The Japan Times - Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin

EUR -
AED 4.286951
AFN 77.041935
ALL 92.239359
AMD 424.151071
ANG 2.089232
AOA 1071.591028
ARS 1764.688182
AUD 1.629502
AWG 2.09824
AZN 1.985645
BAM 1.955574
BBD 2.348629
BDT 143.493447
BGN 1.980186
BHD 0.439649
BIF 3481.398391
BMD 1.16731
BND 1.481629
BOB 13.427451
BRL 6.009199
BSD 1.166065
BTN 111.209171
BWP 15.613199
BYN 3.517994
BYR 22879.282683
BZD 2.345329
CAD 1.615517
CDF 2659.721351
CHF 0.936136
CLF 0.027087
CLP 1066.069918
CNY 7.844734
CNH 7.841255
COP 3613.922777
CRC 529.038971
CUC 1.16731
CUP 30.933724
CVE 110.252281
CZK 24.070814
DJF 207.656045
DKK 7.475415
DOP 68.292122
DZD 155.261725
EGP 58.801741
ERN 17.509655
ETB 188.214888
FJD 2.559386
FKP 0.856451
GBP 0.855423
GEL 3.040819
GGP 0.856451
GHS 13.0025
GIP 0.856451
GMD 85.798605
GNF 10245.818059
GTQ 8.896974
GYD 243.971856
HKD 9.150015
HNL 31.277392
HRK 7.53417
HTG 152.552402
HUF 360.976737
IDR 20657.891104
ILS 3.47754
IMP 0.856451
INR 110.882928
IQD 1527.623776
IRR 1604584.79479
ISK 141.209394
JEP 0.856451
JMD 185.07865
JOD 0.827648
JPY 185.884848
KES 151.084766
KGS 102.081325
KHR 4719.455571
KMF 493.77205
KPW 1050.57965
KRW 1615.364885
KWD 0.360197
KYD 0.971788
KZT 533.948405
LAK 26172.980727
LBP 104425.653624
LKR 383.015816
LRD 211.645585
LSL 18.652448
LTL 3.446764
LVL 0.706094
LYD 7.383148
MAD 10.775357
MDL 20.150675
MGA 4990.424313
MKD 61.521856
MMK 2451.084129
MNT 4198.275285
MOP 9.414714
MRU 46.757606
MUR 54.595383
MVR 18.046666
MWK 2022.066738
MXN 19.782981
MYR 4.716053
MZN 74.596975
NAD 18.652448
NGN 1571.911262
NIO 42.915049
NOK 10.880832
NPR 177.934474
NZD 1.954066
OMR 0.448831
PAB 1.166165
PEN 3.913649
PGK 5.170404
PHP 71.920912
PKR 323.50958
PLN 4.303482
PYG 6990.193622
QAR 4.25091
RON 5.256752
RSD 117.296015
RUB 97.645083
RWF 1718.90171
SAR 4.382697
SBD 9.3611
SCR 16.062454
SDG 702.137104
SEK 11.038898
SGD 1.48162
SHP 0.864821
SLE 28.773862
SLL 24477.913292
SOS 666.423122
SRD 44.26676
STD 24160.967267
STN 24.497174
SVC 10.203823
SYP 15177.368943
SZL 18.650848
THB 38.182828
TJS 10.75156
TMT 4.097259
TND 3.397908
TOP 2.810603
TRY 56.169457
TTD 7.922086
TWD 37.186773
TZS 3093.370102
UAH 52.10009
UGX 4349.498249
USD 1.16731
UYU 46.874593
UZS 13733.415735
VES 914.800628
VND 30480.807623
VUV 138.094437
WST 3.170349
XAF 655.881339
XAG 0.016967
XAU 0.000251
XCD 3.154715
XCG 2.101658
XDR 0.825349
XOF 655.881339
XPF 119.331742
YER 276.774218
ZAR 18.59676
ZMK 10507.191229
ZMW 22.208438
ZWL 375.873454
  • EUR/USD

    0.0002

    1.1677

    +0.02%

  • SDAX

    -22.4800

    18541.82

    -0.12%

  • MDAX

    157.0400

    32267.44

    +0.49%

  • TecDAX

    1.4900

    4050.72

    +0.04%

  • DAX

    129.5400

    26266.14

    +0.49%

  • Goldpreis

    12.7000

    4707.2

    +0.27%

  • Euro STOXX 50

    7.6500

    6455.63

    +0.12%

Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin
Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin / Foto: Federico Gambarini - picture-alliance/dpa/SID

Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin

Die erste Titelchance verspielt, der Triple-Traum geplatzt: Der SC Magdeburg ist nach einem denkwürdigen Handball-Fight mit Überlänge völlig überraschend im Halbfinale des DHB-Pokals am Bergischen HC gescheitert. Beim Final Four in Köln unterlag der Champions-League-Sieger dem krassen Außenseiter 3:4 im Siebenmeterwerfen, nach 70 Minuten hatte es 27:27 gestanden (22:22, 11:11). Torhüter Christopher Rudeck wurde zum gefeierten Helden. Zuvor hatten die Füchse Berlin im ersten Halbfinale den Ligakonkurrenten TBV Lemgo Lippe nach einer packenden zweiten Hälfte 39:36 (20:16) geschlagen.

Textgröße:

Das vermeintliche Traumfinale machte das beherzt kämpfende Team des BHC um den Siebenmeterkiller Rudeck zunichte. Stattdessen hofft der Außenseiter nun selbst auf den großen Pokalcoup. Bei der zweiten Final-Four-Teilnahme kommt es am Sonntag (15.45 Uhr/ARD) zum Duell gegen Meister Berlin - der Traum vom ersten Pokalsieg lebt. Nach einer starken ersten Hälfte ließ der BHC auch in der Schlussphase nicht locker und verdiente sich die Überraschung mit immensem Einsatz. Der SCM rettete sich erst in den Schlusssekunden der Verlängerung ins Siebenmeterwerfen, dann parierte Rudeck zweimal, Magdeburgs Manuel Zehnder warf zudem daneben. Schon vorher hatte Rudeck mit vier gehaltenen Siebenmetern geglänzt.

Der SCM wiederum, der eigentlich in Liga, Pokal und Champions League den großen Wurf geplant hatte, gab den ersten der drei gewünschten Titel aus der Hand. Anders als Berlin, das zuvor gegen Lemgo zwar ebenfalls Nerven bewies, schlussendlich aber cool blieb, fand der SCM nie zu gewohnter Stärke. Der vierte Pokaltriumph muss warten.

Die Magdeburger von Trainer Bennet Wiegert suchten auf dem eigens für das Final Four aufgebauten mobilen Glasboden vergebens nach Lücken im Defensivbollwerk des BHC. "Ich möchte mehr Bewegung, unser Thema ist die Offensive", sagte Wiegert beim Stand von 5:7 (20.). Die erste Führung folgte wenig später (11:10/29.), doch der BHC blieb dran.

"Mega geil", sagte BHC-Profi Johannes Wasielewski in der Pause bei Dyn: "Wir haben ein viel besseres emotionales Level, wir nehmen die Zuschauer besser mit als Magdeburg."

Auch nach dem Seitenwechsel machten die Bergischen unter dem Jubel ihrer Fans dem Favoriten das Leben richtig schwer. Als beim 17:18 (50.) immer noch ein Rückstand auf dem Videowürfel stand, appellierte Wiegert in einer Auszeit an sein Team: "Jungs, wir wussten genau, was hier passiert. Dass wir in dieser Situation stehen: Wir gegen alle, darin sind wir fantastisch", sagte der 44-Jährige: "Mit Kopf bitte, Ruhe rein!"

Nach einem Ballverlust hatte der SCM mit dem letzten Angriff die Chance auf den Lucky Punch, doch dieser blieb aus. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, wo BHC-Torhüter Rudeck früh den vierten (!) Siebenmeter der Magdeburger parierte. Magdeburg aber kam zurück.

Bei den Berlinern hatte zuvor Torhüter Dejan Milosavljev seinen Vorderleuten mit 18 Paraden auf die Siegerstraße geholfen. Vorne überzeugte neben Welthandballer Mathias Gidsel (8 Tore) auch sein dänischer Weltmeister-Kollege Lasse Andersson mit elf Treffern als bester Schütze.

Die Lemgoer schnupperten in der Schlussphase lange an einer Überraschung. Zwar war Berlin zur Halbzeit auf vier Tore davongezogen. Doch der TBV erwies sich als hartnäckiger Gegner und hielt trotz kleinerer Rückschläge den Meister in Sicht. "Lemgo ist viel schöner als Berlin", sang fast die gesamte Halle, ehe Gidsel und Co. in der Crunchtime ernst machten. Den bislang einzigen Pokal-Triumph holte Berlin 2014.

"Das fühlt sich sehr, sehr gut an", sagte Gidsel in der ARD: "Das war ein harter Kampf, ein typisches Halbfinale. In der zweiten Halbzeit gab es eine Phase, in der nicht alles geklappt hat. Lemgo hat es unheimlich schwer für uns gemacht."

S.Ogawa--JT