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Die deutschen Kanuten haben bei der WM im polnischen Posen einen überragenden ersten Finaltag mit drei Medaillen gefeiert. Der Kajak-Vierer der Männer um Schlagmann Max Rendschmidt sowie der Canadier-Zweier der Frauen mit Carlotta Loske und Maike Jakob paddelten zu Gold, der Frauen-Vierer verpasste auf dem Bronze-Rang Silber um lediglich zwei Hundertstelsekunden.
Der K4 der Männer, das Paradeboot des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) mit der Besetzung Rendschmidt, Max Lemke, Jacob Schopf und Tom Liebscher-Lucz, die schon 2024 Olympia-Gold in Paris geholt hatten, setzte sich im Finale über die 500 m in 1:23,95 Minuten gegen Australien (1:24,57) und Portugal (1:25,53) durch.
Loske und Jakob fuhren anschließend völlig überraschend zum Titel - und fielen den Männern vom K4 überwältigt in die Arme. "Wir können das nicht glauben, was für ein unglaubliches Gefühl. Ein Traum wird wahr", sagte Loske im Siegerinterview. "Sensationell, was hier gerade passiert ist", schwärmte der 16-malige Weltmeister Ronald Rauhe als TV-Experte im ZDF.
Der Frauen-Vierer mit der Besetzung Paulina Paszek, Finja Hermanussen, Pauline Jagsch und Nele Reinwardt musste sich nur China und im Fotofinish Spanien geschlagen geben. David Bauschke kam im Finale im C1 auf Rang acht, Caroline Heuser erreichte im K1 Platz sechs.
Die WM ist der Saisonhöhepunkt der Kanutinnen und Kanuten, langfristiges Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
T.Kobayashi--JT