The Japan Times - Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen

EUR -
AED 4.229931
AFN 73.136344
ALL 94.043196
AMD 424.098629
ANG 2.062159
AOA 1056.766288
ARS 1654.812476
AUD 1.637547
AWG 2.073213
AZN 1.95705
BAM 1.940962
BBD 2.320957
BDT 141.459817
BGN 1.947531
BHD 0.434342
BIF 3444.988935
BMD 1.151785
BND 1.476314
BOB 7.991905
BRL 5.863508
BSD 1.15239
BTN 108.913395
BWP 15.440959
BYN 3.19041
BYR 22574.986
BZD 2.317682
CAD 1.624806
CDF 2672.141339
CHF 0.920293
CLF 0.025922
CLP 1020.204933
CNY 7.78313
CNH 7.790472
COP 3956.381475
CRC 524.887416
CUC 1.151785
CUP 30.522303
CVE 109.822789
CZK 23.959489
DJF 204.695076
DKK 7.41305
DOP 67.494536
DZD 153.048008
EGP 57.483513
ERN 17.276775
ETB 182.413974
FJD 2.572743
FKP 0.857074
GBP 0.865499
GEL 3.04647
GGP 0.857074
GHS 13.012521
GIP 0.857074
GMD 84.079942
GNF 10109.791704
GTQ 8.783926
GYD 241.057201
HKD 9.025755
HNL 30.749431
HRK 7.532904
HTG 150.499483
HUF 346.283748
IDR 20442.571251
ILS 3.383766
IMP 0.857074
INR 108.624265
IQD 1508.83835
IRR 1583704.374934
ISK 143.201465
JEP 0.857074
JMD 182.25671
JOD 0.816638
JPY 184.588518
KES 149.179398
KGS 100.723324
KHR 4621.529325
KMF 489.508408
KPW 1036.606903
KRW 1741.343426
KWD 0.354863
KYD 0.960358
KZT 561.978985
LAK 25373.823324
LBP 103142.346813
LKR 386.06204
LRD 209.797442
LSL 18.652994
LTL 3.400922
LVL 0.696703
LYD 7.342652
MAD 10.648272
MDL 20.109272
MGA 4837.496941
MKD 61.144393
MMK 2418.111518
MNT 4120.310224
MOP 9.297722
MRU 46.163595
MUR 54.283904
MVR 17.806878
MWK 1999.499056
MXN 19.892099
MYR 4.681781
MZN 73.601486
NAD 18.661125
NGN 1565.413627
NIO 42.166964
NOK 11.073029
NPR 174.260327
NZD 1.987875
OMR 0.442859
PAB 1.15239
PEN 3.930478
PGK 5.053745
PHP 69.536726
PKR 320.539677
PLN 4.201331
PYG 7032.240938
QAR 4.193076
RON 5.191137
RSD 116.412124
RUB 84.047533
RWF 1713.85608
SAR 4.321376
SBD 9.285027
SCR 16.257587
SDG 691.646113
SEK 10.925188
SGD 1.476623
SHP 0.859924
SLE 28.507014
SLL 24152.359778
SOS 658.253797
SRD 42.998468
STD 23839.624055
STN 24.648199
SVC 10.083006
SYP 127.309212
SZL 18.655324
THB 37.47275
TJS 10.682536
TMT 4.042765
TND 3.35371
TOP 2.773222
TRY 53.491481
TTD 7.828156
TWD 36.348609
TZS 3023.439046
UAH 51.610206
UGX 4263.407715
USD 1.151785
UYU 46.524738
UZS 13827.178761
VES 686.505781
VND 30321.89191
VUV 137.353615
WST 3.155562
XAF 650.980478
XAG 0.016647
XAU 0.000267
XCD 3.112757
XCG 2.076905
XDR 0.810508
XOF 650.758731
XPF 119.331742
YER 274.844725
ZAR 18.791079
ZMK 10367.437479
ZMW 20.368291
ZWL 370.8743
  • Goldpreis

    -73.4000

    4308

    -1.7%

  • SDAX

    -85.1900

    18390.07

    -0.46%

  • Euro STOXX 50

    3.7200

    6303.79

    +0.06%

  • MDAX

    -171.6300

    32684.19

    -0.53%

  • DAX

    -3.0300

    24931.64

    -0.01%

  • TecDAX

    -8.9900

    3939.39

    -0.23%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.1497

    -0.09%

Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen
Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen

Der Bewerber für den Parteivorsitz der Linken, Luigi Pantisano, will die Sorgen und Nöte arbeitender Menschen stärker aufgreifen. "Es gibt eine immense Wut bei denjenigen, die den Laden am Laufen halten, also Arbeiterinnen und Arbeitern", sagte Pantisano der Nachrichtenagentur AFP. Diese müssten sich von Kanzler Friedrich Merz (CDU) anhören, dass sie nur so täten, als seien sie krank, aber eigentlich arbeiten könnten, dass sie 13 statt acht Stunden täglich arbeiten und später in Rente gehen sollten.

Textgröße:

"Und das macht sie wütend", betonte der Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit AFP vor dem Linken-Parteitag ab dem kommenden Freitag. Es führe zudem dazu, dass sich Arbeiterinnen und Arbeiter herabgewürdigt fühlen von der Politik und den Bezug zu den demokratischen Parteien verlieren. "Ihre Wut bringen sie zum Ausdruck, indem sie die AfD wählen, weil die es schafft, diese Wut aufzugreifen. Dabei hat die AfD keinen Plan, wie der Wohlstand gesichert werden kann."

Hier müsse die Linke ansetzen und den Menschen zuhören, forderte Pantisano. "Wir müssen an die Werkstore gehen und dort ins Gespräch kommen." Als weitere Maßnahme nannte der Linken-Politiker eine Hotline, die er Ende April einrichtete, bei der sich Beschäftigte mit ihren Anliegen melden können. "Wir müssen hinter den Arbeiterinnen und Arbeitern stehen, wenn Konzernbosse mit Tarifkürzungen und Werksschließungen drohen", betonte er.

Eine weitere Aufgabe für seine Partei sieht Pantisano darin, die Widersprüche der AfD aufzuzeigen. Diese rede davon, eine Arbeiterpartei sein zu wollen, vertrete aber im Bundestag genau gegenteilige Positionen. "Sie ist eine neoliberale Partei durch und durch. Das heißt: Sie ist gegen den Mindestlohn, gegen Mitbestimmung der Beschäftigten, gegen Arbeitssicherheit."

Erwartungsvoll blickt der Linken-Politiker auf die Berliner Abgeordnetenhauswahl im September. Von einem Sieg von Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp und einer Koalition unter ihrer Führung könne "ein bundesweites Zeichen" und echte Veränderung ausgehen. Mit Blick auf den Bund stellte Pantisano jedoch klar, dass eine Regierungsbeteiligung nicht Hauptziel sei: "Wir wollen verändern und nicht regieren", sagte er AFP.

Eralp könnte in Berlin in einem Bündnis mit der SPD und den Grünen regieren. Auf Bundesebene kritisiert Pantisano die beiden Parteien allerdings. Die SPD müsse sich fragen, "ob sie denn bereit ist, wieder in irgendeiner Weise sozialdemokratische Politik zu machen".

Die Grünen müssten wieder Klimagerechtigkeit in den Vordergrund stellen, forderte der Linken-Politiker. "Ich kann mir wirklich vieles vorstellen, aber mit einer Cem-Özdemir-Grünen-Partei kann ich mir keinerlei Koalition vorstellen. Wo wären da die inhaltlichen Überschneidungen?"

Pantisano, aktuell Fraktionsvize der Linken-Bundestagsfraktion, will Nachfolger von Jan van Aken als Parteichef werden. Dieser kündigte im April an, aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut für den Vorsitz zu kandidieren. Die Linke wählt bei ihrem Parteitag vom 19. bis 21. Juni in Potsdam eine neue Spitze. Pantisano und die amtierende Ko-Parteichefin Ines Schwerdtner treten dort zusammen als Team an.

Y.Ishikawa--JT