The Japan Times - Scholz: Russland sollte "Entschlossenheit" von EU und Nato nicht unterschätzen

EUR -
AED 4.111624
AFN 72.772715
ALL 90.823165
AMD 403.603858
ANG 2.003793
AOA 1026.646761
ARS 1730.135103
AUD 1.599194
AWG 2.015229
AZN 1.904124
BAM 1.95302
BBD 2.253992
BDT 139.21186
BGN 1.956822
BHD 0.422359
BIF 3363.192839
BMD 1.119572
BND 1.431463
BOB 13.59214
BRL 6.089239
BSD 1.119107
BTN 106.14792
BWP 15.459411
BYN 3.306394
BYR 21943.601747
BZD 2.250697
CAD 1.565273
CDF 2586.210293
CHF 0.916263
CLF 0.027807
CLP 1094.403801
CNY 7.443245
CNH 7.441635
COP 3613.976859
CRC 508.875719
CUC 1.119572
CUP 26.857773
CVE 110.697664
CZK 24.33557
DJF 198.97031
DKK 7.47431
DOP 67.453812
DZD 152.091205
EGP 61.966489
ERN 16.793573
ETB 181.855763
FJD 2.513665
FKP 0.836056
GBP 0.834696
GEL 2.905315
GGP 0.836056
GHS 13.042754
GIP 0.836056
GMD 82.29237
GNF 9852.229413
GTQ 8.555823
GYD 234.594484
HKD 8.784931
HNL 30.082184
HRK 7.578391
HTG 146.681229
HUF 364.545361
IDR 20282.941315
ILS 3.515959
IMP 0.836056
INR 106.05214
IQD 1696.485398
IRR 2104407.08182
ISK 136.218538
JEP 0.836056
JMD 177.836885
JOD 0.793803
JPY 176.747317
KES 145.410139
KGS 97.906303
KHR 4573.449507
KMF 492.611213
KPW 1007.614323
KRW 1504.044199
KWD 0.348636
KYD 0.932598
KZT 506.459158
LAK 25223.946377
LBP 100257.629233
LKR 372.040476
LRD 190.579045
LSL 18.62549
LTL 3.305804
LVL 0.677218
LYD 7.181778
MAD 11.003639
MDL 20.216767
MGA 5053.806934
MKD 61.594145
MMK 2350.757462
MNT 4029.70289
MOP 9.043928
MRU 45.346459
MUR 52.944158
MVR 17.308637
MWK 1944.695768
MXN 20.790102
MYR 4.558874
MZN 71.539006
NAD 18.62549
NGN 1505.073646
NIO 41.181387
NOK 10.416807
NPR 169.836273
NZD 1.992065
OMR 0.430472
PAB 1.119347
PEN 3.881575
PGK 5.018857
PHP 70.957885
PKR 309.566096
PLN 4.417751
PYG 6624.57127
QAR 4.090778
RON 5.338676
RSD 117.66135
RUB 90.961142
RWF 1655.188528
SAR 4.214559
SBD 9.021738
SCR 15.482281
SDG 673.428075
SEK 10.948497
SGD 1.431954
SHP 0.837815
SLE 25.638945
SLL 23476.859864
SOS 639.589674
SRD 42.072943
STD 23172.870011
STN 24.465179
SVC 9.792063
SYP 14556.66852
SZL 18.619499
THB 37.725642
TJS 10.290321
TMT 3.9185
TND 3.344739
TOP 2.695659
TRY 55.970631
TTD 7.570225
TWD 36.498145
TZS 2961.264439
UAH 51.108857
UGX 4789.183571
USD 1.119572
UYU 44.995957
UZS 13372.966303
VES 993.597106
VND 28844.640582
VUV 133.134054
WST 3.108174
XAF 655.957
XAG 0.022087
XAU 0.000283427217
XCD 3.025698
XCG 2.016829
XDR 0.791595
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.444883
ZAR 18.591823
ZMK 10077.479895
ZMW 22.662554
ZWL 360.501572
SSP 6432.182028
MXV 2.341362
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Scholz: Russland sollte "Entschlossenheit" von EU und Nato nicht unterschätzen
Scholz: Russland sollte "Entschlossenheit" von EU und Nato nicht unterschätzen

Scholz: Russland sollte "Entschlossenheit" von EU und Nato nicht unterschätzen

In der Ukraine-Krise hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Russland davor gewarnt, die Einigkeit von EU und Nato zu unterschätzen. "Wir sind geschlossen und entschlossen", sagte Scholz am Donnerstagabend bei einem Treffen mit baltischen Staats- und Regierungschefs in Berlin. In der derzeitigen kritischen Lage sollte Russland "unsere Einigkeit und Entschlossenheit nicht unterschätzen als Partner in der EU und als Verbündete in der Nato".

Textgröße:

"Es geht im Augenblick um nicht weniger als darum, einen Krieg in Europa zu verhindern", sagte der Kanzler. "Wir wollen Frieden und Stabilität auf unserem Kontinent erhalten. Das eint uns."

"Eine weitere militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine würde sehr schwerwiegende politische wirtschaftliche und strategische Konsequenzen für Russland nach sich ziehen", warnte Scholz. "Wir erwarten von Russland nun eindeutige Schritte, um die gegenwärtigen Spannungen in der Region zu verringern." Deeskalation sei das "Gebot der Stunde".

"Zugleich sind wir bereit zu einem ernsthaften Gespräch mit Russland", unterstrich der Kanzler. Die Nato habe Russland bereits "konkrete Vorschläge" zu Fragen der europäischen Sicherheit unterbreitet. Im Zuge der derzeitigen intensiven Reisediplomatie zur Entschärfung des Ukraine-Konflikts will Scholz am Dienstag den russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau besuchen.

Zudem fand parallel zum Treffen zwischen Scholz und den Vertretern der baltischen Staaten in Berlin eine zweite Gesprächsrunde im sogenannten Normandie-Format statt. Bei den Beratungen der außenpolitischen Berater aus Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine sollten Wege zur Deeskalation in dem Konflikt sondiert werden.

Der lettische Ministerpräsident Krisjanis Karins appellierte bei dem Treffen mit Scholz an Deutschland, eine "Führungsrolle" in den Bestrebungen zur Beilegung des Konflikts zu übernehmen. Es werde "sehr gebraucht", dass Deutschland als größte Wirtschaftsmacht in Europa "die gesamte Europäische Union und Nato durch diese schwierigen Zeiten führt".

Die estnische Regierungschefin Kaja Kallas sagte, die gegenwärtige Lage bestätige die Richtigkeit des Nato-Kurses, ihre Präsenz an ihrer östlichen Flanke zu stärken. Dieser Truppenaufbau an der Ostgrenze müsse nun "in beschleunigtem Tempo" vorangetrieben werden. Ein Dialog mit Moskau habe nur dann eine Chance, wenn er mit "glaubwürdiger Abschreckung" kombiniert werde.

Der litauische Präsident Gitanas Nauseda hatte sich kurz vor dem Treffen mit Scholz enttäuscht über die ablehnende Haltung Berlins zu Waffenlieferungen an die Ukraine geäußert. "Um ehrlich zu sein, haben wir mehr erwartet", sagte Nauseda dem TV-Sender "Welt". "Aber wir verstehen natürlich die Gründe." Ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland sei gegen Waffenlieferungen.

Im gemeinsamen Auftritt mit Scholz vor der Presse ging Nauseda jedoch dann nicht auf die Frage von Waffenlieferungen ein. An der Seite des Kanzlers begrüßte er die Ankündigung der Bundesregierung vom Montag, zur Stärkung der Nato-Ostflanke 350 weitere Soldaten nach Litauen zu entsenden. Bisher sind dort rund 500 deutsche Soldatinnen und Soldaten stationiert.

Der russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine schürt im Westen seit Monaten die Sorge, Russland könnte einen Großangriff auf das Nachbarland vorbereiten. Russland bestreitet seinerseits hingegen jegliche Angriffspläne auf die Ukraine. Zugleich führt der Kreml ins Feld, sich von Kiew und der Nato bedroht zu fühlen. Von dem Militärbündnis sowie von den USA fordert Putin umfassende Sicherheitsgarantien.

T.Shimizu--JT