The Japan Times - Warken hält an Verabschiedung von Kassenreform bis zur Sommerpause fest

EUR -
AED 4.289601
AFN 77.080481
ALL 92.187425
AMD 426.583054
ANG 2.09027
AOA 1070.95487
ARS 1748.580493
AUD 1.641909
AWG 2.102202
AZN 1.988021
BAM 1.954001
BBD 2.353754
BDT 142.810997
BGN 1.981169
BHD 0.440306
BIF 3483.232019
BMD 1.16789
BND 1.485477
BOB 13.480938
BRL 6.066837
BSD 1.168659
BTN 111.788456
BWP 15.690029
BYN 3.554604
BYR 22890.644617
BZD 2.350407
CAD 1.610579
CDF 2656.949703
CHF 0.934778
CLF 0.02737
CLP 1077.191349
CNY 7.852017
CNH 7.854183
COP 3593.889599
CRC 529.523942
CUC 1.16789
CUP 30.949086
CVE 110.7452
CZK 24.12943
DJF 207.557599
DKK 7.47543
DOP 68.916981
DZD 155.104036
EGP 59.420376
ERN 17.51835
ETB 190.891
FJD 2.569125
FKP 0.858416
GBP 0.856822
GEL 3.042387
GGP 0.858416
GHS 12.992763
GIP 0.858416
GMD 85.255581
GNF 10251.155757
GTQ 8.917944
GYD 244.401322
HKD 9.160404
HNL 31.335828
HRK 7.534638
HTG 152.893853
HUF 364.705781
IDR 20666.981997
ILS 3.500925
IMP 0.858416
INR 111.851217
IQD 1530.923653
IRR 1605352.44047
ISK 142.02412
JEP 0.858416
JMD 184.892984
JOD 0.828063
JPY 185.805478
KES 151.194524
KGS 102.13093
KHR 4724.1149
KMF 492.849684
KPW 1051.101371
KRW 1628.844271
KWD 0.360014
KYD 0.973933
KZT 532.561211
LAK 26248.328219
LBP 104584.552416
LKR 385.594989
LRD 212.118044
LSL 18.849908
LTL 3.448475
LVL 0.706445
LYD 7.421996
MAD 10.807362
MDL 20.066132
MGA 4994.531148
MKD 61.464478
MMK 2452.111708
MNT 4202.533275
MOP 9.441493
MRU 46.867958
MUR 54.48238
MVR 18.055874
MWK 2028.625054
MXN 19.800289
MYR 4.724821
MZN 74.634002
NAD 18.849545
NGN 1574.595587
NIO 43.011332
NOK 10.921366
NPR 178.860964
NZD 1.966575
OMR 0.449047
PAB 1.168654
PEN 3.917119
PGK 5.254254
PHP 72.193116
PKR 324.177103
PLN 4.31582
PYG 7036.673817
QAR 4.260143
RON 5.251187
RSD 117.367122
RUB 96.678114
RWF 1717.870292
SAR 4.387334
SBD 9.380794
SCR 16.222246
SDG 702.493492
SEK 11.071685
SGD 1.485587
SHP 0.86525
SLE 28.736515
SLL 24490.069112
SOS 667.896681
SRD 44.017649
STD 24172.965691
STN 24.478203
SVC 10.225938
SYP 15184.906079
SZL 18.852213
THB 38.3884
TJS 10.798338
TMT 4.087615
TND 3.399144
TOP 2.811999
TRY 56.07846
TTD 7.91988
TWD 37.226255
TZS 3089.674108
UAH 52.128512
UGX 4347.036051
USD 1.16789
UYU 46.838492
UZS 13836.738068
VES 906.801616
VND 30484.265602
VUV 138.063442
WST 3.187493
XAF 655.373411
XAG 0.017146
XAU 0.000258
XCD 3.156281
XCG 2.106206
XDR 0.825759
XOF 655.379018
XPF 119.331742
YER 276.877492
ZAR 18.834561
ZMK 10512.410895
ZMW 22.057886
ZWL 376.060114
  • MDAX

    -106.9400

    31715.53

    -0.34%

  • SDAX

    -36.4400

    18497.6

    -0.2%

  • Euro STOXX 50

    -22.4000

    6422.06

    -0.35%

  • TecDAX

    6.1800

    4065.34

    +0.15%

  • DAX

    -108.2900

    25983.04

    -0.42%

  • Goldpreis

    3.2000

    4574.6

    +0.07%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.1685

    +0.03%

Warken hält an Verabschiedung von Kassenreform bis zur Sommerpause fest
Warken hält an Verabschiedung von Kassenreform bis zur Sommerpause fest / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Warken hält an Verabschiedung von Kassenreform bis zur Sommerpause fest

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hält am Ziel der Koalition fest, die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bis zur parlamentarischen Sommerpause zu verabschieden. Der Handlungsdruck sei groß, sagte Warken am Dienstag beim Deutschen Ärztetag in Hannover unter Hinweis auf die Milliarden-Finanzlücke im System. Ärztepräsident Klaus Reinhardt forderte hingegen eine Verschiebung der Reform.

Textgröße:

Die für 2027 erwartete Finanzlücke in der GKV von rund 15 Milliarden Euro müsse noch in diesem Jahr geschlossen werden, sagte Warken beim Deutschen Ärztetag. Deswegen "verfolgen wir auch weiter das Ziel, das Gesetz noch vor der Sommerpause im Deutschen Bundestag abzuschließen".

Das Bundeskabinett hatte Ende April einen Gesetzentwurf zur GKV-Reform beschlossen. Diese soll die Defizite der Krankenkassen ausgleichen und die Beiträge der Versicherten stabil halten. Die von vielen Seiten kritisierte Reform dürfte spürbare Auswirkungen auf Versicherte, Ärzte, Krankenhäuser und Pharmaindustrie haben. Mit dem Vorhaben muss sich nun der Bundestag befassen - bis zur Mitte Juli beginnenden parlamentarischen Sommerpause soll dies abgeschlossen sein.

Die Bundesregierung habe "diese Reform jetzt auf das Gleis gesetzt mit diesem natürlich ambitionierten Zeitplan, weil wir zum Jahreswechsel eine Beitragsstabilität haben wollen", sagte Warken. Die Koalition wolle zudem ihre Reformfähigkeit demonstrieren - "dass wir solche Maßnahmen auch schnell vorlegen und schnell umsetzen können."

Die Ministerin verteidigte zugleich ihr Vorhaben gegen Kritik aus der Ärzteschaft. Ohne die Reform gebe es bis 2023 eine Deckungslücke von rund 40 Milliarden Euro in der GKV, sagte sie. "Dann kämen wir zu einem Gesamtbeitragssatz von fast 20 Prozent in der Krankenversicherung." Dies sei "für die Bundesregierung keine Option".

Das Gesetz für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung sei "wesentlich", um deren Finanzen "wieder auf gute Füße zu stellen", betonte Warken. "Die Entwicklung der vergangenen Jahre hält kein System der Welt aus", sagte die CDU-Politikerin zu den stark gestiegenen Ausgaben in der GKV.

Ärztepräsident Reinhardt hatte zuvor scharfe Kritik an der Reform geäußert und Warken gefordert, diese "auf Hold" zu setzen. "Eine so ambitionierte Aufgabe kann man nicht einfach durchs Parlament durchziehen", sagte er in Hannover.

Das dazugehörige Gesetz sei "ein reines Spargesetz und sicher nicht eine der größten Reformen der letzten Jahrzehnte", kritisierte Reinhardt. "Der Reformbedarf ist zweifellos da und er ist dringend und zwingend." Das Gesetz nehme aber "einen wesentlichen Akteur aus - und zwar den Staat, namentlich den Bundesfinanzminister".

Der Ärztepräsident kritisierte die Bundesregierung und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) dafür, nicht die Versicherungskosten der Grundsicherungs-Beziehenden übernehmen zu wollen. Der Bund erhöhe seinen Zuschuss hier nur um 250 Millionen Euro, kürze aber gleichzeitig den Bundeszuschuss für die Kassen um zwei Milliarden Euro. "Das ist weder seriös, noch solide, noch solidarisch - das ist ein finanzpolitischer Etikettenschwindel."

Der AOK-Bundesverband stimmt in diesem Punkt mit dem Ärztepräsidenten überein. Die Verbandsvorsitzende Carola Reimann sprach von einem "sozialpolitischen Langzeit-Skandal, der offenbar nur noch vor Gericht geklärt werden kann". Reimann nannte aber zugleich die Kritik der Ärzteschaft am geplanten Reformpaket der Bundesregierung "maßlos überzogen". Die Ärztinnen und Ärzte müssten "endlich wieder Verantwortung für stabile GKV-Finanzen übernehmen", forderte sie.

Y.Mori--JT