The Japan Times - Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez

EUR -
AED 4.179616
AFN 75.678542
ALL 93.750507
AMD 416.391061
AOA 1043.62306
ARS 1701.742833
AUD 1.62823
AWG 2.048552
AZN 1.939126
BAM 1.95482
BBD 2.291551
BDT 140.33961
BHD 0.429077
BIF 3398.920554
BMD 1.138084
BND 1.468638
BOB 12.634496
BRL 5.77703
BSD 1.137729
BTN 109.806478
BWP 15.715703
BYN 3.263378
BYR 22306.449845
BZD 2.288212
CAD 1.602206
CDF 2569.793986
CHF 0.930242
CLF 0.027302
CLP 1074.590078
CNY 7.705114
CNH 7.707203
COP 3656.550648
CRC 517.728952
CUC 1.138084
CUP 30.159231
CVE 110.212626
CZK 24.135916
DJF 202.593046
DKK 7.475625
DOP 66.255604
DZD 151.799566
EGP 58.440507
ERN 17.071263
ETB 183.635495
FJD 2.56217
FKP 0.855066
GBP 0.853328
GEL 2.987506
GGP 0.855066
GHS 13.231189
GIP 0.855066
GMD 84.21797
GNF 9982.256374
GTQ 8.679418
GYD 238.024341
HKD 8.925175
HNL 30.473314
HRK 7.535027
HTG 148.752777
HUF 360.796561
IDR 20399.419096
ILS 3.467003
IMP 0.855066
INR 109.67484
IQD 1490.432806
IRR 1565178.714879
ISK 143.01197
JEP 0.855066
JMD 180.459488
JOD 0.806855
JPY 186.34592
KES 147.313836
KGS 99.525882
KHR 4600.571239
KMF 492.790428
KRW 1662.194735
KWD 0.352874
KYD 0.948099
KZT 540.951547
LAK 25761.626127
LBP 101881.909096
LKR 382.338232
LRD 205.921289
LSL 19.216155
LTL 3.360467
LVL 0.688415
LYD 7.280476
MAD 10.654656
MDL 20.108384
MGA 5041.38282
MKD 61.539404
MMK 2390.228125
MNT 4091.090922
MOP 9.189848
MRU 45.408626
MUR 53.968211
MVR 17.58333
MWK 1972.758529
MXN 19.873851
MYR 4.656363
MZN 72.695153
NAD 19.216408
NGN 1555.066937
NIO 41.869
NOK 10.896906
NPR 175.689793
NZD 1.963856
OMR 0.437575
PAB 1.137709
PEN 3.871858
PGK 5.089581
PHP 70.280141
PKR 316.032789
PLN 4.314471
PYG 6878.580159
QAR 4.136198
RON 5.23211
RSD 117.434388
RUB 88.366048
RWF 1676.414977
SAR 4.281093
SBD 9.196978
SCR 15.207023
SDG 683.418008
SEK 11.04715
SGD 1.468601
SLE 27.626995
SOS 650.162475
SRD 43.011047
STD 23556.044655
STN 24.487395
SVC 9.955269
SZL 19.213857
THB 38.310187
TJS 10.495259
TMT 3.983295
TND 3.372309
TRY 53.883053
TTD 7.730021
TWD 36.836941
TZS 3007.383804
UAH 50.98917
UGX 4288.84886
USD 1.138084
UYU 45.689091
UZS 13768.912508
VES 843.606486
VND 29962.342095
VUV 134.847547
WST 3.124845
XAF 655.610886
XAG 0.019474
XAU 0.00028
XCD 3.075729
XCG 2.050472
XDR 0.815921
XOF 655.645433
XPF 119.331742
YER 270.960517
ZAR 19.136089
ZMK 10244.137451
ZMW 21.076059
ZWL 366.46264
  • DAX

    335.8800

    25099

    +1.34%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

  • MDAX

    291.8100

    31965.53

    +0.91%

  • Goldpreis

    16.7000

    4066.9

    +0.41%

  • SDAX

    130.6600

    18229.28

    +0.72%

  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1374

    -0.07%

Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez
Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez / Foto: Anne-Christine POUJOULAT - SID

Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez

Tadej Pogacar flog wie entfesselt durch das Menschenmeer im ohrenbetäubend lauten Hexenkesel von Alpe d'Huez, nach einem seiner größten Siege breitete er schließlich in Triumphpose die Arme aus. Der slowenische Superstar hat bei der Tour de France allen Schwächegerüchten getrotzt und nach einer schieren Demonstration seiner Stärke erstmals am berühmtesten Berg der Radsport-Welt triumphiert.

Textgröße:

Mit seinem fünften Etappensieg der laufenden Tour beseitigte der übermächtige Dominator fast alle Zweifel am historischen fünften Gesamtsieg. Damit würde Pogacar zu den Rekordchampions Anquetil, Merckx, Hinault und Indurain aufschließen.

Vor einer sagenhaften Kulisse von einer halben Million Menschen an den legendären 21 Alpenkehren trat der 27-Jährige zwölf Kilometer vor dem Ziel an, ließ seine chancenlosen Rivalen stehen und sammelte alle Ausreißerr ein - die letzten ließ er auf dem Schlusskilometer stehen. Im Ziel hatte Pogacar sechs Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Lenny Martinez.

In der Gesamtwertung führt Pogacar vor der zweiten und noch schwereren Alpe-d'Huez-Etappe am Samstag mit 7:11 Minuten vor Remco Evenepoel. Der belgische Kapitän des deutschen Red-Bull-Teams nahm als Tagessechster den weiteren Rivalen erneut Zeit ab. Im Kampf um den Gesamtsieg ist das aber nebensächlich: Es scheint unmöglich, dass Pogacar das Gelbe Trikot ohne Unfall noch verliert.

Gesamtdritter bleibt Pogacars mexikanischer Teamkollege Isaac del Toro (+9:42), der knapp hinter Evenepoel ins Ziel kam. Frankreichs Supertalent Paul Seixas verpasste einen Coup auf der größten Bühne des Radsports und bleibt nach Platz neun Gesamtvierter (+10:06). Den Franzosen droht die nach 1926 und 1999 erst dritte Tour ohne Etappensieg.

Pogacar selbst steht nun bei 26 Tagessiegen - diesen einen, der ihm noch fehlte, wollte er unbedingt. "Es gibt zwei Chancen, da zu gewinnen, also will ich es probieren", hatte Pogacar, der 2022 beim Sieg des britischen Ausreißers Thomas Pidcock Fünfter geworden war, beim Start am Freitagmittag gesagt.

Und schon am Beginn des Anstiegs machte er ernst, setzte seine Kontrahenten sofort unter Druck und startete wenig später durch - auch Evenepoel war chancenlos. Der Belgier blieb fünf Kilometer vor dem Ziel mit den weiteren Verfolgern fast in den Fan-Massen stecken.

Pogacars UAE-Team, das an den vergangenen Tagen mit einem im Team grassierenden Virus zu kämpfen hatte, zeigte auf dem Weg zum Schlussanstieg kaum Anzeichen von Schwäche. Auch der unkaputtbare Nils Politt sorgte dafür, dass der Kapitän nach Plan am Fuße des Schlussanstiegs abgeliefert wurde.

Weil die ersten 114 von 128 km der Etappe nicht selektiv genug waren, tat sich bis dahin wenig. Mit dreieinhalb Minuten Vorsprung auf die heranrasende Pogacar-Gruppe fuhren 14 Ausreißer in den abschließenden Berg - dann begann die große Pogi-Show.

An den Kehren hinauf nach nach Alpe d'Huez herrschte schon seit Tagen Ausnahmezustand, 24 Stunden vor dem Rennen sperrten die Behörden die Straße für Autos ab. Hunderttausende feierten die Nacht hindurch eine riesige Party an der Strecke, am Renntag gab es auch für Radfahrer kein Durchkommen mehr - und die selbst hartgesottene Profis blickten dem Anstieg mit Sorgen entgegen.

"Es macht mir auch etwas Angst. Mal sehen, wie extrem es wird", sagte Evenepoel vor seiner Alpe-d'Huez-Premiere. "Das wird wieder ein Chaos geben", prophezeite Pogacar und erinnerte sich mit Gruseln an die Berichte seiner Verlobten aus dem Jahr 2022. "Ich bin froh, dass Urska die Steigung nicht wie damals 2022 hochfahren wird. Das war sie total verdreckt, weil so viele Leute sie angefasst und geschüttelt hatten."

Y.Kimura--JT