The Japan Times - G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung

EUR -
AED 4.262901
AFN 76.609982
ALL 92.390839
AMD 422.484375
ANG 2.077512
AOA 1065.579215
ARS 1751.300953
AUD 1.618825
AWG 2.089372
AZN 1.979448
BAM 1.955778
BBD 2.335814
BDT 142.528412
BGN 1.969077
BHD 0.43751
BIF 3477.481097
BMD 1.160762
BND 1.476334
BOB 13.748847
BRL 6.016692
BSD 1.159682
BTN 110.308572
BWP 15.612364
BYN 3.556983
BYR 22750.936565
BZD 2.332454
CAD 1.608956
CDF 2634.929713
CHF 0.939399
CLF 0.027568
CLP 1085.010318
CNY 7.800555
CNH 7.801261
COP 3742.227267
CRC 521.312157
CUC 1.160762
CUP 30.760195
CVE 110.707696
CZK 24.15894
DJF 206.806805
DKK 7.475134
DOP 68.391595
DZD 154.75514
EGP 59.05888
ERN 17.411431
ETB 188.042954
FJD 2.551181
FKP 0.857254
GBP 0.856834
GEL 3.023726
GGP 0.857254
GHS 13.076005
GIP 0.857254
GMD 85.315489
GNF 10243.238878
GTQ 8.869672
GYD 242.627297
HKD 9.099487
HNL 31.235586
HRK 7.533457
HTG 151.659617
HUF 365.082305
IDR 20589.597591
ILS 3.470736
IMP 0.857254
INR 110.10884
IQD 1520.598311
IRR 1595583.541085
ISK 140.803331
JEP 0.857254
JMD 183.604282
JOD 0.82296
JPY 185.593062
KES 150.144724
KGS 101.5091
KHR 4707.988115
KMF 492.163538
KPW 1044.686204
KRW 1591.161073
KWD 0.358896
KYD 0.966493
KZT 534.906346
LAK 26030.089159
LBP 103946.242806
LKR 380.677399
LRD 209.914895
LSL 18.712553
LTL 3.427428
LVL 0.702133
LYD 7.368886
MAD 10.77368
MDL 19.888693
MGA 5014.492062
MKD 61.524315
MMK 2437.649554
MNT 4175.147098
MOP 9.362655
MRU 46.379082
MUR 54.659974
MVR 17.945342
MWK 2011.046899
MXN 19.73307
MYR 4.684488
MZN 74.143694
NAD 18.712472
NGN 1553.703307
NIO 42.657646
NOK 10.849376
NPR 176.494116
NZD 1.963888
OMR 0.446306
PAB 1.159687
PEN 3.90474
PGK 5.133761
PHP 72.535442
PKR 322.230365
PLN 4.328656
PYG 6863.893973
QAR 4.239116
RON 5.258481
RSD 117.372775
RUB 99.824728
RWF 1710.039879
SAR 4.379555
SBD 9.305042
SCR 16.164402
SDG 698.194958
SEK 11.128359
SGD 1.476222
SHP 0.859969
SLE 28.583771
SLL 24340.599322
SOS 662.815457
SRD 43.858239
STD 24025.431272
STN 24.500571
SVC 10.147931
SYP 15092.22832
SZL 18.707711
THB 38.524504
TJS 10.698335
TMT 4.062667
TND 3.392875
TOP 2.794836
TRY 56.040415
TTD 7.803947
TWD 36.719582
TZS 3077.46463
UAH 51.627304
UGX 4389.951098
USD 1.160762
UYU 46.718272
UZS 13714.403662
VES 917.787981
VND 30263.969061
VUV 136.218503
WST 3.143126
XAF 655.972298
XAG 0.017384
XAU 0.000262
XCD 3.137018
XCG 2.090086
XDR 0.820719
XOF 655.254202
XPF 119.331742
YER 275.129585
ZAR 18.699415
ZMK 10448.255344
ZMW 22.006134
ZWL 373.764913
  • Euro STOXX 50

    -52.2600

    6367.9

    -0.82%

  • TecDAX

    -46.9800

    4035.7

    -1.16%

  • DAX

    -303.8700

    25954.24

    -1.17%

  • MDAX

    -452.6200

    32271.93

    -1.4%

  • SDAX

    -140.4000

    18795.01

    -0.75%

  • Goldpreis

    -64.4000

    4417.1

    -1.46%

  • EUR/USD

    -0.0019

    1.1604

    -0.16%

G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung
G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung / Foto: Allison Joyce - AFP

G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung

Erstmals seit gut vier Jahren haben die USA Russland die Teilnahme an einem G20-Finanzministertreffen ermöglicht und damit Protest bei Deutschland und anderen europäischen Partnern hervorgerufen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Montag am Rande der Beratungen in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina irritiert über das US-Vorgehen. Er habe zusammen mit anderen Europäern ein Foto mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow boykottiert, sagte Klingbeil.

Textgröße:

Der russische Minister nahm an dem G20-Treffen erstmals seit dem Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 wieder persönlich teil. Klingbeil nannte dieses Signal der US-Regierung von Präsident Donald Trump "irritierend". Er hätte sich Klarheit des US-Gastgebers gewünscht, dass man den russischen Minister "nicht wie einen normalen Gast hier empfängt", sagte der Bundesfinanzminister.

Er habe Siluanow bei der Arbeitssitzung "direkt ins Gesicht gesagt, dass die russische Regierung diesen Krieg beenden muss", sagte Klingbeil weiter. In einer Vorbesprechung der Europäer habe er zudem "klar gemacht, dass ich mich nicht mit dem russischen Finanzminister auf ein gemeinsames Foto stellen werde". Er sei "dankbar", dass andere Europäer seinem Beispiel gefolgt seien.

Das Weiße Haus verteidigte dagegen die Einladung Russlands. Die US-Regierung arbeite mit Moskau an einer Vereinbarung, die in der Ukraine "das endlose Blutvergießen beendet", sagte Sprecher Kush Desai auf Anfrage. "Der Präsident und die Regierung werden sich niemals scheuen, mit den Leuten zu sprechen, mit denen wir sprechen müssen, um dies voranzubringen", sagte Desai.

Auch Trump selbst äußerte sich später. "Wir werden sehen, was passiert", erklärte er aus dem Weißen Haus. "Aber wir verstehen uns gerne mit allen. Einer der Gründe, warum ich so erfolgreich bin, ist, dass ich mich mit allen gut verstehe."

Die USA haben in diesem Jahr den rotierenden Vorsitz der G20-Gruppe inne, der auch Russland angehört. Seit dem Angriff auf die Ukraine hatte der Westen Moskau jedoch isoliert. Trump näherte sich seit seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 wieder an den russischen Präsidenten Wladimir Putin an. Befürchtet wird, Trump könne Putin Mitte Dezember zum G20-Gipfel einladen und die europäischen Partner damit erneut provozieren. Der Gipfel soll in einem Golfclub des US-Präsidenten in Miami im Bundesstaat Florida stattfinden.

US-Finanzminister Scott Bessent kam am Rande der Beratungen in Asheville auch bilateral mit Siluanow zusammen. Dabei habe sich Bessent für Trumps Ukraine-Plan eingesetzt, sagte ein US-Vertreter.

Aus informierten Kreisen hieß es zudem, Bessent habe Sulianow "deutlich gemacht", dass die USA Russland "keine wirtschaftliche Atempause gewähren werden, solange der Krieg in der Ukraine andauert".

Trump hatte Moskau und Kiew gedrängt, eine Vereinbarung zur Einstellung der Kämpfe zu schließen. Ein 28-Punkte-Plan, der weitgehend den Forderungen Moskaus entsprach, stieß in der Ukraine und bei den Europäern allerdings auf scharfe Kritik.

Klingbeil bekräftigte, er sehe überhaupt keine "Normalisierung oder eine Entspannung der Situation" mit Moskau. Allein Russland trage die Verantwortung für das Ende des Krieges, "und nicht Russland und die Ukraine".

Die USA wollen mit Hilfe der G20-Partner derweil den Iran wirtschaftlich isolieren. "Wir werden weiterhin Druck ausüben", sagte Finanzminister Bessent. Darüber habe er mit den Partnerländern bilateral bereits "sehr gute Gespräche geführt".

Die US-Regierung hatte vor einer Woche neue Sanktionen gegen den Iran und seine Handelspartner verkündet. Künftig wollen die USA alle Länder ächten, welche mit Teheran Geschäfte in Schlüsselsektoren machen. Dazu gehören neben der Ölbranche unter anderem der Technologiesektor sowie die Luft- und Schifffahrt. Von den G20-Staaten betreibt vor allem China weiter Handel mit dem Iran.

Y.Hara--JT