The Japan Times - Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml

EUR -
AED 4.231726
AFN 75.502746
ALL 92.965
AMD 422.064949
ANG 2.062582
AOA 1056.634887
ARS 1719.76132
AUD 1.634442
AWG 2.074092
AZN 1.965102
BAM 1.954686
BBD 2.321877
BDT 141.969088
BGN 1.955463
BHD 0.434754
BIF 3446.450739
BMD 1.152273
BND 1.475066
BOB 13.597251
BRL 5.977305
BSD 1.152843
BTN 109.840829
BWP 15.519088
BYN 3.443083
BYR 22584.55651
BZD 2.318579
CAD 1.607254
CDF 2621.422124
CHF 0.937777
CLF 0.02677
CLP 1053.580997
CNY 7.770758
CNH 7.773351
COP 3627.252616
CRC 523.703801
CUC 1.152273
CUP 30.535242
CVE 110.199804
CZK 24.227123
DJF 205.292999
DKK 7.475909
DOP 67.311929
DZD 153.326063
EGP 57.890902
ERN 17.284099
ETB 186.476931
FJD 2.553324
FKP 0.852914
GBP 0.854008
GEL 3.007425
GGP 0.852914
GHS 13.19942
GIP 0.852914
GMD 85.267943
GNF 10127.272165
GTQ 8.796101
GYD 241.23147
HKD 9.040431
HNL 30.900523
HRK 7.532992
HTG 150.797329
HUF 364.422547
IDR 20591.123716
ILS 3.438155
IMP 0.852914
INR 109.91944
IQD 1510.232728
IRR 1583943.672863
ISK 141.994931
JEP 0.852914
JMD 182.505194
JOD 0.81697
JPY 183.615869
KES 148.885092
KGS 100.766599
KHR 4668.440629
KMF 493.173008
KPW 1037.045738
KRW 1632.229249
KWD 0.356191
KYD 0.960748
KZT 536.781746
LAK 26011.062791
LBP 103237.306454
LKR 385.358702
LRD 209.239841
LSL 18.627726
LTL 3.402364
LVL 0.696999
LYD 7.352809
MAD 10.708151
MDL 19.98487
MGA 4961.150991
MKD 61.489955
MMK 2419.596483
MNT 4145.843888
MOP 9.318049
MRU 46.078938
MUR 54.329848
MVR 17.813799
MWK 1999.052017
MXN 19.658471
MYR 4.709914
MZN 73.633939
NAD 18.627403
NGN 1569.983733
NIO 42.426004
NOK 10.942298
NPR 175.743602
NZD 1.975492
OMR 0.443033
PAB 1.152843
PEN 3.896146
PGK 5.099116
PHP 70.705787
PKR 320.220551
PLN 4.307001
PYG 6879.079445
QAR 4.203059
RON 5.238469
RSD 117.308312
RUB 95.529629
RWF 1698.124829
SAR 4.342357
SBD 9.293016
SCR 15.893459
SDG 691.940947
SEK 11.044897
SGD 1.475192
SHP 0.85368
SLE 28.288052
SLL 24162.592104
SOS 658.821663
SRD 43.40595
STD 23849.730699
STN 24.486151
SVC 10.087207
SYP 14981.857107
SZL 18.608991
THB 38.147738
TJS 10.663676
TMT 4.032957
TND 3.385115
TOP 2.774397
TRY 55.049067
TTD 7.81851
TWD 37.08972
TZS 3053.521932
UAH 51.512019
UGX 4276.544136
USD 1.152273
UYU 46.403352
UZS 13785.023945
VES 881.936984
VND 30002.315822
VUV 136.653422
WST 3.146603
XAF 655.580524
XAG 0.017755
XAU 0.000263
XCD 3.114076
XCG 2.077707
XDR 0.815332
XOF 655.583367
XPF 119.331742
YER 273.261977
ZAR 18.626957
ZMK 10371.841681
ZMW 21.696635
ZWL 371.03153
  • TecDAX

    11.6700

    4079.29

    +0.29%

  • DAX

    132.8300

    26463.9

    +0.5%

  • SDAX

    117.0100

    18619.65

    +0.63%

  • Goldpreis

    -29.7000

    4437.8

    -0.67%

  • MDAX

    -38.7000

    32296.47

    -0.12%

  • Euro STOXX 50

    38.0700

    6572.06

    +0.58%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1534

    +0.06%

Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml
Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml / Foto: OLGA MALTSEVA - AFP/Archiv

Massive Drohnenangriffe auf Russland - Putin empfängt Altkanzler Schröder im Kreml

Während die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraines-Krieges auf der Stelle treten, dauern die militärischen Auseinandersetzungen an. In der Nacht zum Samstag habe die russische Luftabwehr allein in der Region um St. Petersburg, wo ein internationales Wirtschaftsforum stattfand, mehr als 140 ukrainische Drohnen abgefangen, teilten die russischen Behörden mit. Russlands Staatschef Wladimir Putin, der ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ablehnt, empfing derweil Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) im Kreml. Bei einem Gipfeltreffen am Sonntag in London soll es um die weitere Unterstützung der Verbündeten für die Ukraine gehen.

Textgröße:

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, insgesamt habe die Luftabwehr während der nächtlichen Angriffe auf mehrere Regionen 376 ukrainische Drohnen abgefangen. In der Region Twer wurde nach Behördenangaben ein Mann durch Trümmer einer Drohne getötet. In der südrussischen Stadt Ust-Labinsk löste ein Drohnenangriff den örtlichen Behörden zufolge einen Brand in einem Öldepot aus. Der Bürgermeister von Moskau, Sergej Sobjanin, erklärte, mehrere Drohnen, die in Richtung der Hauptstadt unterwegs waren, seien abgeschossen worden.

Auch Putins Heimatstadt St. Petersburg wurde erneut zum Ziel ukrainischer Angriffen. Mehr als 140 Drohnen seien in der Region, die neben St. Petersburg auch wichtige Häfen beherbergt, abgefangen worden, erklärte Gouverneur Alexander Drosdenko. Die Angriffe erfolgten am letzten Tag des internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg. Die Ukraine hatte am Mittwoch, kurz vor Beginn der Konferenz, Energie- und Militäranlagen in der Stadt angegriffen.

Das St. Petersburg International Economic Forum (Spief) mit tausenden Teilnehmern wird seit 1997 jährlich von der russischen Regierung veranstaltet. Putin hatte am Freitag bei seiner Rede auf der Konferenz einem von Selenskyj vorgeschlagenen direkten Treffen eine Absage erteilt. Er sehe "keinen Sinn" in einem solchen Treffen, solange kein Friedensabkommen vorliege, sagte der Kreml-Chef. "Lassen Sie die Experten arbeiten und Lösungen erarbeiten, und dann können wir uns treffen."

Selenskyj warf Putin daraufhin einen mangelnden Friedenswillen vor. "Leider entscheidet sich die russische Seite erneut für den Krieg - jeder hat die heutige Antwort gehört", erklärte Selenskyj am Freitag. "Eine schwache Antwort. Er will den Krieg einfach nicht beenden", fügte Selenskyj hinzu.

Putin traf sich stattdessen mit Ex-Bundeskanzler Schröder in Moskau. Es sei "ein gutes Gespräch" gewesen, sagte am Freitagabend Präsidentenberater Juri Uschakow nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Das Treffen habe im Kreml stattgefunden. Zum Inhalt könne er nichts sagen, weil es sich um ein "Gespräch unter vier Augen" gehandelt habe, fügte Uschakow hinzu.

Auf die Frage, ob auch Aussichten auf Verhandlungen zwischen Russland und der EU erörtert worden seien, antwortete er: "Das weiß ich nicht - es war ein Gespräch unter vier Augen." Dieses sei "freundschaftlich" verlaufen.

Putin hatte für den Fall von Verhandlungen im vergangenen Monat Schröder als seinen bevorzugten Vermittler von europäischer Seite genannt. Der frühere SPD-Chef gilt als persönlicher Freund Putins und war auch nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine für russische Energiefirmen tätig. In Brüssel und Berlin war der Vorschlag skeptisch aufgenommen worden. Merz betonte Mitte Mai, die Europäer "entscheiden selbst, wer für uns spricht". Außerdem zweifelte er daran, dass es auf russischer Seite tatsächlich Verhandlungsbereitschaft gebe.

Der Kanzler reist am Sonntag nach London zu einem Treffen mit Selenskyj, an dem auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Regierungschef Keir Starmer teilnehmen. Dabei soll es nach Angaben aus Paris um die weitere Unterstützung der Ukraine und den verstärkten Druck auf Russland gehen. Zudem solle es eine Bestandsaufnahme der Arbeiten der sogenannten Koalition der Willigen geben. Zu dieser Gruppe zählen etwa 35 überwiegend europäische Länder, darunter Deutschland, aber auch Australien, Neuseeland und Japan.

Moskau und Kiew hatten in den vergangenen Monaten die gegenseitigen Angriffe verstärkt. Bemühungen um eine Beendigung des mehr als vier Jahren andauernden Kriegs unter Vermittlung der USA stocken.

Auch die Ukraine meldete am Samstag neue russische Angriffe. Der Großteil der 272 Drohnen sei in der Nacht abgefangen worden, teilte die Luftwaffe mit. In der Region Saporischschja wurden nach Behördenangaben zwei Menschen getötet. Bei russischen Angriffen in der Region Dnipropetrowsk wurde ein Mensch getötet worden, wie die Behörden mitteilten. Drei weitere Menschen wurden verletzt.

K.Abe--JT