The Japan Times - Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und warnt vor "Appeasement"-Politik

EUR -
AED 4.299696
AFN 74.346056
ALL 95.453247
AMD 439.173161
ANG 2.095564
AOA 1074.777278
ARS 1613.916004
AUD 1.636896
AWG 2.107407
AZN 1.986527
BAM 1.955227
BBD 2.366237
BDT 144.147752
BGN 1.952984
BHD 0.441787
BIF 3493.446285
BMD 1.170782
BND 1.495349
BOB 8.117725
BRL 5.81609
BSD 1.174771
BTN 110.132722
BWP 15.795573
BYN 3.305474
BYR 22947.324487
BZD 2.362838
CAD 1.600553
CDF 2705.676811
CHF 0.918636
CLF 0.026482
CLP 1042.264874
CNY 7.990349
CNH 7.998167
COP 4181.412295
CRC 535.247699
CUC 1.170782
CUP 31.025719
CVE 110.233163
CZK 24.36157
DJF 209.201367
DKK 7.473077
DOP 70.699883
DZD 155.134135
EGP 60.891549
ERN 17.561728
ETB 184.925881
FJD 2.596682
FKP 0.867002
GBP 0.867625
GEL 3.149707
GGP 0.867002
GHS 13.005244
GIP 0.867002
GMD 85.466851
GNF 10311.066053
GTQ 8.979407
GYD 245.809007
HKD 9.169675
HNL 31.212119
HRK 7.537259
HTG 153.783615
HUF 365.026051
IDR 20249.843078
ILS 3.522924
IMP 0.867002
INR 110.150082
IQD 1538.955528
IRR 1544846.666305
ISK 143.795229
JEP 0.867002
JMD 186.107044
JOD 0.830035
JPY 186.891964
KES 151.278166
KGS 102.358414
KHR 4702.581578
KMF 492.899374
KPW 1053.645159
KRW 1733.19037
KWD 0.360624
KYD 0.979017
KZT 544.372777
LAK 25919.514076
LBP 105205.213829
LKR 373.312182
LRD 216.166645
LSL 19.311822
LTL 3.457014
LVL 0.708194
LYD 7.428918
MAD 10.84776
MDL 20.12436
MGA 4872.613529
MKD 61.652739
MMK 2458.362125
MNT 4190.341797
MOP 9.477063
MRU 46.898655
MUR 54.722532
MVR 18.088881
MWK 2036.720464
MXN 20.316343
MYR 4.643319
MZN 74.824752
NAD 19.311822
NGN 1581.761356
NIO 43.237328
NOK 10.87486
NPR 176.213859
NZD 1.988263
OMR 0.450163
PAB 1.174866
PEN 4.037282
PGK 5.167816
PHP 70.749763
PKR 327.510608
PLN 4.244447
PYG 7389.928803
QAR 4.283263
RON 5.09278
RSD 117.35099
RUB 87.920487
RWF 1716.711521
SAR 4.391138
SBD 9.422915
SCR 16.053877
SDG 703.014901
SEK 10.793514
SGD 1.494041
SHP 0.874107
SLE 28.859864
SLL 24550.705757
SOS 671.408955
SRD 43.855121
STD 24232.820735
STN 24.49439
SVC 10.280031
SYP 129.526455
SZL 19.304589
THB 37.906393
TJS 11.060758
TMT 4.10359
TND 3.416013
TOP 2.818962
TRY 52.597767
TTD 7.9647
TWD 36.941098
TZS 3044.033436
UAH 51.545433
UGX 4352.742866
USD 1.170782
UYU 46.706311
UZS 14248.823885
VES 564.498504
VND 30823.75946
VUV 138.190282
WST 3.190848
XAF 655.770405
XAG 0.015377
XAU 0.000248
XCD 3.164097
XCG 2.117288
XDR 0.815568
XOF 655.773205
XPF 119.331742
YER 279.406719
ZAR 19.33236
ZMK 10538.438884
ZMW 22.350736
ZWL 376.991282
  • MDAX

    -506.9200

    30669.72

    -1.65%

  • DAX

    -109.5100

    24085.39

    -0.45%

  • Goldpreis

    -0.8000

    4752.2

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    -31.6300

    5874.59

    -0.54%

  • TecDAX

    -25.8300

    3644.94

    -0.71%

  • SDAX

    -165.2600

    17876.47

    -0.92%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1696

    -0.13%

Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und warnt vor "Appeasement"-Politik
Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und warnt vor "Appeasement"-Politik / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und warnt vor "Appeasement"-Politik

Der Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi hat zum Sturz der iranischen Führung aufgerufen und die Europäer zu einer entschlosseneren Haltung gegenüber Teheran aufgerufen. "Wenn Sie glauben, Sie könnten mit diesem Regime Frieden schließen, irren Sie sich gewaltig", sagte Pahlavi am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Berlin. "Es wird niemals Stabilität geben, wenn auch nur eine abgeschwächte Version dieses Systems überlebt." Der Berlin-Besuch des Schah-Sohns traf auch auf Protest, ein Demonstrant bespritzte ihn mit roter Flüssigkeit.

Textgröße:

"Das Regime war noch nie so schwach wie jetzt", sagte Pahlavi. Es bestehe die einmalige Gelegenheit, "dem ein Ende zu setzen". Europa stehe vor der Wahl "zwischen einem sterbenden Regime, das uns alle gefährdet, und einem freien Iran".

Der Wandel im Iran sei im Gange. Die entscheidende Frage sei, "wie viele Iraner ihr Leben verlieren werden, während die Gemeinschaft der westlichen Demokratien weiterhin nur zusieht", sagte Pahlavi.

Er kritisierte die Bemühungen, den Konflikt mit Teheran auf dem Verhandlungsweg zu lösen. Diese Versuche seien in der Vergangenheit immer wieder gescheitert. Seit der Gründung der Islamischen Republik vor 47 Jahren würden die Menschen im Iran unterdrückt. Zuletzt seien bei den regierungskritischen Protesten im Januar zehntausende Menschen getötet worden. Zudem verfüge der Iran über "neue Langstreckenraketen", mit denen er auch Europa angreifen könnte.

Gerade den Menschen in Deutschland müssten die Kosten einer "Appeasement"-Politik bewusst sein, fügte Pahlavi mit Blick auf die einst auf Beschwichtigung Nazi-Deutschlands ausgerichtete Politik hinzu. "Ich bitte Sie im Namen einer Nation, sich auf die richtige Seite der Geschichte zu stellen."

Es sei eine falsche Annahme, dass iranische Führungspersönlichkeiten wie Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf oder Außenminister Abbas Araghtschi "plötzlich zu Pragmatikern geworden sind". Sie seien vielmehr "verschiedene Gesichter der gleichen Maschinerie".

Bei den US-israelischen Angriffen auf den Iran im Juni 2025 und seit Ende Februar 2026 waren mehrere hochrangige Vertreter der iranischen Führung getötet worden, darunter der Oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei. Am Dienstag verkündete US-Präsident Donald Trump die Verlängerung der zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran.

Pahlavi rechtfertige die massiven Angriffe der USA und Israels auf den Iran. "Die Luftangriffe, die auch die Infrastruktur des Regimes und dessen Unterdrückungsapparat trafen, waren ein notwendiger Schritt", sagte er. "Wie sonst sollen wehrlose Menschen eine Chance haben, dieses Regime tatsächlich zu überwinden, ohne Hilfe von außen?". Er bedauere "Kollateralschäden", aber werde sich nicht dafür entschuldigen, "dass wir unsere Freiheit einfordern".

Pahlavi äußerte die Hoffnung auf einen Volksaufstand im Iran. "Letztendlich zielt die Strategie darauf ab, dass die Menschen die Straßen zurückerobern können."

In seinem weltweiten Werben um Unterstützung will Pahlavi am Donnerstag in Berlin mit Mitgliedern verschiedener Bundestagsfraktionen zusammentreffen, darunter auch mit dem CDU-Außenpolitiker Armin Laschet. Treffen mit Vertretern der Bundesregierung sind nicht geplant.

Laschet bezeichnete Pahlavi in der ARD als möglichen Wegbereiter eines demokratischen Übergangs im Iran. Für viele Iraner stelle er eine Alternative "zum Mullah-Regime" dar. "Ich bin überzeugt, dass er eine Person sein kann, die einen Übergang leitet", betonte Laschet.

Der Schah-Sohn wird von Teilen der iranischen Opposition unterstützt, andere kritisieren den 65-Jährigen aber unter anderem wegen seiner Nähe zu Israel. Pahlavis Vater war 1979 durch die islamische Revolution gestürzt worden und aus dem Iran geflohen. Reza Pahlavi lebt heute in den USA im Exil.

In Berlin wurde er von Unterstützern, aber auch mehreren Gegnern empfangen. Einer von ihnen bespritzte Pahlavi nach der Pressekonferenz mit einer roten Flüssigkeit; er wurde von der Polizei festgenommen.

Im Februar hatte Pahlavi bei einer Protestkundgebung in München, an der rund 250.000 Menschen teilnahmen, eine Rede gehalten. Der Schah-Sohn betonte, er verfüge auch im Iran weiterhin über zahlreiche Anhänger. Millionen Menschen hätten im Iran seinen Namen skandiert und "sie tun es immer noch".

K.Yoshida--JT