The Japan Times - Opferbeauftragte betont gesamtdeutsche Verantwortung für Opfer der SED-Diktatur

EUR -
AED 4.261823
AFN 72.528622
ALL 95.935053
AMD 436.604425
ANG 2.077337
AOA 1064.150424
ARS 1621.684021
AUD 1.663207
AWG 2.091456
AZN 1.972013
BAM 1.954452
BBD 2.332621
BDT 142.111955
BGN 1.983601
BHD 0.438117
BIF 3439.697273
BMD 1.160469
BND 1.481865
BOB 8.020501
BRL 6.074711
BSD 1.158116
BTN 108.517535
BWP 15.868983
BYN 3.428635
BYR 22745.199827
BZD 2.329323
CAD 1.598094
CDF 2642.961246
CHF 0.915871
CLF 0.026976
CLP 1065.148777
CNY 7.998767
CNH 7.998895
COP 4299.910399
CRC 539.611441
CUC 1.160469
CUP 30.752439
CVE 110.190403
CZK 24.433652
DJF 206.240378
DKK 7.472013
DOP 69.380041
DZD 153.640876
EGP 61.01957
ERN 17.407041
ETB 179.036181
FJD 2.578854
FKP 0.867133
GBP 0.866
GEL 3.139098
GGP 0.867133
GHS 12.653325
GIP 0.867133
GMD 85.292098
GNF 10150.909299
GTQ 8.868996
GYD 242.379647
HKD 9.082976
HNL 30.666918
HRK 7.534805
HTG 151.853926
HUF 389.479638
IDR 19618.89532
ILS 3.626872
IMP 0.867133
INR 108.973471
IQD 1517.153299
IRR 1523725.306455
ISK 143.805664
JEP 0.867133
JMD 182.758401
JOD 0.822797
JPY 184.274992
KES 150.094719
KGS 101.48131
KHR 4647.753411
KMF 494.360206
KPW 1044.43909
KRW 1738.07561
KWD 0.355684
KYD 0.965134
KZT 559.094274
LAK 24934.797199
LBP 103717.344221
LKR 364.038845
LRD 212.526123
LSL 19.743978
LTL 3.426564
LVL 0.701956
LYD 7.384001
MAD 10.796712
MDL 20.256025
MGA 4835.55972
MKD 61.640187
MMK 2437.180177
MNT 4142.258418
MOP 9.333261
MRU 46.18974
MUR 54.019143
MVR 17.940903
MWK 2008.171278
MXN 20.59192
MYR 4.588517
MZN 74.165781
NAD 19.743978
NGN 1596.35309
NIO 42.620229
NOK 11.270577
NPR 173.62098
NZD 1.991586
OMR 0.446197
PAB 1.158106
PEN 4.005936
PGK 5.001506
PHP 69.543442
PKR 323.562653
PLN 4.270452
PYG 7556.884098
QAR 4.223341
RON 5.09539
RSD 117.49978
RUB 93.417
RWF 1694.279997
SAR 4.356053
SBD 9.332465
SCR 16.6447
SDG 697.44196
SEK 10.82353
SGD 1.483712
SHP 0.870653
SLE 28.554417
SLL 24334.475204
SOS 661.82344
SRD 43.331609
STD 24019.373166
STN 24.482898
SVC 10.134008
SYP 128.752055
SZL 19.742295
THB 37.923957
TJS 11.112577
TMT 4.073248
TND 3.397
TOP 2.794131
TRY 51.462205
TTD 7.868571
TWD 37.054951
TZS 2979.57356
UAH 50.862514
UGX 4336.951829
USD 1.160469
UYU 47.198048
UZS 14129.252068
VES 532.514054
VND 30571.405319
VUV 138.685458
WST 3.177599
XAF 655.490648
XAG 0.015768
XAU 0.000253
XCD 3.136226
XCG 2.08726
XDR 0.81522
XOF 655.513227
XPF 119.331742
YER 276.891239
ZAR 19.661367
ZMK 10445.613833
ZMW 21.918162
ZWL 373.670667
  • Goldpreis

    167.6000

    4569.6

    +3.67%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.16

    -0.1%

  • TecDAX

    -19.0500

    3416.31

    -0.56%

  • DAX

    -16.9900

    22636.91

    -0.08%

  • Euro STOXX 50

    6.9700

    5581.29

    +0.12%

  • MDAX

    -104.2900

    28125.11

    -0.37%

  • SDAX

    54.2900

    16517.29

    +0.33%

Opferbeauftragte betont gesamtdeutsche Verantwortung für Opfer der SED-Diktatur
Opferbeauftragte betont gesamtdeutsche Verantwortung für Opfer der SED-Diktatur / Foto: WIESELES - AFP/Archiv

Opferbeauftragte betont gesamtdeutsche Verantwortung für Opfer der SED-Diktatur

Die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke hat bei der Übergabe ihres ersten Jahresberichts die gesamtdeutsche Verantwortung für die Opfer der SED-Diktatur betont. Als Beispiele für die Verflechtungen zwischen Ost und West nannte Zupke am Donnerstag die Fluchtbewegungen und den Häftlingsfreikauf, aber auch die Zwangsarbeit, die politische Häftlinge in den DDR-Gefängnissen für westdeutsche Konzerne leisten mussten. Die Opferbeauftragte forderte zudem, die Anerkennung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden zu erleichtern.

Textgröße:

Sie habe "ganz bewusst" entschieden, dem Bundestag ihren ersten Jahresbericht zum Jahrestag des blutig niedergeschlagenen DDR-Volksaufstands von 1953 vorzulegen, erklärte Zupke. "Der 17. Juni ist über die Jahrzehnte sowohl zu einem Symbol für den Widerstand der Menschen in der DDR als auch für die Brutalität der SED-Diktatur geworden." Sie wolle den Tag dafür nutzen, "um von den Menschen zu berichten, die bis heute unter den Folgen des SED-Unrechts leiden".

Der Jahresbericht 2022 enthalte konkrete Schritte, "um die soziale Lage der Opfer zu stabilisieren, um Gerechtigkeitslücken in den Gesetzen zu schließen und die Anerkennung von verfolgungsbedingten Gesundheitsschäden zu vereinfachen", so Zupke. Bei der Anerkennung dieser Gesundheitsschäden "scheitert die breite Mehrheit der Opfer", fügte sie hinzu.

Seit mehr als zwanzig Jahren werde versucht, durch Änderungen und Ergänzungen der bestehenden Regelungen eine Verbesserung zu erreichen. "Bis heute ohne durchschlagenden Erfolg", kritisierte die Opferbeauftragte. Sie wandte sich gegen "Kosmetik am bestehenden Regelungsrahmen".

Stattdessen schlage sie vor, "dass auf Grundlage klar definierter Kriterien wie politische Haft oder Zersetzung, und definierter Krankheitsbilder der Zusammenhang zwischen dem schädigenden Ereignis und dem heutigen Gesundheitsschaden als gegeben vorausgesetzt wird". Eine solche konkretisierte Vermutungsregelung werde seit Jahren für die durch Auslandseinsätze körperlich und psychisch geschädigten Soldaten angewandt. "Mit dieser Regelung für die SED-Opfer würden unnötige Bürokratiekosten gespart und das Vertrauen der Opfer in den Rechtsstaat gestärkt werden."

Mit Blick auf die Zwangsarbeit politischer Häftlinge erklärte die Opferbeauftragte: "Keine heutige Vorstandsvorsitzende und kein heutiger Geschäftsführer sind dafür verantwortlich, was damals in den Gefängnissen im Auftrag westdeutscher Firmen geschah." Die aktuellen Unternehmensleitungen trügen aber Verantwortung dafür, "wie die Firmen heute mit den dunklen Kapiteln der Unternehmensgeschichte umgehen". Sie setze sich dafür ein, "dass die Firmen ihre historische Verantwortung annehmen und sich an der Unterstützung der SED-Opfer beteiligen".

T.Maeda--JT