The Japan Times - Neunte Präsidentschaftswahl in Peru in zehn Jahren

EUR -
AED 4.180966
AFN 72.281788
ALL 94.236629
AMD 419.464886
ANG 2.038011
AOA 1043.819048
ARS 1674.139709
AUD 1.645771
AWG 2.050358
AZN 1.938024
BAM 1.956569
BBD 2.297093
BDT 140.115077
BGN 1.924725
BHD 0.429183
BIF 3397.817884
BMD 1.138297
BND 1.477481
BOB 7.898105
BRL 5.91698
BSD 1.140543
BTN 107.984447
BWP 15.509096
BYN 3.203259
BYR 22310.629991
BZD 2.293802
CAD 1.616895
CDF 2582.796654
CHF 0.921679
CLF 0.026434
CLP 1040.369583
CNY 7.729612
CNH 7.735482
COP 3903.802483
CRC 517.396563
CUC 1.138297
CUP 30.164882
CVE 110.308361
CZK 24.214945
DJF 202.297724
DKK 7.475103
DOP 66.755361
DZD 152.103828
EGP 56.581581
ERN 17.074462
ETB 183.875471
FJD 2.553997
FKP 0.859276
GBP 0.862062
GEL 3.010836
GGP 0.859276
GHS 12.802032
GIP 0.859276
GMD 83.095791
GNF 9993.44542
GTQ 8.70142
GYD 238.613796
HKD 8.925334
HNL 30.514861
HRK 7.535648
HTG 149.118616
HUF 355.672343
IDR 20440.976432
ILS 3.410704
IMP 0.859276
INR 108.284533
IQD 1494.087304
IRR 1565158.992122
ISK 143.983202
JEP 0.859276
JMD 179.529782
JOD 0.807046
JPY 183.842978
KES 147.352771
KGS 99.544494
KHR 4577.377071
KMF 490.606213
KPW 1024.468102
KRW 1743.518623
KWD 0.351689
KYD 0.950474
KZT 554.788079
LAK 25256.928139
LBP 102133.84736
LKR 381.589998
LRD 207.571593
LSL 18.807593
LTL 3.361096
LVL 0.688544
LYD 7.318845
MAD 10.674696
MDL 20.078893
MGA 4764.873004
MKD 61.650549
MMK 2389.727291
MNT 4073.966585
MOP 9.210521
MRU 45.300414
MUR 54.593053
MVR 17.598261
MWK 1977.668706
MXN 19.986343
MYR 4.712889
MZN 72.737681
NAD 18.807593
NGN 1558.436413
NIO 41.966496
NOK 11.109465
NPR 172.774156
NZD 2.005811
OMR 0.437659
PAB 1.140548
PEN 3.860718
PGK 5.001988
PHP 70.050556
PKR 317.20809
PLN 4.280255
PYG 6952.702468
QAR 4.157634
RON 5.247437
RSD 117.380119
RUB 84.803037
RWF 1672.550109
SAR 4.274638
SBD 9.180415
SCR 15.236117
SDG 683.551122
SEK 11.087478
SGD 1.475465
SHP 0.849854
SLE 28.172588
SLL 23869.532518
SOS 651.853371
SRD 42.666816
STD 23560.458971
STN 24.50845
SVC 9.979923
SYP 125.818405
SZL 18.801391
THB 37.825158
TJS 10.578358
TMT 3.995424
TND 3.376027
TOP 2.740748
TRY 52.895655
TTD 7.744044
TWD 36.076858
TZS 2988.02854
UAH 51.196925
UGX 4174.640992
USD 1.138297
UYU 45.747983
UZS 13703.386606
VES 702.176169
VND 29965.680332
VUV 135.182527
WST 3.137518
XAF 656.212065
XAG 0.018479
XAU 0.000277
XCD 3.076306
XCG 2.055508
XDR 0.816121
XOF 656.212065
XPF 119.331742
YER 271.65506
ZAR 18.800009
ZMK 10246.030928
ZMW 20.460043
ZWL 366.531314
  • SDAX

    -238.4700

    18157

    -1.31%

  • DAX

    -246.1100

    24893.58

    -0.99%

  • TecDAX

    -67.0900

    3903.86

    -1.72%

  • MDAX

    -445.3600

    32129.1

    -1.39%

  • Euro STOXX 50

    -80.7700

    6230.55

    -1.3%

  • Goldpreis

    -20.4000

    4129

    -0.49%

  • EUR/USD

    -0.0044

    1.1387

    -0.39%

Neunte Präsidentschaftswahl in Peru in zehn Jahren
Neunte Präsidentschaftswahl in Peru in zehn Jahren / Foto: MARTIN BERNETTI - AFP

Neunte Präsidentschaftswahl in Peru in zehn Jahren

In Peru haben die Bürger am Sonntag in einer Stichwahl über einen neuen Staatschef entschieden - den neunten binnen zehn Jahren. Bei dem Urnengang in dem südamerikanischen Land trat die rechtsgerichtete Politikerin Keiko Fujimori gegen den linksgerichteten Abgeordneten Roberto Sánchez an. Erwartet wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die steigende Kriminalitätsrate im Land war eines der beherrschenden Themen im Wahlkampf gewesen.

Textgröße:

In den letzten Umfragen vor der Wahl lag die 51-jährige Fujimori nur knapp vor dem 57-jährigen Sánchez. Ein Fünftel der rund 27 Millionen Wahlpflichtigen galt Meinungsforschern zufolge kurz vor der Wahl noch als unentschlossen. In der ersten Runde waren Fujimori und Sánchez jeweils auf weniger als 30 Prozent der Stimmen gekommen.

Fujimori kandidierte zum vierten Mal in Folge. Für den Fall eines Wahlsiegs kündigte sie ein hartes Durchgreifen in den Haftanstalten des Landes sowie gegen die illegale Migration an. "Wir stehen für Fortschritt", hatte sie zum Wahlkampfabschluss am Donnerstag in der Hauptstadt Lima gesagt. Wer ihren Rivalen wähle, stimme für den Rückschritt. 70 Prozent der Wähler hatten in Umfragen vor der Wahl die Hoffnung geäußert, dass der Kampf gegen Kriminalität für den nächsten Präsidenten oder die nächste Präsidentin Priorität habe.

Keiko Fujimori ist die Tochter des früheren Präsidenten Alberto Fujimori, der Peru von 1990 bis 2000 regierte und dessen Vermächtnis die politische Identität seiner Tochter prägt. Alberto Fujimori wurde von seinen Anhängern dafür gefeiert, dass er die linken Rebellen besiegte und die Wirtschaft stabilisierte. Später wurde er wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption verurteilt. Er starb 2024. Im Fall eines Wahlsiegs hofft Keiko Fujimorii auf politische Unterstützung durch rechtsgerichtete und von den USA unterstützte Regierungen, die in jüngster Zeit in Lateinamerika an die Macht kamen.

Sánchez kandidierte zum ersten Mal für das Präsidentenamt. Er tritt für die Rechte der armen Landbevölkerung ein und fordert eine Reform von Polizei und Justiz. Unterstützt wird er von Anhängern des linken Ex-Präsidenten Pedro Castillo, der nach einem versuchten Staatsstreich im Gefängnis sitzt.

Bei der Stichwahl werde "das Volk aufstehen, um Demokratie, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und sozialen Frieden einzufordern", hatte er zum Abschluss des Wahlkampfes gesagt. Sánchez kündigte für den Fall eines Wahlsieges an, Gesetze abschaffen zu wollen, die seiner Meinung nach das organisierte Verbrechen in Peru begünstigen.

Am Freitag ordnete ein Gericht einen Prozess gegen Sánchez an. Ihm wird zur Last gelegt, der Wahlbehörde Zuwendungen an seine Partei Juntos por el Perú in den Jahren von 2018 bis 2020 verschwiegen zu haben. Sánchez' Anwälte haben Berufung angekündigt; sollte er die Wahl gewinnen, würde er Immunität genießen.

Der Wahlkampf war auch geprägt vom Unmut vieler Wähler über die politisch Verantwortlichen, die für die seit Jahren herrschende Instabilität im Land verantwortlich gemacht wurden. Sánchez wirft seiner Rivalin Fujimori vor, zur politischen Dauerkrise beigetragen zu haben. Ihre Partei habe den Sturz mehrerer Präsidenten mitzuverantworten, sagte er.

Die peruanische Verfassung erlaubt es dem Parlament, den Präsidenten wegen "dauerhafter moralischer Unfähigkeit" abzusetzen. Derzeit steht José María Balcázar als Interimspräsident an der Spitze des Landes.

Der nächste Präsident oder die nächste Präsidentin wird das Amt am 28. Juli antreten und muss ohne Mehrheit im Parlament regieren. Daher wird er oder sie auf die Gegenseite zugehen müssen. Die Wahllokale sollten um 17.00 Uhr Ortszeit (24.00 Uhr MESZ) schließen.

H.Nakamura--JT