The Japan Times - Koalition im freien Umfrage-Fall - Kanzler Merz historisch schlecht bewertet

EUR -
AED 4.172723
AFN 72.149011
ALL 94.453121
AMD 418.045402
ANG 2.034272
AOA 1042.469065
ARS 1680.236452
AUD 1.646561
AWG 2.046597
AZN 1.923978
BAM 1.959481
BBD 2.288198
BDT 139.745562
BGN 1.921194
BHD 0.428518
BIF 3391.374558
BMD 1.136209
BND 1.475918
BOB 7.850989
BRL 5.921358
BSD 1.136134
BTN 107.512782
BWP 15.543538
BYN 3.201914
BYR 22269.699642
BZD 2.284962
CAD 1.61657
CDF 2578.05827
CHF 0.923515
CLF 0.02652
CLP 1043.755913
CNY 7.715425
CNH 7.741811
COP 3915.933526
CRC 517.187375
CUC 1.136209
CUP 30.109543
CVE 110.465197
CZK 24.234779
DJF 201.927181
DKK 7.478415
DOP 66.597142
DZD 151.674302
EGP 56.350861
ERN 17.043137
ETB 180.259081
FJD 2.54988
FKP 0.861471
GBP 0.862894
GEL 2.999387
GGP 0.861471
GHS 12.725294
GIP 0.861471
GMD 82.376373
GNF 9954.917567
GTQ 8.666278
GYD 237.652663
HKD 8.908164
HNL 30.359925
HRK 7.537039
HTG 148.553607
HUF 355.655632
IDR 20413.133865
ILS 3.394878
IMP 0.861471
INR 107.338077
IQD 1488.434007
IRR 1562344.41291
ISK 144.207386
JEP 0.861471
JMD 178.940044
JOD 0.80562
JPY 183.802317
KES 147.172824
KGS 99.36114
KHR 4564.714611
KMF 493.115247
KPW 1022.588647
KRW 1752.372076
KWD 0.351646
KYD 0.946799
KZT 552.905566
LAK 25070.45541
LBP 101747.530423
LKR 383.289941
LRD 207.073927
LSL 18.84966
LTL 3.354931
LVL 0.687281
LYD 7.277405
MAD 10.697976
MDL 20.121237
MGA 4800.483939
MKD 61.670778
MMK 2385.516479
MNT 4067.704275
MOP 9.176138
MRU 45.52761
MUR 54.776809
MVR 17.554558
MWK 1973.5951
MXN 20.012166
MYR 4.701638
MZN 72.614882
NAD 18.849554
NGN 1560.992556
NIO 41.596477
NOK 11.173662
NPR 172.016101
NZD 2.012415
OMR 0.436874
PAB 1.136169
PEN 3.888103
PGK 4.980289
PHP 69.774038
PKR 315.922988
PLN 4.286861
PYG 6930.139012
QAR 4.141514
RON 5.237014
RSD 117.396545
RUB 85.087842
RWF 1665.682636
SAR 4.250862
SBD 9.148702
SCR 16.749168
SDG 681.725176
SEK 11.072461
SGD 1.474214
SHP 0.848295
SLE 28.172816
SLL 23825.742257
SOS 649.345253
SRD 42.562798
STD 23517.235726
STN 24.627334
SVC 9.940891
SYP 125.587582
SZL 18.850197
THB 37.983227
TJS 10.549047
TMT 3.976732
TND 3.337616
TOP 2.735719
TRY 52.826324
TTD 7.703707
TWD 36.149613
TZS 2979.359682
UAH 50.998238
UGX 4191.873684
USD 1.136209
UYU 45.355991
UZS 13651.553248
VES 705.305231
VND 29922.068371
VUV 134.979868
WST 3.137803
XAF 657.211699
XAG 0.019785
XAU 0.000284
XCD 3.070662
XCG 2.047609
XDR 0.814624
XOF 651.047741
XPF 119.331742
YER 271.127878
ZAR 18.816537
ZMK 10227.24802
ZMW 20.479097
ZWL 365.858888
  • DAX

    -153.2200

    24740.36

    -0.62%

  • SDAX

    -193.2900

    17963.71

    -1.08%

  • TecDAX

    -20.8400

    3883.02

    -0.54%

  • Euro STOXX 50

    -15.8500

    6214.7

    -0.26%

  • MDAX

    -209.8500

    31919.25

    -0.66%

  • Goldpreis

    8.4000

    4017.2

    +0.21%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.136

    -0.25%

Koalition im freien Umfrage-Fall - Kanzler Merz historisch schlecht bewertet
Koalition im freien Umfrage-Fall - Kanzler Merz historisch schlecht bewertet / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

Koalition im freien Umfrage-Fall - Kanzler Merz historisch schlecht bewertet

Historisch schlechte Werte für den Kanzler, neue Tiefstände bei der Zufriedenheit mit der Bundesregierung und eine AfD im Aufwind: Ein Jahr nach ihrem Amtsantritt bekommt die schwarz-rote Koalition in Umfragen ein katastrophales Zeugnis ausgestellt. In neuen Erhebungen für ARD und ZDF stehen die Regierung und ihr Kanzler jeweils deutlich schlechter da als die vorherige Ampel-Koalition nach ihrem ersten Jahr im Amt. In der Sonntagsfrage des ARD-"Deutschlandtrends" liegt die AfD erstmals vorn.

Textgröße:

Vor einem Jahr mit 40 Prozent Zufriedenheit gestartet, kommt die schwarz-rote Koalition in dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" nur noch auf 13 Prozent Zustimmung. Das ist der schlechteste Wert einer Regierung zwölf Monate nach Amtsantritt in der seit 1997 erhobenen Umfrage von Infratest dimap. 86 Prozent sind demnach aktuell weniger oder gar nicht zufrieden.

Auch im neuen ZDF-"Politbarometer" wird die Arbeit der Regierung sehr überwiegend negativ bewertet. In der am Freitag veröffentlichten Umfrage gaben 69 Prozent der Befragten an, die Regierung leiste eher eine schlechte Arbeit. Nur 26 Prozent bewerteten ihre Arbeit als gut. Kurz nach Amtsantritt der Regierung vor einem Jahr war diese noch von insgesamt 51 Prozent der Befragten als eher gut bewertet worden.

Die Zustimmung zu Regierungschef Merz ist im ARD-"Deutschlandtrend" auf ein historisch niedriges Niveau abgestürzt. Mit seiner politischen Arbeit sind nur noch 16 Prozent der Befragten zufrieden, 83 Prozent (+7) sind unzufrieden. Das ist der schlechteste Wert, der im "Deutschlandtrend" jemals für einen Bundeskanzler gemessen wurde.

Der bislang niedrigste Wert des damaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) lag im September 2024 bei 18 Prozent. Einen Monat nach Merz' Amtsantritt waren noch 39 Prozent mit der Arbeit des amtierenden Regierungschefs zufrieden.

Auch im ZDF-"Politbarometer" stehen die Regierung und ihr Kanzler jeweils deutlich schlechter da als die "Ampel" nach einem Jahr. Über Merz äußerten sich nur noch 28 Prozent der Befragten zufrieden, für 68 Prozent macht er einen eher schlechten Job. Vor einem Jahr hatten sich noch 47 Prozent positiv und 35 Prozent negativ geäußert.

ARD-Wahlexperte Jörg Schönenborn sieht für das schlechte Image von Merz auch dessen öffentliches Auftreten als Grund. Es gebe derzeit insbesondere in den Ländern sehr gut bewertete Politiker wie den designierten baden-württembergischen Ministerpräsidenten Cem Özdemir (Grüne), "die Vertrauensanker sind, die gewählt werden, weil sie das Gefühl vermitteln, ich kann was lösen, ohne allzu laut zu sein und zu poltern". Da sei "Friedrich Merz leider nicht das Role-Model für".

Die Bundesbürger sind nach Schönenborns Einschätzung vor allem aus zwei Gründen unzufrieden mit der Regierung: "Zum einen hat sie objektiv ganz viel versprochen, was sie nicht einhält." Und zum anderen seien da mit Union und SPD zwei Parteien, die "so weit auseinander" lägen, "dass Kompromisse schwer möglich" seien. "Und wenn man dann öffentlich darüber streitet, ob man sich angebrüllt hat oder nicht, dann ist das einfach etwas, wo man als Wählerin und Wähler einfach den Daumen senken muss."

Große Profiteurin ist die AfD: Die in Teilen rechtsextreme Partei liegt in der Sonntagsfrage des ARD-"Deutschlandtrends" erstmals vorn. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD auf 27 Prozent, vor der Union mit 24 Prozent. Die SPD läge unverändert bei zwölf Prozent. Die Grünen kommen auf 15 Prozent, die Linke auf zehn.

Auch im "Politbarometer" liegt die AfD in der Sonntagsfrage mit 27 Prozent vorn. Die CDU/CSU bleibt bei 25 Prozent. Die SPD verharrt auf ihrem bisherigen Tiefstwert von zwölf Prozent. Mit diesen Ergebnissen hätte die schwarz-rote Koalition wie bei den vorherigen Umfragen keine Mehrheit im Bundestag.

Für ARD-Experte Schönenborn hat die AfD ohne eigenes Zutun so hohe Zustimmungswerte: "Sie sitzt auf der Tribüne, sie schaut zu, wie die Regierung sich streitet, und staunt."

Für den ARD-"Deutschlandtrend" befragte Infratest dimap insgesamt 1303 Wahlberechtigte von Montag bis Mittwoch dieser Woche. Für das "Politbarometer" befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen vom 5. bis 7. Mai 1240 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte. Die statistische Fehlerquote wurde jeweils mit plus/minus zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.

S.Ogawa--JT