkt. Russland hat die Gaslieferungen nach Deutschland drastisch reduziert, die Bundesregierung wiederum erhöhte die Ausgaben für die Bundeswehr deutlich. Am Mittwoch bestätigte sie die Lieferung von sieben Panzerhaubitzen 2000 aus Bundeswehr-Beständen an die Ukraine. Es ist die erste Lieferung schwerer Waffen durch Deutschland an Kiew im Krieg mit Russland.

Wegen der Pläne der Bundesregierung für ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr hatte Moskau unter Anspielung auf die Nazi-Zeit unlängst auch eine "Wiederbewaffnung" Deutschlands angeprangert.

Mit Blick auf den Konflikt um den eingeschränkten Güterverkehr nach Kaliningrad warnte die Bundesregierung Moskau vor völkerrechtswidrigen Gegenmaßnahmen. "Wir fordern Russland auf, keine Maßnahmen zu ergreifen, die gegen das Völkerrecht verstoßen", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin. Er wies darauf hin, dass sich das Vorgehen Litauens im Rahmen der EU-Sanktionsbeschlüsse bewege. Der Transit von bestimmten sanktionierten Gütern durch Litauen nach Kaliningrad sei verboten, Personen und nicht sanktionierte Güter seien von dem Verbot nicht betroffen, betonte der Regierungssprecher. "Von Russland angekündigte Gegenmaßnahmen weisen wir deswegen klar zurück", unterstrich er.

Kaliningrad liegt an der Ostsee zwischen Litauen und Polen und hat keine direkte Landverbindung nach Russland. Das EU-Mitglied Litauen hatte in der vergangenen Woche angekündigt, den Güter-Bahnverkehr zwischen Russland und dessen Exklave zu beschränken. Güter, die unter die EU-Sanktionen gegen Russland fallen, können nicht mehr mit der Bahn von Russland über Litauen nach Kaliningrad gebracht werden.

Unterdessen bombardierten die russischen Streitkräfte in der Ostukraine massiv die Stadt Lyssytschansk. Sie "beschießen Lyssytschansk mit Artillerie, Raketen, Fliegerbomben, Raketenwerfern", erklärte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj. "Sie zerstören alles." Auch in der benachbarten Stadt Sjewjerodonezk dauerten die Straßenkämpfe demnach an.

Mit einer Eroberung der Gegend und der zwei Städte würde Russland die gesamte Donbass-Teilregion Luhansk kontrollieren. Außerdem wäre der Weg frei für ein weiteres Vorrücken in der angrenzenden Region Donezk.

In einer russischen Ölraffinerie nahe der Grenze zur Ukraine gab es am Mittwoch ein Feuer, das die russischen Behörden auf einen mutmaßlichen Angriff mit zwei Drohnen zurückführten. "Einer Version zufolge wurde das Feuer durch einen Drohnenangriff auf technische Vorrichtungen der Anlage verursacht", erklärte der Gouverneur der Region Rostow, Wassili Golubow. Auf dem Gelände der Nowoschachtinsk-Raffinerie seien Drohnenteile gefunden worden. Nach Angaben des Gouverneurs gab es keine Verletzten. Die Raffinerie liegt nur wenige Kilometer von der Grenze zur von pro-russischen Separatisten kontrollierten Region Luhansk in der Ostukraine entfernt.

M.Sugiyama--JT