The Japan Times - Israels Regierung: Armee bleibt dauerhaft in "Sicherheitszone" im Libanon

EUR -
AED 4.260595
AFN 74.248426
ALL 94.805306
AMD 427.068748
ANG 2.077106
AOA 1059.336376
ARS 1658.112806
AUD 1.639405
AWG 2.090009
AZN 1.997737
BAM 1.954433
BBD 2.336865
BDT 142.422199
BGN 1.961647
BHD 0.4376
BIF 3468.633057
BMD 1.160133
BND 1.487585
BOB 8.017494
BRL 5.892665
BSD 1.160288
BTN 109.833052
BWP 15.567377
BYN 3.212208
BYR 22738.613511
BZD 2.333508
CAD 1.622191
CDF 2662.50625
CHF 0.92068
CLF 0.026314
CLP 1035.639582
CNY 7.855845
CNH 7.841904
COP 4051.7773
CRC 527.83981
CUC 1.160133
CUP 30.743534
CVE 110.187435
CZK 24.154223
DJF 206.179351
DKK 7.474681
DOP 68.193466
DZD 154.373163
EGP 58.414342
ERN 17.402
ETB 187.057149
FJD 2.595448
FKP 0.865632
GBP 0.863911
GEL 3.080173
GGP 0.865632
GHS 12.879156
GIP 0.865632
GMD 84.689611
GNF 10164.020419
GTQ 8.844926
GYD 242.742264
HKD 9.089407
HNL 31.026694
HRK 7.534485
HTG 151.646519
HUF 350.141021
IDR 20540.160827
ILS 3.367397
IMP 0.865632
INR 109.717696
IQD 1519.956254
IRR 1596201.363311
ISK 144.390229
JEP 0.865632
JMD 183.911331
JOD 0.822544
JPY 185.933423
KES 150.122479
KGS 101.453824
KHR 4662.818163
KMF 494.216561
KPW 1044.120414
KRW 1756.824732
KWD 0.357495
KYD 0.96694
KZT 567.949992
LAK 25548.456006
LBP 103904.849072
LKR 385.786745
LRD 211.165904
LSL 18.767493
LTL 3.425572
LVL 0.701753
LYD 7.377965
MAD 10.726303
MDL 20.182228
MGA 4820.710419
MKD 61.648728
MMK 2435.224478
MNT 4149.436187
MOP 9.362811
MRU 46.318393
MUR 54.665199
MVR 17.935794
MWK 2011.927091
MXN 19.962472
MYR 4.698893
MZN 74.135817
NAD 18.767413
NGN 1575.76234
NIO 42.700678
NOK 11.061262
NPR 175.733082
NZD 1.990464
OMR 0.446073
PAB 1.160203
PEN 3.94589
PGK 5.081401
PHP 69.949661
PKR 322.804476
PLN 4.250786
PYG 7103.968656
QAR 4.229914
RON 5.235213
RSD 117.350945
RUB 84.05819
RWF 1704.436918
SAR 4.35293
SBD 9.333938
SCR 15.890144
SDG 696.589428
SEK 10.882758
SGD 1.487952
SHP 0.866157
SLE 28.596858
SLL 24327.420374
SOS 663.047546
SRD 43.525852
STD 24012.417887
STN 24.482871
SVC 10.152029
SYP 128.231972
SZL 18.764196
THB 37.768125
TJS 10.755514
TMT 4.072068
TND 3.395595
TOP 2.793323
TRY 53.693061
TTD 7.875626
TWD 36.574946
TZS 3051.148371
UAH 52.017304
UGX 4310.05888
USD 1.160133
UYU 47.057888
UZS 13899.215866
VES 675.148694
VND 30499.905571
VUV 138.637141
WST 3.182818
XAF 655.50969
XAG 0.016565
XAU 0.000268
XCD 3.135318
XCG 2.091064
XDR 0.81601
XOF 655.50969
XPF 119.331742
YER 276.768569
ZAR 18.796364
ZMK 10442.584941
ZMW 20.395994
ZWL 373.562463
  • DAX

    258.7100

    24894.01

    +1.04%

  • SDAX

    156.9400

    18534.14

    +0.85%

  • Euro STOXX 50

    41.8000

    6229.43

    +0.67%

  • MDAX

    499.5300

    32582.63

    +1.53%

  • TecDAX

    18.7200

    3998.22

    +0.47%

  • Goldpreis

    106.5000

    4345.3

    +2.45%

  • EUR/USD

    0.0031

    1.1604

    +0.27%

Israels Regierung: Armee bleibt dauerhaft in "Sicherheitszone" im Libanon
Israels Regierung: Armee bleibt dauerhaft in "Sicherheitszone" im Libanon / Foto: MAHMOUD ZAYYAT - AFP

Israels Regierung: Armee bleibt dauerhaft in "Sicherheitszone" im Libanon

Die israelische Regierung will auch nach einem Ende des Iran-Kriegs Streitkräfte in Teilen des benachbarten Libanon belassen. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte am Montag, er und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verfolgten in dieser Hinsicht eine "klare Politik". Der Iran forderte, die USA müssten auf Israel einwirken und eine Waffenruhe auch im Libanon durchsetzen. Die Hisbollah verlangte den Rückzug israelischer Truppen. Zuvor hatten die USA und der Iran die Einigung auf ein Rahmenabkommen für eine Beendigung des Iran-Krieges bekannt gegeben.

Textgröße:

Die Armee solle "in den Sicherheitszonen" nicht nur im Libanon, sondern auch in Syrien und dem Gazastreifen bleiben; dies gelte für eine "unbegrenzte Zeitdauer", erklärte Katz.

Es gehe darum, von dort aus die Grenze und israelische Orte vor "dschihadistischen Elementen" zu schützen. Das Halten von Gebieten und die Aufrechterhaltung von Sicherheitszonen gehörten "zu den größten Erfolgen" der israelischen Armee. Daher lehne Israel einen Abzug aus dem Libanon ab, "trotz des bestehenden Drucks und des weiteren Drucks, der noch kommen wird", erklärte Katz. Regierungschef Netanjahu habe US-Präsident Donald Trump darüber informiert. Das zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Abkommen erwähnte Katz dabei nicht.

In der Nacht zum Montag hatten die USA und der Iran die Einigung auf ein Rahmenabkommen für eine Beendigung des Iran-Krieges bekannt gegeben. Es sieht unter anderem eine sofortige Waffenruhe in der gesamten Region einschließlich des Libanon vor. Unterzeichnet werden soll das Papier am Freitag. Der Libanon, in dem die pro-iranische Hisbollah-Miliz agiert, war Anfang März in den von den USA und Israel begonnen Iran-Krieg hineingezogen worden.

Der Iran hatte zuvor gefordert, dass ein vereinbartes Waffenruhe-Abkommen auch für den Konflikt im Israel gilt. Die iranische Armee hatte in den vergangenen Tagen Israel angegriffen, nachdem die israelische Armee Vororte von Beirut attackiert hatte, die als Hochburg der Hisbollah-Miliz gelten. Dies hatte erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe wieder zu gegenseitigen Angriffen geführt.

Nach der Verkündung des Rahmenabkommens bekräftigte das iranische Außenministerium seine Haltung und forderte, dass die USA Israel dazu bewegen müssten, den Krieg im Libanon zu beenden. "Die Vereinigten Staaten müssen ihre Verpflichtungen einhalten. Sie müssen sicherstellen, dass auch das zionistische Regime seine Verpflichtungen in Bezug auf den Libanon einhält", sagte Außenministeriumssprecher Esmaeil Bakaei am Montag vor Journalisten.

Die Hisbollah-Miliz dankte ihrerseits dem Iran für ihr Beharren darauf, dass ein Abkommen auch eine Waffenruhe im Libanon enthalten müsse.

Der rechtsextreme israelische Finanzminister Bezalel Smotrich nannte die zwischen den USA und dem Iran erzielte Einigung "schlecht für Israel". Er werde "weiter daran arbeiten sicherzustellen", dass die israelische Armee "vollständige Handlungsfreiheit" habe, damit sie die Hisbollah-Miliz "weiter zurückdrängen" könne, erklärte Smotrich.

Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir hatte zuvor bereits erklärt, Israel fühle sich nicht an das Abkommen gebunden, da sein Land nicht Vertragspartei sei. Die Vereinbarung "garantiert nicht unsere Sicherheit."

Verteidigungsminister Katz warnte, dass Israel im Falle eines Angriffs des Iran wegen des israelischen Vorgehens im Libanon mit "voller Härte" reagieren werde. "Wir werden bei den höchsten Sicherheitsinteressen Israels und beim Schutz unserer Bürger keine Kompromisse eingehen", erklärte er.

Der libanesische Präsident Joseph Aoun äußerte unterdessen die Hoffnung, dass das zwischen den USA und dem Iran erzielte Rahmenabkommen dem Konflikt zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah ein "endgültiges Ende" setzen werde. Aoun würdigte in einer Erklärung die Angaben aus der Vereinbarung, wonach "die Sicherheit und Stabilität des Libanon ein integraler Bestandteil jeder Anstrengung zur Konsolidierung der Stabilität in der Region" seien. Jetzt müsse es dazu "praktische Schritte" geben, forderte Aoun.

Derweil gingen auch nach Verkündung der Rahmenabkommens die Kämpfe im Süden des Libanon weiter. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete am Montag, "feindliche Drohnen" hätten an einer Kreuzung in Kfar Tibnit nahe der Stadt Nabatije ein Fahrzeug getroffen, dessen Fahrer getötet worden sei.

Die libanesische Armee rief die durch den Krieg vertriebene Bevölkerung in den Grenzdörfern auf, "zu ihrer eigenen Sicherheit" mit der Rückkehr in ihre Häuser noch zu warten. Die Menschen sollten angesichts möglicher weiterer israelischer Angriffe ihre Rückkehr verschieben und sich an die Anweisungen der Armee halten, hieß es in einer Erklärung.

AFP-Korrespondenten hatten am Montag beobachtet, wie einige Bewohner nach der Verkündung der Einigung zwischen den USA und dem Iran in Regionen im Süden des Libanon zurückkehrten.

H.Hayashi--JT