The Japan Times - Merz will bei Gipfel in Montenegro EU-Integration des Westbalkans voranbringen

EUR -
AED 4.244219
AFN 76.265188
ALL 93.244792
AMD 423.087628
AOA 1060.780519
ARS 1728.896998
AUD 1.637965
AWG 2.08285
AZN 1.966679
BAM 1.957416
BBD 2.326121
BDT 142.958042
BHD 0.435755
BIF 3457.935899
BMD 1.155534
BND 1.480923
BOB 14.026278
BRL 5.937709
BSD 1.154954
BTN 109.797185
BWP 15.661864
BYN 3.41582
BYR 22648.469045
BZD 2.322768
CAD 1.619538
CDF 2612.662718
CHF 0.93298
CLF 0.026749
CLP 1056.216215
CNY 7.799522
CNH 7.797857
COP 3676.909617
CRC 523.732451
CUC 1.155534
CUP 30.621655
CVE 110.582239
CZK 24.19053
DJF 205.360973
DKK 7.475959
DOP 67.310099
DZD 153.620497
EGP 57.544214
ERN 17.333012
ETB 184.827242
FJD 2.554311
FKP 0.85882
GBP 0.858273
GEL 3.021745
GGP 0.85882
GHS 13.548654
GIP 0.85882
GMD 84.92773
GNF 10148.480495
GTQ 8.809274
GYD 241.590075
HKD 9.063634
HNL 31.037372
HRK 7.535927
HTG 151.004686
HUF 361.716561
IDR 20669.039071
ILS 3.470936
IMP 0.85882
INR 109.868418
IQD 1514.327484
IRR 1588628.329042
ISK 141.829705
JEP 0.85882
JMD 183.531544
JOD 0.819316
JPY 182.269373
KES 149.514917
KGS 101.051106
KHR 4682.834137
KMF 493.413562
KRW 1643.262353
KWD 0.357314
KYD 0.962491
KZT 541.96516
LAK 26120.848953
LBP 103478.082403
LKR 387.560012
LRD 209.441022
LSL 18.846883
LTL 3.411992
LVL 0.698971
LYD 7.354989
MAD 10.762356
MDL 20.066482
MGA 4971.689885
MKD 61.580848
MMK 2425.815515
MNT 4157.840286
MOP 9.330564
MRU 46.313079
MUR 54.275184
MVR 17.852777
MWK 2007.163293
MXN 19.914358
MYR 4.729712
MZN 73.850081
NAD 18.858114
NGN 1574.438557
NIO 42.505097
NOK 10.997473
NPR 175.676818
NZD 1.963871
OMR 0.444323
PAB 1.154929
PEN 3.911502
PGK 5.111508
PHP 70.048576
PKR 321.005917
PLN 4.301765
PYG 6887.687225
QAR 4.212788
RON 5.246475
RSD 117.367701
RUB 93.546225
RWF 1694.013042
SAR 4.336175
SBD 9.323252
SCR 16.772614
SDG 693.894165
SEK 10.964627
SGD 1.480354
SLE 28.428172
SOS 693.902783
SRD 43.526662
STD 23917.223579
STN 24.843984
SVC 10.105344
SZL 18.847158
THB 38.225186
TJS 10.659671
TMT 4.044369
TND 3.367256
TRY 54.967715
TTD 7.834469
TWD 37.291284
TZS 3061.985185
UAH 51.682975
UGX 4307.556788
USD 1.155534
UYU 46.438345
UZS 13791.299416
VES 871.516844
VND 30333.926576
VUV 138.160293
WST 3.162411
XAF 656.496234
XAG 0.018625
XAU 0.000272
XCD 3.122889
XCG 2.081428
XDR 0.817487
XOF 656.92
XPF 119.331742
YER 273.717152
ZAR 18.869562
ZMK 10401.194575
ZMW 22.046727
ZWL 372.08152
  • EUR/USD

    0.0004

    1.1559

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • Goldpreis

    9.8000

    4315

    +0.23%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%

Merz will bei Gipfel in Montenegro EU-Integration des Westbalkans voranbringen
Merz will bei Gipfel in Montenegro EU-Integration des Westbalkans voranbringen / Foto: Andrej ISAKOVIC - AFP/Archiv

Merz will bei Gipfel in Montenegro EU-Integration des Westbalkans voranbringen

Bei einem EU-Westbalkan-Gipfel am Freitag in Montenegro will sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für beschleunigte Verhandlungen mit den sechs Ländern der Region über ihren Beitritt zur Europäischen Union einsetzen. Das Beitrittsversprechen gegenüber den Westbalkanstaaten habe für die Bundesregierung "hohe Priorität", hieß es am Donnerstag aus Regierungskreisen in Berlin. Die Vorbereitungen für den Gipfel wurden von Streitigkeiten zwischen Montenegro und Serbien überschattet, deren Beziehungen von jeher angespannt sind.

Textgröße:

Bei dem Gipfel in der kleinen Küstenstadt Tivat solle eine "neue Dynamik im Beitrittsprozess" erreicht werden, verlautete aus den deutschen Regierungskreisen. Merz will demnach dafür werben, dass schon vor dem Vollbeitritt der Westbalkanstaaten deren "schnellere Integration in die EU-Institutionen" und EU-Politikfelder vollzogen wird.

Der Kanzler hatte den EU-Spitzen in einem Brief vom 20. Mai Vorschläge für eine beschleunigte EU-Integration des westlichen Balkans unterbreitet, über die nach seinem Willen nun bei dem Gipfel beratschlagt werden soll.

Unter anderem schlägt Merz den Regierungskreisen zufolge einen Beobachterstatus für diese Länder in den EU-Institutionen vor und ihre "engere Einbindung" in die Entscheidungsprozesse der EU. Auch soll es gemeinsame Sitzungen von EU-Institutionen und Vertretern der Westbalkanstaaten zu "regional relevanten Themen" geben sowie einen "privilegierten Zugang zum EU-Binnenmarkt".

Es ist das erste Mal, dass ein EU-Westbalkan-Gipfel in Montenegro stattfindet. Neben dem Gipfelgastgeberland gehören Albanien, Bosnien und Herzegowina, das Kosovo, Nordmazedonien und Serbien zum Westbalkan.

Zwischen den Staaten der Region gibt es aber immer wieder starke Spannungen, so etwa vor allem zwischen Serbien und dem Kosovo sowie zwischen Serbien und Montenegro. Das Kosovo hatte 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt, woraufhin ein Krieg folgte. Montenegro löste sich 2006 aus dem Staatenverbund mit Serbien.

Vor dem Gipfel in Tivat verschärften sich die Spannungen zwischen Serbien und Montenegro wieder. Am Mittwoch schickte die montenigrinische Polizei ein Flugzeug zurück, in dem Anhänger des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic angereist sein sollen. Begründet wurde dies mit Bedenken hinsichtlich der "inneren und nationalen Sicherheit".

Daraufhin gab es Berichte, dass montenigrinische Bürger bei der Einreise nach Serbien starke Verzögerungen aufgrund von Sicherheitskontrollen hätten erdulden müssen oder gar nicht ins Land gelassen worden seien.

Zudem riet der serbische Geheimdienst Präsident Vucic davon ab, zu dem Gipfel zu reisen - wegen "feindseliger Aktivitäten ausländischer Geheimdienste und krimineller Clans in Montenegro". Der Geheimdienst warnte, Radoje Zvicer, der mutmaßliche Anführer einer der größten kriminellen Banden von Montenegro, halte sich womöglich derzeit in dem Land auf. Den montenigrischen Behörden warf der serbische Geheimdienst vor, den Gipfel nicht ausreichend abzusichern.

EU-Ratspräsident António Costa sagte jedoch am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vucic in Belgrad: "Wir haben volles Vertrauen in die montenigrischen Behörden." Vucic sagte, er wolle weiterhin zu dem Gipfel reisen. Am Gipfelort in Tivat war am Donnerstag eine Zunahme der Polizeipatrouillen und Kontrollpunkte zu beobachten.

Vucic hatte nicht an den Feierlichkeiten rund um den 20. Jahrestag der Unabhängigkeit Montenegros am 21. Mai teilgenommen. Zu seiner Teilnahme am Gipfel mit der EU sagte er, er reise nicht auf Einladung der Regierung in Podgorica, sondern von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dorthin.

Serbien und Montenegro liegen vor allem in der Außen- und Sicherheitspolitik weit auseinander. Im Unterschied zu Serbien gehört Montenegro der Nato an, und dies bereits seit neun Jahren. Vucic wiederum unterhält trotz des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine enge Beziehungen zu Moskau.

Am Rande des Gipfels in Tivat ist nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen ein gemeinsames Gespräch von Merz, Costa, von der Leyen und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit Vucic geplant.

K.Nakajima--JT