The Japan Times - Biden warnt vor "halbem Faschismus" radikaler Republikaner

EUR -
AED 4.273029
AFN 73.301684
ALL 96.316311
AMD 439.648088
ANG 2.082389
AOA 1066.948161
ARS 1630.807442
AUD 1.64432
AWG 2.097246
AZN 1.980662
BAM 1.954113
BBD 2.341379
BDT 142.061648
BGN 1.91707
BHD 0.438766
BIF 3449.83878
BMD 1.163521
BND 1.482114
BOB 8.033066
BRL 6.088585
BSD 1.162497
BTN 107.097635
BWP 15.576488
BYN 3.38916
BYR 22805.005088
BZD 2.337952
CAD 1.587583
CDF 2629.556643
CHF 0.906621
CLF 0.026369
CLP 1041.211369
CNY 8.025382
CNH 8.018508
COP 4375.838339
CRC 548.219718
CUC 1.163521
CUP 30.833298
CVE 110.709153
CZK 24.369968
DJF 206.780603
DKK 7.471519
DOP 68.995901
DZD 152.064662
EGP 58.392796
ERN 17.45281
ETB 181.450313
FJD 2.563993
FKP 0.872909
GBP 0.870383
GEL 3.147366
GGP 0.872909
GHS 12.536917
GIP 0.872909
GMD 85.521434
GNF 10212.834938
GTQ 8.916304
GYD 243.209021
HKD 9.095608
HNL 30.868154
HRK 7.536011
HTG 152.427772
HUF 384.4959
IDR 19630.920706
ILS 3.56946
IMP 0.872909
INR 107.187538
IQD 1524.793835
IRR 1534768.117521
ISK 144.684057
JEP 0.872909
JMD 181.533303
JOD 0.824955
JPY 182.572104
KES 150.323482
KGS 101.750091
KHR 4669.208506
KMF 493.333125
KPW 1047.169046
KRW 1701.567878
KWD 0.357661
KYD 0.96876
KZT 577.076756
LAK 24910.977672
LBP 104193.275855
LKR 361.016825
LRD 212.778821
LSL 19.145766
LTL 3.435573
LVL 0.703802
LYD 7.411875
MAD 10.813174
MDL 20.116549
MGA 4865.843638
MKD 61.64689
MMK 2443.199758
MNT 4154.217501
MOP 9.36038
MRU 46.517694
MUR 55.068722
MVR 17.988384
MWK 2020.432122
MXN 20.482327
MYR 4.585477
MZN 74.35483
NAD 19.145768
NGN 1608.997387
NIO 42.724312
NOK 11.20674
NPR 171.362501
NZD 1.95966
OMR 0.447374
PAB 1.162482
PEN 3.963475
PGK 5.006049
PHP 67.926066
PKR 325.035303
PLN 4.27001
PYG 7569.466159
QAR 4.23667
RON 5.093658
RSD 117.380621
RUB 90.604129
RWF 1696.413134
SAR 4.368064
SBD 9.368273
SCR 15.97649
SDG 699.808874
SEK 10.675738
SGD 1.483192
SHP 0.872942
SLE 28.504636
SLL 24398.445887
SOS 664.95954
SRD 43.684961
STD 24082.528684
STN 24.899342
SVC 10.172525
SYP 128.604117
SZL 19.145701
THB 36.755244
TJS 11.11935
TMT 4.083958
TND 3.374833
TOP 2.801479
TRY 51.18648
TTD 7.8761
TWD 36.819631
TZS 2981.985985
UAH 50.959513
UGX 4295.292373
USD 1.163521
UYU 45.051306
UZS 14180.409097
VES 494.66151
VND 30507.511909
VUV 138.543989
WST 3.156674
XAF 655.388463
XAG 0.013826
XAU 0.000225
XCD 3.144472
XCG 2.095092
XDR 0.818724
XOF 655.061849
XPF 119.331742
YER 277.613054
ZAR 19.016652
ZMK 10473.084934
ZMW 22.293852
ZWL 374.65318
  • EUR/USD

    -0.0021

    1.1616

    -0.18%

  • Euro STOXX 50

    99.1900

    5870.92

    +1.69%

  • MDAX

    556.2600

    30357.28

    +1.83%

  • DAX

    414.7100

    24205.36

    +1.71%

  • Goldpreis

    59.1000

    5193.8

    +1.14%

  • TecDAX

    100.8200

    3718.13

    +2.71%

  • SDAX

    461.9200

    17556.01

    +2.63%

Biden warnt vor "halbem Faschismus" radikaler Republikaner
Biden warnt vor "halbem Faschismus" radikaler Republikaner / Foto: OLIVIER DOULIERY - AFP

Biden warnt vor "halbem Faschismus" radikaler Republikaner

US-Präsident Joe Biden hat im Wahlkampf scharfe Töne angeschlagen und dazu aufgerufen, bei den Kongress-Zwischenwahlen im Herbst das Land vor dem "halben Faschismus" radikaler Republikaner zu bewahren. Vor hunderten Anhängern in Rockville bei Washington appellierte er am Donnerstag an seine Landsleute, unbedingt zur Wahl zu gehen, "um die Demokratie buchstäblich noch einmal zu retten".

Textgröße:

Die Republikaner von Ex-Präsident Donald Trump beschrieb Biden als Partei voller "Wut, Gewalt, Hass und Spaltung". Die Demokraten stünden dagegen für die "Zukunft" sowie für "Einigkeit, Hoffnung und Optimismus". Bei den Wahlen im November hätten die Menschen "die Wahl zwischen diesen beiden Visionen", sagte Biden.

Die Anhänger von Trumps Wahlkampfslogan "Make America Great Again" (etwa: Amerika wieder großartig machen) und damit den rechten Parteiflügel der Republikaner brandmarkte Biden als "extrem": "Es ist nicht nur Trump, es ist die gesamte Philosophie. (...) Es ist wie halber Faschismus", sagte der Präsident.

Die Kongress-Zwischenwahlen am 8. November finden ungefähr in der Mitte von Bidens Amtszeit statt. Neu gewählt werden das gesamte Repräsentantenhaus sowie Teile des Senats. Im Repräsentantenhaus stellen die Demokraten derzeit die Mehrheit, im Senat herrscht ein Patt zwischen Demokraten und Republikanern, das jedoch von Vizepräsidentin Kamala Harris in ihrer Eigenschaft als Senatsvorsitzender zugunsten der Demokraten gebrochen werden kann.

Sollten die Demokraten in einer der beiden Kongresskammern oder sogar in beiden in die Minderheit geraten, würde dies die Handlungsfähigkeit Bidens in der zweiten Hälfte seiner vierjährigen Amtszeit erheblich einschränken.

Beobachter gingen bisher davon aus, dass die Demokraten ihre Mehrheiten in mindestens einer der Kammern an die Republikaner verlieren dürften. Mehrere innenpolitische Erfolge wie ein Mitte August von Biden in Kraft gesetztes Klima- und Sozialpaket gaben dem Präsidenten und seiner Partei zuletzt aber wieder Hoffnung.

Zudem hat die Entscheidung des von Konservativen dominierten Obersten Gerichtshofs der USA, das landesweite Grundrecht auf Abtreibung zu kippen, bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Empörung ausgelöst. Die Demokraten wollen den Streit um Abtreibungen zu einem zentralen Wahlkampfthema machen.

Biden versprach erneut, im Falle eines Wahlsiegs im November das Recht auf Abtreibung in einem Bundesgesetz zu verankern. Das Thema werde die "mächtige Kraft" insbesondere der Wählerinnen wachrütteln, sagte er.

Der Präsident verwies auf weitere politische Erfolge seiner Partei, unter anderem in der Gesundheitsversorgung und bei der Verschärfung des Waffenrechts. Am Mittwoch hatte er angekündigt, die Regierung werde in Teilen auf die Rückzahlung von Studienkrediten verzichten - eine langjährige Forderung von Anhängern der Demokraten. "Selbst unsere Kritiker sind gezwungen, echte Fortschritte anzuerkennen", sagte Biden.

In den Umfragen stand der Präsident nach einem schwierigen Jahr mit immer neuen Corona-Varianten und der höchsten Inflation seit 40 Jahren in den vergangenen Monaten schlecht da. Im Schnitt lagen seine Zustimmungswerte seit Ende Juni unter 40 Prozent. Zuletzt stiegen sie jedoch wieder leicht an. In einer Gallup-Umfrage von Donnerstag kam er auf 44 Prozent, das beste Abschneiden seit einem Jahr.

Die Republikaner waren zuletzt vor allem mit der Aufregung rund um die FBI-Razzia im Anwesen von Ex-Präsident Trump beschäftigt. Trump steht unter Verdacht, streng geheime Dokumente aus dem Weißen Haus nach Mar-a-Lago geschafft zu haben.

Selbst der republikanische Senator Mitch McConnell rechnet sich für eine Mehrheit seiner Partei im Senat nur noch eine 50-prozentige Chance aus. "Ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass das Repräsentantenhaus kippt, ist größer als beim Senat", sagte er.

K.Yamaguchi--JT