The Japan Times - Mobilitätsgipfel rückt Streitpunkte in der Ampelkoalition wieder in den Fokus

EUR -
AED 4.31088
AFN 73.937945
ALL 95.47446
AMD 432.619759
ANG 2.100643
AOA 1077.382373
ARS 1625.407806
AUD 1.620797
AWG 2.115449
AZN 1.997376
BAM 1.954941
BBD 2.363672
BDT 144.257237
BGN 1.957717
BHD 0.442865
BIF 3491.517666
BMD 1.173619
BND 1.49395
BOB 8.109437
BRL 5.763757
BSD 1.173589
BTN 112.168198
BWP 15.841108
BYN 3.281172
BYR 23002.939917
BZD 2.360263
CAD 1.607682
CDF 2611.302946
CHF 0.91648
CLF 0.02724
CLP 1072.077477
CNY 7.971339
CNH 7.97127
COP 4439.356152
CRC 535.566986
CUC 1.173619
CUP 31.100914
CVE 110.613673
CZK 24.334411
DJF 208.575307
DKK 7.469854
DOP 69.350265
DZD 155.365118
EGP 62.080174
ERN 17.604291
ETB 184.258607
FJD 2.564244
FKP 0.859766
GBP 0.867011
GEL 3.133861
GGP 0.859766
GHS 13.254825
GIP 0.859766
GMD 86.255819
GNF 10304.377879
GTQ 8.954104
GYD 245.522133
HKD 9.188325
HNL 31.241829
HRK 7.532053
HTG 153.323292
HUF 357.660504
IDR 20540.275683
ILS 3.419869
IMP 0.859766
INR 112.414839
IQD 1537.441392
IRR 1539788.630801
ISK 143.603939
JEP 0.859766
JMD 185.43853
JOD 0.832094
JPY 184.980081
KES 151.515321
KGS 102.633286
KHR 4706.213987
KMF 492.920167
KPW 1056.278859
KRW 1751.297875
KWD 0.361604
KYD 0.977958
KZT 544.333172
LAK 25766.813659
LBP 105098.601529
LKR 379.065077
LRD 214.919013
LSL 19.423763
LTL 3.465393
LVL 0.709911
LYD 7.423137
MAD 10.722773
MDL 20.084919
MGA 4899.860612
MKD 61.634202
MMK 2463.3728
MNT 4202.55531
MOP 9.463102
MRU 46.957018
MUR 54.819719
MVR 18.077756
MWK 2043.271917
MXN 20.216176
MYR 4.617041
MZN 75.005946
NAD 19.423237
NGN 1608.985697
NIO 43.071164
NOK 10.770223
NPR 179.468917
NZD 1.972813
OMR 0.451261
PAB 1.173584
PEN 4.029031
PGK 5.105538
PHP 72.303754
PKR 326.999732
PLN 4.252199
PYG 7163.883149
QAR 4.27843
RON 5.203356
RSD 117.38073
RUB 86.63974
RWF 1715.831539
SAR 4.405667
SBD 9.423
SCR 16.310161
SDG 704.76155
SEK 10.92608
SGD 1.493067
SHP 0.876225
SLE 28.900434
SLL 24610.207163
SOS 670.710905
SRD 43.722607
STD 24291.55171
STN 24.910071
SVC 10.268489
SYP 129.719473
SZL 19.434756
THB 38.001966
TJS 10.972779
TMT 4.107668
TND 3.370929
TOP 2.825794
TRY 53.255559
TTD 7.964535
TWD 36.989545
TZS 3042.601635
UAH 51.580059
UGX 4411.062049
USD 1.173619
UYU 46.669496
UZS 14259.475542
VES 591.836961
VND 30911.960942
VUV 138.866694
WST 3.179681
XAF 655.668939
XAG 0.013556
XAU 0.000249
XCD 3.171765
XCG 2.11508
XDR 0.81374
XOF 653.115746
XPF 119.331742
YER 280.084451
ZAR 19.37939
ZMK 10563.989147
ZMW 22.092294
ZWL 377.904963
  • EUR/USD

    -0.0044

    1.1743

    -0.37%

  • Euro STOXX 50

    -87.0000

    5808.45

    -1.5%

  • SDAX

    -458.7400

    18097.33

    -2.53%

  • Goldpreis

    39.0000

    4725.7

    +0.83%

  • TecDAX

    -56.9100

    3709.45

    -1.53%

  • DAX

    -395.3500

    23954.93

    -1.65%

  • MDAX

    -438.3800

    31010.38

    -1.41%

Mobilitätsgipfel rückt Streitpunkte in der Ampelkoalition wieder in den Fokus
Mobilitätsgipfel rückt Streitpunkte in der Ampelkoalition wieder in den Fokus / Foto: DENIS CHARLET - AFP/Archiv

Mobilitätsgipfel rückt Streitpunkte in der Ampelkoalition wieder in den Fokus

Der Mobilitätsgipfel der Ampelkoalition am Dienstag in Berlin hat den Streit der Parteien in wichtigen Fragen wieder deutlich zu Tage treten lassen: Die FDP kritisierte die Industriepolitik von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Grünen-Chef Omid Nouripour wiederum bekräftigte die Ablehnung des Baus neuer Straßen - ein Kernanliegen des liberalen Koalitionspartners. Bahn-, Fahrrad- und Umweltverbände bemängelten den Fokus des Mobilitätsgipfels auf das Auto.

Textgröße:

Es brauche "ein klares Bekenntnis zum Automobilstandort Deutschland mit seinen hunderttausenden hoch spezialisierten Arbeitsplätzen", sagte die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende, Carina Konrad, dem "Handelsblatt". Bislang sei das Interesse von Habecks Ministeriums am Industriestandort aber "höchst überschaubar".

Konrad warf dem grünen Koalitionspartner vor, "immer weitreichendere Regulierungsideen" zu hegen und zugleich "ein an vielen Stellen lückenhaftes energiepolitisches Konzept" zu verfolgen. Habeck müsse sich auf EU-Ebene für eine "umsetzbare" neue Abgasnorm einsetzen und die "Blockade" gegen synthetische Kraftstoffe aufgeben.

Auch der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, forderte mehr Unterstützung für die sogenannten E-Fuels. Der stockende Ausbau der E-Ladesäulen zeige, dass "der alleinige Fokus auf die Elektrifizierung" nicht funktioniere, sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Die E-Fuel-Technologie gilt bislang als sehr teuer und weniger effizient als ein Elektroantrieb.

Die IG Metall forderte mit Blick auf den Mobilitätsgipfel vor allem einen schnelleren Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos. "Deutschland muss mit Hochdruck die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Hochlauf der Elektromobilität schaffen", sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erklärte hingegen unter Verweis auf eine Umfrage, "dass das Laden nicht das Problem ist". "Die Auslastung der Ladesäulen liegt bei rund 15 Prozent", erklärte Verbandschefin Kerstin Andreae. Das Problem liege vielmehr auf Seiten der Produktion von E-Autos: "Die Nachfrage und Akzeptanz sind bereits hoch, jetzt muss das Fahrzeugangebot gestärkt werden."

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) warnte davor, dass der ländliche Raum beim Ausbau der E-Infrastruktur vernachlässigt werden könnte. "Gerade der Ausbau der Ladeinfrastruktur in dünn besiedelten Gebieten ist Voraussetzung für den Durchbruch der Elektromobilität", erklärte VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing. Hier brauche es finanzielle Unterstützung, denn "unmittelbare Wirtschaftlichkeit" sei oft nicht gegeben.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat zum Gipfeltreffen am frühen Nachmittag ins Kanzleramt geladen. An dem Treffen nehmen die Ministerinnen und Minister der Ressorts Verkehr, Wirtschaft, Finanzen, Umwelt und Arbeit sowie Vertreterinnen und Vertreter von Ländern und Kommunen, Gewerkschaften und Wissenschaft sowie der Automobil- und Mobilitätswirtschaft teil.

Bahn- und Fahrradverbände kritisierten im Vorfeld, dass der Gipfel den Fokus zu sehr auf das Auto lege. Mobilität dürfe nicht mit Elektromobilität gleichgesetzt werden, erklärten sie. Dem schloss sich der BUND an: "Nach den Autogipfeln der Vergangenheit brauchen wir einen Neustart und einen Mobilitätsgipfel, der diesen Namen verdient", erklärte Geschäftsführeren Antje von Broock. Es müsse auch um "Mobilität mit weniger Autos und mehr Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr" gehen.

Der ökologische Verkehrsclub VCD prangerte einen "Etikettenschwindel" an: Es gehe lediglich um die Transformation der Automobilwirtschaft. "Dies einen Mobilitätsgipfel zu nennen, ist anmaßend", erklärte die Vorsitzende Kerstin Haarmann.

S.Fujimoto--JT